Hallo liebe Forenteilnehmer, ich glaube, das D A N K B A R K E I T ein wichtiger Schlüssel zu einer zufriedenen Trockenheit ist. Nur wenn ich dankbar für meine Trockenheit bin und es nicht als selbstverständlich hinnehme, sondern als Geschenk, für das ich jeden Tag was tun muss und will,kann ich dauerhaft trocken bleiben. Ich bin dafür verantwortlich und deswegen bin ich dankbar, das ich trocken bin. Ich bin dankbar, bis jetzt durch meine Alkoholexzesse nicht geisteskrank geworden zu sein. Ich bin dankbar, mich in meinem Suff nicht irgendwann lebensgefährlich verletzt zu haben, z.B. weil ich gestürzt und mir wohlmöglich das Genick gebrochen hätte. Ich bin dankbar, niemals im Suff jemanden verletzt oder geschlagen zu haben. Ich bin dankbar, nicht an Depressionen zu leiden. Ich bin dankbar, mich wieder zu spüren und an mir arbeiten zu dürfen. Ich bin dankbar, das ich nicht am Boden liegen geblieben bin, sondern wieder aufstehen konnte. Ich bin dankbar, das es meine SHG und dieses Forum hier gibt. Ich bin dankbar, das ich wieder D A N K B A R K E I T spüren kann und nicht in meiner nassen Überheblichkeit alles als selbstverständlich ansehe!!! Nachdenkliche, liebe Grüsse schreibt Franky
Dankbarkeit ein Schlüssel zur zufriedenen Trockenheit
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FrankyFresh -
26. Oktober 2009 um 20:08
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Hallo Franky,
bin vollkommen deiner Meinung, Dankbarkeit habe ich speziell in letzter Zeit auch in vielen Bereichen meines Lebens eingesetzt.
Ich bin nämlich der Meinung, daß nicht alles um uns herum selbstverständlich ist. Meiner Meinung nach hängt das auch ein bißchen damit zusammen, daß man im Zuge seiner Trockenheitsarbeit lernt, "anzunehmen".
Ich habe es für mich dann so abgeleitet, daß ich dankbar angenommen habe, im Sinne von: ich ließ mir auf diese Weise helfen.lg
klarerkopf
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Hallo ihr Beiden
Für mich ist meine Trockenheit kein Geschenk, sondern das Resultat meines Strebens. Dankbarkeit habe ich den Dingen gegenüber, die die Trockenheit mit sich brachte, ohne davon zu wissen. Also das was die Trokenheit für Geschenke mit sich bringt!
Alles liebe Pia
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Zitat von FrankyFresh
ich glaube, das D A N K B A R K E I T ein wichtiger Schlüssel zu einer zufriedenen Trockenheit ist.
Hallo FrankyFresh,das glaube ich auch. Dazu gehört aber auch die Demut. Ohne sie kann ich nicht dankbar sein.
Schönen Tag noch
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Hallo,
mal meine Gedanken zu meiner Dankbarkeit.
Angefangen bei mir selbst, ich bin dankbar für mein Leben, für meine Geschichte, ich möchte mit niemanden tauschen.
Früher gab es Situationen wo ich sagte: „Oh, wäre das schön der oder die zu sein, der hat es gut, hat ein schönes Leben ohne Sorgen.“ Aber das sind ja nur oberflächliche Äußerlichkeiten die wir sehen können. Was dieser erlebt hat, was dieser träumt, was ihn an Sorgen plagt, was ihn in Zwängen hält, was ihn für Ängste beschäftigen usw. können wir ja nicht sehen. Wir wissen nicht was er für eine Kindheit hatte.Diesen Menschen ist es nicht besser ergangen sondern nur anders. Wenn ich aber den Anschein habe das es ihnen heute besser geht wie mir dann haben sie etwas dafür getan was ich noch nicht getan habe.
Mein erster Schritt zu meinem wünschenswerten Leben ist dass das ich mir bewusst mache das ich nicht schlechter abgeschnitten habe als andere und mein Leben und so annehme wie es war. Alles weitere soll darin bestehen, für mich das Beste daraus zu machen. D.h. für mich einen Lebensstil zu erreichen der mir das Gefühl der Erfüllung gibt.
Ich möchte mit niemanden tauschen und bin dankbar das ich, ich bin.
Ich bin auch dankbar darüber das ich an diesen interessanten wenn auch nicht leichten Lebensabschnitt angekommen bin. Weil ich daraus so viel lernen kann um mein weiteres Leben immer wünschenswerter zu gestalten.
Ich bin dankbar das ich mich wichtig nehme und an erste Stelle setze und mich nicht mehr so sehr ablenke mit den Gedanken wie es anderen geht.
Ich bin meinen Eltern dankbar das sie mir das mit gegeben haben was sie konnten und ich die Möglichkeit habe für mich das Beste draus zu machen. Ich darf mich und mein Leben verändern.
Ich bin auch dankbar genau zu diesem Zeitpunkt leben zu dürfen, klar wäre es vielleicht auch mal schön in eine andere Zeit ein zu tauchen z.B. in das Mittelalter oder bei den Cowboys und Indianern aber nicht mein ganzen Leben in dieser Zeit zu verbringen. Dies im HIER und JETZT gefällt mir da schon besser und das ist gut so.
Ich bin auch dankbar dafür meine Sichtweise ändern zu können und zu dürfen und mich nicht auf einen Blickwinkel festzulegen. So komm ich wieder dahin dankbar zu sein wie meine Vergangenheit verlaufen ist. Weil ich es nun aus einer anderen Sicht sehen kann.
Die ganze „Kunst“ besteht darin, immer wieder einen ersten lausigen Schritt zu unternehmen, wenn sich das Leben oder die Situation geändert haben.
Ich bin dankbar das ich erkannt habe das mein Leben nicht in erster Linie von den Umständen, sondern von mir selbst beeinflusst wird.Auch der Gelassenheitsspruch macht mich dankbar denn er zeigt mir das ich was verändern kann wenn es mir nicht gefällt bzw. nicht in mein wünschenswertes Leben passt und das was ich nicht verändern kann trägt dazu bei das ich geduldiger und reifer und erfahrener werde. Ich darf auf mich vertrauen das richtige getan zu haben, wenn ich vorher für mich das Beste getan habe anstatt mich vor der Verantwortung meines Lebens zu drücken.
Ich bin dankbar erkannt zu haben das ich mit meinen Gedanken positives oder negatives steuern kann. Ich mir alles so wie es ist, selbst geschaffen habe und auch nur ich diese Knoten wieder lösen kann, indem ich mich nicht auf das Problem konzentriere sondern auf die Lösung.
So mal einige meiner Punkte worüber ich dankbar bin neben all den kleinen Dingen die sich täglich finden lassen.
Lieben Gruß
Nicole -
HansHa Da hast du absolut recht! Demut gehört auch unbedingt dazu. Denn nur wenn ich demütig bin, h e b e ich nicht ab und bleibe auf dem Boden der trockenen Tatsachen. Liebe Grüsse schreibt Franky
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