Ewig schon, mache ich mir Gedanken darüber was wohl bereichernde Kontakte sind. Ich selber bin ein Gefühlsmensch, der sich leicht verletzten lässt. Innerhalb der Suchtbeziehung hatte ich den Eindruck, die Gefühlskälte oder Kopfbetontheit des Gegenübers solle gegenseitige Mankos "regulieren".
Nun ... jetzt ist jetzt.... die Suchtbeziehung ist vorbei....
Ich bin immer noch Gefühlsmensch, Kontakte, liebevoller Art, entwickeln sich jedoch auch zu Kopfmenschen. Wo aber fühle ich mich wohler, geborgener oder besser verstanden?
Ein ebenso gefühlsbetonter Mensch wie ich wird mit mir zusammen wohl ein Feuerrad ergeben. Ein Kopfmensch und ich könnten Missverständnisse auf der ganzen Linie ergeben. Müssen aber nicht zwangsläufig... Hier entscheidet die Struktur der beiden und deren Gefühle füreinander. Aber .... na wie sieht das denn bei den Kopfmenschen mit Gefühlen überhaupt aus???
Wo trifft sich das, was sich ergänzt ohne als krankhafte - co-betonte- Symbiose betrachtet zu werden? Wo ist gesunder Gegensatz und krankhafte Ergänzung zu unterscheiden?
Alleine meine Gedankengänge zeigen mir sehr wohl, dass ich von Kopfmenschen "lernen" kann um selber in der Lage zu sein eines mit dem anderen in mir selber zu verbinden. Ich denke mit Grauen daran, wie die Balzzeit in meiner ehemaligen Beziehung so schien, als gäbe es nie Streit weil wir uns ja "so toll ergänzten" während diese "tolle Ergänzung" uns beide in Suchtmechanismen trieb ohne Ende.
Bin mal gespannt, ob es auch eine so chaotische Frage "Licht in meinem Dunkel" geben kann.
lieben Gruß von Dagmar