Glücklicher Anfang und ein neues Leben!

  • Hallo Mannberlin

    Zitat

    Solch absoluten Gedanken wie 'nie mehr' auf den Rest Deines Lebens bezogen sind sehr mutig aber meines Erachtens etwas realitätsfremd.

    Du hast Recht und und an das Sprichwort: "Sage niemals nie!" habe ich mich auch gleich errinert.

    ich weiss auch, dass das heute wichtig ist.
    Ich bin noch nicht so perfekt in den Aussagen im Bezug aufs Alkohol.
    Aber das werde ich auch noch lernen.

    LZT kommt nicht in Frage. Das steht fest, sogar das stimmte mein Suchttherapeut in der Beratungstelle zu.
    Ich kann mein Sohn(14) nicht mitnehmen.
    Wir haben in Motzen schon nachgefragt, Kinder bis 12 können mit.
    Ansonsten müsste mein Sohn in eine Pflegefamilie und das wäre für mich ein Alptraum.
    Mit dem Gedanken würde ich mich nicht auf mich konzentrieren können.

    LG
    live2008

  • Hallo Live,

    ich kenne in Berlin zwei Kliniken welche Tagestherapien anbieten. Bei einer ist es eine Kombi aus Stationär (6 Wochen) und der Rest eben als Tagesbesuch.
    Die andere Klinik bietet es wohl komplett für den ganzen Zeitraum an.
    Von beiden Kliniken findest Du im Netz die Homepages wenn Du die ensprechenden Suchbegriffe eingibst.

    Selber habe ich ambulant gemacht. Allerdings erst ein Jahr später weil ich fand mir fehlen noch ein paar Dinge und ich habe mich beraten und mir die Einrichtung gesucht.

    War auch eine andere Stadt, wäre jetzt aber zu kompliziert um es hier zu beschreiben.

    Schön das Du etwas machen möchtest für Dich und es für Dich nicht mit dem 'nur nicht mehr trinken' abgetan ist.
    Wünsch Dir Erfolg.

    Gruß
    Mannberlin

  • Hallo Mannberlin,

    ich habe heute Tannenhof empfohlen bekommen.
    Aber ich werde weiter selbst im Internet suchen.

    Wie gesagt, stationär kommt nicht in Frage.

    Wo ich letztens zur Engiftung war, hat sich zwar ein Nachbar um meinen Sohn gekümmert, trotzdem habe ich jetzt eine Anzeige wg Unterlassen der Aufsichtpflicht.
    Super fantastische Unterstützung vom Jugendamt!!!
    Statt zu helfen...

    LG
    live2008

  • Hallo live,
    das Jugendamt kann nichts dafür das Du süchtig bist.

    Ich verstehe nicht warum Du die stantinäre LZT ablehnst.
    Das Dein Sohn nicht mitkommen kann, es gibt Pflegefamilien.... und das es Dir das Herz bricht, sicher tut es weh, aber wäre es nicht schlimmer wieder umzufallen, gerade für Deine Kinder?

    kawi

  • Die Fontane-Klinik in Motzen bietet eine Kinderbetreuung an!

    Tomorrow is the most important thing in life. Comes into us at midnight very clean. It's perfect when it arrives and it puts itself in our hands. It hopes we've learned something from yesterday.

  • Schon richtig, wenn es sich um Begleitkinder handelt. Eine Bekannte hat ihr Kind zusammen mit der Kinderärztin als Therapiekind mitbekommen. Die Kinderärztin musste nur die Notwendigkeit einer Therapie für das Kind befürworten.

    Einfach versuchen...

    Tomorrow is the most important thing in life. Comes into us at midnight very clean. It's perfect when it arrives and it puts itself in our hands. It hopes we've learned something from yesterday.

  • Bei einem Kind läuft es ganz genauso. Du benötigst ein "Gutachten" von einem Arzt, der feststellt, dass Dein Kind therapiebedürftig ist. Ich will Dir nicht zu nahe treten, aber ich kann mir vorstellen, dass das bei Kindern, die in Familien mit Abhängigkeitserkrankungen aufwachsen, begründbar sein müsste. Dann bekommt Dein Sohn eine eigene Therapie, bzw. ihr habt gemeinsame Sitzungen. Wie gesagt, bei meiner Bekannten ist das ganz genauso gelaufen. Motzen hat gesagt, Kind kann nicht als Begleitkind mit, also zum Kinderarzt, der hat Therapiebedürftigkeit diagnostiziert, beim Rentenversicherer beantragt und genehmigt bekommen. Der einzige Nachteil war, dass sie ein halbes Jahr warten musste, um die Therapie antreten zu können, weil die Mutter-Kind-Kuren gut ausgebucht sind.

    LG Torben

    Tomorrow is the most important thing in life. Comes into us at midnight very clean. It's perfect when it arrives and it puts itself in our hands. It hopes we've learned something from yesterday.

  • Servus Live2008,

    warum schon wieder so dünnhäutig und gereizt?

    Deine bisherigen -offenen- Versuche trocken zu werden sind immer wieder gescheitert.

    Ich will und werde Dir jetzt nicht die Vorzüge einer LZT "herbeten", und ich will Dich auch nicht davon überzeugen. Ich sage dir nur so viel:

    Eine LZT kann ein gutes Hilfsmittel für Menschen sein, die in allen "offenen" Angeboten immer wieder mit den dadurch -naturgemäß- entstehenden Doppel- und Dreifachbelastungen (Sucht, Familie, Arbeitsplatz) nicht "klar kamen".

    Ohne ein derartiges Angebot für Dich selbst einmal durch eigene Teilnahme geprüft zu haben, lehnst Du es jetzt ab?

    Für Deinen Sohn finden sich auch andere Alternativen als "nur" eine Pflegefamilie oder ein "Heim".

    Wer will, findet Wege - wer nicht will, findet Gründe.

    Momentan lese ich bei Dir wieder erheblich mehr Gründe für alles Mögliche, als noch vor ein paar Wochen.

    Warum?

    LG
    Spedi

  • Welche Gründe Spedi?

    Ich gehe jetzt schlafen, bin echt fertig!
    Ich will trocken werden und leben aber manchmal im Leben geht nicht alles so zu organiesieren wie man es will bzg LZT.
    Wo soll er den hin?
    Ich habe keine Geschwister, der Vater interresiert sich seit über 12 Jahren gar nicht, meine Mutter ist in Reha nach Herz OP, mein Vater kümmert sich um sie, meine restliche Familie wohnt nicht in Deutschland.
    Wo soll er denn hin?

    Ich weiss, das es wichtig wäre aber ich weiss auch, dass ich mich während der LZT qwählen würde, wenn ich wüßte, er ist in Heim oder Pflegefamilie. Ich würde kaputt gehen-also was würde mir diese Therapie bringen?

    So, ambulant oder Tagesklinik.
    Das haben wir heute in der Beratungsstelle besprochen.

    Und das Thema LZT ist jetzt gegessen.
    Für mich.

    Gute Nacht
    live2008

  • 8) gibst Du wirklich sooo schnell auf? Da erzählt Dir einer, dass eine LZT mit Kind nicht möglich ist und das war`s dann für Dich?

    Es sind Deine Ängste, bezüglich einer Pflegefamilie. Was sagt Dein Sohn dazu? Es ist ja nicht für sein ganzes Leben, es ist für ein paar Wochen. Was sind ein paar Wochen im Vergleich zu einem (möglichen) ganzen Leben ohne Mutter? Hast Du Dir diese Seite schon einmal betrachtet?

    *Hach* ... es gibt eine oder mehrere Lösungen, ... mit verweinten Augen, traurigen und furchterregenden Gedanken und übermüdet, kannst du sie nicht finden. Überdenke alles noch einmal, in Ruhe ... jede einzelne, kleine Möglichkeit. Es gibt sicher eine passende Lösung.

    Von Herzen alles Liebe,
    Ingrid

  • Hallo Live,

    lass doch erstmal alles sacken, es waren heute so viele Eindrücke und da sofort eine Entscheidung zu treffen ist Schwachsinn, sorry für mich wäre es so.

    Ich als Co musste immer für eine Situation viele verschiedene Lösungen haben, mir alles genau zurecht legen, um die Unberechenbarkeit meines Ex zu organisiren.

    Diese Verhaltensweise habe ich mir bei behalten. Jemand sagte mal zu mir: Wenn bei mir hinten etwas am einreißen ist bin ich vorne schon wieder dabei was Neues zu machen.

    Les dir das von Torben noch mal in Ruhe durch.

    Ich habe bei dir nicht alles gelesen, aber wenn ich mich nicht irre hast du sowieso Probleme mit deinem Jungen. Und eine Behandlung für euch beide wäre sicher gut. Eure Beziehung ist gestört durch die Familienkrankheit und darauf läßt sich aufbauen. Gemeinsam raus aus dem Alltag.

    Nimm dir diese Zeit mit deinem Sohn!!!!!!

    Liebe Grüsse
    Elocin

  • Hallo live,
    Deine Kinder haben auch Probleme, so wie Du schreibst, der eine rebelliert und ist agressiv und der andere übernimmt für Dich Verantwortung - was ist daran gesund?
    Um Hilfe bitten, ist sehr schwer.
    Da ist es einfacher andere für Dich verantwortlich zu machen.

    So wie ich Dich lese, bist dabei gerade wieder Gründe zu suchen, statt Wege zu finden.
    So wie Spedi schreibt

    Zitat

    Eine LZT kann ein gutes Hilfsmittel für Menschen sein, die in allen "offenen" Angeboten immer wieder mit den dadurch -naturgemäß- entstehenden Doppel- und Dreifachbelastungen (Sucht, Familie, Arbeitsplatz) nicht "klar kamen".

    kann ich für mich unterstreichen. Die Mehrfachbelastung war für mich nur mit einer LZT machbar und ich habe von dort viel mitgenommen, aber ich wollte auch die Hilfe annehmen.

    Aber solange wie Du es für Dich als Qual siehst, ist es egal, Du wirst auch weiterhin andere Prioritäten finden.

    So meine Gedanken. kawi

  • Servus Live2008,


    was ist von dieser Einstellung noch übrig?

    War's das schon wieder? Wo ist diese 100%-Einstellung geblieben?

    Denk einfach für Dich mal darüber nach, womit Du Dir schadest, und womit Du Dir langfristig nützt.

    LG
    Spedi

  • Hallo Live,

    Dein Sohn ist 15 Jahre, frage doch mal nach, ob eine Familienpflegerin, zu Dir kommen kann. Dann hat er sein Umfeld, kann seine Dinge regeln und die Familienpflegerin, kann Kontakt zu Dir halten :wink:

    Er ist doch schon, sehr selbstständig und nimmt Dir Verantwortung ab, rede mal mit Deinem Sohn, ausserdem kann er sich auch Therapeutische Hilfe holen, die Begleitend, dazu gemacht wird.

    Du stehst, mit so einem Probl. nicht Alleine, da wird, es viele Frauen geben, die Angst haben, also, erkundige Dich weiter.

    Ich mache nun auch die LZT, mein Mann ist Monteur, manchmal, ein paar Tage weg. Meine Tochter ist 16 wird 17 Jahre, ich lasse, da auch los, ich muss los lassen, wenn ich gesunden will.

    Auch wenn nun 9 Monate Trockenzeit vorzuweisen sind, habe schon 3,5 Jahre und 2,5 Jahre, nicht getrunken. Die LZT ist somit, für mich, sehr wichtig, ich möchte dort Dinge erlernen, die ich alleine, nicht schaffe.

    Da muss man, sich auf sich selber besinnen, was ist ne LZT, für die Saufzeit, die wir, auch nicht geistig anwesend waren.

    Denke mal im ruhigen Moment, darüber nach, das Beantragen dauert, es gibt viele Möglichkeiten.

    MLG Mandy

  • Guten Morgen Live,

    habe ich doch fast den Eindruck das Du etwas stur reagierst. Wenn etwas nicht sofort so funktioniert wie Du es Dir vorgestellt hast wirst Du sauer und reagierst entsprechend.

    Ich finde die Idee von Torben auch nicht so schlecht und an Deiner Stelle würde ich mal nach Motzen fahren um Dir a) die Klinik anzusehen und b) dort mit den Verantwortlichen sprechen. Natürlich nach Terminvereinbarung.
    Übrigens ist es eine schön gelegene Klinik, ich kenne sie.

    Selbst die Variante das Dein 15jähriger Sohn in der Zeit Deiner LZT in einer Einrichtung, wie auch immer wohnt, ist keine solche Katastrophe wie Du es darstellst. Er ist 15! und kein kleines Kind mehr welches am Rockzipfel seiner Mutter hängt.

    Es sind Entscheidungen zu fällen um Wege zu finden und nicht um Gründe warum etwas nicht geht.

    Das nüchterne Leben ist nicht eitel Sonnenschein und alle Probleme lösen sich in wohlgefallen auf.

    Mögest Du die für Dich richtige Entscheidung treffen.

    Gruß
    Mannberlin

  • Guten Morgen,

    danke für Eure Ratschläge, Gedanken usw.


    Es gibt nähmlich etwas im meinem Leben, was mich sehr gut therapiert und vom Thema Alkohol 100%ig ablenkt.
    Und sogar die Suchttherapeuten in der Beratungsstele gaben mir ein grünes Licht dafür.
    Nähmlich mein Studium. Dieser Stress vor Prüfungen und Klausuren wirkt auf mich postiv. Gestern habe ich es gehört in der Beratungsstelle:
    "Wir müssen ein Weg finden, damit sie weiter machen können. Die Uni ist sehr großer Bestandteil ihres Lebens und darauf sollten sie nicht verzihten. Ich merke, dass sie aufblühen, wenn sie davon sprechen. Fals wir eine Tagesklinik suchen werden, müssen wir von vor rein das Thema ansprechen, damit sie es weiter in der 3 Monaten machen können. Es gibt bestimmte einen Ausweg, wie Sie zur Vorlesungen, Klausuren und zur Prüfungen gehen können."
    Das waren gestern die Worte, die ich in der Beratugsstelle gehört habe.
    Und das stimmt auch. Und das hat mich glücklich gemacht, dass mich einer versteht, dass ich ernst genommen werde und dass ich auf meine Träume, Wünsche, Ziele nicht ganz verziehten muss.
    natürlich das wichtigste Ziel ist jetzt ein trockense Leben!!!

    Lange Rede kurzer Sinn.
    Ich werde schon etwas unternehmen: für mich! das beste raussuchen, um
    ein glückliches, erfülltes , alkfreise Leben zu führen

    aber erstmal werde ich mich für ein paar Tage von euch verabschieden.
    3 schwere Klauseren stehen vor der Tür.
    Also: die nicht abgestorbene Gehirnzellen werden jetzt bewegt und aktiv geschaltet.javascript:emoticon(':roll:')

    Danach melde ich mich.

    Und @Spedi: meine Einstellung hat sich nicht geändert!!!
    Der erster Schritt war die Entgiftung, zweiter die Baratungsstelle, dritter mein Arzt, vierter SHG Gruppe, also Steep bei Steep nicht alles auf einmal, sonst kann ich mich schnell wieder verlieren.
    Ich errinere mich ständig daran was mich dazu bewegt hat ins KH zu gehen und endlich den Weg einschlagen.
    Und ich bin dankbar jeden Abend für den alkfeien Tag.
    Und ich kenne mein Ziel, mein Wunsch: kein Alkohol!
    6 Punkte von den Grundbausteinen habe ich schon mehr oder weniger im meinem Leben umgesetzt. Bleibt jetzt Punkt 6 und 8.

    Punkt 6:
    " Neue Interessen, neue Freizeitbeschäftigungen sollten an der Tagesordnung stehen, sich damit vielleicht auch ein neues Umfeld zu schaffen."

    Ich kann und will aber auf zwei nicht verziehten: Studium und Hobby.
    Und diese Freizeitbeschäftigungen hatten noch nie mit Alkohol etwas zu tun-ganz im Gegenteil.
    wg neuen habe ich auch nichts dagegen!!! Aber bleibt die Frage, ob ein Tag 48 Std. hat?
    Ich denke ich brauche erst keine Neue Interessen, weil meine schon da sind, wurden nur durch Saufereien in die Ecke gestellt, vernachlässigt.

    Bis dahin sende ich an alle LIEBE GRÜßE
    live2008

  • Hallo Live,

    um mal Klartext zu reden!

    Zitat

    Es gibt nähmlich etwas im meinem Leben, was mich sehr gut therapiert und vom Thema Alkohol 100%ig ablenkt.


    Das ist doch pillepalle Live!
    Wo hat Dich denn die "Ablenkung" die letzten Monate, die Du im Forum bist, hingeführt???
    Ständige Alkohol-Abstürze und Aufenthalte in der Klinik zur Entgiftung. Letzteres auch 2mal wenn ich richtig mitgezählt habe.

    Deine Einstellung, "Alles und zwar sofort!!!" solltest Du auch mal überprüfen und Deine Ziele nach Prioritäten sortieren.

    Mag ja sein das Prüfungen und Klausuren eine positive Stresswirkung auf Dich haben. NUR besteht ein Studium nicht nur aus Klausuren und Prüfungen, sondern zum größten Teil aus manchmal drögen Vorlesungen, Seminaren und Selbststudium.
    Daneben hast Du noch Familie und Arbeit, welche bei Dir weder negativen, noch positiven Stress verursachen habe ich den Eindruck.
    Das blendest Du mal wieder vorsichtshalber aus, bis es mit aller Macht über Dir zusammenbricht.
    Dann hilft auch kein Minutenweises vorbeischauen in der Tagesklinik mehr weil es wichtiger ist Träumen hinterzujagen und diese auch dann im Rausch so schön realistisch erscheinen und ich mir ausmalen kann wie es sein wird wenn es denn sein würde.
    Konkret drüber Nachdenken kannst Du ja bei der nächsten Entgiftung wenn für Dich die Tage des Schwerstentzugs vorbei sind. Erinnerung Live, Deine Worte: Ich hatte mehrere Tage schwerste Entzugserscheinungen.

    Übrigens was gestorben ist kann nicht wieder aktiviert werden!
    Vorbei ist vorbei, es sei denn Du möchtest andeuten das Du unter die lebenden Toten; sprich Zombies; gegangen bist.

    Du wirst es schon richten. Wie auch immer.

    Gruß
    Mannberlin

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