frage einer vezweifelten co

  • Hallo Charly66,

    So wie Du schreibst und es versuchst hat es meine Frau damals auch probiert, sie wollte mir helfen, das war aber zu einer Zeit wo das bei mir nicht im Kopf war das ich krank bin, ich hatte ihr versprochen nicht mehr so viel am Abend zu trinken, hatte dann nur ein Bier den ganzen Abend auf dem Tisch stehen wo sie sehen konnte, aber in Wirklichkeit bin ich mehrmal mit einem Vorwand in den Keller und hab dann innerhalb 1 bis 2 Minuten halben Literr Bier in mich reingekippt. Ich kann nur schreiben wie es bei mir persönlich war, bei anderen ist das natürlich anders, ich denke wenn es im Kopf nicht richtig klick macht das man Alkoholiker ist nutzen die besten Worte der allerliebsten wenig, so war es bei mir zumindest, wenig Trost aber ich wünsche dir das dein Mann es schafft.
    Liebe Grüsse
    Andi

  • Hallo charly 66,
    das Du nun in diesem Bereich fragst ob es nicht wirklich einen anderen Weg gibt kann ich sehr gut nachvollziehen.

    Doch Frage ich mich wirklich,welche Antworten erwartest Du hier?

    Natürlich ist es ne harte Nummer wenn man/Frau einen Menschen wirklich liebt auch loszulassen um sich und eben diesen Menschen selbst zu schützen!

    Wie willst Du dich auf einen noch trinkendem Partner 100% verlassen können??

    Soll er dich auffangen wenn es Dir schlecht ergeht,wenn er doch selbst momentan nicht in der Lage ist für sich selbst zu sorgen??

    Wie soll er dich motivieren wenn er selbst doch nur eine Motivation hat?

    Natürlich steht hinter einem Alkoholiker/Alkoholikerin auch ein Mensch denn er/Sie ist ein Mensch,aber ein kranker!

    Wie soll ein kranker Mensch der noch selbst in seiner Sucht gefangen steckt einem anderen helfen?Wie stellst Du dir diese Art von Hilfe vor?
    Anhand von deinen geäusserten Beispielen?

    Ob dein Verhalten nun falsch ist,kannst nur Du dir beantworten,wir können dir hier unsere eigendst gemachten Erfahrungen wiedergeben,und die kommen ja nicht von ungefähr aber gehen musst Du deinen Weg schon alleine!

    Ich persönlich kann dir hier nicht die von dir erhofften Antworten geben.

    Bei dir fängt es an,und dort hört es auch auf!!

    Gruß Andi

  • Hallo Charly,

    ich bin selbst Alkoholikerin und bin mit Unterstützung/Begleitung meines damaligen Freundes trocken geworden. Die eigentliche Arbeit hat er allerdings mir überlassen. Das heißt Selbsthilfegruppe und Therapiegruppe. Sein Part war mehr moralischer Art. Viel Reden, viel Abwechslung, Unternehmungen aller Art.

    Ich habe deine anderen Thread’s gelesen. Dass dein Freund aufhören will zu trinken, glaube ich ihm aber er muss was tun. Er verlässt sich auf dich, er ruft du kommst und versuchst in trocken
    zu streicheln. Er kann machen was er will, er kann sich immer darauf verlassen dass du im verzeihst, verstehst, bemitleidest und und ..
    Wie bleibt seine Initiative, er ist krank, er muss was unternehmen. Du kannst in begleiten aber nicht wirklich helfen.

    Eine Therapie dauert nicht umsonst Monate und die Trockenarbeit dauert ein Leben lang.


    Gruß Weißbär

    Liebe Grüße
    Weißbär

  • Hallo charly66,

    Zitat

    is mein verhalten wirklich falsch?

    wie würdest du es benennen? Wenn du dich immer im Kreis drehst und in keinem Bereich , sei es von erfahrenen CO-Abhängigen oder nun im Alkoholiker Bereich eine Bestätigung deines handelns bekommst.

    Solange du die Belange deines Freundes in deiner Co Abhängigkeit höher stellst als deine Krankheit sselbst ,s olange wirst du Fragen einer verzweifelter Co stellen.

    Suchst du ein Weg zu ihm oder die Gesundung zu dir?

    Gruß Hartmut

    Gruß Hartmut

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    Wer will, findet Wege. Wer nicht will, findet Gründe!

    Trocken seit 2007

  • Hallo charly,
    ich habe dich schon richtig verstanden.

    Aber Du brauchst wohl noch eine Weile bis Du selbst verstehst was ich eigentlich mit meinem Post ausdrücken wollte.

    Du bist nähmlich mindestens genauso krank wie dein Partner,und das was ich sagen will ist das sich 2 kranke Menschen die noch nichts gegen ihre Sucht getan haben nicht helfen können!!

    Ein ertrinkender kann keinen ertrinkenden "retten"das habe ich damit gemeint und nichts anderes.

    Aber so manch einer/eine muss eben noch ein paar Runden drehen bis er/Sie zur Einsicht kommt das es in erster Linie um sich selbst geht und nicht um andere!

    Wenn ich selbst nicht stabil bin,kann ich auch meinem Partner/Partnerin keine Stabilität und Rückhalt geben,verstehst Du jetzt was ich eigentlich sagen will??

    Zu nassen Zeiten habe ich meine Partnerinnen beschi..en wo es nur ging,nicht in Punkto von wegen mit anderen Frauen und so,das habe ich noch nie gemacht,und werde es auch nicht tun,aber in jedem anderen Punkt habe ich das blaue vom Himmel gelogen nur damit ich weitersaufen konnte!!

    Meine Sucht stand immer im Vordergrund,und alles andere hintendrann,aber erst kam mein Sprit und wehe den wollte mir einer streitig machen.

    Wenn Du der Meinung bist dich komplett aufgeben zu müssen um deinem Partner zu helfen,dann musst Du das tun,da kann dich niemand von abhalten,aber bedenke,das dein nasser Partner dich dann nicht auffangen kann nachdem Du dich für Ihn aufgeopfert hast und im Dreck liegst!

    So,vieleicht verstehst Du ja jetzt was ich meine.

    Gruß Andi

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