gedankensalat auf der falltür

  • Na, meine Liebe, die Alkoholiker scheinen sehr unterschiedlich zu sein ;) "das nächste, was mir durch den kopf geht: der alkoholiker ist doch nur mein werkzeug. er macht doch genau das, was ich haben will." Das konnte ich in meiner vergangenen Zeit überhaupt nicht sagen.

    Ich sehe es so, dass wo mal "Liebe" war - egal ob wirkliche oder nur eingebildete - auch der Gegenpool von Wut/Hass, vielleicht auch Feindbild, vorhanden ist. Wohl als Antwort auf Lügen, Wut und viele Dinge, die wir uns als Co selber mit uns machen ließen.

    Auch halte ich es nicht für ungewöhnlich von einem extrem ins andere zu fallen. Das, was mal war, das war für uns nicht gut, dieses haben wir wohl oftmals erkannt. Nun aber den feinen Grad zu finden zwischen dem, was uns zukünftig gut tun würde und dem was wir früher mal zuließen oder taten zu finden ist schwer. Davon einmal abgesehen, wenn wir uns erstmalig gesund verhalten (was früher krank war) so dürfte es sich falsch anfühlen.

    Diese Schutzhandlungen von denen Du sprichst, die haben wohl manche von uns auf dem Weg des Versuches sich selber zu finden, ist das nicht menschlich? Ist es nicht so, dass ein Prozess des Abnabelns auch bei Kindern langsam geht, ist es nicht immer so, dass die Entfernung zu einem geliebten Menschen weh tut? Ist es nicht immer so, dass man/frau sich vor Schmerzen schützen möchte? Ist es nicht so, dass dieser Weg des Erkennens ein verdammt harter ist, der steinig seine Zeit einfordert. Von mir ganz sicher! Ich selber bin noch viel zu gefangen in kleineren Schmerzattacken und den Versuchen blinde Wut der Gegenseite zu verarbeiten.

    Ich bin nach wie vor der Meinung, dass jede/r seine eigene Art hat mit Schmerz und Verlust fertig zu werden, jeder einen eigenen Zeitmesser und manche es vielleicht nie schaffen. Nicht, weil sie es nicht wollen, sondern weil diese verdammten Co-Wurzeln viel zu tief in ihnen vergraben sind.

    Mir hilft es nicht so sehr viel zwar zu wissen, dass ich auf fremden Baustellen bin, aber diese dann doch zu wechseln geht bei mir nur mit vollster Konzentration und einem imensen Kraftaufwand. Und es gelingt mir nicht immer....

    Das sind meine Falltüren, vor denen ich mich selber hüten muss, aber es dauert bei mir sicherlich noch eine gewisse Zeit und ein paar Umwege.... Und genau während der Zeit hilft mir Austausch, manches nach zu vollziehen und anderes für mich umzusetzen.

    Lieben Gruß von Dagmar

  • Hallo just.me,

    erstmal sage ich *herzlich Wilkommen* und schön, daß Du Dir die Mühe gemacht hast, Dich durch meinen Thread zu ackern.

    Deinen Gedankensalat, Deine achterbahn fahrenden Gedanken, Emotionen kann ich nur allzu gut nachvollziehen. Ich werde nun mal versuchen, meinen Prozess Dir zu erklären.

    Zitat

    hm. nach nochmaligem durchlesen: wie du die bearbeiten sollst, mädchen? woanders. dein problem ist nicht diese beziehung, sondern deine art, eine beziehung bzw. diese beziehung zu führen.
    das kannst du auch ohne ihn klar kriegen.
    schließlich geht es nicht in erster linie um deine beziehung, sondern um dich.
    das ist aber eine kopfantwort - außerdem noch eine, die sich nicht wirklich stimmig anhört.

    An diesem Punkt hing ich eine ganze Weile. Ich spürte, daß ich diese Beziehung nicht aufgeben wollte, aber die Art und Weise, wie wir sie führten, wollte ich auch nicht. Ich las hier viel, schrieb meinen Thread, um Infos zu erhalten, sprach mit den Angehörigen meiner Selbsthilfegruppe, der Psychologin der Gruppe. Alles mit dem Hintergrund:

    Zitat

    daß ich endlich eine erklärung, eine klärung, eine besserung von meinen seltsamen verhaltensmustern möchte.
    & daß ich angst um unsere beziehung habe, wenn er sich verändert, aber ich nicht.

    Ich bekam immer von meinem Ex die Vorwürfe, ich würde ihn in seiner Veränderung aufhalten, sei ja sowas von Co. Da wolllte ich reinschaun. Natürlich mit dem Beweggrund, unsere Beziehung zu retten. Das Gefühl, was sich in meinem Unterbewußtsein und Bauch breitmachte, nämlich, daß etwas mit seiner Veränderung nicht stimmte, ignorierte ich dabei ganz stark. Das Gefühl der Angst um die Beziehung, weil ich mich nicht *richtig* entwickelte.

    Aber, just.me, dies war SEIN Gefühl, nicht meines. Er hatte nämlich auch Angst, daß ich mich viell.weiterentwickeln könnte, ihn villt.durchschauen könnte....

    Die beginnende Therapie des trinkenden Partners löst ganz viel Ängste und Fragen aus, die aufgrund vieler Verletzungen, Vertrauensmißbräuchen entstehen. Und natürlich aus der Angst heraus, daß sich die Beziehung entweder löst oder verändert. Die Frage, ob die Beziehung standhält, wirst Du Dir erst beantworten können, wenn Du an Dir arbeitest.
    Meine vordergründiger Entschluß, in eine psychiatrische Tagesklinik zu gehen, war der, so an mir zu arbeiten, daß ich ihm die Zeit lassen kann, an sich zu arbeiten.....Völlig Co :wink: , aber im Laufe der Therapie kam ich so sehr an meinen Knackpunkt, sah, wie viele kranke Anteile ich an zwei meiner Beziehungen hatte...nämlich den co-abhängigen Anteil. Ich mußte mir eingestehen, daß ich erstmal ernsthaft an mir arbeiten muß, bevor ich mir nur andeutungsweise Gedanken über eine Beziehung mit ihm machen könnte.

    Was im Laufe der Behandlung daraus entstanden ist, war die Einsicht, keine Beziehung mehr mit ihm haben zu wollen!
    Ein schmerzhafter Gedanke, aber der einzig Sinnvollste.....

    Zitat

    was mich erschreckt hat, war, daß ich gelogen habe, um dem konflikt aus dem weg zu gehen.
    weil ich angst hatte, er trennt sich von mir.

    Auch dies tat ich lange Zeit, denn Trennung würde für mich bedeuten, ich werde nicht mehr geliebt. Aber warum fühlen wir so? Warum fühlst Du so? Hinterfrage Dich, warum Du an einer Beziehung festhalten möchtest, die scheinbar *ausschließlich nach seinen Spielregeln läuft*.

    Du schreibst auch:

    Zitat

    es geht mir tatsächlich so, daß ich keine ahnung mehr habe, wer ich bin & warum ich was tue.
    daß ich mir selber nicht mehr über den weg traue.

    Wie willst Du eine gesunde Beziehung führen, wenn Du Dir nicht traust? Basiert Beziehung nicht auf Vertrauen?

    Ich kann Dir nur sagen, es fühlt sich gut an, an sich zu arbeiten, sich selbst kennenzulernen in einer Therapie, um dann zu entscheiden, was Du für die Zukunft willst.
    Mein Therapeut hat mir geraten, während meiner Therapie keine weitgreifenden Entscheidungen zu treffen. Der Zeitpunkt kam von selbst, aufgrund von Selbsterkenntnis und Einsicht. In meinem Fall war es die Trennung. Alles kann, muß aber nicht......


    Ich wünsche Dir ganz viel Kraft, Geduld mit Dir selbst und die Erkenntnis, was für Dich der richtige Weg ist.

    Liebe Grüße
    S.Käferchen [Blockierte Grafik: https://beispiel.rocks/beispiel.rocks/www.cosgan.de/images/smilie/tiere/k025.gif]

  • :D ich kann`s nur aus meiner Sicht schreiben und Dir sagen:
    Deine Gefühle, die "Achterbahn", sind vollkommen in Ordnung, Du arbeitest an Dir, schaust Dir viele Dinge, Begebenheiten an, die Du früher nicht gesehen hast.

    Ich z. B. habe in dieser Reihenfolge auf mein Thema (das mir erst seit 8 Tagen wirklich bewusst ist, weil es einen "Namen" bekommen hat) reagiert: Entsetzen - Dankbarkeit - Wut/Hass - Traurigkeit - Demut - (momentan kann ich´s gar nicht sagen, aber ich würde auf Zufriedenheit tippen 8) )....

    Ich vergleiche mich mit einem Pendel von einer Uhr, die aktiviert wurde. Zuerst schlägt es extremst nach links, dann nach rechts aus und irgendwann pendelt es sich ein.

    Es darf so sein, ich glaube sogar, dass es wichtig ist, dass wir diese Gefühle durchleben. Sie werden dadurch angeschaut, wahrgenommen, gesehen....und das ist für mich z. B. schon ein Riesenschritt in Richtung "Genesung". Das ganze hat für mich auch mit Vertrauen zu tun. Vertrauen ist das Gegenteil von Kontrolle. Dem Leben vertrauen, die Gewissheit haben, dass es immer hilfreiche Menschen gibt, die weiterhelfen können, die Gedanken auf "mein" positives, schönes Leben ausrichten, ob jetzt mit oder ohne Partner.

    Viele liebe Grüße
    Ingrid

  • Hallo Simone,

    es freut mich, daß Du es geschafft hast, Dein Post mal in Ruhe zu schreiben.Und, daß was Du schreibst, hat so viel Tiefe, so viele Informationen..

    Erstmal zu Deinem Arzt. Leider machen viele von uns, aber auch den Alkoholikern die Erfahrung, daß sich Ärzte und auch Therapeuten nicht mit jeder Erkrankung auskennen. Selbst mein Psychiater ist, was meine Co-Abhängigkeit angeht, nicht der richtige Ansprechpartner.

    Ich wünsche Dir, daß Du in Deiner Therapeutin jemanden finden kannst, der Dich weiterbringt.
    Mir hat dabei sehr viel die Selbsthilfegruppe hier im Forum im geschütztem Bereich geholfen, mich weitergebracht. Menschen, die wissen, wovon ich rede, *Spezialisten* aus eigener Erfahrung. Selbst meine reale SHG kann da nicht mithalten, obwohl dies von einer Psychologen begleitet wird.

    Zitat

    ich habe zunächst halbherzig versucht, auch ihm zu erklären, was das wort, bzw. das krankheitsbild bedeutet.
    war aber dann auch wurscht.

    Es ist zwar bitter, daß man selbst einem *Fachmann* erklären muß, was dies alles bedeutet, aber Simone, damit beginnt eigentlich schon Deine Arbeit an Dir, denn nur Du kannst und mußt verstehen, was die Co-Abhängigkeit bei Dir macht. Da helfen keine allgemeinen Erfahrungsberichte und Erkenntnisse. Nein, nur Deine Erfahrung mit Dir, wie und wann Du als Co reagierst, wo es herkommt...dies sind alles spezielle *eigene* Erfahrungen, die Du für Dich allein erkennen mußt und in andere Bahnen leiten mußt. Nicht jeder Co oder Alkoholiker ist wie der Andere.

    Zitat

    in dieser zeit ging es mir immer mal hervorragend - ich sehe eine perspektive für die zukunft. in klaren herbstfarben.
    dann hatte ich wieder heultage, war am boden zerstört.


    Dies ist etwas, was zu Dir gehört. Du bist an einem Punkt, an dem Du Dich und Dein Leben hinterfragst. Schau genau hin, warum Du in den jeweiligen Momenten so reagierst.

    Nun mal zu Deinen körperlichen Symptomen. Wir haben einen wunderbaren Körper mitbekommen, der uns immer wieder zeigt, wo unsere Grenzen sind. Nur leider übersehen wir diese Zeichen nur allzu gern.
    Du bist bewegungsunfähig, weil Dir die Kraft fehlt. Kräfteverlust wahrscheinlich aufgrund jahrelanger Überforderungen, oder?
    Bewegungsapparat bedeutet in der Homoöpathie viel das Thema *Standfestigkeit*, die Last des Lebens tragen zu können. Der sakrale Bereich(Kreuz, Isias..etc) steht für den Mittelpunkt seiner Belastbarkeit...
    Brechreiz....buchstäblich auf den Magen geschlagen?


    Siehst Du, wie Dein Körper reagiert?
    Als es bei mir soweit war, daß mein Körper rebellierte, sich mehr als deutlich die Ruhe holte, brach ich zusammen und lag auf dem Boden. Da holte ich mir Hilfe durch einen Aufenthalt in einer psychiatrischen Tagesklinik...


    Zitat

    dieses gefühl kann man mit härte & kälte bekämpfen, man kann es mit rausch bekämpfen, es gibt sicher noch andere möglichkeiten, es zu bekämpfen. arbeitssucht (funktioniert. hab ich auch schon mal ausprobiert). kleben & kletten. es gibt bestimmt noch mehr möglichkeiten.
    ich habe die härte & kälte gewählt.


    Liebe Simone, auch ich habe vor einigen Jahren dieses Gefühl gewählt, um überhaupt etwas zu spüren, denn auch ich war einsam.Immer wegen irgendetwas..*Die Beziehung stimmt nicht, der Mann stimmt nicht, daher bin ich so einsam...*

    Aber das war ein Trugschluß! Ich war einsam, weil ich mich nicht liebte, mich nicht annehmen konnte, immer Anerkennung von Außen brauchte. Wie ist es bei Dir?
    Natürlich ist es schön, wenn man das Gefühl hat, sich wohl zu fühlen in der Runde Gleichgesinnter, aber diese Menschen sind ja nicht immer da. Kannst Du Dir vorstellen, Dich auch nicht einsam zu fühlen, wenn Du allein bist?

    So, nun reicht es erstmal.. :wink:

    Ich wünsche Dir weiterhin, daß Du hier Deine Gefühle und die von Dir bewegten Ereignisse mitteilst, und mehr an Zweisamkeit mit Dir findest.


    Lieben Gruß

    S.Käferchen [Blockierte Grafik: https://beispiel.rocks/beispiel.rocks/www.cosgan.de/images/smilie/tiere/k025.gif]

  • Hallo just.me

    Fühlte mich ein bisschen zurückversetzt, als ich deinen Thread las.
    Ich habe auch gedacht mein Kopf ist eine Achterbahn, ich konnte die Gedanken einfach irgendwann nicht mehr ordnen. Ich habe wirklich manchmal gedacht, wenn das noch lange so geht verliere ich den Verstand.
    Das man sich so bescheuert verhällt, obwohl man im gleichen Moment weiß das es falsch ist, das ist ja das krankhafte.

    Ich denke du bist auf einem guten Weg wieder Ordnung in den Leben zu bringen, egal ob mit oder ohne deinen Mann.
    Sich mitzuteilen ist das wichtigste, oder einfach nur zuhören, lesen nicht alleine sein.
    Sich in der Vergangenheit zu betrachten, neue Facetten zu entdecken, daraus können wir viel lernen.

    Ich wünsche dir mit deinem Therapeuten viel Glück.

    LG

    vergissmeinnicht :wink:

  • Hallo Graffiti - Simone!
    Wenn ich deine Beiträge lese, sehe ich mich ganz ähnlich dort stehen.
    Es ist eben nicht einfach: Mann trinkt nicht - Knopf umstellen - aus - gut.
    Die ganze Zeit, die wir mit dem Trinker verbracht haben hat uns geprägt, verändert, ... Das muss erst nach und nach umgelernt werden.
    Bei mir hat es auch nach ein paar Monaten ein Riesenloch gegeben, in das ich prompt hineinfiel.
    Hier im Forum habe ich dann von Therapien gelesen und mich schlau gemacht. Hat auch erst mal ein paar Atemzüge gebraucht, bis ich mich getraut habe, aber dann!
    Jetzt bin ich nach ca. 5 Monaten mittendrin im Verarbeiten und mich neu erkennen und wertschätzen.
    Was ganz wichtig war, ich musste ganz viel Geduld lernen. :idea:
    Ich wünsche dir viel davon und ganz viel Kraft und Liebe, die du für dich entwickelst, um auf deinem neuen Weg vorwärtszukommen.
    Liebe Grüße, Gotti.

    Wende dein Gesicht der Sonne zu, dann fallen die Schatten hinter dich.

  • Servus graffiti,

    Zitat

    ...das mit der kapitulation hat mich erreicht.
    nein.
    so weit bin ich nicht.
    ...

    Stimmt. Denn mit der notwendigen Konsequenz hättest Du dir selbst gesagt, dass diese Aussage nicht stimmt:

    Zitat

    ...am samstag hatten wir ein großes fest. es ließ sich weder absagen noch verschieben,...

    Wer will, findet Wege. Wer nicht will, findet Gründe.

    LG
    Spedi

  • Hallo Simone!
    Das war wirklich ein schlechter Film.
    Aber! Du hast draus gelernt. Ist auch mal gut. Obwohl du mir schon leid tust. Ganz schön verkorkste Familie.
    Hoffentlich konnte dir deine Therapeutin erste Hilfe leisten, und dir geht es schnell besser.
    Mit den kaputten Familien ist es für mich so: Soviel Abstand wie möglich.!
    Aus der Ferne kann man viel besser reagieren. Drüber nachdenken.
    Egal was die anderen denken.
    Wichtig ist: Was tut mir gut?!
    Wünsche dir alles Gute und eine schöne Woche, Gotti.

    Wende dein Gesicht der Sonne zu, dann fallen die Schatten hinter dich.

  • Hallo Graffiti!
    Man kann es von zwei Seiten sehen:
    Er macht es für dich - und
    er macht es für sich,
    denn wenn er nicht aufhört zu trinken, dann
    ist er alleine für sich, mit sich, mit seinen Problemen, mit seinem ganzen Mist,.....
    Denk nicht, er macht es nur für dich. Er ist sich sicher sehr bewusst, dass es für ihn Konsequenzen hat.
    Ich denke, davor hatte mein Mann die größten Bedenken.
    Vielleicht ist deiner auch so.
    LG Gotti.

    Wende dein Gesicht der Sonne zu, dann fallen die Schatten hinter dich.

  • Hallo! Du klingst ja richtig euphorisch!
    Schön, dass du so gute, passende Worte gefunden hast, und dich nicht kleinkriegen hast lassen.
    Vor allem mit deinem Vater bist du taff gewesen. Das werde ich mir für meinen SchwVat. merken. Der ist auch immer zynisch.
    Ach ja. Es tut sehr gut, wenn man nicht mehr schweigen muss.
    Für mich sind wahre Berge vom Herzen gefallen, als ich anfing von der "Krankheit" meines Mannes zu reden. 24 Jahre vorher habe ich alles immer vertuscht, belogen, verschwiegen....
    Vielleicht habe ich ihm viel vorweggenommen. Hätte er irgendwann erzählen sollen, aber - wenn es passt, rede ich. Jetzt!
    Ich wünsche dir weiter so viel Mut und dadurch ganz viel Entspannung und neue Kraft, alles Gute, Gotti.

    Wende dein Gesicht der Sonne zu, dann fallen die Schatten hinter dich.

  • Schreib ruhig, was dir durch den Kopf geht!
    Auch wenns mal Quatsch ist, hauptsache es befreit dich.

    Haha! Freue mich auf Samstag, da sehe ich meinen SchwVat. wieder.
    Mein Sohn und ich fahren hin und planen mal im Vorraus, was wir so sagen könnten! :wink: Mein Großer hat sich auch zu seinem Glück freier gemacht. War auch so verklemmt wie ich. Jetzt funkt er oft mal irgendwo rein. Nicht zynisch, aber gut.

    Wünsche dir für morgen und das WE ganz viel Euphorie und eine gute Zeit, LG Gotti.

    Wende dein Gesicht der Sonne zu, dann fallen die Schatten hinter dich.

  • Hallo Graffiti!
    Habe deinen Bericht mit viel STirnrunzeln gelesen, dann aber am Schluss gelacht:
    Er ist stur wie ein Bock!
    Ich glaube auch langsam, dass unsere Männer Gemeinsamkeiten haben!
    Ein paar Punkte deiner Aufzählung könnte ich glatt unterstreichen.
    Und da ist es aber auch natürlich, dass die beiden die "ähnlichen" vorfahren haben. :)
    Aber, ich muss für meinen Schatz doch mal in die Bresche springen, denn seit er auf dem "richtigen Weg" ist hat die Sturheit nachgelassen.
    Wir hatten gerade am Donnerstag seit langem wieder so ein Streitgepräch, dass früher in tagelangem Schweigen endete. Dieses Mal war es nach (immerhin) einer Stunde besser. Nach zwei Stunden kam er zu mir und hat sich entschuldigt :!:
    Mein Mann kommt (habe ich gestern wieder gelernt) aus einer ganz schlauen, weltoffenen, intellektuellen ( :evil: ) Familie. Wie soll man sich da entschuldigen müssen? (Bin noch sehr ironisch eingestellt. :( )

    Ich wünsche dir noch einen schönen Sonntag mit viel Sonnenschein.
    Ich werde jetzt gleich mit meiner Schwester und ihrem Mann wandern gehen. Freu mich und Hündchen freut sich mit.
    Liebe Grüße, Gotti.

    Wende dein Gesicht der Sonne zu, dann fallen die Schatten hinter dich.

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