Vater ist Alkoholiker

  • hallo paulchen!

    herzlich willkommen hier bei uns kindern!

    du sprichst da schon etwas sehr wichtiges an...

    will dein dad was ändern?

    hast du schonmal mit ihm gesprochen?

    was macht die alkoholsucht deines vater`s mit DIR?

    wie geht es DIR und inwiefern können wir DIR helfen?

    magst mal n bisschen was über DICH erzählen?

    schön das du hier bist..

    ich wünsche dir einen für DICH hilfreichen erfahrungsaustausch...

    liebe grüsse caro :wink:

    dem was über mich einstürmt,möchte ich gelassen gegenüber stehen...

  • hallo paulchen!

    sei froh das DU schon so einiges weisst....so brauchst du es dir nicht mehr mühsam anzueignen 8) alles pluspunkte im umgang mit unseren trinkenden angehörigen

    ja dann sprech mit deinem dad.danach wird die zeit es zeigen was es bringt...wünsch DIR auf alle fälle erfolg!

    das wissen das man(n)/frau "alles"versucht hat...beruhigt ein wenig...etwas NICHT gemacht zu haben,kann belasten....

    oft ist das zu schauen für uns angehörige die hölle...

    ihr könnt eurem dad "unterstützen"...WENN ER WILL!

    eins nach dem anderen...

    was wirst DU tun wenn ER NICHT WILL?

    ich will es nicht hoffen,doch biete ich DIR an das wir dann für DICH da sind...um DICH zu unterstützen DAMIT besser umgehen zu können...

    nur mut...

    liebe grüsse caro :wink:

    dem was über mich einstürmt,möchte ich gelassen gegenüber stehen...

  • Hallo Paulchen,

    auch von mir herzlich Willkommen bei den EK's.

    Selbstverständlich könnt ihr euren Vater unterstützen, wenn er es möchte.

    Darauf läuft es hinaus.

    Gut daß ihr euer eigenes Leben lebt und innerlich bissel Abstand habt. Das ist wichtig.

    Bei einem offenen Gespräch mit eurem Vater könnt ihr ja mal die Lage peilen, ob er eine Einsicht in seine Alkoholerkrankung hat oder nicht. Wenn ja, wäre der Weg von ihm zu seinem Hausarzt, der mit ihm eine begleitete Entgiftung besprechen würde, entweder stationär oder ambulant. Außerdem käme Selbsthilfegruppe, Suchtberatungsstelle usw. als Unterstützung hinzu.

    Wichtig ist, ihr seid nicht seine Therapeuten. Hilfe anbieten ja, aber mehr geht leider nicht, so schwer das zu begreifen ist. Jegliche Zwangsmaßnahmen oder Druck von außen würden nichts bringen, wenn die Einsicht in die Erkrankung nicht da ist. Das würde wohl im Rückfall enden.

    Es ist seine Verantwortung für sein Leben. Die trägt er so gut oder schlecht wie er kann. Fällt schwer, das so hinzunehmen, aber er ist erwachsen...

    Du hast gefragt WIE ihr am besten mit ihm redet. Wertschätzend, fragend, offen, nicht bedrängend oder vorwurfsvoll. Ihr könnt eure Besorgnis äußern und Hilfe anbieten.


    Hast du dir schonmal Gedanken gemacht für Plan B?

    Wenn er NICHT einsichtig ist?

    Könntest du dir vorstellen, seine Entscheidung für den Alkohol dann zu akzeptieren?

    Lieber Gruß, Linde

    You can't wait until life isn't hard anymore before you decide to be happy.

    - Nightbirde

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