• Hallo gingas und ein herzliches Willkommen im Forum :)
    Ich bin auch ein Alkoholiker und war mir dessen auch schon längere Zeit bewusst aber es hat seine Zeit gebraucht bis ich die Notwendigkeit eingesehen habe und mir Hilfe besorgt habe.
    Als nasser Trinker habe ich fast jeden Tag gedacht, heute noch und morgen hörst du auf. Man macht sich da selber auch immer was vor und redet sich ein, das alles noch nicht so schlimm sei.
    Mir war auch bewusst das ich, wenn ich aufhören will ich mich outen muss und anderen Gegenüber meine Sucht zugeben muss.
    Davor hatte ich große Angst, sozusagen Panik und da wars für diesen einen Tag die einfachere Lösung was zu trinken.
    Oft dachte ich auch, komm trink nur 2 Bier damit das zittern weg geht. Aber dann setzte immer der Kontrollverlust ein.
    Dazu kam auch noch die Angst vor dem körperlichen Entzug. Ich hab es deutlich gemerkt wenn ich unter meinen Pegel gefallen bin und dann hab ich was getrunken aus Angst zusammen zuklappen.
    Zudem war auch immer Alkohol im Haus, was das aufhören zusätzlich erschwert hat. Wenn einem das Suchtmittel vor der Nase steht, ist ja klar das, dass nix werden kann mit dem nicht trinken.
    Ich hoffe ich konnte Dir weiterhelfen
    Viele Grüße
    Mario

  • Hallo gingas,

    ersteinmal begrüsse ich Dich sehr herzlich hier im Forum.

    Du schreibst:

    Zitat

    er weiß, dass er abhängig ist, warum tut er aber nichts dagegen?
    ist ihm seine tochter so unwichtig?

    Ich denke nicht, dass ihm seine Tochter egal ist, aber wahrscheinlich ist er noch nicht weit genug unten, um etwas gegen seine Sucht zu unternehmen.

    Wir Mario ja auch schon schrieb... er kann heute Einsicht zeigen, sich fest vornehmen, ab morgen trinke ich nicht mehr... es geht schlicht weg nicht, weil die Sucht einfach stärker ist.

    Beim ersten Bier (oder anderem alkoholischen Getränkt) sind alle guten Vorsätze verschwunden.

    Meistens deckt die Umwelt ja auch den Alkoholkonsum und für den Betroffen läuft alles in gewohnten Bahnen... er sieht einfach die Notwendigkeit aufzuhören (noch) nicht.

    Ich gratuliere Dir aber zu Deinem Entschluss, ihn zu verlassen und Dein Kind ohne ihn aufzuziehen.

    Kinder bekommen so viel mit und leiden oft ihr Leben lang an den Folgen!

    Lieben Gruss
    Speedy

    lieben Gruß

    Speedy

    Jeder Weg beginnt mit dem ersten Schritt

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