ich würde gerne helfen

  • hallo daria!

    mir fällt da nur der kinderschutzbund ein.dort werden immer ehrenamtliche mitarbeiter gesucht.und die sind für jede hilfe dankbar..

    dann natürlich das jugendamt!dort könntest du nachdem du an seminaren teilgenommen hast als tagesmutter fungieren.dies wird sogar entlohnt!wenn auch mit nem stundenlohn ab 2 euro...aber du hast ja ganz andere hintergründe warum du helfen möchtest.was ich übrigens super finde..

    na dann wünsch ich dir bei deinem vorhaben mal viel erfolg...

    übrigens hat ich diese gedanken auch ne zeitlang(nur inform von telefonseelsorge für kids...)

    liebe grüsse caro

    dem was über mich einstürmt,möchte ich gelassen gegenüber stehen...

  • hi daria

    ich finde deine idee wirklich gut, aber findest du wirklich das es der richtige weg is?

    bevor du anderen hilfst, musst du dir erstmal selbst helfen, mit dir selbst eins sein und dich wohl in deiner haut fühlen.

    deine idee in allen ehren, aber ich befürchte das is auch ne super möglichkeit um von dir selbst abzulenken, bezweifle das dir auf dauer mit geholfen sein wird.

    ich wollte dir etz schon erzählen, mit was für emotionalen qualen die kinder zu dir kommen werden, aber das weißte ja auch selber. solang du deine eigenes probs und erinnerungen nicht verdaut hast, wird das jedes mal ein neues aufreißen deiner wunden werden, damit is dann weder dir noch den kids geholfen.

    kümmer dich etz erstmal um dich und zwar ausschließlich um dich!

    das sind so meine gedanken beim lesen deines posts.

    liebe grüße -Dani-

  • Ja Daria immer einen Schritt nach dem anderen. Den Gedanken finde ich auch sehr schön. Aber wie summerdream schon sagte... ERST DU...
    Und alles andere wird sich ergeben, bin auch gespannt wie lange ES dauern wird, bis man annähernd ein normales Leben führen kann.

    GEDANKENSPRUNG

    Und ich kann mich noch an meine Berufschulzeit erinnern als die Anonymen Alkoholiker vorbei kamen, im ersten Augenblick seltsame Gestalten, im Zweiten Augenblick so was habe ich auch zu Hause und dann schnell verdrängt.

    Ich glaube, dass Kindern sehr früh geholfen werden kann, wenn z.B. Lehrkräfte dementsprechend " erzählt " wird und sie evtl. erkennen und evtl. handeln können. Den Kindern Kontaktadressen geben von SHG o. zum Schulpsychologen schicken und der dann versuchen kann die Kinder in die Richtung Therapie o. so zu schicken. Quasi in der Art es kommen in der Schule nicht die Anonymen Alkoholiker vorbei, sondern es gibt mal ein Seminar für Lehrer in dem "Erwachsene Kinder von Alkoholikern" über sich erzählen, wenn es so was noch nicht gibt. Und evt. ein Psychologe der die typischen "Charaktertypen, Verhaltensweisen" kurz erläutern kann. So das ES leichter erkannt werden kann.

    Ich möchte auf gar keinen Fall eine schwere Last auf die Lehrer verteilen, aber mir ist auch aufgefallen, es kamen früher einige Lehrer zu mir die "AHNTEN" das was nicht OK ist, aber so wie ich war schob ich meine "EIGENARTEN" immer auf andere Probleme und so wurde das HAUPTPROBLEM nie besprochen.

    lg
    Marya

  • Informationen sammeln ist auch ein Anfang und vermutlich bringt Dir das auch Kraft für die nächste Zeit! Und das kann nicht verkehrt sein, mit jeden neuen Erkenntnis, wirst Du auch mehr Erkenntnisse für Dein Projekt haben.

    Wir leben in einer Wegschaugesellschaft, es ist traurig. Hoffe, dass sich das ändern wird. Mir tun die vielen Kinder auch leid, auch werde ich beinahe täglich mit ihnen konfrontiert, meistens sind sie sehr zurückhaltend(die Blicke abwendend, schüchtern, schämend und versuchen irgendwie unsichtbar zu sein), wenn IHRE Eltern den Alkohol besorgen, man glaubt gar nicht wie viele es sind. Könnte jedesmal weinen, wenn ich in die traurigen Augen der Kids gucke. Wie ein Spiegelbild, dass könnte ich sein als ich Kind war...

    lg
    Marya

  • hi daria

    geduld ist nicht gerade deine stärke oder :lol:
    meine auch nicht, ich übe mich seit ner weile darin, manchmal fällts mir leichter, manchmal nicht so und es gelingt gar nicht - wurde aber auch schon ab und an mal "belohnt" dafür :D ne wunderbare bestärkung weiterzumachen!

    weiß etz grad nicht so genau wie ichs schreiben soll, hab irgendwo das gefühl das es auf dich noch belehrend wirkt und so will ichs gar net rüberbringen...

    bleib etz erstmal bei dir und damit mein ich wirklich nur bei dir. es wird nicht einfach werden (aber es lohnt sich!) und es werden immer wieder dinge passieren, wo dich ablenken werden - sei's etz in der familie, freundeskreis oder sonst was. schieb das thema "betreuung von alkoholikerkindern" erstmal ganz beiseite, irgendwie hab ich auch bissi das gefühl du versteifst dich da drauf.

    weißt du, ich hab schon in den 1 1/2 jahren wo ich hier bin (meine einzige shg is unser forum hier) selber auch schon die erfahrung machen dürfen, das sich manche meiner ansichten geändert haben. könnte mir gut vorstellen das es bei dir ähnlich ablaufen könnte. vielleicht möchtest du dann schon noch gerne helfen, merkst aber das du dir selber bei solch einer betreuung schaden würdest. oder aber das dir ein anderes betätigungsfeld (zwar mit alkoholikerkindern, aber halt doch in nem anderen rahmen) mehr liegen würde... gibs ja auch einige möglichkeiten...

    du bist noch jung, dir stehen noch alle möglichkeiten offen! laß dir zeit, denn die hast du! find etz erstmal zu dir, alles andere wird dann daraus resultieren.

    liebe grüße -Dani-

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