Selbsterziehung statt Manipulation

  • Hallo Susanne,

    ich glaube, es geht darum, dass Du Dich wahrnimmst, Dich erkennst, Dein Ich erkennst, wer Du eigentlich bist, dass Du Dich Dir selbst wieder näherst, dass Du Dich annimmst, dass Du Dich liebst, dass Du gut zu Dir bist, dass Du erkennst, was Dir gut tut und was Dir schadet, und dass Du dann danach handelst und dem entsprechend Dein Verhalten änderst.

    Was hälst Du davon?

    LG zerfreila

  • Hallo Lebenslust,

    ich möchte dir ein paar Zeilen schreiben, da mein Ablauf des "Trockenwerdens" vor drei Jahren deinem sehr ähnlich war. Ich hatte im Herbst 2005 meinen Tiefpunkt erreicht, sagte mir dann noch auf dem Bett der Intensivstation eines Spitals, "so, und wenn du jetzt noch einen Funken Stolz besitzt, dann unternimmst du jetzt was gegen diese Sucht", von da an habe ich dem Alkohol abgeschworen.
    Es folgte auch eine Therapie, wie du sie auch vorhast. Ich wollte dir mit diesen Zeilen nur sagen, dass du damit, dass du bereits im Vorhinein einer anstehenden Therapie keinen Alkohol mehr zu dir nimmst und du bereits jetzt die Vorteile siehst, du einen entscheidenden Vorteil hast.
    Ich habe damals bei mir gesehen - habe es geschafft, in der Wartezeit auf die Therapie (4 Monate) keinen Alkohol zu trinken - , dass du dir mit deiner posítiven Einstellung vor allem mental sehr viel von der Therapie mitnehmen kannst.
    Ich war damals nach 2, 3 Monaten Wartezeit für die stationäre Aufnahme fast schon am Grübeln, ob ich so eine professionelle Hilfe überhaupt brauche, ich bin unendlich dankbar, diese gemacht zu haben.
    So hat das Ganze "Hand und Fuß", wenn man so will.

    In diesem Sinne, bleibe deinem Vorhaben treu und du wirst sehen, wie schön doch das Leben mit "klarem Kopf" sein kann.

    lg
    klarerkopf

    Mein abstinentes Leben begann am 25. Okt. 2005

  • Liebe Susanne!

    Du erlebst ja eine ganz spannende Zeit!

    Mir hilft der Weg,den Zerfreila aufgezeigt hat sehr.
    Weisst Du,ich versuche auch tagsüber Halte der Ruhe einzubauen,manchmal nur ganz kleine,um Still zu werden mit mir und in mir.Da kann das positiv erlebte auch gleich etwas sacken und die negativen Einflüsse verlieren ihren Einfluss auf mich.

    Das ist,wie unser ganzer Weg,eine Schule,setzt üben voraus,damit es später leicht und wie von selbst funktionniert.
    Damit wir auch in weniger tollen Momenten nicht einfach zerfliessen

    Abeds,als Letztes,schliesse ich meinen Taf ganz ähnlich wie Du

    Vielleicht habe ich Dir geantwortet?

    Herzliche Grüsse
    Yvonne

    ichbinda123

  • Hallo Du, das mit dem Bedanken Abends finde ich ja wunderschön...ein tolles Ritual. Überhaupt Rituale finde ich sehr unterstützend und schön... Das probier ich auch mal...LG Karotte

    Das Leben ist Widerspruch: Das eine ist und das andere auch.

  • Hallo Susanne, er ist nicht mein Mann, also wir sind nicht verheiratet. Und er hat ja ziemlich viel Ruhe, er zieht sich ja ständig zurück in seine 4 Wände...
    Da er grad krank geschrieben ist schläft er ewig lang...Abends sitzt er dann vorm Computer und TV..bei sich und macht die Nacht zum Tag...allzuviel Berührungspunkte gibt es bei unseren unterschiedlichen Tagesabläufen gar nicht. Wenn er in die Puschen kommt ist bei mir schon die Hälfte vom Tagwerk getan... Und da ich ja auch sonst aktiver bin und draußen unterwegs sieht er mich ja da auch nicht...ja so is das...
    Hab mir noch kein Kloster ausgesucht...vielleicht geh ich auch auf nen Bauernhof oder zum Meditieren. Mal schauen. Diesen Monat nicht mehr.
    Dafür aber regelmäßig Yoga - tut sehr gut.

    Kinderwunsch ist groß. Aber auch die Idee das es bei mir vielleicht nicht sein soll...und meine Projekte meine Kinder sind. Mal schaun. Möchte da in nächster Zeit auch lieber die 24 Stunden leben als zu arg auf meine tickende Biouhr zu hören...bissle Zeit habe ich ja noch...

    Bei mir ist öfters das Problem gewesen das ich auch soviele Ideen hatte aber mir sehr schwer tat ins Handeln zu kommen. Das hat sich dieses letzte Jahr sehr geändert...das ist gut. Doch muß ich auch aufpassen das es nicht zuviel wird...d ich auch sehr viele Interessen habe.

    Weißt Du, ich bin auch gerade dabei noch mehr auf meine Ernährung zu achten denn nur in einem gesundem Körper kann ein gesunder Geist wohnen...aber so was wie Kuchen...das gönne ich mir manchmal.
    Zur Zeit mach eich viel nach 5 Elemente... damit ich weniger friere... das tut gut.

    Mir geht es bei den vielen Sachen auch darum etwas zu finden was wirklich meins ist. Ich hege eine große Bewunderung für Menschen die etwas mit ganzem Herzensfeuer machen... doch ich möchte auch mich so annehmen wie ich bin und mich so lieben...und da gehört die Vielseitigkeit dazu. Was sicher zu lernen noch nötig ist ist die Beherrschung der Vielfalt und der Umgang mit Zeit bzw. fehlender Zeit...

    Und vonwegen zuwenig schaffen...die Dinge brauchen Ihre Zeit...auch eine Blume kann man nicht aus der Erde ziehen...Sie kommt erst wenn es an der Zeit ist und das dauert schließlich bissle bis die blüht, gell.

    Alles Liebe Dir...!
    die Karotte

    Das Leben ist Widerspruch: Das eine ist und das andere auch.

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