hi erstmal, ich bin neu hier und habe schon einiges gelesen.
vor allem mit ein thread (weiß leider nicht mehr von wem) zum thema monatssäufer mit agressivität usw. konnte ich mich sehr identifizieren, nur leider finde ich dne jetzt nicht mehr !? vielleicht kann mir ja jemand einen tip geben.....
nun wollte ich mal meine eigenen erfahrungen und fragen zu dem thema aufschreiben und hoffe auf austausch...
also - in erster linie geht es um meinen freund/partner mit dem ich schon länger zusammen bin. wir leben auch zusammen. ich wußte schon immer (als wir uns kennenlernten) dass er viel und gerne trinkt, zu diesem zeitpunkt habe ich das selbst allerdings auch noch oft getan (viele eigene probleme gehabt usw...). bei mir kam der wandel allerdings recht schnell,nämlich nachdem ich meinen führerschein nach einem unfall unter alk verloren hatte. ich habe also sozusagen -zum glück!- nach desem schuß vor den bug noch die kurve gekriegt vor dem richtigen absturz. da mir das thema also aber nicht vollkommen fremd ist (wie in manchen anderen Beitraägen hier) kann ich es bis zu einem gewissen grad nachvollziehen.
da wir beide mit der gastronomie zu tun haben liegt das thema alkohol leider nahe, auch in unserem freundes- bzw. bekanntenkreis. "alle anderen saufen auch, man will auch endlich mal raus...." vielleicht kennen das einige....
jedenfalls ist mein freund glaub ich ein sog. monatssäufer oder mondsäufer, er trinkt nicht täglich oder so, sondern nur ab und zu, manchmal kann er es auch "normal" enden lassen aber wenn er seine schlimme phase hat dann aber total exessiv bis zum kontrollverlust und meistens mindestens 2 tage hintereinander (ohne so richtig nüchtern zu werden dazwischen...). in diesen momenten ist ihm dann alles andere total egal, der typische satz "er ist dann ein ganz anderer mensch". normalerweise ist er echt lieb. das schlimmste ist an den "anfällen" dass er mir gegenüber dann auch agressiv wird und völlig unberechenbar, man weiß niewie die stimmung auf einmalumschlägt.
wenn man sowas ein paar mal erlebt hat kann man sich ja vorstellen das ich schon totl paranoid bin,sprich versuche zu vermeiden,dass er weg geht usw. und das wochenende garnicht mehr richtig genießen kann. und auch selbst immer weniger mache (alleine) damit er nicht auch in versuchung kommt.....
so geht das schon von beginn unserer beziehung an eigentlich, die anfälle sind mal häufiger mal selter und man hofftnatürlich immer, dass es irgendwann weniger wird undaufhört.
mir ist klar, dass das eher unwahrscheinlich ist, ich weiß auch was jetzt die erste reaktion von denmeisten lesern sein wird: ganz klar - ich mus so schnell es geht einen schlussstrich ziehen und so weiter. ich habe darüber schon sehr viel nachgedacht. ich habe auch hier die beiträge zum thema co gelesen und denke, dass ich teilweise daruter fallen könnte - weil ich ihn versucht zu entschuldigen und vor anderen in schutz nehme und nicht darüber reden will (deshalb auch das forum hier, selbst dabei habe ich ein schlechtes gewissen....) aber nicht in allen punkten - er erledigt seine aufgaben selbst, ist zuverlässig, ich besorge ihm keinen alk, er trinkt nicht zuhause (zumindest nicht viel) ich habe ein gutes selbstbewusstsein eigentlich.....naja es ist halt nicht alles nur schwarz oder weiß ne?!
das ist auch meine frage hier: ich würde gerne wisssen, ob es menschen gibt, die es zusammen mit ihrem partner geschafft haben und wenn ja auf welchem weg?
ich habe schon mit ihm darüer geredet, weil er -wie die meisten- natürlich nach seinen ausrastern wenn er wieder zu sich ggekommen ist, natürlich alles total bereut und das ist auch ernst gemeint. wir haben schon einige massnahmen eingeleitet um die ausraster zu vermeiden, er sieht auch ein dass er es manchmal übertreibt aber findet dafür natürlich immer begründung, er hatte zuviel stress, sich über wirgendwas geärgert, wegen mir ..... und gibt nicht zu dass er ein problem mit dem alk hat. er meint er kommt schon klar und will keine therapie. e rmeint er ändert sein verhalten selber.
mir ist klar das es so einfach nicht wird und immer wieder rückfalle kommen werden,das ganze geht immer ein paar wochen gut und dann....
habe ihm auch schon manchmal gedroht/ultimatum gesetzt um ihm deutlich zu machen, wie schlecht es mir dabei geht. habe mir auch schon alles ernsthaft überlegt - trennung, auszug und so. WILL das aber nicht. bisher zumindest. vielleicht muss es erst NOCh schlimmer kommen? weiß nicht, das ist doch dumm. einerseits.
aber ich liebe ihn und schätze ihn als mensch für das was er sonst ist und will nicht so einfach aufgeben ihn und unserer beziehung und so.
ist das denn nur falsch?? er hat ja einen starken willen und es gibt ja auch leute die es geschafft haben, wie man im forum sieht.
ich weiß, er muss selber die erkenntnis kriegen,dazu kann ich ihn nicht drängen. ich glaube an ihn und daran, dass er es schaffen könnte,wenn er denn einsehen würde, dass er ein problem hat.
habt ihr vielleicht trotzdem ein paar tipps wie ich mich verhalten oder ihm helfen kann und ihm klarmachen kann, dass er es alleine nicht schafft ohne ihn gegen mich auf zu bringen (anti-reaktion....)??
er will auch garnicht ganz aufhören zu trinken, mit seinen freunden blabla er will nur die dosis verringern bzw. sein verhalten wenn er gesoffen hat. naja.
ich will ihn nicht verlieren aber ich will diese übergriffe nichtmehr.
naja.bin sehr gespannt auf eure antworten!!!danke schonmal..... ![]()
meine / unsere geschichte ...
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nachtrag: er hatte teilweise auch schon joblich probleme wegen alk und in der nachbarschaft (lautstärka....) allerdings fährt er bspw.niemals wenn er getrunken hat.
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noch ein nachtrag - sorry.... er hat schon sehr lange (bevor wir uns kannten)viel getrunken und es ist nicht so, dass sich das verstärkt hat,seit wir zusammen sind sonder im gegenteil, die menge und die frequenz haben sich strak verringert. was meine hoffnung natürlich schürt. nur halt diese ausraster.
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Hi Mädchen, du sprichst mir aus der Seele. Auch ich bin heute neu im Forum und genauso verzweifelt, weil sich mein Leben seit 12 Jahren nur um die Alkohokrankheit meines Mannes dreht: Wie ist er drauf? Kommt er irgendwann aus dem Bett? Ist er aggressiv, depressiv, will er seine Ruhe, braucht er Trost, nerven ihn die Kinder......Mein Ganzes System(Körper, Seele Geist) ist ständig in Alarmbereitschaft. Ich stehe unter Dauerstress. Auch mein Mann trinkt nicht zu Hause, er ist halt dann sehr oft unterwegs, täglich nach der Arbeit und am Wochenende geht er zwei mal täglich für 2-3 Std. "spazieren"
Nachdem ich diese Jahr ein paarmal nervlich am Ende war,(wir haben ganz nebenbei 3 Kinder) Kommt er langsam zu der Einsicht, dass der Alkohol auch mich zerstört. Ich bin jetzt in die Offensive gegangen: Eheberatung, Druck, offenes drüber reden nach aussen, schäme mich nicht mehr, zu sagen: mein Mann ist alkoholkrank. Das hat mich etwas aus der Isolation gebracht, in der ich war.
Ich hab ihn jetzt langsam so weit, dass er einen Entzug macht.
L.G. Gurki -
hi gurki,
dasnke für die antwrt, da bist du aber schon ganz schön weit in deinenbemühungen,oder? also meiner sieht auch ein, dass er mir wehtut und so aber er will trotzdem keine therapie.
dieses unter dauerstress kenn ich genau, man plant schon alles danach, kennt schon die kleinsten anzeichen und so, ne? furchtbar.
nach aussen darüber reden kann ich noch nicht so. ich hab es einmal gemacht mit ner freundin der das thema auch nicht so fremd ist aber das ist irgendwie nach inten los gegangen. sie will natürlich dass ich konsequenzen ziehe usw. und ich hab das gefühl, dass sie jetzt total schlecht über ihn denkt. dabei ist er doch nicht nur schlecht!
will die beziehung nicht aufgebeb, deshalb hab ich mit ihr seit dem kaum mehr kontakt. schwierig.LG.
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Hi Mädchen,
ich weiß, es tut weh, wenn die anderen schlecht über deinen Partner reden, wir haben überhaupt keine gemeinsamen Freund mehr. Ich will seit Jaren niemanden mehr einladen, wenn mein Mann da ist, weil ich immer Angst habe, dass er peinlich wird.
Ich habe halt meine paar wenigen Freunde, die für mich da sind und es als Krankheit erkennen.
Diese Isolation macht einen krank, gell. Es kann kein normales Leben stattfinden.
Ich mache seit einiger Zeit richtig Druck. Konfrontier ihn mit seinem Übergewicht(er trinkt "nur" Bier), 25 kg in den letzten 10 Jahren, mit seiner Bierfahne, ich nehme einfach kein Blatt mehr vorm Mund, zeige ihm Fotos von früher...
Liebes Mädchen, auch ich will nicht aufgeben, aber dann heißt es wohl:kämpfen
LG gurki -
ja genau, dabei bin ich auch grade!

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Hallo ein Mädchen,
Herzlich Willkommen hier bei uns.
Zitatich habe aber festgestellt dass man seine grenze immer weiter verschiebt (zumindest bei mir), das was ich vorher als tiefpunkt definiert hätte rede ich mir wieder schön, gebe noch eine chance usw. aber eigentlich denke ich genauso, nämlich dass man im entscheidenden moment merkt wenn es reicht. solange man die beziehung noch will ist das ok, oder?
Ja, die Grenzen verschieben sich immer weiter und weiter bis nichts mehr von dir da ist.
Unsere Wahrnehmung verschiebt sich und wir können sehr schwer erkennen wann es reicht. Auch eine Co-Abhängigkeit kann tödlich enden das sollte nicht vergessen werden.Liebe Grüsse
Elocin -
das ist ja das schlimme das ich wahrscheinlich zu jedm anderen inder situation gesagt hätte, vergiss es!!
aber er und ich wir haben schon so vieole andere schwierige dinge zusammen erreicht und er hat mir auch in anderer hinsicht bewiesen, dass er sich ändern kann und will. deswegen sehe ich eine chance.
bin unterm strich kein unrealistischer mensch, auch nicht was mich selbst betrifft.
tja, aber bei diesem thema werd ich unsiche rund weiß auch nicht mehr ob mein verhalten/meine hoffnung noch ok ist oder nur dumm. -
wiss ihr, ich habe grade das problem, dass ich irgendwie kein vertrauen mehr haben kann - ich habe mich hier angemeldet und so obwohl grade eine sog. "gute" phase ist, also es läuft alles ok mit uns, er trinkt nicht usw. trotzdem hab ich schon wieder angst weil ich ganz genau weiß, der nächste ausraster wird kommen. man weiß nur nicht ganz genau wann. morgen ist wieder wochenende - horror für mich. obwohl wahrscheinlich garnix passieren wird denn turnus-mässig ist er erst wieder so in zwei oder drei wochen dran....
tja jedenfalls frage ich mich, ob diese grundangst überhaupt wieder weg gehen kann, selbst wenn er sich wirklich irgendwann bessern würde? was meint ihr?LG und einen schönen tag von ein mädchen.....
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Hallo Mädchen!
Anders werden kann dein Leben sicher. Es wird halt ein wenig dauern, den ganzen Stress wieder zu verarbeiten.
Mein Mann ist jetzt schon 13 Monate trocken, aber die Angst, gleich welcher Art, sitzt mir immer wieder noch mal im Nacken. Ich ertappe mich hin und wieder, wie ich ihn "beobachte" - so wie vorher, ob er getrunken hat, ob er gut drauf ist, ob er mit mir redet, ...
Dabei bin ich schon ein halbes Jahr in therapeut. behandlung1
Aber ich denke, dass das schon normal ist, denn ich habe die ganze Misere ja auch sehr lange mitgemacht.
Dir wünsche ich aber ein schnelleres Ende deines Leidens! Ganz viele gute Leute, die dir zur Seite stehen, die dir Mut machen, die richtigen Schritte zu tun. Die meisten anderen - meine Freundin konnte ich da auch nicht zu Hilfe holen - trinken ja selbst ein wenig, od. mehr, da ist es ihnen eigentlich egal, ob du einen Trinker an deiner Seite hast. Darauf verzichten will da kaum einer. Leider musste ich diese Erfahrung auch machen.
Aber, jetzt Kopf hoch und such dir ganz viel Hilfe: Beratungsstellen, SHGs, Forum hier, evtl Therapie.....
Liebe Grüße, Gotti. -
Zitat von ein mädchen
obwohl grade eine sog. "gute" phase ist, also es läuft alles ok mit uns, er trinkt nicht usw. trotzdem hab ich schon wieder angst weil ich ganz genau weiß, der nächste ausraster wird kommen. man weiß nur nicht ganz genau wann. morgen ist wieder wochenende - horror für mich. obwohl wahrscheinlich garnix passieren wird denn turnus-mässig ist er erst wieder so in zwei oder drei wochen dran....
Hallo ein mädchen,
möchtest Du so noch einige Jahre weiterleben, evtl. Jahrzehnte ?
In dieser ewigen Angst, inneren Anspannung und Unsicherheit ?Angst vorm Wochenende, auf das man sich normalerweise freuen sollte, und wenn man eine Familie hat, gerne im Kreise dieser weilt, das alles ist ja SO nicht möglich, gelle ?
Bist Du bereit, auf sowas zu verzichten, evtl. für sehr alnge Zeit oder gar für immer ?Du kannst so weiter machen, dabei selbst krank werden, denn solche innerlichen Anspannungen gehen ja weder an Körper noch Seele vorbei, oder aber Du kannst was dran ändern...
Die Entscheidung triffst Du ganz allein...
Hast Du denn Ideen, was Du FÜR DICH ändern könntest ?
Denn einen nassen Alkie kannst Du NIEMALS ändern, das kann er nur ganz allein.LG
Lilly -
Hallo ein Maedchen,
auch von mir erstmal ein herzliches Willkommen.
Auch an Dich eine Frage, wie lange willst Du das noch mitmachen? Wenn es schon zu Ausrastern kommt, willst Du solange abwarten, bis Dir etwas passiert? Eine raeumliche Trennung ist ja nicht gleichzusetzen mit einem generellen Beziehungsende. Es geht um DICH nicht um IHN, er kann nur fuer sich tun, die Frage ist, was tust Du fuer Dich.
Les Dir vielleicht mal die Geschichten von Gotti und auch von speedy durch.
Generell ist es so, dass natuerlich der alkoholkranke Partner nicht nur schlechte Seiten hat, er ist ja krank, diese Krankheit wird immer schlimmer, wenn sie nicht gestoppt wird. Sie kann auch nicht geheilt werden, sondern nur gestoppt werden. Wird sie das nicht wird sie letztendlich auch zum Tode fuehren.
Die Frage an Dich, wie willst Du Dein Leben verbringen?
Alles Liebe,
Jenny
-
danke erstmal für alle antworten.
mir geht es heut sehr schlecht.
gestern abend war ich arbeiten und dachte -nicht wirklich-mein freund ist zuhause. kam auch keine anrufe oder sonst was. dann kam ich nach hause und was war - die tür war abgeschloßen. da wusste ich schon bescheid. er war saufen und kam dann viel später nach hause und hat wieder theater gemacht. heut morgen auch noch. jetzt war ich arbeiten und jetzt tut er als wär nix und ist schon wieder in der kneipe und will den abend weggehn. und ich soll mit. wird bestimmt toll.
tja ich weiß, ich sollte dem ein ende setzten aber leider bin ich noch nicht ganz so weit und weiß nicht so richtig wie und ob jede mühe vergebens ist und wirklich jede hoffnung verloren.
heute hat er nix sinnvolles gemacht, was er eigentlich vor hatte, das geld für einkaufen ist schon wieder sicherlich versoffen usw. es kotzt mich an.
und ich kotze mich selber an weil ich schon so blöd vorher darüber nachdenke und total über reagiere.
naja. wahrscheinlich habt ihr alle recht. weiß nicht. alles sch***.
bye.
-
Hallo ein mädchen,
versuch ichs nochmal
und wiederhole meine Fragen an Dich :möchtest Du so noch einige Jahre weiterleben, evtl. Jahrzehnte ?
In dieser ewigen Angst, inneren Anspannung und Unsicherheit ?
Hast Du denn Ideen, was Du FÜR DICH ändern könntest ?Und noch als Zusatzfrage
: Was tust Du momentan so für Dich ?Weißt Du, es bringt Dich persönlich nicht weiter, die Schandtaten Deines nassen Alkie aufzuzählen, er ist krank und kann nur selbst seine Krankheit zum stoppen bringen, und dafür braucht er professionelle Hilfe.
Anderseits erleichtert es natürlich auch, das alles mal loszuwerden.. auch klar, dann muß das auch raus. Werden da aber Bäder in Selbstmitleid draus, versinkst Du darin nur… nicht gut. Ich sage damit aber nicht, das Du das tust... nur mal so allgemein.Es geht HIER um DICH, denn hier ist ja der Bereich für CO-Abhängige, DU solltest hier also Hilfe FÜR DICH suchen.
Was könntest Du evtl. für Wege gehen, damit es DIR besser geht ?
Hättest Du irgendwelche Ideen ?
Hast Du mal gelesen, wie das andere hier machen ?
Und evtl. kannst Du ihre Erfahrungen für Dich auch irgendwie umsetzen ?LG
Lilly -
hallo euch allen,
nachdem ich jetzt -leider- einige tage inaktiv war, werde ich jetzt mal versuchen, die fragen von lilly & jenny usw. zu bearbeiten - wollte mich nicht davor drücken oder so...!
nein, ich möchte nicht ewig so weiterleben, ich möchte, dass sich etwas ändert.
ich habe natürlich viele ideen was ich selbst ändern könnte, sprich ausziehen usw. aber vielleicht bin ich einfach noch nicht so weit, das durchzuziehen. irgendwie warte ich noch auf ein eindeutiges zeichen,dass es unumgänglich ist. und das es keine hoffnung mehr gibt, das die situation sich ohne trennung ändert. weiß, für euch klingt das doof.....
sorry.
Jenny : ich weiß selbst nicht genau, was dieser punkt für mich sein müsste. (vielleicht wirklich bismir was passiert? ich weiß, das ist sch*** aber das wäre für mich eindeutig. habe mir manchmal wirklich diese grenze gesetzt. --> aber hier wieder das thema grenze - verschiebt sich usw. ....)
für mich tue ich eigentlich relativ viel, im gegenteil, ich hatte mich total hängen lassen, bevor ich ihn kennenlernte, seitdem wir zusammen sind, habe ich nach und nach wieder alles in den griff gekriegt und auch wieder viel mehr ziele und pläne und aktivitäten.
besonders schwermacht es für mich auch,dass ja bei uns nicht jeder tag so ist, auch nicht jede woche....
ichweiß das ich nicht in selbstmitleidbaden soll und das ist auch nictmein ziel. wenn ich über meine erlebnisse schreibe,ist das wirklichnur, um esmal rauszulassen. ich weiß dass das nichts ändert.
brauche vielleicht einfach noch waslänger....also wasist in der zwischenzeit passiert? eigentlich nicht soviel, an dem besagten abend habe ich mich fertig gemacht um mit ihm wegzugehn und mir während dessen die alternativen überlegt (zu denen ihr mir wahrscheinlich geraten hättet) - nämlich die zeit zu nutzen während er weg ist um meine sachen zu packen und einfachzu verschwinden. habemich dann trotzdem entschieden, los zu gehn und bei jeden schritt gedacht dass ich nicht will. und das auch am anfanggesagt. er hat dann echt ganz nett mit mir gesprochen über den tag davor und derabend war dann eigentlich total nett und es gab keinerlei streit usw.er ist sogar früher nach hause gegangen als ich. ich frage mich dann manchmal ob ich schon so paranoid geworden bin, total überzureagieren und dinge zu befürchten, ohne das es einen grund dafür gibt. (nein, ich mache mir deshalb KEINE vorwürfe oder so, ich weiß es gibt gründe dafür.es fällt mir nur auf). manchmal denke ich, ich gebe ihm so garkeine chance zu beweisen, das er sich bessert.
naja auf jeden fall hab ich an dem abend noch ein mädel mit einem ähnlichen problem kennengelernt und es tat ganz gut darüber zu reden (OHNE dass sie ihn jetzt verurteilt oder so).naja in meinem kopf rumort es total die ganze zeit, bitte seht mir nach, wenn es manchmal etwas dauert.......
wünsche euch allen eine gute woche!
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noch einnachtrag - wenn ich manchmalso lese - ich bin soo dankbar, dass wir keine kinder haben (wenn ich diese verantwortung noch hätte, ausser für mich, würde ich an schlechtem gewissen sterben glaub ich!). das erschwert die situation glaub ich noch viel mehr, respekt und zuspruch für jeden in dieser situation.
aber - eigentlich will ich auch irgendwann mal kinder - evtl. auch mit ihm.aber NIEMALS solange er in der from trinkt. sh**!
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hi, nochmal eine andere frage.
ich denke über dieses thema co nach.
warum bin ich so etc.
meist spielt ja anscheinend die kindheit ne rolle etc.
ich hatte (auch) eine recht dominante mutter,sie hat auch getrunken aber nur heimlich und NIEMALS soviel dass sie voll war. wir konnten erst ein halbwegs normals verhältnis aufbauen nachdem wir (nach einem schweren weg) lange den kontakt ganz abgebrochen hatten. vielleicht spielt das ein rolle?
aber ich finde trotzdem, dass ich nicht alle features eines typischen co hab sondern nur einige.
mein selbstbewusstsein ist groß und ich tue auch was für mich. meint ihr das wird dann weniger mit der zeit?naja wie gesagt, es dreht sich alles bei mir im kopf.....
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Liebes Mädchen,
mich würde mal interessieren, warum das Thema Um- oder Auszug so wichtig ist bei Euch?Ich sehe nämlich zwei Möglichkeiten:
a) um sich vor der Entdeckung durch andere zu schützen, weil bespielsweise Nachbarn oder Arbeitskollegen bereits auf den "Trichter" gekommen sind (so war es bei meinem Ex, der nun die Gegend verlässt).
b) weil die Hoffnung zu finden ist an einem anderen Ort wird alles anders, vielleicht sogar der Wille zum "aufhören" da ist. Aber ób ein Umzug alleine das ändert? Verhaltensmuster, die über viele Jahre antrainiert wurden, die ändern sich nicht wegen einem anderen Wohnort oder anderen Tapeten.Meine Mutter war ebenfalls dominant, trank aber nicht. Natürlich brauchte es auch bei mir lange, mich aus ihren Klauen zu befreien. Aber nach der dominanten Mutter schien ich einen dominanten Partner gewählt zu haben, der sich durch mangelnde Selbsteinschätzung unter Alkohol ähnlich bestimmend benahm wie meine Mutter, ruckizucki war ich das kleine, ängstliche Kind.
WAR ....
Denn wenn nicht jetzt, wann soll ich dann "erwachsen" werden.
Dieses Kind in mir hatte auch die Träume "alles wird wieder gut" aber dieses Kind hatte nur Wunschträume. Die Alpträume holten es mit den Jahren der krankmachenden Partnerschaft ein.
Der Alkohol wird selten weniger - die Co-Abhängigkeit vermutlich ebenfalls nicht!Fazit: beide Süchte könnten sich verschlimmern und zwei Menschen in den Abgrund stürzen.
Viel Kraft wünscht Dir Dagmar
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Hallo Mädchen,
auch ich denke zur Zeit über dieses Thema nach.
Auch ich hatte eine sehr dominante Mutter, die tablettensüchtig war. Alles hat sich immer um sie gedreht: wie ist sie gelaunt, kann ich sie ansprechen, ohne dass sie genervt reagiert. Sie war oft krank, dann musste ich erst recht Rücksicht nehmen......
Und dann gings mir wie Dagmar: ich habe wieder einen Partner gewählt, auf den mein ganzer Fokus gerichtet ist, von dessen Verhalten mein Wohl abhängig ist,der unter Alkohol alles neben sich niedermäht, was nicht nach seinem Kopf geht.
Ich verstehe immer mehr, dass Mütter, Partner usw austauschbar sind. Unsere Ängste, Sehnsüchte, Wunschvorstellungen aber gehören uns und somit muss man immer bei sich bleiben, an sich arbeiten.
Ich glaube, dass die Neigung zur Coabhängigkeit in manchen Menschen einfach da ist. hm, schwierige Frage
LG Gurki -
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