Hallo Ihr Lieben,
in den letzten Monaten habe ich bei mir bemerkt, dass die Co-Abhängigkeit bei mir ein "Ausblenden" gewisser Geschehnisse ausgelöst haben dürfte. Vermutlich hätte mein Körper alle Wahrheit nicht verkraftet und hat somit nur phasenweise immer wieder eine Portion nach der anderen an Bewußtsein freigesetzt.
Nun ist die Co-Abhängigkeit oder Beziehungssucht ja ebenso eine Sucht wie der Alkoholismus, der sich beispielsweise in Blackouts ect. bemerkbar macht, wie auch den Filmrissen ect.
Ganz davon abgesehen, dass eines der Dinge - Alkoholsucht - durch eine Substanz zu Stande kommt, so stellte sich mir doch die Frage, ob das nicht eine weitere Gemeinsamkeit ist, auch wenn die Wege der Verdrängung unterschiedlich sind: nur soviel zuzulassen wie die Psyche erlaubt.
Nach Absetzung des Suchtmittels war es bei mir persönlich so, dass häppchenweise immer mehr an Erinnerungen zurück kehrt. Gerade so, als ob ich so viel an Erinnerungen zurück bekäme, um alle schadlos zu verarbeiten bevor die nächsten kommen.
Die geballte Ladung an dem was hier so langsam zu Tage trat hätte ich wohl nicht so ganz verkraften können - bezieht sich mit auf meinen Teil der Unterstützung einer Suchtkrankheit.
Würde mich mal interessieren, ob Ihr das nachvollziehen könnt, bzw. selber so ein Gefühl schon mal hattet.
Lieben Gruß von Dagmar Co