Liebe Jazzy,
herzlich willkommen hier im Forum.
Wenn du die vielen Geschichten liest, wirst Du dich überall ein bisschen wiederfinden.
Ja, der Alkohol, ob selbst konsumiert oder vom Partner, macht alles kaputt, den Körper, die Seele, den Geist, die Beziehung, die Familie.
Schreib dir ruhig alles, was dir einfällt, ungefiltert von dir Seele.
Hier ist immer jemand da.
Alles Liebe
Thelma
Ich will wieder auf die Beine kommen!
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Thelma -
2. Februar 2009 um 18:50
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Hallo jazzi
Herzlich willkommen hier !
Wenn ich das so lese von Dir...Du musst jetzt mal an DICH denken.
Du scheinst Dich schon distanziert zu haben und das ist die richtige Richtung ,die Du gehen musst.
Ich wünsche Dir hier einen guten Austausch ...liebe GrüsseBackmaus
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Hallo Jazzy,
willkommen hier im Forum. Du hat ja wirklich allerhand mitgemacht und es hört sich für mich jetzt so an: Eine Coabhängige hat ihren absoluten Tiefpunkt erreicht. So extrem höre ich es selten heraus aus anderen Threads. Du wirkst sehr entschieden. Und ich glaube, dass Du jetzt sehr viel Kraft für Dich brauchst und Dich sehr abgrenzen mußt vor weiteren Belastungen. Wie schon oft erwähnt wird führt auch die Coabhängigkeit zu ernsthaften Schäden. Du hat ja auch schon einiges davon 'erfahren' und durchgemacht. Ich glaube, Du bist auf dem richtigen Weg und dass es Dir gut tut auf Deine innere Stimme zu hören. Vielleicht kannst Du Dich ja mal für eine Zeit ein wenig abkapseln, Dir eine kleine Oase schaffen oder eine Reise machen. Ich finde sowas imemr gut um sich zu regenerieren udn auch mal um auf andere Gedanken zu kommen. -
hallo jazzi,
auch von mir ein herzliches willkommen!es ist schon wie die anderen vor mir geschrieben.
sobalt du für dich selber anfängst zu leben, wird es
dir besser gehen. geh auf den weg raus aus dem
co. wie du schreibst hast du dich eigendlich schon
auf den weg gemacht. das wir fehlt, schreibst du.
und das ist der punkt an dem du ansetzen kannst.
DU bist wichtig. schreib dir alles von der seele,
hier bist du gut aufgehoben, kannst dich neu
sortieren. hier hören dir menschen zu die dich
verstehen, weil sie selbst dieses leid durchmachen.
also los, fang an, schreibe was das zeug hällt!alles liebe melanie
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Hallo Jazzy
Gut ,dass Du Dich um Dich jetzt kümmerst.
Zur Ruhe wirst Du erst kommen,wenn Dein Freund in der Therapie ist.Warum bist Du Dir so unsicher,was diese Beziehung angeht?Du merkst doch ,wie Du rumhampeln musst,das er aufsteht,dann bei Dir nächtigt,am Essen rummäkelt...brauchst Du das?
Da er ja (gott-sei-dank)nicht bei Dir wohnt,musst Du ihn ja nicht(wie viele andere hier im forum)erst rausschmeissen.Du hast doch genug mit Dir selbst zu tun--DEINE Genesung muss für Dich an erster Stelle stehen!Gut,dass Du jemanden hast,der Dir hilft.Ich schicke Dir eine grosse Portion Kraft mit--fühle mich selbst im Moment gut und stark.L.G.
Backmaus -
Hallo Jazzy,
ich heiße Dich herzlich willkommen hier bei uns.

Wenn ich Deine Not, Deine Verfassung bei Dir lese, lese ich mich, wie ich hierher kam. Es ist furchtbar, wenn man diese Kraftlosigkeit spürt, weiß, etwas ändern zu wollen, aber keine Kraft zu haben.
Nur zu Deiner Info: Ich bin erst 38Jahre alt, aber bereits körperlich und psychisch auch völlig auf.
Einen ganz großen Schritt hast Du ja schon gemacht. Du hast Dir Hilfe geholt! Das ist schon mal ein guter Anfang. Ich kann Dir nur aus eigener Erfahrung sagen, alles ganz langsam anzugehen. Überforderung führt nur zu weiteren Rückschlägen.
Ein guter Rat der Anderen war ja bereits schon, daß Du Dich wieder in den Mittelpunkt stellst. Kennst Du in diesem Zusammenhang schon unsere Grundbausteine ? Vielleicht können sie Dir einen Weg zeigen, Dich für wichtig zu nehmen.In einem möchte ich diesem Satz:
ZitatZur Ruhe wirst Du erst kommen,wenn Dein Freund in der Therapie ist
...
widersprechen!Dies wird der erst der Anfang sein, denn dieser Zeitpunkt ist der, an dem ich spürte, wie krank ich eigentlich bin! Er ist zwar dann in Therapie, aber wir als Co-Abhängige brauchen auch diese Zeit für uns, unsere Krankheit verstehen zu lernen, sie annehmen zu können, mit ihr umgehen lernen....Ich brach in dem Moment zusammen und machte einem Cut! Denn ich bin krank und kann und will so nicht mehr leben!
Lies doch mal hier dazu.
Ich wünsche Dir ein großes Kraftpaket. Hier bist Du sehr gut aufgehoben. Mir hat das Schreiben sehr viel geholfen.
Liebe Grüße
S.Käferchen
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Guten Morgen Jazzy,
ich kann deinen derzeitigen Zustand gut nachempfinden, da es mir ganz ähnlich ging, als ich noch sehr nahe an „meinem Alki“ war. Gut, dass du hierher gefunden hast. Hier hast du die Möglichkeit der Begleitung durch Menschen, die in einer sehr ähnlichen Situation sind oder gewesen sind, wie die deine ist.
Du schreibst eine lange Auflistung von den Dingen, die er tut und die dich verletzen. Jazzy, tut es dir gut, dies aufzuschreiben? Oder bringt es dir den Schmerz und die Machtlosigkeit wieder voll zu Bewusstsein?
Es ist gut, dass du dir Hilfe für dich suchst. Das ist auch die „Baustelle“, auf die es gilt, den Fokus zu richten. An dir und deinem Befinden kannst du etwas bewegen und somit dafür sorgen, dass es dir selbst wieder besser geht. Was er in seiner Therapie macht, ist sein Ding. Auf seinen Umgang mit seiner Krankheit hast du keinen Einfluss. Wenn ich lese, dass du dich über sein Verhalten bezüglich Paargespräche aufregst, bekomme ich den Eindruck, dass du schon gerne weiter mit ihm zusammen wärst und du die Paargespräche als Hilfe auf den Weg dorthin siehst. Das kann ich verstehen, da ich seinerzeit ähnlich engagiert war. Die Paargespräche haben mir aber auch eine Menge über mich selbst gesagt. Ich denke, dass ich heute in einer ähnlichen Situation darauf verzichten würde und mich gleich um einen Therapeuten für mich selbst kümmern würde.
Jazzy, du warst dein Leben lang, so wie du schreibst, eng mit einem „alkoholischen“ Umfeld verbunden. Wie könnte denn dein Leben aussehen, wenn du dich daraus zurückziehst? Sprich, dich auch nach anderen Menschen umsehen würdest, die nicht vom Alkohol betroffen sind? Was sagt dir die Tatsache, dass du immer wieder mit Menschen konfrontiert bist, die trinken?
Wie gesagt, versuche dein Hauptaugenmerk auf dich selbst zu richten. Du bist auch ein wertvoller Mensch, wenn du dich nicht zu sehr um alkoholkranke Mitmenschen kümmerst. Du hast das Recht dazu, dich selbst in den Mittelpunkt deiner Interessen zu stellen.
LG
Ette
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