hallo martin...
ganz langsam und mit der zeit wirst du wissen das wir DIR helfen...
SEI HERZLICH WILLKOMMEN HIER BEI UNS "KINDERN"...
liebe grüsse caro
hallo martin...
ganz langsam und mit der zeit wirst du wissen das wir DIR helfen...
SEI HERZLICH WILLKOMMEN HIER BEI UNS "KINDERN"...
liebe grüsse caro
hallo martin,
herzlich willkommen hier.
deine geschichte ist traurig. du klingst auch sehr traurig, ich finde diese gefühle, negativen gefühle, sind ok. deine mutter als pflegefall, abbau und verfall. du schreibst ja selbst, dass deine mutter für dich tot ist. das heißt auch trauern, sogar schuldgefühle.
allerdings magst du diese schuldgefühle vielleicht haben, aber du bist nicht schuld, weder am tod deines opas noch an der situation deines vaters.
wer fängt dich auf und hilft dir, mit allem fertig zu werden?
wer steht dir bei?
wer denkt an dich?
wer ist für dich da?
du schreibst, dass du dich einsam fühlst. wo hast du deine gefühle während der vergangenen jahre gelassen?
wie ist die haltung deines vaters zur alkoholkrankheit deiner mutter? du schreibst, die sucht wurde totgeschwiegen.
das trägt meiner meinung auch dazu bei, schuldgefühle zu erzeugen.
hast du schon einmal daran gedacht, therapeutische hilfe in anspruch zu nehmen?
grüße simmie
hallo martin
beim lesen deines lebens musste ich mehrmals sehr schlucken, so jung und schon so vieles mitmachen müssen - sachen erlebt und erledigt wo du viel zu klein für warst ![]()
ZitatDafür habe und werde ich mir selbst und meiner Mutter nie verzeihen können.
ich hab etz eben mal zurückgerechnet, da warst du erst 15 jahre alt - ein kind! du hast dich um ihn gekümmert, ihn versorgt, deine mutter um hilfe gebeten und deinen vater - mit 15!!! woher hättest du wissen können, das er sterben kann? es ist schon schwer als erwachsener bei sowas den ernst der lage einzuschätzen, als kind ist das unmöglich!
das du deiner mutter deswegen vorwürfe machst, ehrlich gesagt kann ich dich da scho auch verstehn.
letzten endes ist deine mutter schwer krank, nicht erst jetzt seitdem sie bettlägerig ist sondern schon sehr viele jahre. alkoholsucht ist eine tödliche krankheit, die jeden treffen kann, ist aber für nichtalkoholiker sehr schwer zu verstehn. der alkohol steht an erster stelle, erst viel weiter hinten rangiert die familie, freunde etc... traurig, aber wahr ![]()
der satz mit der abtreibung ist mehr als hart, ich denke du hast auch noch vieles andere heftige dir anhören müssen von ihr, kenn ich von meiner mutter auch. immer die anderen sind die bösen, aber doch nicht sie
aus ihrer sicht betrachtet sind wir das auch, wir wollen ihnen ich sag etz mal die flasche wegnehmen, etwas was sie absolut nicht verstehen können. der alkohol verändert den menschen, in der regel ins negative. nüchtern eine liebenswerte mutter, betrunken das gegenteil - ein zweites gesicht das zum vorschein kommt.
nun zu deinem vater: wieso darfst du ihn nicht allein lassen? natürlich darfst du das, er ist erwachsen, kann über sein leben (bzw. in dem fall mehr leiden wie leben) selbst entscheiden, keiner hat ihn gezwungen bei ihr zu bleiben. er hätte ja auch mit dir ausziehen können, wäre auch ne möglichkeit gewesen. dein vater braucht auch hilfe, nicht umsonst wird alkoholismus auch familienkrankheit genannt. und das ist sie auch... nicht nur der alkoholiker ist krank, auch das nähere umfeld. aber zwingen kannst du ihn nicht sich hilfe zu suchen, wenn dann nur möglichkeiten anbieten. keine möglichkeit bist aber du, denn du bist das kind und wirst es auch immer bleiben. nicht wir kinder sind für unsere eltern verantwortlich, sondern sie für uns! dieses sich verantwortlich für die eltern fühlen ist übrigens sehr typisch für alkoholikerkinder ![]()
simmie hat das thema therapie schon angesprochen, ich denke sie könnte dir eine große hilfe sein. es gibt auch reale selbsthilfegruppen, da kannst du dich wie hier mit betroffenen austauschen, evtl. gibts ja auch eine in deiner umgebung speziell für erwachsene kinder von alkoholikern. damit möchte ich dich keinesfalls hier verjagen, du kannst ja auch mehrere hilfsangebote parallell in anspruch nehmen (machen einige hier), dir nur sagen es gibt hilfe. den ersten schritt bist du schon gegangen, du hast dich hier angemeldet - hier hast du halt den vorteil das du 24h am tag deine sorgen loswerden kannst, lesen wird dich immer jemand, auch wenn es mit der antwort manchmal dauert.
wichtig finde ich auf jeden fall auch aus dem kreis des schweigens auszubrechen, darüber reden und schreiben ist ungemein erleichternd.
ich wünsche dir das du irgendwann noch frieden mit deiner mutter und mit dir schließen kannst, nicht für deine mutter sondern für dich!
ich kann verstehn das du deine mutter hasst, ich hab das auch schon gesagt und gedacht - auf dauer empfinde ich hass als gefühl das einem selber nicht gut tut - er zerfrisst einen ![]()
liebe grüße & laß dich mal drücken von mir
-Summer-
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