Beiträge von Hartmut

Willkommen in unserem Forum: Bitte stellt euch zuerst bitte kurz im Vorstellungsbereich vor, damit wir sehen können, wer sich unserer Onlineselbsthilfegruppe anschließen möchte. Unsere Onlineselbsthilfegruppe ist weiterhin in zwei Bereiche unterteilt. Einmal der offene Bereich und einmal der geschützter Bereich. Nach der Vorstellung könnt ihr dann für die offenen Bereiche freigeschaltet werden. Die geschützten Bereiche sind für Mitglieder gedacht, die sich hier langfristig und intensiv mit ihrem Leben auseinandersetzen möchten. Um aufgenommen zu werden, solltest du dich zuerst Vorstellen und später dich bewerben und um Aufnahme bitten. Der Austausch lebt von der Ernsthaftigkeit und der Aktivität, mit der die User ihr jeweiliges Problem angehen . Deshalb haben wir dieses Verfahren gewählt, wir werden dann im Team entscheiden. Wir wünschen euch einen guten und hilfreichen Austausch bei und mit uns.

    Ja, nun habt Ihr mir das Zeug schon madig geredet

    nö, du hast es dir madig reden lassen. Vielleicht liege ich falsch?


    Ich finde es richtig und wichtig, dass gerade solche Themen hier aufgegriffen werden. Wenn nicht hier wo dann. Ich finde es gut (Achtung Lob ;) ), dass du dich hier so detailliert austauschst. Da haben alle was davon.

    Hallo


    völliges Ausschließen, dass ich in Lebensmittel /Getränke Alkohol zu mir nehme, kann ich nicht. Aber, wenn ich es weiß, schließe ich es aus.


    Hanseat, was passiert denn in Zukunft in deinem Kopf, wenn du die nächste Flasche Malzbier trinkst? Kannst du sie immer noch ohne Bedenken trinken? Oder lässt es dich nun nachdenklich werden?


    Wenn es mir in der Vergangenheit nichts ausgemacht hatte, weil ich eventuell unwissentlich etwas zu mir genommen hatte, ändert sich mit dem Wissen darüber, die ganze Sachlage. Alleine schon das Denken "es könnte" würde mir ausreichen, es nicht mehr zu tun.

    ich komme gerade vom Zahnarzt und bin noch immer total betäubt,

    Weiß dein Zahnarzt, dass du Alkoholiker bist? Erstens wegen der Spritze, zweitens wegen der Wirksamkeit. Durch das jahrelange Saufen wird auch eine gewisse Toleranz "angesoffen", die die Wirkung der Betäubungsspritze schneller nachlassen lässt.

    Kann ich dich fragen… du sagst meine gründe wären keine gründe zum Trinken. Was wären denn welche?

    Du hast die Frage schon beantwortet 😁

    Ich weiss, an sich ist alles kein grund.

    Als ich noch nicht süchtig war, war ich der Illusion aufgelegen, dass der Alkohol entspannt, er mir hilft, Probleme löst und andere "Wunderdinge" in mir auslöst.

    Das Resultat war jedoch kein Lösen der Probleme, sondern ein kurzzeitiges Ausschalten derer, zudem ich immer mehr Alkohol dazu brauchte, um wieder dran zu glauben, dass er mir hilft.


    Das Einzige, was er mir gebracht hatte, war die Abhängigkeit. Ab da musste ich trinken, egal was war. Ob nun ein Problem vorlag oder keines, es gab immer einen vorgeschobenen Grund. Das Suchthirn bleibt dir ja, wenn mal abhängig, ein Leben lang erhalten.


    Durch das jahrelange Saufen hat sich auch eine Gewohnheit, ein Ritual eingeschlichen, was weiterhin mit Alkohol bedient werden möchte. Trotz besseren Wissens, dass mich das Saufen umbringt. Also half mir am Anfang nur gegensteuern bis sich das Hirn umgeschrieben hatte. Das Gegensteuern und den Weg, den ich gegangen bin, steht weitgehendst in dem Artikel. Grundbausteine.



    ch habe mich nicht hier gemeldet, weil mir gar nicht bewusst was das ich hier so wirklich wahrgenommen wurde.

    Jeder der sich hier angemeldet hat, wird wahrgenommen. Es ist eine Online Selbsthilfegruppe. Auch wenn mal keine Antwort kommt, wirst du gelesen . Wichtig wäre jedoch eine Mitteilungsbereitschaft, denn erst dann können wir hier in der Gemeinschaft die Fallstricke erkennen. Selbsthilfe, ist sich auch mitzuteilen.



    Ich will mein leben in den griff bekommen und trocken werden und bleiben.

    Dabei können wir ja dich unterstützen. Die Gründe, die du angabst, was zum Trinken geführt hatte, sind keine Gründe. Da spricht die Sucht aus dir.



    Ihr bringt mich zum denken und ich fühle mich jetzt auch schlecht dafür was ich gemacht und auch nicht gemacht habe… bin heulend auf meinem Hotelbett und sollte eigentlich so langsam mal frühstücken gehen.

    Falsch machen ist der verkehrte Ausdruck. Ist ja eine Krankheit, leider tödlich, wenn sie nicht gestoppt wird. Ich verlinke mal unten nochmals den Artikel wie es funktionieren kann. Lese ihn dir durch.


    Hart aber herzlich sage ich mal. Das Nachdenken hilft, sich eingraben jedoch nicht. Du bist wieder aufgestanden das solltest du nun auch machen und zum frühstücken gehen.

    Hier der Artikel


    Hallo Mery


    nun reden wir mal nicht über Medikamente oder deine weitere Entgiftung. Das gehört in die Hände der Ärzte.


    Meine direkten Fragen an dich wären, warum du dich nicht, bevor du den Rückfall hattest, hier gemeldet hast? Ist doch deine SHG oder nicht? Was ging dir durch den Kopf? Wie kamst du an den Alkohol? Ist deine neue Bude alkoholfrei?


    Nun ist es das 2 Mal von wenigen Wochen und da frage ich mich wie ernst es dir überhaupt ist trocken zu bleiben ist oder viel mehr, an welcher Stelle das für dich steht. Es nutzt ja nichts, um den heißen Brei herumzureden. Es geht ja um dich und dein Leben.

    Hallo Walter

    hoffe ich langweile euch nicht zu sehr aber es sind bleibende erinerungen

    eine SHG lebt von den eigenen Erfahrungen, sonst könnten sie auch schließen.


    Ich finde das du deinen Weg aus der Sucht realistisch und greifbar beschreibst. Einige werden sich darin wieder finden, andere fragen sich, warum habe ich es nicht auch so gemacht. So beginnt der Austausch.

    Einmal vorweg. Sucht und Liebe lässt sich nicht ergänzen. Wenn dann die Liebe zur Einbahnstraße wird, weil die Sucht dazwischen hängt, bleibt einem nicht viel übrig.


    Zunächst einmal sind das doch Angehörige und nicht gleich Co-Abhängige, oder? Es ist doch klar, daß man zunächst einmal versucht, einen Menschen, den man liebt, aus seiner Alkoholsucht zu verhelfen.

    Nun melden sich ja Menschen hier an, um Hilfe zu bekommen, weil sie in der Vergangenheit mit der Sucht des Partners/Angehörigen eben nicht weiter gekommen sind. Oder? Weil ihre Bemühungen in der Vergangenheit im Sand gelaufen sind. Sie kommen ja nicht her, wenn sie eine Lösung hätten.


    Nun liegt es auch an jedem wie er seine "Selbsthilfe" für sich in Anspruch nimmt oder sie sieht. Bestätigung suchen, dass sie alles richtig vor der Anmeldung gemacht haben? Sich miteilen, welch Leid sie erfahren haben und Gleichgesinnte zu finden? Das kann es ja nicht sein.


    Hilfe durch Nichthilfe ist eben der Weg dem Alkoholkranken zu helfen. Sucht kennt keine Gefühle.

    . Aber mir fällt schon auf, dass es hier wenig Vertrauen in den Wunsch von Alkoholikern gibt, wirklich was ändern wollen und wenig Verständnis für Angehörige, die unterstützen und beistehen wollen

    Weil "trockene" Alkoholiker eben gewisse "Vorhaben" von "nassen" Alkoholiker aus eigenen Erfahrungen einschätzen können, sowie ein ehemalige Co ähnliche Situationen selbst erlebt hat.

    Ich erwarte keine Ferndiagnose für ihn

    Dann kläre es doch mit dem Arzt ab. Was bringt es denn Ähnlichkeiten zu entdecken, wenn sich später herausstellt, dass es was anderes ist? Ich verstehe deine Sorgen und Ängste, aber das gehört nicht in das Reich von Spekulationen.

    Total verunsichert, ängstlich, gestresst und er hat echt auch krass geschwitzt … Ich hab mich gefragt, ob das noch die Nachwirkungen von der Entgiftung sind … und er fragt sich, ob es mit den Medikamenten zu tun hat, die er in den ersten Tagen bekommen hat. Er sagt, er fühlt sich als hätte er Fieber ( hat er aber nicht), ihm ist schwindelig, Herzrasen …. Kennt das jemand? Ist das so?

    Das ein Körper der Jahrelang das Gift ertragen musste sich erstmal auf entgiftet einstellen muss, ist normal. Jedoch ist es immer mit dem Arzt abzuklären .

    Hallo Tom


    ich habe dich freigeschaltet und gleich mit deinem ganzen Thread in den zuständigen Bereich verschoben . Ist das ok für dich?

    Hallo Walter


    willkommen hier im Forum, 3 Jahre ist ein guter Anfang. Hier ist der Vorstellungsbereich und ein intensiverer Austausch findet ja erst nach der Freischaltung statt. Dazu wollte ich noch was wissen.


    Offenheit ist auch meine Stärke, nicht nur mit dem Umgang der Krankheit, sondern ich rede auch nicht gern um den heißen Brei herum. Nun tauschen sich hier Alkoholiker aus und wie sensibel dieses Thema ist muss ich dir wahrscheinlich nicht sagen. ;)


    Möchtest du dich hier "nur" weiterbilden oder suchst du auch einen längeren Austausch mit uns und deiner Krankheit? Als Schulungsobjekt würde ich mich hier nicht ganz so wohlfühlen.

    Hallo


    ich hatte keine Richtlinien gebraucht, um zu erkennen, dass ich zu viel saufe. Solche Studien können auch als Motivation genommen werden hin und wieder etwas zu trinken und irgendwann mal durch den Raster zu fallen.


    Egal wie viel Alkohol ich regelmäßig trinke es führt mit der Zeit zu einer Toleranz. Also zu einer Gewöhnung, was zwar nicht unbedingt abhängig bedeuten muss, aber ich bin auf einen guten Weg dahin.


    Ähnlich wie die Promillegrenze beim Autofahren. Da hatte ich mir vorher auch aus gerechten, wie viel ich jetzt noch saufen kann um fahren zu können.

    Hallo Pepi


    105 Tage sind schon toll. Da hat sich einiges schon entwickelt. Bleibe dran.

    „Zu Ende denken“ hat mir wirklich bis jetzt super geholfen…das habe ich hier im Forum gelesen und es angewendet…

    Da hat jeder seine eigene Strategien. Wenn es dir hilft, und du dich dabei sicher fühlst mache es weiter so.


    Ich bin davon abgekommen. Ich weiß ja das ich nicht mehr trinken kann, warum sollte ich es dann zu Ende denken? Um Bilder hervorzurufen, wie es enden kann? Es gab jedoch auch Situationen, die gefühlt "toll" waren, gefühlt, dass keine Abhängigkeit vorliegt. Wenn sich solche Gedanken wieder einschleichen, was ist dann? Ich bin ja auch trocken süchtig. Mein Hirn bleibt "beschädigt"


    Es sind viele Situationen aufgetreten in denen ich früher wirklich direkt zum Glas gegriffen hätte…wir haben zum Beispiel zur Zeit ziemlichen Ärger mit unserem Vermieter…Rechtsanwalt…Psychoterror…Anonyme Anrufe…das geht mir manchmal echt an die Nieren…so etwas ohne Alkohol auszuhalten wäre mir früher niemals möglich gewesen

    Nun sind es typische Beispiele, das damals die Sucht aus dir sprach, es nur mit Alkohol zu schaffen. Gut das du es erkannt hast.