Beiträge von Hartmut

Willkommen in unserem Forum : Bitte stellt euch zuerst bitte kurz im Vorstellungsbereich vor, damit wir sehen können, wer sich unter Onlineselbsthilfegruppe anschließen möchte. Unsere Onlineselbsthilfegruppe ist weiterhin in zwei Bereiche unterteilt. Einmal der offene Bereich und einmal der geschützter Bereich. Nach der Vorstellung könnt ihr dann für die offenen Bereiche freigeschaltet werden. Die geschützten Bereiche sind für Mitglieder gedacht, die sich hier langfristig und intensiv mit ihrem Leben auseinandersetzen möchten. Um aufgenommen zu werden, solltest du dich zuerst Vorstellen und später hier dich bewerben und um Aufnahme bitten. Der Austausch lebt von der Ernsthaftigkeit und der Aktivität mit der die User ihr jeweiliges Problem angehen . Deshalb haben wir dieses Verfahren gewählt, wir werden dann im Team entscheiden. Wir wünschen euch einen guten und hilfreichen Austausch bei und mit uns.

    Hallo zusammen,


    noch ein paar Gedanken dazu.


    Für mich war es auch wichtig das ich meinen Tiefpunkt oder die Erkenntnis aufhören zu müssen nicht zugetragen bekommen habe. Wäre es so gewesen, wäre ich auch nicht aus eigenem Antrieb trocken geworden und hätte eine Hintertür aufgelassen.


    Mir geht es auch nicht wie oder was der Tiefpunkt für jeden war. Da gibt es keinen Maßstab. Der Tiefpunkt hat für mich auch nur begrenzten Einfluss auf die Dauer der Trockenheit.


    Mit einem Unterschied. Wer alles verloren und kurz vorm Tode stand, sieht das etwas anders als derjenige, welcher den Absprung ohne Tiefpunkt schaffte.

    Hallo zusammen,


    heut mal etwas provokativer gefragt.


    ist der persönliche Tiefpunkt nicht nur ein vorgeschobener Grund? Eventuell um irgendwas zu begründen was offensichtlich ist aber man sich noch nicht mit anfreunden kann, und zwar Alkoholiker zu sein?


    Nun hatte ich schon Jahre vorher gewusst das mit meinem Trinkverhalten nicht stimmt und längst Beziehungen, Haus, Hof und Beruf in den Sand gesetzt. Ich hatte sehr viele Tiefpunkte und mich immer wieder erholt. Warum soll denn plötzlich der letzte persönliche Tiefpunkt der „Point of no Return“ gewesen sein?


    Mal überspitzt gesagt „wenn der Tiefpunkt weg ist kann ich ja wieder saufen. Ich habe ja wieder Luft nach unten.


    Ich bin auf Eure Erfahrungen gespannt.

    Hallo natura ,

    ich weiß nicht ob ich was dazu sagen 'darf' und
    ob es zum thema suchtverlagerung passt, aber es kann gerne gelöscht werden, wenn unpassend.


    Natürlich darfst du auch was sagen. Bist doch hier ein Teil der Gruppe.


    Nur hat es nicht ganz zum Thema Suchtverlagerung gepasst . Ich habe zu deinen Beitrag ein neues Thema in einen anderen Bereich dazu eröffnet.


    Im Thema Suchtverlagerung geht es nicht um wissenschaftliche Abhandlungen, dort wir tauschen wir Erlebtes aus .

    Ich grabe aber auch nicht so tief in meiner Vergangenheit wie DU neuerdings !

    erwischt ;) Nee , sicherlich nicht so tief. Ich kratze nur an der Oberfläche. Auch wenn witzig gemeint, danke für den Hinweis. 8) Ist jedoch keine Therapie notwendig, auch wenn heut jedes Verhalten therapierwürdig eingestuft wird. Schade eigentlich. Der Mensch wird dadurch gleichgestellt. (Verschwörungstheorie kann ich auch)


    Zum Thema . In der ersten trocknen Phase hatte ich eben auch den lieben, langen Tag Zeit etwas anderes zu tun. Das Saufen war weg, Da kann eben der Eindruck entstehen, etwas exzessiver zu machen. In der Saufzeit wurde ja alles vernachlässigt.


    Beispiel. Ich hatte meine Leidenschaft Kochen und Backen mit der Zeit wieder entdeckt. Das mir meine Hüfte auch dankbar abnahm. Bedeutete dann Diät. Da ich nur Crash Diät will /Kann, kommt mir mein Extrem oder gar nicht Verhalten zu gute. Das ist jedoch kein Suchtverlagerung . Das packe ich in die Schublade Unverbesserlich.


    Mal sehen was noch so kommt.

    Hallo,


    ich vergleiche es gerne mit dem Verhaltensmuster vor der Sucht.


    Ich bin offenbar eine Suchtpersönlichkeit, und muss da einfach deshalb sehr auf mich aufpassen.

    Sunshine, ist das nicht jeder der süchtig war? Oder ist es genetisch eingelagert?


    Nun verfalle ich auch heute hin und wieder von einem Extrem ins andere und das in allen Bereichen. War früher vor meiner Alkoholsucht als Kind nicht anders. Mutter sagte. "Ich wüsste nie, wann ich aufhören soll.


    Das begünstigte sicherlich auch meine Alkoholsucht. Begünstigt heißt für mich jedoch nicht. dass es der Auslöser war. Der Auslöser war ich selbst, da ich trotz besseren Wissens, einfach zu viel gesoffen hatte. Punkt.


    Mein „vor der Sucht Verhaltensmuster“ ist ja nach meiner Sucht auch nicht verschwunden.



    Ist es nun Suchtverlagerung oder Suchteinlagerung ?

    Leider musste ich fest stellen, dass diese Hobby-Gruppe die Grundregeln der Abstinenz bei Alkoholismus nicht kennt.

    Geradezu gefährlich..... es währe alles nur Willenssache wie beim rauchen...etc.

    Teilnehmer kommen betrunken zum Treffen. Kontrolliertes Trinken zu lernen ist hier das Mo


    Absichtserklärungen im besoffenen Zustand in einer SHG geht gar nicht. Hat ein Kneipencharakter mit den üblichen Stammtischparolen.

    Leider werden da auch „Alkoholiker“, die sich das erste mal mit ihrer Krankheit beschäftigen am Saufen festgehalten. Drehen noch ein paar Runden oder verrecken daran.


    Verantwortungslos vom Gruppenleiter.

    Hall zusammen,


    Nach dem Wegstellen der Flasche und den ersten Schritten ins trockene Leben empfehlen wir die Zeit, die man zum Saufen gebraucht hat, mit sinnvollen Zeiten zu ersetzen.


    Hin und wieder haut jemand die Bemerkung raus.


    „Aufpassen, dass es keine Suchtverlagerung wird“ Da frage ich mich „Wo fangt sie an wo hört sie auf, wenn die Sucht doch schleichend ist? Mir war alles recht, um nicht mehr saufen zu müssen.


    Wird da sich da nicht nur einer Floskel bedient oder woran bemerke ich die Suchtverlagerung?


    Ist für CO auch interessant, inwieweit die Zeit, die der Alkoholiker ihnen genommen hat, anders verwenden. Oder gibt es da keine Suchtverlagerung.


    Wie habt ihr das „danach“ erlebt?

    Eventuell berufsbedingt..? Kfz-Meister....immer auf der Suche nach Gründen/Fehlern in allen Systemen. Jetzt steht das eigene System erneut am Diagnosegerät. Es gibt neben den wissenschaftlichen Erklärungen auch sehr gute Beschreibungen,

    Um mal an dieser Metapher festzuhalten. Da gibt es einen entscheidenden Unterschied. Es lassen sich nicht, wie beim KFZ, alle Sensoren im Hirn auswechseln.


    Ich mache das mal am Reifenkontrollsystem fest. Ich muss immer wieder selbst kontrollieren ob nicht ein schleichender Plattfuß vorliegt. Ich kann mich nicht auf die Sensoren verlassen, auch wenn ich sie verstehe. Vernachlässige ich es dann hat das eventuell gravierende Folgen.

    Mit dem Tod einiger vertrauten Personen, im Jahr 2016, habe ich die Nachsorge vernachlässigt.


    Jetzt schaffst Du das allein....dachte ich....nein falsch...das Thema Alkoholiker war in Vergessenheit geraten.

    Gleichzeitig türmte sich ein Berg von juristischen, geschäftlichen, gesundheitlichen und privaten Dingen auf, die meinen Traumjob zum Albtraum werden ließen und meine Existenz gefährdeten. Am 25.7.2019 schlug das Suchtgedächtnis zu.


    Mich würden folgende Fragen umtreiben


    Schlägt das Suchtgedächtnis nicht auch zu, wenn ich mir selbst Gründe zurechtlege um wieder Saufen zu wollen? Wollte ich einfach wieder Saufen?

    Gibt es wirklich, außer der Sucht selbst, Gründe um wieder zu Saufen? Da der Rückfall im Kopf anfängt, kann das nicht auch schon weit vor den Ereignissen gewesen sein?

    Bin mir sicher, Du kennst sie alle

    irgendwann war es mir zuviel aber hilfreich. Mehr eventuell später dazu.


    Ich werde dich gleich für den offenen Bereich freischalten . Wenn du willst verschiebe ich diesen Vorstellungsthread in den richtigen Bereich . Oder willst du eine neuen Thread eröffnen?

    Hallo Topema,


    willkommen in unserer Online- Selbsthilfe-Gruppe,


    nicht jeder schafft so schnell wieder den Absprung und verreckt an einem Rückfall. Schön das du wieder unter den Lebenden bist.


    Wie lange bist du nun wieder trocken?


    Seit dem beschäftige ich mich so intensiv wie nie zuvor, mit den Abläufen im Gehirn bzw. dem Hyothalamus, biochemischen und neurologischen Prozessen und Rückfallgründen

    Ist eine Never Ending Stroy für mich, jedoch frage ich mich immer wieder wie sinnvoll es ist , etwas zu erkennen, was nicht zu erkennen ist? Viel wichtiger, zu begreifen ist.

    Aber wenn man seht jung zusammen kommt, und der Partner/ in noch nicht alk.abhangig war? Und sogar die Alkoholiker im Umfeld bedauert hat?

    Krankhaftes Verhalten aus verkehrt verstandener Hilfe entwickelt sich mit der Zeit. Da ist es bei CO und Alkoholiker ähnlich. Man will oder kann es im ersten Moment nicht erkennen.

    Aber das Trinken liebt er mehr,

    Bei mir war das nicht der Fall. Ich musste trinken und das hatte sicherlich nichts mit Liebe zu tun.


    Das schlimme am Alkoholismus sind nicht nur die geistige oder körperliche Folgen . Es gibt auch keine Entschuldigung oder Rechtfertigung für ein krankhaftes Verhalten. Es gibt nur ein Verstehen was die Krankheit bedeutet. Dazu gehört jedoch auch, ein eingestehen selbst hilflos für den Anderen zu sein.

    Hallo zusammen,


    Wir haben wieder die Unterteilung Erste Schritte für EKA für den offenen Bereich hinzugefügt um auch Erwachsene Kinder Alkoholiker eine Plattform zu bieten.


    Wir sind auch bemüht aus den alten Bereichen die Threads von Kinder dahin wieder zu verschieben, aber bitten jedoch auch um Eure Mithilfe.


    Sollte sich ein EKA sich nicht finden bitte kontaktiert dann das Team

    Hallo Leyla,


    Ist ein Alkoholiker überhaupt (noch) in der Lage, wahre Gefühle für andere Menschen zu haben?

    Ja kann er, jedoch ist die Priorität 1 seine Sucht zu befriedigen. Die Alkoholkrankheit lässt im nassen Zustand auch nichts anderes zu.


    Sucht er sich bewusst einen mitfühlenden, empathischen Partner oder werden solche Menschen wie ich mit unserem Helfersyndrom von ihnen angezogen!

    Ich stelle die Frage mal umgekehrt.


    Sucht sich der CO Partner einen Alkoholiker um sein "Helfer Syndrom" befriedigen?

    Alkohol und die Auswirkungen sind Teufelswerk, da brauchen wir nicht diskutieren aber es liegen in jeden Menschen auch Charaktereigenschaften, die nichts mit dieser Krankheit zu tun haben.

    Wenn ich heute mal in der Stadt oder anderswo mittags oder nachmittags Leute beim Bier sehe, denke ich mir manchmal, wie gut, das ich das nicht mehr brauche und über das Stadium hinweg bin.

    Interessant Carl F. Zwingend ist es nicht aber ist es sinnvoll? (rhetorische Frage)


    Ein Nichtsüchtiger denkt sich sowas jedoch nicht. Ich für meinen Teil hatte sowas auch noch nicht gedacht.


    Hat für mich irgendwie den Touch einer Bestätigung alles richtig gemacht zu haben. Kann ich alles richtig machen bei der Sucht? Was passiert denn wenn mein Suchtgedächtnis mal losschreit. Ich war doch noch nicht über dem Stadium weg?


    Loslösung vom Alkohol heißt für mich nicht nur das Glas wegstellen. Sondern auch jegliche Verbindungen zum Alkohol neutral zu betrachten. Das geht jedoch nicht von heute auf morgen. Ich brauchte Jahre dazu.


    Am Anfang des Weges haben suchtorientierte Gedanken jedoch noch die Überhand ohne das man sie selbst erkennt.

    Sonst kommt noch das Suchtgedächtnis um die Ecke "Siehst du, läuft doch alles gut, dann kannst du ja auch mal wieder was trinken" oder aufkommende Probleme werden verdrängt.

    Es hat ja noch andere Gründe. Jede Post die geschrieben, wird auch gelesen.

    Sei es noch so banal, es können Hinweise enthalten das etwas schiefläuft, was dem „User“ gar nicht für wichtig erachtet.


    Gerade am Anfang des Weges sind den eigenen Gedanken nur begrenzt zu vertrauen. Das „Sucht- Hirn“ ist jahrelang, bei Alkoholiker auf Saufen programmiert.

    Das muss ja erstmal umgeschrieben werden. Genauso bei CO. Sie reagieren auch suchtorientiert. Krankhafte Einprägungen sind da zum Beispiel. „Ich habe oder mache nichts verkehrt, ich will ja nur helfen“