Sitze hier und weine... weiß nicht wie`s weiter gehen soll!

  • hallo liebe bleegle!

    ich drück dich mal wenn ich darf....

    weine ruhig,es erleichtert!

    meinst du nicht das DU es schaffen könntest,nachdem deine tränen getrocknet sind,DOCH GERADE JETZT auf die hochzeit zu gehen?!

    im inneren mal nur DICH "mitzunehmen"!?

    um zu sehen,spüren,fühlen wie sich das LEBEN da draussen AUCH anfühlen kann....

    ich weiss,ich kann gut erzählen,nach dem motto...mach doch "einfach"mal...is aber nicht so

    meine erfahrung zeigt mir jeden tag aufs neue das es MIR weitaus BESSER geht wenn ich NICHT wie gewohnt in schlimmen,für mich unerträglichen situationen BLEIBE

    nur für dich,um der REALITÄT wieder nahe zu sein

    megakraftschickende liebe grüsse caro :wink:

    dem was über mich einstürmt,möchte ich gelassen gegenüber stehen...

  • Hallo bleegle,

    ich kann es Dir gut nachvollziehen, daß es schwer ist, aber Du lügst für einen trinkenden Menschen, der sich keine Hilfe sucht. Du lügst Deine Freundin an, schiebst Deine Kinder vor.

    Wo bist Du? Stell Dir doch mal die Frage, ob Du für Dich Lust hättest, bei Deiner Freundin zu sein, ohne Ihn.
    Er wird doch so oder so trinken, oder? Dann kannst Du doch zumindest für Dich etwas schönes erleben, nämlich Deine Freundin glücklich zu sehen, einen Anteil daran zu haben, ihren Tag schön zu gestlaten, Dich abzulenken, Dir etwas Gutes tun.

    Du stellst Deine Freude, Deine Bedürfnisse doch voll nach hinten. Das ist etwas,was wir Co´s immer machen. Uns selbst aufgeben!


    Ich wünsche Dir, daß Du den Mut aufbringst, doch noch zu gehen.

    Lieben Gruß

    Susanne

  • Liebe bleegle

    Vielleicht hast Du wirklich keine Lust zu gehen?
    Weil Dich das Negative Deiner Situation (Du hast auch einmal geheitatet) so sehr bewusst ist und Dich ausfüllt?

    Also,ich könnte das sehr gut verstehen,Solches habe ich schon erlebt.

    Nur,später reute es mich und ich war nicht zufrieden mit mir.Ich gab jeweils auch irgend einen Grund an.

    Wenn ich mich aber überwand und ging war ich immer viel besser dran nachher und habe durch das Zusammensein mit den anderen gewonnen. Ich war nicht mehr nur auf meinen Kummer oder Frust zentriert.

    Wie dem auch sei,ich wünsche Dir Kraft und Mut um aus Deiner Situation heraus zu finden!!

    Liebe Grüsse
    Yvonne

    ichbinda123

  • Hallo Bleegle


    "Hier findet man immer tröstende Worte" ....
    aber den Hintern musst Du selber hochkriegen!
    Ich habe mich durch Deine Beiträge gelesen und stelle fest,dass Du seid 2 Jahren hier angemeldet bist.
    .....und was ist passiert?
    Nixxxxxxx !

    Vielleicht solltest Du mal bei den EKa 's nachlesen ,welche seel. Schäden Eure Kinder davontragen können wenn sie immer wieder wegen einem alkoholisierten Vater enttäuscht werden !

    Ich hätte meine Kinder geschnappt und wäre mit ihnen zu der Hochzeit gegangen....was tust Du ?
    ..."heile" Welt spielen und Ausreden erfinden!

    ....scheint mir Deine Lebensaufgabe zu sein!
    Backmaus

  • huhu liebe beegle!

    sag mal,ich kenn jetzt deinen thread nicht(man möge mir verzeihen 8) )doch...wie wäre es mit ner mutter-kind-kur für "den anfang"...zum verschnaufen und gedanken sortieren...nur mal so als gedankenanstoss...

    reale shg?
    arztgespräch?
    neue struktur in deinem alltag samt arbeit?
    kinderbetreuung?
    ander um HILFE bitten?

    ...und...DU mußt DICH nicht GEGEN deine kinder behaupten :cry:

    du MUSST nur ihre/deine welt wieder gerade rücken

    gute nacht liebe beegle,ich bin jetzt weg...und wünsch DIR das DU den popo hochkriegen willst/wirst

    liebe grüsse caro :wink:

    dem was über mich einstürmt,möchte ich gelassen gegenüber stehen...

  • Hallo bleegle,

    ich könnt mir vorstellen, dass deine Kinder einfach total mit der Situation überfordert sind und vielleicht irgendwie trotzig reagieren.
    Vielleicht haben sie auch panische Angst, dass ihr euch trennt, weil sie spüren oder wissen, dass das im Raum steht.

    Ich bin selbst berufstätig mit zwei kleinen Kindern und jetzt seit der Trennung alleinerziehend. Ich weiß auch nicht, wann ich noch zu einer Therapie soll und mache im Moment auch keine.
    Aber eine Entlastung wär schon wichtig, glaub ich, damit du mal den Kopf frei bekommst.

    Bei mir war das anfangs - nach seinem Rückfall - auch so, dass ich dachte, ich hab jetzt einfach keine Kraft mehr. Es war objektiv zu viel: Beruf, zwei kleine Kinder, ein tobender Mann im Suff, gerade erst umgezogen, kannte niemanden in dem Ort, finanzielles Chaos...
    Es war eigentlich unglaublich schlimm.
    Aber ich hatte doch keine Wahl? Meine Wahl war: Selbstmord oder weiterleben. Hab weitergelebt :D . Und die Kraft kam zurück mit jedem Schritt, den ich mich aus dieser Situation gelöst habe.

    Vielleicht kannst du nochmal genau beschreiben, was dich erwartet, wenn ihr euch trennen solltet. Weshalb willst du das auf keinen Fall?

    Andere Option: Könntest du dir vorstellen, mit ihm weiter zusammenzuleben, aber eben distanzierter? Dass du stärker ein eigenes Leben aufbaust, dich weniger mit ihm beschäftigst. Einfach akzeptierst, dass er dir nicht mehr der Partner sein kann, den du eigentlich gerne hättest?

    Liebe Grüße
    Doro

  • Auweia, empty, klingt ja wirklich blöd.
    Hast du schon eine Rechtsberatung hinter dir, bist du dir sicher, dass die Rechtslage so ist?

    Ich will dir nicht abstreiten, dass du genau weißt, was du sagst, ich frag nur mal so:
    Wieso haben die Großeltern Rechte? Bei einer Scheidung (und Trennung) wird entschieden über Sorgerecht und Umgangsrecht DER ELTERN. Was haben die Großeltern damit zu tun? Hast du Angst, sie könnten dir die Kinder wegnehmen? Ist das wirklich realistisch, gerade wenn er trinkt?

    Gehört das Haus also grundbuchamtlich ihm alleine?

    Was ist mit Zugewinnausgleich? Habt ihr während der Ehe gebaut? Dann wäre das Haus ja wohl ein geschaffener Wert, der in den Zugewinnausgleich einfließen muss.

    Bin (leider) keine Juristin, und wie gesagt, wenn du alles genau weißt, dann vergiss das hier alles.
    ABer manchmal glaubt man auch dem Partner einfach, was er so erzählt und androht.

    Liebe Grüße
    Doro

  • Hallo Bleegle,

    Zitat

    Sitze hier und weine... weiß nicht wie`s weiter gehen soll!

    und hier ein Satz aus Deinem letzten Eintrag:

    Zitat

    Mein Bauchgefühl würde sagen... fang von vorne an, aber mein Verstand ist stärker und siegt immer wieder.

    Also entnehme ich daraus das Du doch weißt wie es weiter gehen soll, oder habe ich das jetzt falsch verstanden?

    Und dann noch:

    Zitat

    Hier findet man doch immer tröstende Worte...

    Also als ich hierher kam fand ich zwar Verständniss aber tröstende Worte? Was hätte es mir genutzt wenn man mir den Puderzucker in den Hintern geblasen hätte (ich hoffe "man" verzeiht mir meine Wortwahl). Ich habe die bittere Realtät zu hören bekommen bzw. zum lesen bekommen, ob ich es nun hören bzw. lesen wollte steht wohl auf einem anderen Blatt. Ich weiß nur eins, damals dachte ich, wir schaffen das, wir sind etwas besonderes, bei uns läuft das alles gaanz anderst. Nach was weiß ich wieviel Entgiftungen, zwei Therapien, Suzidversuchen, Erpressungen, Beleidigungen hat er es nicht geschafft, ich schon. Heute bin ich glücklich getrennt und wenn ich 2 Millionen Euro Schulden auf dem Konto hätte, nichts und niemand würde mich zu ihm zurück bringen. Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende.
    LG
    Lillith

  • Hallo Bleegle,

    es ist deine Entscheidung, dein Leben so zu führen, wie du es tust. Wenn du ein Leben hast, das du dir immer erträumt hast, warum solltest du auch etwas verändern? Wenn du dich sicher und geborgen fühlst, warum solltest du dich in die raue Alleinerziehungs-Realität begeben? Nun, Teil dieses „geborgenen, sicheren Lebens“ ist eben dein trinkender Ehemann. Und den kannst du nicht verändern, auch wenn du dir noch so viel Mühe gibst. Denn es ist SEINE Entscheidung, zu trinken. Die wirst du genauso wenig beeinflussen können, wie wir dich davon überzeugen können, dass es womöglich besser wäre, zu gehen.

    Du hast dich für dein erträumtes Leben entschieden. Dazu gehört dein trinkender Ehemann. Und zwar solange, bis er SELBST entscheidet, nicht mehr trinken zu wollen. Das wirst du wohl oder übel akzeptieren müssen. Auch wenn wir Co´s gerne alles regeln und in den Griff bekommen wollen. Mit unseren trinkenden Angehörigen klappt dies definitiv nicht. Du wirst hier auch keine Ratschläge finden können, wie man seinen Alki trocken legt.

    Und mit den tröstenden Worten ist das auch so eine Sache. Als ich die Arme mit dem trinkenden Partner war, fühlte ich mich bestätigt in meinem Schmerz und meiner Wut wenn ich getröstet und bedauert wurde. Wirklich genützt hat es mir nicht. Denn es hat mich in meiner Opferrolle bestätigt. Darin, dass alles nur am Trinken meines Partners liegt. Tut es aber nicht. Mein Leben kann ich nur selbst gestalten, egal, ob der Partner trinkt oder nicht.

    Du machst dir sehr viele Gedanken über das Trinken deines Mannes. Stell dir vor, er würde nicht mehr trinken, wofür hättest du dann den Kopf frei?

    LG
    Ette

    Im Schmerz von gestern liegt die Kraft von heute.
    ("Handbuch des Kriegers des Lichts" v. P.Coelho)

  • Zitat von Bleegle


    2x hat er jeweils 8 + 6 Monate nichts getrunken und ich fand unser Leben schön, genauso wie ich es mir immer vorgestellt habe. Jedoch kamen dann zum Schluß dieser Zeit immer Vorwürfe, wie es ist überhaupt nichts besser, außer das ich nicht trinke.

    Hallo Bleegle,

    hast du denn hinterfragt, was genau er damit meinte? Und - was hast du denn für dich verändert, als er nicht trank?

    LG
    Ette

    Im Schmerz von gestern liegt die Kraft von heute.
    ("Handbuch des Kriegers des Lichts" v. P.Coelho)

  • Hallo Bleegle,

    tja, was meine ich? Na ja, inwieweit hast du dich mit dir selbst beschäftigt? Damit, dass du aushältst, alles regelst, dich für alles verantwortlich fühlst. Deine Antwort zeigt mir, dass du es allen schön und nett machen willst. Und für dich alleine? Machst du es da auch nett? Ist deine Leben, dein ganz eigenes Leben, auch lebenswert, wenn dein Mann wieder trinkt? Oder nur, wenn er es nicht tut?

    Für mich war es sehr wichtig, zu lernen, ohne meine Partner zufrieden zu sein. Als er bei mir wohnte und noch trank, hing meine Tagesform immer von seiner Befindlichkeit ab. Genauso wie sie davon abhing, wie Menschen in meiner Umgebung mit mir umgingen. Inzwischen habe ich durch viel Lesen – hier und in „schlauen“ Büchern – und eine Therapie gelernt mich von den Äußerlichkeiten nicht so beeinflussen zu lassen. Mein Wohlfühlen und meine Zufriedenheit mehr in mir selbst zu finden als in dem, was um mich herum passiert.

    Und ich habe gelernt, Erwachsene nicht wie kleine Kinder zu behandeln. Denn ich habe mich schon des öfteren so verhalten, als wäre mein Partner mein Sohn und ich müsste ihm sagen, wo es lang geht. Schließlich war ich der Meinung, ich wüsste schon, was gut für ihn ist und was er tun müsste, um trocken zu werden. SHG gesucht, ihn zum Arzt geschickt usw., usw....

    Dadurch hatte ich eine Menge Freiraum, den ich für meine eigene Entwicklung nutzen konnte. Denn schließlich bin ich der einzige Mensch, für den ich voll verantwortlich bin. Du hast natürlich auch noch deine Kinder. Und da wird es für mich schon schwierig, nachzuvollziehen, warum DU nicht wirklich etwas für dich veränderst. Aber das ist halt deine Entscheidung und du musst dich morgens im Spiegel betrachten können.

    So, nun aber.... es gibt viel zu tun.

    Bis die Tage

    Ette

    Im Schmerz von gestern liegt die Kraft von heute.
    ("Handbuch des Kriegers des Lichts" v. P.Coelho)

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