Anerkennen was ist. Die Reise eines Co´s ins eigene Ich.

  • Heute Abend hat mir ein Engel einen Link zum-Weiter-in-die-Tiefe-schauen geschickt.

    Ich habe ein Buch bekommen, mit dem Titel "Anerkennen, was ist" (was für ein "Zufall") - Gespräche über Verstrickung und Lösung (Bert Hellinger - Gabriele ten Hövel).

    Ich las 7 Seiten darin und, mit einem Lachen im Gesicht, weiß ich nun, wie ich weiter vorgehen kann, um die "Nicht-Meine-Geschichte" zu bearbeiten. Ich lese also lachend voran.

    kk.

  • :D wauw......ich bin ganz sprachlos und das passiert selten. 8) Dein Traum ist sooooooooo schön, für mich hat das wirklich stattgefunden, ein Gespräch von Seele zu Seele.

    Es ist wie das Päckchen-Verschicken, aber viel intensiver. Als Seele ist man "rein", pures Licht, als Mensch spielt man seine Rollen, setzt seine Masken auf, ....

    Danke, dass Du mich daran teilhaben lässt.
    Viele liebe Grüße
    Ingrid :D

  • liebe Amai, die Umarmung zurück gebend :)

    ich wünsche eine gute Nacht, ich bin ko, endlich WE. Werde morgen ausschlafen und in den Tag hineinträumen. Hab ich mir verdient nach dieser Woche.. Hab übrigens heute - auch noch - ein Job-Angebot bekommen. Und gefühlt, oh Mensch, mein jetziger Chef wird mich genauso behandeln, wie mein Liebster, wenn ich gehen sollte. Ich muss mal drüber nachfühlen.

    kk.

  • :D Du hast ja schon Übung, also brauchst Du keine Angst haben, wenn Du gehen solltest. Ein durchlebtes Gefühl hat nie mehr wieder so ein riesengroßes Gewicht, wie beim ersten Mal. So empfinde ich das halt. :D

    Herzliche Umarmung,
    Ingrid

  • Hallo Amai,

    auch ich habe heute meine Karten befragt, wegen dem neuen Job.. Die Karten sagten aus, dass ich einem lang erhofftem Geldsegen entgegensehen kann. Ich soll nur vertrauen und darf keine Angst haben.

    Ich hab schon eine Idee, wie ich damit umgehen kann. Ich werde mir das Angebot genauer unterbreiten lassen, mir die Konditionen anhören (ich weiß bis jetzt nur, ich werde abgeworben :) ) und ist das Angebot gut, dann werde ich zu meinem langjährigen Chef gehen und ihm genau das sagen:

    Jemand versucht mich abzuwerben und ist an mich herangetreten, das hier sind die Konditionen. Mach mir gern ein Gegenangebot. So kann er für sich entscheiden, wieviel ich ihm "wert" bin, mich nicht mit unangebrachten Vorwürfen bombadieren und habe dann vielleicht sogar bei meinem jetzigen AG bessere Konditionen, die mir bisher verwehrt worden sind.

    Was denkts du darüber?

    Liebe Umarmung.

    kk.

  • hey, das hört sich super an. Ein paar Fragen hätte ich: :D Magst Du Deinen derzeitigen Job, die Arbeitskollegen, den Chef ...? Was weißt Du über die andere Firma, Deinen zukünftigen Tätigkeitsbereich, die Arbeitskollegen, den Chef....?

    Ich finde Deine Idee genial und gefühlsmäßig "gewinnst" Du, so oder so.
    Die Karten sind ein super "Hilfsmittel", wir ziehen ja immer die für uns richtige.

    Hast Du Dir schon auf die Schulter geklopft, Dich ordentlich gelobt und "Wauw, Du bist super, Koketterie!" gesagt?
    Wichtig, nicht vergessen, Du kannst stolz auf Dich sein. :D

    Herzliche Umarmung,
    Ingrid :D

  • Und nun komme ich..

    In der Nacht von Samstag zu Sonntag noch geträumt und am Sonntag genau das Deja vue erlebt:

    Ich treffe ihn!

    Er hält neben mir in einem mir fremden Auto an, steigt aus und fragt mich: Na Dicke, willst du mit nach Polen?
    Ich sage: Nein, ich habe keine Zeit.
    Er sagt: Schade.

    Steigt wieder ein und fährt weg. Als ob nichts, absolut nichts gewesen wäre und zwischen uns nie etwas Arges, kein Katt, passiert wäre.

    Puhh. Migränetag.

    Heute war ich bei einem Freund, der meine Geschichte kennt. Jemand, den auch ER mal als seinen Freund bezeichnete, über die Jahre aber meinte, ER hätte keine Lust auf diesen Menschen und ihn schon eher mied. ... nun seit gestern - auf einmal - meldet ER sich wieder bei ihm. Geht ihn besuchen... Mein Freund erzählt es mir..

    In mir steigt die Eifersucht hoch, welche Frau hat ihm wohl nun ihr Auto geliehen. Warum geht mein Freund auf ihn ein? Warum sagt er bei meiner vorherigen Anmerkung: na und ... ist doch gut..!

    Ja, na klar, ist doch gut, dass sein Leben einfach so weitergeht und er sich weiter so durchschlängeln und durchschnorren kann und weiter alle Leute einfach so tun, als ob garnix gewesen wäre.

    Ich kann nicht ausdrücken, welche Gefühle alle in mir brodeln. Wut und Enttäuschung. Über die Unverändertheit. Und über die Veränderung. Ich hab ja geahnt, dass es so kommen würde. Aber muss das denn wirklich schon jetzt sein? Muss ich mich denn wirklich schon jetzt auf meine Stärke einstellen, ihm nicht wieder ins Netz zu gehen, wie eine kleine dumme Fliege in das einer Spinne.

    Ich würde viel lieber noch jetzt in meiner eigenen kleinen Welt ohne diese Gedanken und ohne diese seine Taten leben. Ich will ihn noch nicht wieder in meinem Leben. Egal in welcher Form. Aber es ist wohl kaum möglich, mich dem zu entziehen. Grenzen setzen. Liebes Ich, bitte hilf mir, dass ich dem wiederstehen kann, was jetzt kommen wird. Der Versuch, mich zurück zu gewinnen..

    Ein Gruß in die Nacht.

    @ Liebe Amai: Ich schreibe dir ein nächstes Mal. Ich bin zu sehr im anderen Thema.

    kk.

  • :D das tut weh....dem Co-Ego.....man (also Frau) wird nicht mehr gebraucht.

    NA GOTT SEI DANK!!!!! Ich hör` Dich nicht jubeln, auch nicht vor Freude hüpfen, irgendeine arme Co-Frau lebt gerade ihren inneren Drang zu helfen aus.

    Ich persönlich hatte eine wunderschöne Homepage, geschenkt bekommen von meinem Ex-Lebensgefährten, zu Weihnachten 2007.
    Ich hatte viele Beiträge zusammengetragen, super Feedback, viele Besucher.
    Den Namen meiner ehemaligen Homepage gibt es noch, aber es grinst eine Frau aus ihr raus, anscheinend seine neue Flamme.
    Ja und...??? Diese Homepage war etwas Gemeinsames, eine geistige Idee von mir und ihm, sie ist Vergangenheit, genauso wie er.

    Und wenn er täglich mit einem anderen Auto daherkommt, täglich den gemeinsamen Freund besucht, .... ist er noch ein Teil von Deinem Leben? Du lebst Dein altes Leben noch? Das glaube ich nicht und deshalb möchte ich Dich gerne jubeln hören, bis zu mir in die Küche, zum Computertisch.

    Herzliche Umarmung,
    Ingrid :D

  • :D ich hab` vergessen, etwas zu schreiben, das ist mir erst jetzt wieder eingefallen.... :D

    Ich hab` mich bemüht, bei mir selbst zu bleiben. Manchmal, wenn ich sein Auto stehen sehe, bei ihm im Badezimmer Licht sehe (für beides brauche ich nur aus dem Küchenfenster sehen), schweifen schon meine Gedanken Richtung "ihm" ab: Wie geht`s ihm, was macht er wohl, trauert er, bin ich ihm egal, ....

    Und dann hole ich schnell das Bild von der Zukunft (das ich gesehen habe) in mein Gedächtnis und automatisch stellen sich "Stopp-Tafeln" in meinem Kopf auf und lassen solche Gedanken nicht mehr zu.

    Meine Zukunft wäre keine schöne Zukunft, ich würde hoffen, beten, alles versuchen, damit es ihm gut geht, .... meinen Tag nach seinen Bedürfnissen einteilen, Rücksicht nehmen, eigene Bedürfnisse hinten anstellen, .... Meine Zukunft schaut anders aus, ich möchte sie anders. Nie wieder abhängig sein, nie wieder Selbstaufgabe.

    Ich brauche immer "Bilder" zum Verinnerlichen. Wie beim Memory-Spielen, wo zwei gleiche zusammengehören, sehe ich das Bild von ihm und drehe das dazugehörige um: Eine abgekämpfte, unglückliche Ingrid. Nein Danke!

    Viele liebe Grüße
    Ingrid

  • Guten Tag.

    ja ja lach... liebe Amai, nen Jubelschrei hörste jetzt nicht von mir. Aber zumindest liest du jetzt von der Erkenntnis (schon am gestrigen Abend), dass es meinem Ego sehr weh getan hat, dass er mich Frau nicht braucht. :) Aber mir ist auch klar geworden, dass er nicht anders handelt, als er immer handeln würde. Er lebt sein Leben und das ist ja auch gut so. Er muss das ja für sich auch machen. Nichts anderes wäre gut für ihn und gut für mich.

    Es zog sich mein Bauch innerlich zusammen und ich hätte am liebsten mit jedem gestritten gestern. Mein Freund, den ich gestern besuchte, hat mir gestern auch schon den Kopf gewaschen.. er meinte, dann geh doch zu ihm zurück. Dann wird dich zwar jeder im Umkreis von 10 km für völlig unzurechnungsfähig und blöd halten, dann hast du aber wenigstens einen Grund dass es dir schlecht geht :)

    Am Sonntag nach der Begegnung hab ich das auch noch garnicht registriert. Wie gesagt, ich hatte vermutet, dass es genauso kommen wird. In jeder Hinsicht. Erst gestern wurde ich eifersüchtig. Eifersucht als eine Leidenschaft, die mit Eifer sucht was Leiden schafft.. Keine gute Basis, um mein Leben zu leben. Recht hast du.. :)

    Mein Buch, was ich gerade lese. ich hatte es bereits erwähnt: "Anerkennen, was ist" ... das hilft mir ungemein, meine derzeite Situation zu betrachten, mich und meine Gefühle zu betrachten und sie wieder ins rechte Licht zu rücken. Ich habe noch sehr lange gelesen gestern. Und ich fühl mich heute wieder sehr stabil.

    Ok, Themawechsel: mein Job:

    Ich mag das was ich tue eigentlich ganz gern, obgleich ich mir bewusst bin, dass ich meine derzeitige Tätigkeit nicht mein ganzes Leben lang machen möchte.

    Meine Kollegen mag ich eigentlich alle sehr gern bis gern. Es ist wie überall, du musst nur immer wissen, wem kannste was erzählen und wem nicht..

    Meine Chefs, nun ja.. In meinem Betrieb herrscht eine (Mitarbeiter-)Politik, die ich nicht unbedingt begrüße. Ich habe einen OberChef, der ansich ein sehr respekteinflößender Mann (Politiker a. D.!) ist, der aber durch seine Untaten an mir (und meinen Kollegen) auf meiner Respektsliste als Mensch ganz unten steht. Er ist der BIGBOSS und ist Ansprechpartner für Personalfragen, und was das angeht, nun ... er hat den längeren Arm was z. B. die Entscheidung über Gehalt etc. anbelangt. Also ich bin vorsichtig (er ist ein Löwe-Mensch), fühle mich aber nicht an ihn gebunden. Er wird mich gehen lassen, ohne Terror zu machen. Ich denke, er mag mich auch nicht.

    Mein eigentlicher Chef, ein Partner des BIGBOSSes, der aber weniger Anteile an der Firma hat: nun, im Grunde hab ich ihn über lange Jahre als Mensch und Chef sehr geschätzt. Ich habe viele Überstunden geschrubbt, weil ich es gern als meine Aufgabe gesehen habe, mit ihm etwas aufzubauen. Das haben wir geschafft. Irgendwann ist mir dann klar geworden, dass dieser Mensch ein wirkliches Arschloch ist. Nach oben hin (BIGBOSS) kriechen und nach unten hin (z. B. ich) treten. Eine ganz falsche Schlange. Ein Mensch, der dir den Arm rausreißt, gibst du ihm einen kleinen Finger. Und er macht es so geschickt, dass ich das erst nach 3 Jahren erkannt habe. Mittlerweile mag ich ihn menschlich überhaupt nicht mehr. Ich könnte ihm oftmals einfach nur ins Gesicht kotzen. Diese Falschheit. Dieses: Ich will jedem gefallen und deswegen habe ich keine Meinung zu diesem Thema, außer natürlich der BIGBOSS hat eine Meinung, dieser schließe ich mich dann an. Aber auch nur so viel, dass das der BIGBOSS gesagt hat und was der sagt ist nunmal Pflicht... Auch als Chef wird er mir persönlich immer unsympatischer, je länger ich für ihn arbeite. Er entwickelt sich zum totalen Kontrollfreak. Dennoch habe ich das Gefühl mein Co an ihm ausgelebt zu haben und es in der Hinsicht VERLASSEN, auch noch tue. Ich muss dazu sagen, dass ich in dieser Firma bin, seit ihrer Entstehung. Das was ich aufgebaut habe, das ist in gewisser Hinsicht auch mein "Baby", es ist nur nicht mehr wirklich eine Aufgabe für mich. Mein Chef meinte irgendwann mal zu mir, wenn ich gehen sollte, soll ich ihm früh genug Bescheid geben, damit er sich drauf einstellen kann (er ist, wenn ich weg bin, eigentlich ziemlich aufgeschmissen, - sicher: ich bin ersetzbar! - aber bis sich die neue Kollegin eingearbeitet hat, das wird dauern) und diese Worte hallen wie ein ewiges Echo in meinem Kopf. Ich weiß auch aus Erfahrungen - es sind viele alte Leute schon gegangen und viele neue dazu gekommen - dass er sehr zickig und sehr agressiv werden wird, wenn ich ihm sage, dass ich gehe und dann auch noch zur Konkurrenz.

    Über meine vielleicht neue Tätigkeit weiß ich noch nicht so viel: Ich weiß bisher eigentlich nur soviel, dass eine frühere Kollegin mich vorgeschlagen hat. Ich werde jetzt eine Bewerbung fertig machen und soll das Gehalt, was ich jetzt mit einer 40h/Woche bekomme ansetzen für eine 30h/Woche. Die würden wohl sehr gut bezahlen. Und ich soll dann den Rest der Woche (1 Tag) in einer zweiten Firma (dort wo auch die Kollegin, die mich ansprach und vorschlug, arbeitet) als geringfügig arbeiten. Diese beiden Firmen arbeiten in gewisser Weise zusammen.
    Das ist das, was ich jetzt weiß. Bisher hörte sich alles eigentlich sehr gut an. Auf jeden Fall sind es gute Adressen hier im Ort. Ich muss mal schauen, denke ich werde in der nächsten/übernächsten Woche einen Gesprächstermin vereinbaren. Mal schauen. Auf mein Bauchgefühl hören. Ich werd dann auch mal eine Positiv-Negativ-Liste aufstellen..

    Alles Liebe

    kk.

  • 8) ich weiß....ich war gestern ebenfalls so grantig, dass ich am liebsten jedem Mann gesagt hätte, was ich derzeit von Männern halte, nämlich gar nix. Und das wäre nicht sehr nett und freundlich gewesen....

    Ja, es darf so sein, auch Eifersucht gehört zu uns. Wir entscheiden, ob wir sie ausleben oder nicht. Irgendein Ventil hast Du gefunden, weil Du jetzt nicht mehr eifersüchtig rüberkommst, sondern eher "traurig".

    Ich weiß partout nicht, warum das so ist, aber bei Unfällen, Krankheiten, .... etc..... erinnern wir uns immer nur an das ganz Arge, das Schlechte, die Schmerzen, .... (so geht`s mir halt).

    Aber: Bei Liebe, bei vermeintlicher Liebe, erinnern wir uns an das Schöne, die superschönen Zeiten, irgendwie gibt`s dann auf einmal 1000000000 schöne Augenblicke, obwohl es vielleicht nur 2 waren.
    Hmmmmmmmm.... 8)

    Jede Frau, die ein Kind geboren hat, vergisst danach die Schmerzen und freut sich über ihr Baby.
    Vielleicht ist es speziell beim Kinderkriegen und auch in der Liebe ein Trick der Natur....sonst würden wir ja aussterben, wenn jede Frau nur ein Kind bekommt und dann nie wieder eines, weil sie diesen Schmerz nicht noch mal durchmachen möchte, oder wir nach einer gescheiterten Beziehung nie wieder eine Beziehung wollen, weil wir diesen Schmerz nicht noch mal durchmachen möchten. :D

    Zum Job: Du hast ja schon Deine Plus/Minus-Liste geschrieben.... :D ... hier, in Deinem Thread. Es spricht laut Deinen Beschreibungen alles für den neuen Job. :D

    Eine herzliche Umarmung,
    Ingrid :D

  • Ich bin ein Mensch, der versucht, in Lösungen zu denken und zu fühlen. Nun, ich würde sagen, diese Wut gestern, die war ohne Information – es war ja kein Angriff, gegen den ich mich wehren musste. Ich bin wütend geworden, statt mich dem Schmerz, nicht gebraucht zu werden, zu stellen. Diese Wut beruhte auch auf einer Projektion. Es ist wie es ist. Mein Freund war jeher ein Ich-Mensch. Das habe ich schon früh erkannt. Er war NIE von mir abhängig! Nur habe ich es ihm viel leichter, einfacher gemacht, in dem ich ihm gab, was er verlangte. Das hat MIR ein besseres Gefühl gegeben. ICH war es, die gebraucht werden WOLLTE! Das ist wohl auch der Umstand, der mich jetzt „traurig“ erscheinen lässt. Denn im Grunde hat sich nichts geändert, außer: Ich will mich ändern, meine Zukunft ändern. Ich will meinem Anspruch gerecht werden, wirklich geliebt zu werden. Liebe, die ich bei ihm nie fand. Liebe, die ich bei mir suchen muss. Kein Ersatz für eigenes Handeln.

    Wegen dem Job, ja es ist schon traurig, was ich in meiner jetzigen Anstellung alles so erlebe. Aber immerhin, ich weiß, was ich hier habe und zwischen all den negativen Aspekten: es ist trotz allem – im Gegensatz zu vielen anderen Arbeitnehmern in Deutschland – eine relativ gute Bezahlung und immerhin ein fester Job. Und ich weiß mittlerweile auch, wie ich mit dem „Bösen“ hier umgehen kann. Es ist auch eine gute Aufgabe, um zu lernen, Grenzen zu setzen. Was ich bekomme, weiß ich nicht. Es kann auch noch schlimmer sein. Ich glaube, das ist es, was mich in meiner jetzigen Anstellung noch hält. Daher eine komplette Neg./Pos.-Liste… :)

    Ein lieber Gruß in den Feierabend.

    kk.

  • :D weißt Du, was schön ist? Zu spüren, wie Du reflektierst und in Dich hörst und gehst.

    Du änderst ja bereits Dein Leben, Du änderst Dich. Vielleicht wärst Du in Deinem "alten" Leben viel, viel länger in diesem Zustand der Wut geblieben....es waren jetzt gerade mal 1 Tag (nicht einmal).

    Ich würd` zum Beispiel schon wieder geistig "Danke" sagen, weil er mir mein Thema, das ich bearbeiten soll/darf, gezeigt hat.

    Ja, eine komplette +/- Liste für den Job ist super.

    Viele liebe Grüße
    Ingrid

  • Liebe Amai,

    es wundert mich fast, wie gut es mit mir läuft, wenn ich mit mir laufe. Fühle mich "voll im Zeitplan" meines Lebens... ;)

    Morgen (Montag) 14:30 Uhr hab ich das Vorstellungsgespräch. Wünsch mir viel Glück... Ansonsten bin ich total im Film der Vorbereitung. Infos sammeln und meinen vielleicht Aufbruch vorbereiten und so weiter...

    An meiner +/- Liste lasse ich dich teilhaben, versprochen!

    So, kurz mal reingeschaut, hoffe ich, es geht allen soweit gut..

    und ich sage: Ich liebe mich und mein Leben :))))

    und verabschiede mich mit einem nervösen Magen und den besten Gedanken an Leben

    kk.

  • 8) na...dann weiß ich ja, was ich Morgen, um 14.30 Uhr, mache:
    Ganz feste an Dich denken und Dir alles, alles Liebe und Gute wünschen.

    Viele liebe Grüße,
    Ingrid :D

  • Ich vermag zu sehen, wenn ich in den Spiegel schaue, dass ich eine hübsche junge Frau bin, die ihr Leben und damit verbundene schwierige Situationen für sich selbst gut meistert.

    Ich vermag zu hören, dass ich mir innerlich sage, mein Alkoholikerfreund ist nicht mehr in mir, denn ich habe keinen Kontakt mehr zu ihm, suche keinen Kontakt zu ihm, sehne mich nicht nach ihm.

    Ich vermag zu fühlen, dass ich jetzt gerade ganz weit weg davon bin, ein Co zu sein, denn ich handle nur für mich. Schaue nur zu mir. Fühle nur mich. Höre nur mich. Liebe nur mich.

    Mein Leben präsentiert sich mir mit enormer positiver Energie. Ich muss sie nur zulassen. Und ich merke, wie ich Angst davor bekomme, vor dem Positiv, vor der Veränderung. Dann leide ich und kann mich selbst nicht verstehen. Am nächsten Tag stelle ich mich dann einer Situation und merke, wow, du kannst das. Du bist schon groß und nicht mehr ein kleiner Fleck auf dem Hemd eines Anderen. Dann macht mir auch die (bisher nur gedachte) Veränderung schon etwas weniger Angst und die Freude auf eine neue Herausforderung wächst wieder. Ich stolpere weiter..

    All dieses Positiv, was sich mir gerade zu Füssen legt und von mir aufgesammelt werden will:

    Der vielleicht neue Arbeitgeber hat mir ein super Angebot gemacht.
    Der alte Arbeitgeber macht mir ein super Gegenangebot.
    Die Menschen in meinem Leben mögen mich, obgleich ich nicht in der Lage bin, mehr für sie zu tun, als einfach ich zu sein.

    Es ist wie, wenn eine Frau einen neuen Mann kennen lernt und auf einmal noch ein Mann und noch dritter oder vierter anderer Mann beginnen, sich für diese Frau zu interessieren. Wahrscheinlich strahlt diese Frau so viel Glück und so schöne Energie aus, dass es so ist, wie es ist. Vielleicht strahle auch ich dieses Glück und diese Energie aus und bekomme deswegen soviel Positiv.

    Früher hab ich bei Positiv immer gedacht, und wenn ich JETZT so VIEL POSITIV bekomme, wie GROB muss dann erst das DARAUF FOLGENDE NEGATIV werden? Ich schaute letztens einen Film: Da baute ein Ingenieur eine Maschine, die die Zukunft voraussagen konnte. Und die Moral dieser Geschichte war, dass diese Maschine Krieg, Seuchen, Armut und Atombomben voraussagte. Und dem Erbauer wurde klar, wenn man den Menschen ihre Zukunft zeigt, dann arbeiten sie darauf hin, dass es genauso so passiert. Er hat diese Maschine zerstört.

    Ich will diese Mechanik in mir auch zerknicken. Ich will das Positiv fühlen und leben. Ich bin so dankbar dafür. Und mich im Negativ wieder besinnen und zu mir selbst finden. Ich will nicht das Netativ automatisch als Folge hinter dem Postiv sehen und darauf hinarbeiten. Ich sehe es so, wie es ist. Bin mir auch durchaus bewusst, dass ich mich verkalkulieren kann. Dann will ich damit leben. Bin mir durchaus bewusst, dass ich wieder tiefer in das Schauspiel des Cos reinrutschen werde, vielleicht aus Angst oder auch aus Unvorsicht oder aus Liebe. Aber ich bin ich. Und ich reflektiere mich. Und werde diese nächste Erfahrung des Unvermögens sehr viel besser meistern, als noch zuvor.

    Ich denke schon, einmal Co – immer Co. Nur in verbesserter Form. Ich werde nicht mein Leben lang alleine bleiben aus Angst vor Verletzung. Ich gehe einfach nur mit offenen Augen durch das Leben. Ich werde nicht die Veränderung scheuen aus Angst vor dem Negativ. Ich stelle mich den Aufgaben, die mir das Leben stellt, denn nur so kann ICH mir selbst sicher sein, wie viel ich wert bin. Ich werde auch nicht zu einer dem Leben oder den Menschen „böse“ eingestellten Frau. Ich werde weiter helfen und liebevoll sein mit der Frage: Bringt es anderen Erleichterung, eine Freude, lindert es Not. Aber ich werde auch auf mich schauen und immer testen, ob es mir und/oder dem Anderen besser geht, wenn ich mich zurückhalte. Ich werde mich nicht in Fremdes einmischen. Also nicht nur gutes Tun, sondern auch gutes Lassen. Und Rückschläge sind das was sie sind: ein Schlag des Lebens zurück. Auch eine Erfahrung mehr, über die ich dann etwas erzählen kann.

    Jetzt ist das Leben aufregend und schnell. Viele Veränderungen stehen an. Mal sehen, wenn es wieder ruhiger wird, wie es mir dann gelingt, mit mir zu gehen. Mal sehen, ob es mir gelingt, dann auch dankbar zu sein.

    Ein lieber Gruß in den Tag.

    kk.

  • Hallo @ All,

    heute ist ein komischer Tag. Fühle mich unkonzentriert und müde, häßlich und klein. Habe wieder einen der merkwürdigen Träume gehabt über meinen "Verehrer" mit dem ich gestern Abend mal wieder Essen war. Fühle mich schon wieder, als wäre ich meilenweit gelaufen. Gott sei dank, heute ist Freitag und muss "nur noch 1 Tag funktionieren".

    Heute bekomme ich wohl das konkrete Angebot von meinem alten AG, der mich anscheinend ja hier im alten Betrieb halten will. Am liebsten würde ich gerade den Kopf in den Sand stecken. Fühle mich irgendwie nicht so richtig in der Lage, ihm heute mit der gebotenen Größe und Souveränität gegenüber zu treten. Am Montag habe ich einen Probetag bei dem vielleicht neuen AG. Auch davor gruselt es mich ein bisschen. Was ist denn bloß, wenn ich das nicht packe, mich zu verändern. Ich fühle mich unfähig oder besser erfolglos oder noch besser als Mogelpackung.

    Das ist einer der Momente, die ich sicher schon beschrieb, wenn ich leide, ohne dass ich mich wirklich verstehe. Eigentlich müsste ich heute vor Freude strahlend hier sitzen, mich aufs bevorstehende WE freuen und ganz relaxed dem entgegenschauen, was da kommen mag.

    Ein lieber Gruß in den Tag

    kk.

  • :D dicke Umarmung für Dich.... Gestern hätte ich so gerne noch geschrieben, Dein Beitrag, der vorletzte, der strotzt nur so von Energie und Lebensfreude, .... aber gestern war mein "unrunder" Tag *grins*.

    Ich glaube, wenn Du Dir diesen, Deinen Beitrag, den vorletzten, nochmals durchliest, dann gehst Du mit einer unglaublich starken, schönen, energischen Energie zu Deinem Derzeit-Arbeitgeber und ihm fällt die "Kinnlade" runter....*doppeltfreu* Ich sehe das direkt geistig vor mir....wunderschöner Anblick, ehrlich.

    Alles Liebe,
    Du schaffst das und nachher wirst Du sagen: Warum hab` ich mich bloss aufgeregt????

    Viele liebe Grüße
    Ingrid :D

  • Es ist wohl wie bei der Benotung in der Schule.

    Note 1 = sehr gut = habe ich mir wohl ziemlich lange nicht mehr gegeben, vielleicht sogar noch nie. Ein wirkliches Spüren, Fühlen, Denken und Handeln im Einklang mit mir als Mensch, Frau, Mann und Kind. Ich in meiner Mitte.

    Note 2 = gut = gebe ich mir, wenn ich gut drauf bin und keine Selbstzweifel habe, sondern mein Handeln genieße, und die guten und die schlechten Konsequenzen mit einem Lächeln und ohne Arroganz tragen kann.

    Note 3 = befriedigend = gebe ich mir, wenn ich zwar schon irgendwie alles richtig gemacht habe, ich aber mit wie nicht wirklich zufrieden bin und die daraus resultierende Folge mich auch nicht so richtig glücklich macht, aber es im Großen und Ganzen alles noch zu akzeptieren ist.

    Note 4 = ausreichend = gebe ich mir, wenn zwar das Ergebnis einigermaßen atequat ist, ich jedoch nicht in der Lage war, meine Grundkenntnisse anzuwenden und im Ziel eher mit einer Maske (z.B. mit Arroganz) als offen und ehrlich eingelaufen bin.

    Note 5 = mangelhaft = gebe ich mir, wenn ich voller Selbstzweifel bin; nicht aufstehen kann und für mich als Mensch einstehe und lieber schweige und lächle anstatt über das was mich bewegt zu sprechen, obgleich ich weiß, dass ich es kann.

    Note 6 = ungenügend = gebe ich mir, wenn ich auf dem besten Weg bin, mir meinen Kopf breit zu machen, weil ich nichts mehr hören oder sehen will weil mich mein Leben überfordert und ich mich den Aufgaben in meinem Leben nicht stellen will.

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