• Hallo RoteLampe,

    Schön, dass Du zurückgehumpelt bist! :P

    An nichts zu denken, gelingt mir am besten auf der Arbeit! :P

    Hmmm, liegt vielleicht auch an dem gesunden Büroschlaf! Blöd sind immer nur die Abdrücke von den Funktionstasten der Tastatur!

    "F5 - F10" :P :P :P

    Herzlich

    Lobanshee

  • Hallo Backmaus,

    lieben Dank für Deine nette Begrüßung, da fühle ich mich doch gleich wieder zu hause :wink:

    Nee, 30 Km laufe ich mit Hundi auch nicht - ich denke, da würde ich selbst unseren Jack-Russel-Terrier kleinkriegen... Allerdings sind 30 km Asphalttreterei wirklich alles andere als fußfreundlich, was ich dann ja auch recht schmerzhaft zu spüren bekam.

    In den nächsten Tage lasse ich tatsächlich mal einen Fußmassagenprofi ran - für heute habe ich meinen Lieben aber erstmal viel Fußfreiheit in Form von Barfußgehen und Ausruhen gegönnt.

    Als ich vor einigen Jahren wieder mit dem Wandern angefangen hatte, dachte ich an alles mögliche - was ich noch nicht erledigt habe, was noch zu tun ist, etc. Abschalten konnte ich nur sehr schwer. Mittlerweile gelingt es mir aber schon ganz gut.

    Diesmal musste ich immer wieder Zwiesprache mit meinen Füßen halten, wenn diese meckerten und mich immer wieder auf die nächsten Schritte besinnen. Eine gleichförmige innere Melodie begleitete meine Schritte und ließ mich an nichts anderes denken.

    Als "Belohnung" winkte am Ende des Tages ein schönes Bett für mein müdes Haupt - früher hätte die "Belohnung" am Etappenziel wohl etwas anders ausgesehen :twisted:

    Ich wünsche Dir noch einen schönen Abend!

    Liebe Grüße,
    RoteLampe

    Das Beste geschieht JETZT!

  • Hallo RoteLampe,
    na, also da darf ich doch im Begrüßungkommitee nicht fehlen!
    So sehr ich dir deinen Urlaub gegönnt habe - ich find's schon auch schön, dass du wieder da bist! :wink:

    Alles Liebe dir!
    espoir

  • Hallo Lobanshee, hallo Espoir!

    Heute habe ich mich von den "Strapazen" der letzten Tage erholt. Inzwischen lassen sogar meine Füße wieder mit sich "reden" und waren bereit, mich auf einen Stadtbummel zu begleiten. 8)

    Die letzten Tage lasse mich noch etwas treiben, bevor am Montag der alltägliche Wahnsinn meines Bürodaseins wieder beginnt. Einstweilen versuche ich, weiter "an nichts" zu denken und einfach diese Zeit zu genießen, denn der Stress stellt sich noch früh genug wieder ein.

    Am Sonntag haben wir eine Einladung bei den 87 und 88 Jahre alten Eltern meines Partners - es gibt Wildschweinbraten in Rotweinsauce :roll:
    Ich habe mir überlegt, wie ich diese Klippe am besten umschiffe, ohne die Einladung auszuschlagen und damit die alten Leutchen zu brüskieren. Ich habe mich mit meinem Partner darauf geeinigt, dass es für mich Hähnchenschnitzel gibt, da ich Wildschwein nicht mag (habe ich zwar noch nie gegessen, aber es ist die einfachste Erklärung). Da die Beilagen unproblematisch sind, kann ich stressfrei an dem Familienessen teilnehmen...

    Ich wünsche Euch allen ein schönes Wochenende,

    RoteLampe

    Das Beste geschieht JETZT!

  • Hallo,

    Nach 2 Wochen Urlaub, die trotz des nicht so wolkenlosen Wetterhimmels Entspannung brachten, bin ich nun wieder daheim. Das Haus steht noch, alle Blumen haben mich freudig begrüßt und unangenehme Post habe ich auch nicht vorgefunden. Was will ich mehr?

    Als ich vorhin das letzte Stück mit der Straßenbahn zu meinem Wohnort rausfuhr, saßen in meiner Nähe mehrere schon recht angetickerte Schnapsnäsinnen, die wohl auf diese Weise Muttertag gefeiert hatten. Ihr schrilles Gegackere über ihre eigenen blöden Bemerkungen, das Gegröhle und die ständigen Wiederholungen des Gesagten waren einfach nur peinlich. Ich war froh, als ich an meiner Haltstelle den Ort des Desasters verlassen habe.

    Mein heutiges Familienessen bei den betagten Eltern meines Freundes verlief für mich völlig stressfrei. Während sich die anderen an Wildschweinbraten mit Rotweinsauce erfreuten, gab es für mich lecker Putenschnitzel mit Currysauce. Ohne weitere Nachfragen akzeptierten sie, dass nicht jeder auf Wildschweinbraten steht (erst recht nicht, wenn er in Rotweinsauce schwimmt). Es war ok für mich und sie haben sich gefreut, dass ich mit dabei war.

    Morgen früh beginnt nach der faulen Zeit, die ich sehr genossen habe, wieder der Ernst des Arbeitslebens. Ich bin gespannt, was mich da erwartet....

    Allen einen guten Start in die Woche,
    RoteLampe

    Das Beste geschieht JETZT!

  • Guten Morgen RoteLampe

    Einen guten Arbeitsanfang wünsche ich Dir!
    Nach soviel Urlaub mit neuen Eindrücken bist Du bestimmt heute ganz relaxt!;-) egal was kommt.
    Hoffe der Aktenstapel ist überschaubar!;-)

    So "Alkmiezen"-wie Du sie gestern kurzfristig ertragen musstest- habe ich gestern gott -sei -dank nicht entdecken müssen.Naja,Himmelfahrt sind oft alkoholisierte Männer unterwegs-vonwegen Vatertag.Da fühlen sich wohl einige Frauen berufen einen ähnlichen" Feierweg" zu gehen.Ist IHR kopf heute!
    Ich habe heute beginnenden Ganzkörpermuskelkater!:-(
    Ich habe gestern mit meinem Mann die erste Fahrradtour des Jahres veranstaltet und die fiel dann doch wieder länger aus wie geplant.
    Lecker Eis zwischendurch....
    So,dann starten wir mal wieder in den Montag!
    Wird schon!
    Liebe Grüsse
    Backmaus

  • Liebe Backmaus,

    Meine Kollegen haben dafür gesorgt, dass der Aktenstapel während meines Urlaubs überschaubar blieb - dafür bin ich ihnen sehr dankbar 8)

    Heute habe ich erstmal Prioritäten gesetzt und erledigt, was erledigt werden musste. Den Rest habe ich auf morgen vertagt, da ich heute nachmittag noch einen wichtigen anderen Termin hatte.

    In meinem früheren Leben hätte ich wohl an einem Tag unter Verzicht auf die Mittagspause so lange routiert, bis alles abgearbeitet war. Wie die Belohnung nach so einem "stressigen" Tag ausgesehen hat, kannst Du Dir sicherlich denken :roll: Dabei kommt man mit Prioritäten und einer guten Arbeitsorganisation viel weiter und kann außerdem Kräfte schonen.

    Anhand meines Bürokalenders habe ich heute mal wieder meinen imaginären Schrittzähler aktualisiert: es sind heute 244 Tage auf dem richtigen Weg. Meinem Weg in eine zufriedene Trockenheit. 244 Tage, an denen ich an meiner Trockenheit gearbeitet habe. Tage mit Licht und Schatten, aber es hat sich gelohnt. Es geht mir heute besser als in der Zeit meiner wesentlich längeren Trinkpausen, weil ich für mich realisiert habe, dass es kein "zurück" ins alte Leben mehr gibt, weil ich es so will.

    Daran arbeite ich jeden Tag. Es geht mir gut.

    Liebe Backmaus, nun bin ich vom Aktenstapel und meinem früheren Umgang mit dessen Abbau zu diesen Überlegungen gekommen :wink:

    Liebe Grüße und einen schönen Abend,
    RoteLampe

    Das Beste geschieht JETZT!

  • Hallo,

    heute habe ich nun schon meinen zweiten Arbeitstag "gewuppt", doch ich fühle mich zurzeit müde und schlapp.
    Wie es scheint, habe ich mich wohl an das im Urlaub praktizierte "nochmal auf die andere Seite Drehen" am Morgen gewöhnt, denn ich komme morgens nur schwer aus dem Bett :roll:

    Ich ertappte mich heute sogar bei dem Gedanken, wo ich denn jetzt wohl lieber wäre: im Büro oder eine der Steigungen im Hochsauerland bei stetigem Nieselpieselregen erklimmen. Hmm, irgendwie bin ich noch nicht richtig wieder hier angekommen, was einerseits nervt, aber auch ein Zeichen für nachhaltigen Erholungseffekt ist.

    Als ich vorhin auf der Fahrt zu meiner SHG war, konnte ich leider den Massen, die auf dem Weg zum Stadion waren, um das Spiel des 1. FC Köln zu sehen, nicht entkommen. In der Bahn war ich umringt von Horden von Bierflaschenträgern, die für "dicke" Luft in der Bahn sorgten.

    Irgendwie pervers: ich fahr in meine SHG und muss mir unterwegs `ne Nase alkoholgeschwängerter Luft mitnehmen :twisted::twisted:

    RoteLampe

    Das Beste geschieht JETZT!

  • Hallo,

    Nachdem mich in den letzten Tagen die Müdigkeit "gepackt" hatte, kehrt nun so langsam die Energie wieder zurück. Gott sei Dank!

    In Sachen "Bewerbung" hat sich bei mir hinsichtlich meiner sehr wichtigen Bewerbung in einer anderen Stadt noch nichts weiter ergeben. Ich war ja unter den Top Three, aber eben nicht die No 1. Gehört habe ich nach dieser telefonischen Auskunft, die ich vor meinem Urlaub bekam, nichts weiter - allerdings habe ich auch die Bewerbungsunterlagen noch nicht zurück erhalten. Wieder eine kleine Lektion in puncto GEDULD (meine Lieblingsdisziplin, aber ohne geht gar nichts..)

    Anfang der Woche habe ich von 2 Kollegen gehört, die sich anderweitig orientiert haben und nun händeringend einen Nachfolger für ihre Stellen suchen. Mit beiden habe ich Gespräche geführt und festgestellt, dass beide Stellen aus verschiedenen Gründen für mich nicht in Frage kommen.

    So habe ich nun, statt abzuwarten, innerhalb des mir zur Verfügung stehenden Spielraums die Initiative ergriffen und gehandelt. Im Gegensatz zu früher werfen mich solche Mißerfolge aber nicht mehr aus der Bahn und ich stelle nicht gleich meine ganze Person in Frage. Ich bin sicher, dass das für mich Passende noch kommt.

    Ich halte die Augen offen und gehe weiter.....

    RoteLampe

    Das Beste geschieht JETZT!

  • Liebe RoteLampe

    alles, alles Gute für Deine Zukunft. :wink:

    Sei immer 8) und geh Deinen Weg....

    vielleicht, irgendwann.... Wandern wir mal eine Schöne Tour :wink:

    also meine Liebe

    Bis bald

    Bernd

  • Lieber Bernd,

    Ich hatte es vielleicht schon mal geschrieben, dass "Abschiede" nicht so mein Ding sind und ich immer versuche, sie schnell hinter mich zu bringen :roll:

    Wie alle anderen hier im Forum werde auch ich Deine motivierenden Beiträge vermissen und hoffe, dass Du Wege findest, ab und an mal hier hereinzuschauen.

    Ich gehe meinen Weg weiter, aber wie das oft so bei Wanderwegen ist, werden sich sicher auch unsere Wege wieder einmal kreuzen.

    Alles Gute für Dich,
    RoteLampe

    Das Beste geschieht JETZT!

  • Hallo,

    Das war eben schon ein merkwürdiges Gefühl, als ich bei Bernd im Thread und hier die Abschiedsworte formulierte.

    Jeder geht seiner Wege ... und manchmal treffen Wege auch wieder zusammen.

    Ich erinnere mich noch daran, wie ich 2005 zum Schluss meiner 6 wöchigen Therapie von meinen Mitstreitern dort verabschiedet wurde. Es wurden Adressen ausgetauscht, sogar Tränen sind geflossen. Wieder zurück im Alltag, verändern sich die Schwerpunkte, neue Kontakte werden geknüpft und jeder geht seinen Weg weiter. Heute habe ich zu niemandem dort mehr Kontakt, aber die Zeit, die wir zusammen verbracht haben, war sehr wertvoll für mich.

    Anscheinend war der heutige Tag für mich ein Tag des "Loslassens", denn ich habe mich heute von persönlichen Unterlagen getrennt, die Sachverhalte dokumentieren, die 7 und 8 Jahre zurückliegen und mir sehr weh getan haben. Ich habe sie bis heute in einem Umschlag verschlossen im Tresor auf der Arbeit verwahrt.
    Heute nun nahm ich sie ein letztes Mal zur Hand, um sie Blatt für Blatt dem Reißwolf zu überantworten. Was ich die letzten Jahre nicht geschafft hatte, ging mir nun sehr leicht von der Hand, denn ich spürte, dass jetzt der richtige Zeitpunkt gekommen ist, mich von diesen Dingen zu trennen. Ich brauche sie nicht mehr..... und fühlte mich hinterher wie von einer schweren Last befret.

    Es tut gut, sich von Dingen zu trennen, die nicht mehr zu uns und zu unserem Leben passen. Unsere innere Stimme signalisiert uns, wann dieser Zeitpunkt gekommen ist.

    Ich gehe erleichtert in ein nicht verplantes Wochenende und lasse die Dinge auf mich zukommen.

    RoteLampe

    Das Beste geschieht JETZT!

  • Hallo RL,

    Zitat

    Es tut gut, sich von Dingen zu trennen, die nicht mehr zu uns und zu unserem Leben passen. Unsere innere Stimme signalisiert uns, wann dieser Zeitpunkt gekommen ist.

    Damit gebe ich dir zu 100% recht!

    Ich gehe da heute sehr rational mit um,und frage mich ob ich diese "Dinge" oder Menschen wirklich brauche,sprich ich entscheide heute im Vorwege ob ich mich auf etwas/jemanden einlasse.

    Ich habe gelernt gut für mich zu sorgen weil ich es mir einfach ersparen will,mir aus gemachten schlechten Erfahrungen gute zu zaubern!

    Mein Selbstschutz funktioniert da ganz gut,natürlich gehe ich auch neue Dinge an,aber nur wenn ich ein gutes Gefühl hierbei habe denn "Gefühle sind immer richtig in dem Moment wo ich sie empfinde!"

    Mir wurde auch schon fehlender Mut zum Risiko unterstellt,das mag mein Gegenüber so empfinden,aber ich gehe lieber ein für mich kalkulierbares Risiko ein,bevor ich die volle Breitseite bekomme!

    Nicht die Angst vor dem zu erwartenden mag diesen Eindruck erwecken,vielmehr ist es für mich zu meiner Lebenseinstellung geworden vorher erst abzuwägen ob es mich weiterbringt und so gehe ich auch meinen Weg.

    In diesem Sinne,dir auch ein schönes Wochenende!

    Gruß Andi

  • Hallo Andi,

    lieben Dank für Dein Feedback!

    Zitat

    vielmehr ist es für mich zu meiner Lebenseinstellung geworden vorher erst abzuwägen ob es mich weiterbringt und so gehe ich auch meinen Weg.

    Du beschreibst den Weg, den auch beschritten habe. Mit der Zeit kann ich mich immer besser auf meine Einschätzung verlassen, was mir guttun und was ich besser weglassen soll.

    Bisher haben sich meine Bemühungen des Los - und Weglassens überwiegend auf Dinge bezogen, aber ich merke, dass ich dies unbedingt auch auf Menschen in meiner Umgebung ausdehnen sollte.

    So habe ich einen Bekannten, der sich Gott sei Dank nicht (mehr) so häufig meldet. Meldet er sich aber, so ist es stets negativ und jammernd. Gestern habe ich wieder so eine SMS erhalten, als er nach langer Pause mal wieder von sich hören liess. Er raucht nicht und hat nie getrunken, aber er ist der geborene Pessimist, für den es das Wort "positiv" in seinem Wortschatz überhaupt nicht gibt....

    Meine gedankliche Reaktion auf den negativen Inhalt (den ich im übrigen unbeantwortet ließ) "...... und ich habe mich dafür entschieden, das Leben positiv zu sehen"

    Das ist für mich der bessere Weg!

    Ich wünsche Dir einen schönen Sonntag,

    RoteLampe

    Das Beste geschieht JETZT!

  • Hallo RoteLampe

    Ich habe mich auch von einigen Menschen "verabschiedet".
    Nicht,das sie mit mir getrunken hätten.
    Das habe ich mit mir alleine,still und (un)heimlich alleine zuhause geschafft!.-(

    Es gab aber Menschen,die grundsätzlich dann anriefen,wenn sie "Weltuntergangsstimmung " hatten und mich dann als seelischen "Mülleimer " brauchten.
    Ging es ihnen gut,hat Du wochenlang nichts von ihnen gehört.
    Weg damit!
    Habe mich einfach nicht mehr gemeldet.
    Kam ein Anruf von ihnen,habe ich gefragt,was Sache ist.
    Kam wieder so ein negativer Sch...,habe ich gesagt,ich hätte keinen "Bock" mehr darauf,würde mich ausgenutzt fühlen....
    ...und schon war "Ruhe imKarton"!:-)

    Ich horche heute in mich,was tut mir gut-was nicht.
    Versuche auch mal bewusst abzuschalten,nehme mir das Recht auch mal "faul" zu sein.
    Das Wort "Egoismus" hat so'nen negativen Nachgeschmack.
    Benutze ich ungern.
    Vielleicht ist Selbst(be)achtung der bessere Begriff.

    Auf der anderen Seite musste ich auch die Erfahrung machen,dass sich Menschen von MIR lösten,nachdem sie von meiner Sucht wussten.
    Das kennen hier viele-ist schon öfter von geschrieben worden.
    Als wenn ich Aussatz oder was Hochansteckendes hätte.
    So kam AUCH eine Neuordnung in mein Leben.
    Neue mir "guttuende" Menschen umgeben mich heute und ich bin auch noch nícht fertig mit der "Neuordnung".
    Es gibt Entscheidungen,die ihre Zeit brauchen-auch wenn ich mich eher als spontanen Menschen bezeichne.
    Mir fällt gerade das Wort "Gefühlsmessie" ein.
    Kann Dir und mir nicht passieren,wenn seelischer Müll dann und wann entsorgt wird.
    In diesem Sinne
    einen positiven Restsonntag
    wünscht
    Backmaus

  • Hallo, liebe Backmaus

    Ich danke Dir für Deinen wirklich konstruktiven Beitrag!

    Besonders das Wort Selbst(be)achtung wird nun Einzug in meinen Wortschatz halten, denn das Wort "Egoismus" (ohne den Zusatz: gesund) hat auch für mich einen eher negativen Touch.

    Ich habe das Gefühl, dass Menschen, die sich nach unserem "Outing" als Alkoholiker von uns distanzieren, dies oft nicht in erster Linie deswegen tun, weil wir irgendwie "aussätzig" wirken. Viele tun es m.E. vor allem deswegen, weil sie selbst einen problematischen Umgang mit Alkohol haben. Sie fühlen sich dann ertappt, weil wir ihnen quasi den Spiegel vorhalten. Neeee, dann lieber Vermeidungsstrategie ihrerseits und Rückzug :roll: Da kann ich aber inzwischen ganz gut mit umgehen, denn solche erfahrungen durfte ich auch machen.

    Im Zusammenhang mit Veränderungen bei mir fällt mir immer wieder das "Mobilebeispiel" ein: verändert sich ein Faktor, müssen sich auch die anderen Faktoren ändern, um das Gleichgewicht wieder herzustellen.

    Auf mich bezogen bedeutet das: wenn ich mich verändere, verändere ich ganz sicher nicht die Welt. Dennoch kann ich in meinem eigenen Umfeld Veränderungen bewirken. Sei es, dass ich mich von "Störfaktoren" trenne, um das Gleichgewicht wieder herzustellen.

    Ich wünsche Dir noch einen entspannten Nachmittag,

    liebe Grüße
    RoteLampe

    Das Beste geschieht JETZT!

  • Hallo RoteLampe

    Als wenn wir es letztens herbeigeredet hätten!:-(

    Hatte HEUTE wieder so'nen "Runterzieher-Müllablader-Anruf".

    Aber da ich wusste,wer d'ran war (habe "böse Nummern" im Kopf und auch erkennbar gemacht),bin ich garnicht erst d'rangegangen.
    Ich weiss,ist keine endgültige Lösung;mir war aber gerade nicht nach einem "Befreiungsschlag"!

    Vielleicht beim nächsten Anruf!?-mal sehen,wie ich dann d'rauf bin!;-)

    ...und bei Dir?
    Alles noch entspannt vom Urlaub oder wieder im "Laufrad"?;-)

    liebe Grüsse

    Backmaus

  • Hallo, liebe Backmaus

    Ich "lebe" noch - habe aber gestern Abend meine Forenzeit limitiert, um etwas Zeit für die Bekämpfung des aus gewaschener Sommerkleidung bestehenden Bügelbergs zu haben. Wenn ich mich da jeden Tag drangebe und einige Stücke wegbügle und einsortiere, artet das nicht in Überforderung aus :wink:

    Meiner Meinung nach hast Du Dich gestern genau richtig verhalten, indem Du den Anruf des "Miesepeters" einfach ignoriert hast. Dir war gestern nicht nach Tacheles reden und Du hast Dich entsprechend abgegrenzt. Solche Freiheiten nehme ich mir übrigens inzwischen auch heraus und fühle mich nicht schlecht dabei...
    Ich weiß ja, dass ich mich einer solchen Situation stellen und eine Entscheidung treffen werde, wenn die Zeit für mich reif ist. Vermutlich wirst Du die Sache mit "Deinem Miesepeter" ebenso regeln :D

    Ich komme gerade aus meiner realen SHG, wo ich heute eine Entscheidung getroffen habe. Bedingt durch eine mehr als angespannte personelle Situation werde ich nun eher in die Mitarbeit einsteigen, als ich das gedacht habe (meine ehrenamtliche Ausbildung ist noch nicht abgeschlossen). Die Verantwortlichen kennen mich und meine Situation schon recht lange und trauen mir das zu.

    Ich springe also mal ins kalte Wasser und fange an zu schwimmen....

    Liebe Grüsse,
    RoteLampe

    Das Beste geschieht JETZT!

  • Hallo RoteLampe

    Shg-Gruppenleiterin?
    -so mal direkt gefragt!;-)

    Meine Hochachtung-wirklich!
    habe grossen Respekt vor der SHg-Arbeit im verantwortlichen Bereich.
    Ich kann mir das für mich nicht vorstellen.
    NOCH nicht -vielleicht mal später.
    Ich kenne mehrere Menschen,die die Gruppenleiter seminare besucht haben,in Vorbereitung auf ihre zukünftige Aufgabe.
    Die Wochenendseminare sind voll gepackt mit Informationen....
    Schön,dass Deine Gruppe Dir eine verantwortungsvolle Position zutraut.
    Ich wünsche Dir dafür "ein glückliches Händchen"!
    Liebe Grüsse

    Backmaus

  • Hallo Backmaus,

    Zitat

    Shg-Gruppenleiterin?

    Noch nicht ganz :oops: -ich werde erstmal die rechte Hand des langjährigen Gruppenleiters werden.

    Die Herausforderung, der ich mich stellen will, ist die Tatsache, dass es sich um eine Angehörigengruppe handelt, die sich neu gebildet hat, weil wir vorher überhaupt nicht so viele Angehörige hatten. Ich verlasse also eine "vertraute" gewachsene Gruppe und begebe mich auf Neuland.

    Bisher hatte ich hier im Forum und auch in der SHG in erster Linie den Fokus auf das Alkoholproblem gerichtet, das es meiner Meinung nach vordringlich zu bearbeiten galt. Ich will allerdings nicht verleugnen, dass ich aus der Kindheit ganz erhebliche Coabhängige Tendenzen habe und fast 16 Jahre mit einem Alkoholiker verheiratet war (mit allen Höhen und Tiefen :twisted: ) Die letzten 3 Jahre habe ich die Ehe aufrecht erhalten, weil ich mich in mreinem Elend selbst mit Alkohol betäubt habe.

    Ich habe mich 2003 endlich mit letzter Kraft getrennt und bin seit 2005 glücklich geschieden. Schritt für Schritt habe ich mir seitdem wieder das Leben genommen und bin immer noch dabei, mich und meine Fähigkeiten (wieder) zu entdecken. Die Arbeit in der neuen Gruppe sehe ich auch als Chance, den Fokus auf die Baustelle "Coabhängigkeit" zu richten.

    Mir ist bewusst, dass allein die Mehrarbeit durch Schulungen und interne Besprechungen nicht unerheblich sein wird. Ich überlege, wie ich damit umgehe, ohne mich zu überfordern.

    Erstmal drüber schlafen :wink:

    RoteLampe

    Das Beste geschieht JETZT!

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