Herzlich Willkommen Tarzan,
rede mit ihr, denn die Antworten kann nur sie dir geben.
Lieben Gruß
Nicole
Herzlich Willkommen Tarzan,
rede mit ihr, denn die Antworten kann nur sie dir geben.
Lieben Gruß
Nicole
Hallo Tarzan,
herzlich willkommen und danke dass du und an Deiner schwierigen Situation teilhaben lässt. Mit dem „nicht mehr Trinken“ ist die wichtigste Voraussetzunge geschaffen worden um wieder klar und gesund zu denken. Deine Jane hat etwas verändert, in ihrem Leben, für sich, was festgefahren und kaputt war.
Das führt zwangsläufig dazu, dass sich bei Dir und den Kindern auch einiges ändern wird. Deshalb frage ich Dich mal, was hast Du in der Zwischenzeit für Dich getan um zu begreifen was alles auf Dich zu kommt? Neben dem Haushalt, Job und den Kindern wird Dir wenig Zeit bleiben, aber es gibt hier sehr viel zu lesen, bestimmt reale Selbsthilfegruppen in Deiner Nähe und Suchtberatungsstellen die Dir weiter helfen können.
Mir fiel das damals sehr schwer zu begreifen, dass nicht nur meine Frau ein Problem hatte, weswegen ich hier im Forum landete, sondern an meinem Hintern allerlei Zeugs hing.
Sei einfach da wenn sie kommt und ich wünsche Dir viel Kraft bei der Bewältigung Deiner Aufgaben.
LG Kaltblut
Hallo Tarzan,
was ist Liebe für Dich?
LG Kaltblut
Zitat von Tarzan666Ich danke euch für die Unterstützung. Theoretisch ist mir das auch klar und ich werde mein bestes geben um die Familie zusammen zu halten. Was ich nicht so richtig nachvollziehen kann ist das eine Therapie einen Menschen so verändern kann, dass man sogar die Basis, nämlich die Liebe zu seinem Partner anzweifelt. Warum ist das so??? Wer hat damit Erfahrung gemacht?
ich befinde mich in der selben situation. kann es auch absolut nicht verstehen. meine freundin befindet sich seit 2 monaten in therapie. noch vor knapp 3 wochen heißt es wie sehr sie mich liebt, kinder kriegen, gemeinsame zukunft etc. von einen auf den anderen tag macht sie schluss. sie würde mich nicht mehr lieben... ich weiß, dass sie es tut. ich glaube, dass sie angst hat verlassen zu werden, von mir so geliebt zu werden, trotz all der wunden die sie mir zugefügt hat etc, unsicherheit. unzufriedenheit mit sich. gefühlschaos. gibt wohl mehrere gründe. so einfach kann man nicht aufhören zu lieben. ich gehe seit 3 wochen regelmäßig zu al anon. falls du das nicht tust, kann ich dir das nur wärmstens empfehlen. jeder der angehörigen kennt das problem, hängt tatsächlich primär mit der krankheit zusammen und nicht mit ihr. habe auch mit einer psychiologin und einem arzt darüber geredet, denen kommt das auch bekannt vor. ok, ich habe keine kinder daher ist es für mich einfacher gesagt, dass ich ihr zeit geben werde, aber dass solltest du evtl. auch tun. ich werde selbst auf rat ihrer therapeutin eine therapie beginnen, um handlungsmuster in solchen emotionskrisen für mich aneignen zu können.
cee
Zitat von kaltblutHallo Tarzan,
was ist Liebe für Dich?
LG Kaltblut
die frage habe ich mir in letzter zeit auch schon oft gestellt. liebe ich diese frau vielleicht aus mitleid, ist meine liebe eine art hilfe?
alles völliger schwachsinn! ich liebe, ganz einfach und ich bin nunmal ein mensch, der gerne hilft, der gerne der beschützer ist. jeder hat so seine eigene art zu lieben und dass ich es auf diese art und weise tue, war mir vorher auch nie so bewußt.
Hallo Tarzan,
tja so ist es!!!
Man investiert viel Hoffnung, Erwartung und malt sich das so toll aus. Wenn der Partner erst wieder zurück ist...dann ist alles wieder gut.
Was für ein Pech.
Ich habe auch wieder einmal meine Zeit in etwas investiert und dafür den Arschtritt kassiert.
Als mein Freund aus der Therapie kam...tja erst war es überschwnglich. Es war schön..ich war glücklich.
Mein Freund hat es geschafft.
Wir haben in den letzen vier Monaten nach seiner Therapie schöne gemeinsme Zeiten erlebt. Übers zusammen ziehen gesprochen...zwei wochen später bekam ich dann die antwort..das er nicht im reinen ist mit sich und uns..punkt.
Fertig.
Ich hatte es satt sein ping pong ball zusein. Und nun ist Feierabend.
Ich steh auf dem schlauch...ungeklärt...vor zwei wochen denkn man...der kerl liebt mich. Und zwei wochen später ist man entlassen.
So ist es im Liebesgeschäft.
Lieber Tarzan,
ich kann Deine Situation absolut nachempfinden. Ich war vor ca. zwei Jahren in genau dieser Situation. Fragen wie: Warum ausgerechnet jetzt, wo alles gut werden kann? Warum tritt sie mich mit Füßen, wo ich doch immer da war? Gefühle wie: Verzweiflung, Wut und Angst.
Bei mir war es damals so, dass meine Gute einen Kurschatten hatte. Sie ist auch kurze Zeit später rückfällig geworden und heute noch nass.
Heute werde ich mich von ihr trennen. Nächste Woche ist der Gerichtstermin.
Ich schreibe Dir das, um zu zeigen, dass sich die Dinge manchmal ganz anders entwickeln, als sie zunächst den Anschein haben. Es lag damals aber nicht in meiner Hand und es liegt heute nicht in Deiner.
Sowenig, wie Du sie überzeugen konntest, nichts mehr zu trinken, sowenig wirst Du sie überzeugen, Dich zu lieben. Kümmere Dich um das, was Du beeinflussen kannst.
Jetzt ist der Fall meiner Lebensgefährtin nicht gut verlaufen. Nimm an, bei Deiner Frau hat es wirklich "Klick" gemacht. Dann weiß ich nicht, ob Du ihr hilfst, wenn Du "um Eure Beziehung kämpfst". Ich will versuchen, dass zu begründen, auch wenn ein trockener Alkoholiker Dir dies viel besser schildern könnte.
Deine Frau hat sich für ein trockenes Leben entschieden, dass setz mal voraus. Mit dieser Entscheidung ist der erste Schritt getan, vielleicht sogar der Wichtigste. Aber die schwersten Schritte hat sie noch vor sich. Sie muss für ihre Trockenheit kämpfen. Wenn sie nun feststellt, dass die Beziehung sie in diesem Kampf behindert, wird sie sie unter Umständen beenden müssen, um nicht Gefahr zu laufen, rückfällig zu werden.
Dies wäre für Dich eine bittere Pille. Und glaube mir, ich kann Deine Verzweiflung förmlich spüren. Es hat aber nichts damit zu tun, dass sie Dir in den Hintern treten will. Ihr bliebet ja in jedem Falle weiter Eltern, also in Kontakt. Wer weiß vielleicht verliebt ihr Euch irgenwann nochmal neu.
Lieber Tarzan, ich weiß natürlich aus der Ferne nicht, wie Dein Fall gestrickt ist. Ich wollte nur versuchen, Dir eine andere mögliche Sichtweise zu eröffnen. Rede mit Deiner Frau. Aber klammere sie nicht. Das wäre aus meiner Sicht kontraproduktiv.
Jedenfalls wünsche ich Deiner Frau alles Gute auf ihrem und Dir auf Deinem Weg.
Papi
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