Beiträge von Hartmut

Willkommen in unserem Forum: Bitte stellt euch zuerst bitte kurz im Vorstellungsbereich vor, damit wir sehen können, wer sich unserer Onlineselbsthilfegruppe anschließen möchte. Unsere Onlineselbsthilfegruppe ist weiterhin in zwei Bereiche unterteilt. Einmal der offene Bereich und einmal der geschützter Bereich. Nach der Vorstellung könnt ihr dann für die offenen Bereiche freigeschaltet werden. Die geschützten Bereiche sind für Mitglieder gedacht, die sich hier langfristig und intensiv mit ihrem Leben auseinandersetzen möchten. Die Freischaltung für den geschützten Bereich kann nach frühstens 4 Wochen erfolgen. Um aufgenommen zu werden, solltest du dich zuerst Vorstellen und später dich bewerben und um Aufnahme bitten. Der Austausch lebt von der Ernsthaftigkeit und der Aktivität, mit der die User ihr jeweiliges Problem angehen . Deshalb haben wir dieses Verfahren gewählt, wir werden dann im Team entscheiden. Wir wünschen euch einen guten und hilfreichen Austausch bei und mit uns.

    Aber wie das bei einem Schiff eben so ist, da gibt es keine Fluchtroute, wenn es mir zu kritisch werden sollte. Also werde ich wohl nicht teilnehmen.

    Haben die kein Rettungsboot? ;) Wenn es zu gefährlich erscheint, wenn es im Vorfeld Bedenken gibt, lasse ich sowas auch. Es gibt ja genug alternativ Möglichkeiten an diesen Tag etwas anderes, als Ersatz vorzunehmen.

    Hallo Alex


    das Problem ist, dass sich hier bekennende und nicht erkennende Alkoholiker austauschen. Ich versuche nicht, ich maße es mir nicht an oder spekuliere nicht, wie ein Alkoholiker auszusehen hat. Das ist kontraproduktiv für die den Weg aus der Sucht.


    Kein Nichtsüchtiger, kein CO oder Angehöriger kann das je beurteilen, nur der Alkoholiker selbst. Wenn jemand im Bus räuspert, hat er dann Corona oder muss es Husten mit Auswurf sein? Vielleicht doch nur eine leichte Erkältung? Dieses Schubladedenken passt eben nicht.


    Anzeichen für irgendwas gibt es für alle Krankheiten, aber wer sich schon in einer Selbsthilfegruppe befindet, dem ist sein Bierbauch egal, ob er vom Alkohol kommt oder nicht. Dem ist die Knollennase egal, denn er will seine verdammt, tödlich verlaufende Sucht stoppen. Die Motivation liegt da im Austausch, nicht im Erkennen.



    .

    Ist es die nicht Grundlage für eine Sucht überhaupt, die psychische Abhängigkeit?

    Ich glaube, das eine greift ins andere über.


    Als Jugendlicher jedoch ohne psychisch gestört zu sein die Birne voll gehauen, weil es eben in der Gruppe normal war. Heute nennt man das Komasaufen. Ich schließe aus, dass die Pubertät eine psychische Krankheit ist. ;)


    Ich saufe mir eventuell die Psyche mit kaputt und es wird zur Sucht. Aber was war zuerst da. Huhn oder Ei?

    Hallo Alex

    Von Alkoholsucht bzw Alkoholmissbrauch kann man sprechen, wenn ein Drang besteht Alkohol regelmäßig zu konsumieren. Oft will der Alkoholiker auch nicht wahrhaben, dass ein Missbrauch besteht.

    Alkoholsucht und Missbrauch, ist ein Unterschied.


    Alkoholmissbrauch: Ich missbrauche freiwillig den Alkohol, um einen Rausch-Zustand zu erreichen.

    Alkoholsucht. Ich muss trinken, unabhängig vom Zustand.


    Der Übergang von Missbrauch zur Sucht ist schleichend und nicht verifizierbar.


    Anzeichen für Alkoholsucht. Kontrollverlust, psychisches Verlangen nach Alkohol. Physisches Verlangen, um körperliche Entzugserscheinungen zu minimieren. (unter anderen Tremor, Schwitzen, Unruhezustände, Wesensveränderung.)


    Bei auftretenden Entzugserscheinungen ( zB Zittern, Krämpfe ) ist man mit Sicherheit ein Alkoholiker.

    Sind erstmal Hinweise für Alkoholismus. Es gibt aber auch eine rein psychische Abhängigkeit.

    Hallo rnk,

    ich werde hier weiterhin nur sporadisch mal rein schauen, da ich für mich fest gestellt habe dass ein Onlineforum nicht die richtige Form der Selbsthilfegruppe für mich persönlich ist.

    Das war deine letzte Meldung hier, bevor diesen Thread eröffnet hast.


    Nun bist du in Therapie und das ist auch nicht das wahre. Irgendwo hab ich auch gelesen, dass eine reale Gruppe auch nicht dein Ding ist. Jedenfalls ohne Hilfe wird es sehr schwer. Viele Möglichkeiten bleiben dir da nicht mehr.


    Aber niemand kann dir etwas überstülpen, was du nicht möchtest. Oder bist du aus amtlicher Sicht dazu „gezwungen“ worden?


    Nun hatte ich keine Therapie, da es auch nicht meins ist. Ich wollte auch nicht mein ganzes Leben durchleuchten lassen, was eventuell mitverantwortlich sein könnte alkoholkrank zu werden. Ich bin aus eigener Erfahrungen auch kein Freund von diesen immer in die Tiefe schauende psychologischen Therapie Geschichte. Ich hatte mich als alleinig für das Forum entschieden.


    Viele andere schwören auf Therapien und es hilft ihnen. Und das ist gut so.

    Vlt bespreche ich im nächsten Einzelgespräch auch einfach mal genau das.

    Warum nur vielleicht? Istwäre doch dann die Basis für das weitermachen .

    achelias , du hast den Satz aus dem Kontext gerissen. Der war nicht nur auf Alkoholiker gemünzt. Es war eine Antwort auf Sunshine.


    Was Gewitterliebe betrifft, ist ihre Sache, Ihre Entscheidung, ihre Selbsthilfe und da tausche ich mich nicht mit anderen darüber aus.


    Schon gar nicht bei Suchtkrankheiten über eine Chancen-Verteilung, ob es gut oder schlecht aus gehen kann. Ich finde eh das zu viele Tipps anstatt Erfahrungen weiter gegeben werden.

    Hallo Gewitterliebe


    für mich stellt sich nur eine Frage. Ist es ein normales Beziehungsproblem und der Rückfall kam gelegen oder ist es der Rückfall das Problem, was einen komplett aus der Bahn wirft?


    Der Rückfall ist seins und er hat alles dafür getan es wieder in den Griff zu bekommen( wenn ich es richtig herausgelesen habe). Das Beziehungsproblem wäre dann deins, denn er will ja unbedingt mit in den Urlaub.


    Wie an anderer Stelle schon mal erwähnt, 6 Jahre trocken ist eine Hausnummer bei den Alkoholikern.


    Nicht jeder der hier aufschlägt, ist CO (zwanghaftes Verhalten), sondern holt sich einfach nur Informationen. Das ist in den anderen Bereich bei den Alkoholikern auch so. Da ist auch nicht jeder Alkoholiker, der hier aufschlägt.


    Sunshine_33

    Zitat

    Zitat von Hartmut

    Ob ich das Risiko nun eingehe, aber eventuell in paar Jahre wieder vor so einer Entscheidung stehe. Ist ja nicht auszuschließen

    Nein auszuschließen ist es nicht, Hartmut.

    Aber bedeutet es im Umkehrschluss, das man mit keinem trockenen Alkoholiker eine Beziehung eingehen sollte?

    Weil die Gefahr eines Rückfalles nicht auszuschließen ist?

    Das fände ich sehr traurig, wir Alkoholiker sind doch auch soziale Lebewesen, die sich nach Beziehungen und Nähe sehnen, oder nicht?

    Das ist Schwarz-Weiß Denken, was in meiner Schublade Platz hat. ;) Natürlich kann ich eine Beziehung eingehen, aber der Partner bleibt eben krank. Aus der Risikoeinschätzung ist die Gefahr hoch, dass Alkoholiker rückfällig werden. Aber das macht ja den Menschen alleine nicht aus.


    Jedoch gehe ich, unabhängig von der Alkoholkrankheit, immer Risiken ein, die im Vorfeld durch eine „rosa, rote Brille“ nicht gesehen wird. Da ist die anfängliche Verliebtheit die „Krankheit“ :whistling::whistling:


    Aus rationaler Sicht kann ich eigentlich mit niemandem eine Beziehung eingehen. Die schränkt immer ein und d ich passe mich an. Aber das wäre etwas für ein Beziehungsforum und nicht hier wo es um ein zwanghaftes und kein rationales Verhalten geht.

    Denkst du denn nach sechs trockenen Jahren geht es noch darum es nicht zu können

    Was ich denke, hilft nicht. Was der Rückfällige sich dabei gedacht hat, ist ausschlaggebend.


    Das gehört meines Erachtens alles zur Aufarbeitung des Rückfälligen. Ob er es kann, ob er es wollte oder was ihn dazu bewogen hat. Ob er sich als Alkoholiker jemals gesehen hat oder er es jetzt erst sieht. Es spielen zu viele Faktoren da mit rein, dass es dazu eine allgemeingültige Antwort gibt.


    Und genau deshalb finde ich es fatal,

    da ist der Knackpunkt, du findest es fatal und unverantwortlich. Es ist aber nicht deins, nicht oder deine Geschichte, deine Erfahrungen. Oder hast du ähnliche Erfahrungen gemacht und deswegen beurteilst du es?


    Ich lese beim Alkoholiker raus, 6 Jahre trocken, kurz rückfällig, sich Hilfe geholt, sich wieder gefangen. Das schafft nicht jeder. Chapeau!

    Zudem ich einen langjährigen trockenen Alkoholiker nach einem kurzen Rückfall, nur auf die Krankheit reduziere und dafür an den Pranger stelle.


    Alles andere ist die Entscheidung von Gewitterliebe. Ist, alles darüber geschrieben und ausgetauscht worden.



    Wo bleibt da am Ende das eigene Bedürfnis und das der Kinder?

    Wieso unterstellst du, dass die Bedürfnisse der Kinder nicht mit einbezogen werden? Liegt das nicht viel mehr in deiner eigene Geschichte?

    Aus meiner Sicht lässt sich eben nicht jedes Verhalten darauf schieben, das Alkoholismus eine Krankheit ist.

    Natürlich nicht jedes Verhalten, aber wo ziehst du da die Grenze? Ist die Grenze nicht die eigene, subjektive Wahrnehmung? Ich kann verstehen, wenn etwas unentschuldbar ist, aber das Verhalten wird, je nach Promillezahl und der Schwere der Krankheit, mit bestimmt.


    Zudem fliest auch der eigene Charakter mit ein. Es kann der Mensch ohne Saufen auch ein Arschloch sein.


    Um auf das Zitat zurückzukommen. . Die Krankheit erklärt das Verhalten, es entschuldigt es jedoch nicht.

    Denn ist eine Krankheit, die nur der Betroffene stoppen kann, so er denn will.

    Nicht, wenn er will, sondern erst, wenn er es kann. Wenn er bereit dazu ist. Dazu muss erstmal erkannt werden, Alkoholkrank zu sein. Erkannt werden, dass er aus der Nummer nicht mehr rauskommt. Zudem er seinen persönlichen Tiefpunkt braucht.


    Was meinst du wie viele Alkoholiker es wollen aber nicht können? Warum ist die Rückfallquote denn so hoch? Wenn der Wille ausschlaggebend ist, gebe es keine Alkoholiker. Nur das alles ist dem Alkoholiker seine Sache.


    Wir sind aber im CO Bereich. Wie sieht es da mit dem Willen aus? Ist es da nicht ähnlich?

    Hallo Erna


    erstmal ist es nichts ungewöhnliches Saufdruck zu bekommen. Wichtig zu wissen, es ist nur zeitliche begrenzt und geht vorbei. Dagegen halten, sich beschäftigen, hilft. Literweise Wasser ohne Kohlensäure trinken. Tee oder ähnliches. Koffeinhaltige Getränke in dieser Druckphase meiden.


    Und hier hast du noch einen Artikel, der dir weiter helfen kann.


    Was ist denn hier los? Werden nun CO Ratschläge gegeben, was gemacht werden soll? ;) Ausbildung zum CO, erstes Lehrjahr? :mrgreen:


    Unterstützung ja. Aber nur, wenn es der Alkoholiker einfordert.

    Ich vertraue unserem Arzt schon. Er hat jahrelang auf der Suchtstation gearbeitet und kennt meinen Mann auch in seiner sehr nassen Phase.

    Ich mache es mal kurz. Niemand anderes, außer dein Mann, kann es entscheiden. Er war 6 Jahre trocken und ist kein Anfänger.

    Hallo Hartmut, ich habe ja nur wiederholt, was die Suchtberatung mir zu Rückfällen gesagt hat. Ich habe mir hier aber auch Denkanstöße geholt und finde, dass Rückfälle eben nicht immer dazu gehören. Es leben ja viele auch dauerhaft abstinent.

    Wir tauschen uns hier nur aus. Musst es nicht als Angriff sehen. Du nutzt doch alles im Moment aus, um aus deiner Situation das Beste zu machen. Alles gut.

    Ich habe es so verstanden, dass Rückfälle dazu gehören, dass wir nüchtern Strategien besprechen, z. B. dass der Rückfall nicht zu Hause im Beusein der Kinder erfolgt. Also, dass ich Rückfälle mit einplanen müsste, ja würde ich sagen, dass das zu der Aussage passend ist,

    Aus der Sicht des CO-Angehörigen mag das stimmig sein. Nur hält es in der CO Spirale fest. Strategien entwickeln, wenn er wieder säuft? Ein Damokles Schwert? Zudem Rückfälle nicht einzuplanen sind. Wenn er saufen will, dann säuft er und das unabhängig wer vor oder hinter ihm steht.


    Aus der Sicht eines Alkoholikers ist es, der eventuell nie trocken werden wollte oder noch nicht so weit war, immer ein Hintertürchen zum Saufen. Rückfälle gehören ja schließlich dazu. ;)


    Die Beweggründe, warum dein Mann wieder gesoffen hat, kann auch nur er beantworten. Nach 6 Jahren bricht es jedenfalls nicht plötzlich, unerwartet auf einen herein. Ich selbst hatte Tabletten, die Saufdruck oder dem Verlangen nach Alkohol entgegenwirken, abgelehnt. Wäre für mich nur ein Tausch von einer Abhängigkeit in eine andere. Und nach 6 Jahren sehr fragwürdig. Hört sich für mich als Entschuldigung an. „Schau, ich habe alles versucht und konnte es nicht stoppen.“


    Aber das nur mal am Rande.


    Aber das ist nicht deins, es zu ergründen, ist seins.


    Ich würde mir Gedanken machen, ob die Last, die in Zukunft auf meiner Schulter liegt, es überhaupt wert ist. Ob ich das Risiko nun eingehe, aber eventuell in paar Jahre wieder vor so einer Entscheidung stehe. Ist ja nicht auszuschließen.


    Und vor allem, was ganz wichtig erscheint. Ist die Liebe überhaupt noch da oder ist es die finanzielle Abhängigkeit die einen noch zusammenhält?

    Ich habe mit der Suchtberatung telefoniert und sie meinte Rückfälle gehören dazu.

    Wenn ich sowas lese, dann wird mir ganz anders. Rückfälle passieren da oder da, aber gehören nicht dazu. Das würde ja suggerieren, Rückfälle wären einzuplanen. Kann ich nicht nachvollziehen.



    Ich weiß nicht, was ich gerade machen soll. Ich hatte mich gedanklich schon auf eine Trennung vorbereitet, jetzt bin ich wieder nicht so klar.

    Folgende Fragen würde ich mir stellen.


    Fällt jetzt die Begründung / Vorwand der Trennung weg, wenn er wieder nüchtern wird? Oder war das nur ein Puzzleteil, sich zu trennen?

    Ob dein Mann Alkoholiker ist, weiß nur er. Dass du es nicht wahrhaben willst und insgeheim hoffst, dich zu täuschen, ist deins. Dass du ihn dadurch indirekt verteidigst, ist die Folge.


    Welche Hilfe möchtest du nun hier für dich erfahren? Ist doch so dann alles in Ordnung. Oder nicht?


    Dein Wahrnehmen, deine Zweifel kann dir auch keiner nehmen. Auch wenn die Indizienkette darauf hinweist, dass dein Mann Alkoholiker ist, wirst du hier es auch nicht erfahren. Ich halte auch die Mutmaßungen, Ferndiagnosen hier für nicht zielführend.


    Es geht hier also nur um dich, es belastet dich. Was kannst du für dich jetzt tun? Im Moment machst du dein Leben von seinem Saufen abhängig. Lebst sein Leben mit.

    Zum Jahrestag alles Gute

    Ja, ich freue mich auch auf die neuen Beißerchen. Ich lasse gleich alles machen, auch das, was mir mein Zahnarzt seit 15 Jahren empfiehlt

    Ich weiß ja nicht, inwieweit du das schon zu Gange bist. Ich hatte durch jahrelanges Saufen ein anderes Schmerzempfinden. Eine normale Zahnarztspritze hatte nicht ausgereicht. Mit Zahnarzt gesprochen, er hat es justiert und nun lächle ich wieder. Ein bisschen darf Schönheit auch leiden. :mrgreen:

    Der Weg in die zufreidene Abstinez verläuft häufig in 3 Phasen:


    1.) ich darf nicht trinken.


    2.) Ich will nicht trinken.


    3.) Ich brauche nicht zu trinken.

    Bei mir war das so.


    Ich darf trinken, ich kann es aber nicht mehr. Für mich bedeutet „Ich darf nicht trinken“ ein Verbot. „Ich kann nicht mehr trinken“, ein Schutz. Ein bisschen Wortklauberei hilft auch. :mrgreen:


    Eine zufriedene Trockenheit ersetzt jedoch kein zufriedenes Leben. Aber macht den Weg dazu frei.

    Hallo orangenblau,


    mal paar direkte Sätze dazu.


    Er meinte er werde sich jetzt psychologische Hilfe holen wegen seiner Kindheit, man hätte ihm nie was zugetraut usw Komplett in der Opferrolle. ist das normal?

    Probleme mit Alkohol bestreitet er weiterhin.

    Nun kenne ich ihn nicht, kann es nicht einschätzen. Im Moment sind es auch nur Absichtserklärungen. Also, noch nichts passiert.


    Jedoch ist es nicht unüblich, sich in eine Opferrolle zu flüchten, um sein Saufverhalten zu rechtfertigen.


    Nach dem Motto „Der arme Kerl muss sich ja hin und wieder wegbeamen, bei dem ganzen Leid was ihm widerfahren ist“ Verstehst was ich meine?


    Nur die Beweise fehlen mir. Er ist oft im Keller und in der Garage, abwr ich bin es leid ihm hinterher zu spionieren

    Wozu brauchst du Beweise? Zwingt dich jemand hinterherzuspionieren? Bist du sein Erziehungsberechtigter, sein Vormund? Warum tust du das? Ist das nicht krankhaft? Und vor allem, was soll es ändern, wenn du es weißt?


    Ich will dir nicht die Illusion nehmen, aber solange er nicht von sich aus erkennt, alkoholkrank zu sein, bist du nur ein Spielball seiner Ausreden.

    Servus Lust for Live,


    Gratulation zu deinem ersten Jahr. Weiter so.


    Ich habe seitdem ich trocken bin noch nicht einem Menschen bewusst beim trinken zugesehen


    na ja, bewusst heißt ja nicht, dass ich es nicht sehe. Gerüche nehme ich auch mit. Es sind in den nassen-Sucht-Jahren Verbindungen geschaffen worden, die mir gar nicht bekannt sind. Milliarde Nervenzellen, Synapse, Neurotransmitter waren auf Saufen programmiert.


    Das Gute daran ist die Erkenntnis, dass ich es nie erforschen kann. Heißt also im Umkehrschluss. Ich muss auf mich schauen, auch wenn ich nichts sehe.