• hallo und herzlich willkommen im forum!!!!

    Zitat

    Und was mache ich? Bezweifele, ob das ihm gegenüber Fair ist, die Wohnungsausweisung durchzuboxen, während er ein Therapie macht....


    mal nachgefragt, wie stehst du zu deinem mann?

    ich denke der gedanke an fairniss ist nachvollziehbar, hat die krankheit alkoholismus ja viel mit schuldgefühlen, hoffnungen, hin und hergerissenheit zu tun. ich selbst möchte dir nicht raten was zu tun ist bezüglich der wohnungsausweisung.was du tun kannst nachzuprüfen bei welchem gedanken du vom bauch herraus dich besser fühlst.

    ich denke, in deiner situation sitzt du zwischen den stühlen. kannst du die vorstellen für die arbeit eventuell andere lösungen zu suchen, für die kinderbetreuung wie z.B. ein aupair?

    lieben gruß melanie

  • Liebe Inselemma,

    ich bin auch noch ganz neu im Forum und mir steht dieser Schritt noch bevor, zu erkennen, dass mein Mann nicht mehr der ist, den ich geheiratet habe.

    Darf ich fragen, was Du noch für ihn empfindest? Ist es Liebe, sind es Schuldgefühle?

    Ich weiss nicht, was ich Dir raten soll, dazu kenne ich die Umstände zu wenig. Du schreibst etwas von verbalev Attacken und Schuldzuweisungen und Demütigungen.... War es das, was Dir die Augen geöffnet hat? Sorry, wenn ich so direkt frage, aber ich mache das Ganze auch gerade durch und habe solche Angst davor, mich weiter ganz zu verlieren.....

    Hm, wir sprechen hier von Fairness?! War es fair von Deinem Mann, Dich über die Jahre hinweg so zu behandeln? War es fair von Deinem Mann, Dir nun keine Infos zukommen zu lassen, wo Du doch immer für ihn da warst/bist?
    Die Wohnungsausweisung ist sicherlich der letzte Schritt für Dich und ich denke auch, dass Du es Dir reiflich überlegt hast. Würdest Du ihm denn auf keinen Fall mehr eine Chance geben, wenn er den Entzug gemacht hat?

  • Hallo,auch von mir herzlich Willkommen hier

    Zitat

    Allerdings habe ich NULL Information, ich habe es nur am Rande mitbekommen, seine Familie hält dicht, er macht den Entzug, um fit zu werden, um mich dann noch kaputt zu machen.... ich habe keine Information, wie lange er denn weg ist, würde es noch nicht mal mitbekommen, wenn er die Therapie abbricht und auf einmal morgen wieder auf der Matte steht.


    Wie war denn dein Verhältniss vorher zur Fam deines Mannes?
    Wollen sie denn nicht das ihr wieder zusammen kommt?
    Und jetzt noch was willst du?
    Es hört sich sogar so an als hättest du Angst das er morgen wieder auf der Matte steht.....

    Viele liebe Grüße Joanne

  • Hallo,
    dein letzter Abschnitt hat mir ein aha über die Lippen gebracht
    wie bei mir,war sofort meine Gedanken
    Als mein Mann sich zum Entzug entschlossen hatte war ich zwar froh aber auch ich hatte Angst davor,was ist danach
    Ich lebe jetzt im danach und es ist nicht viel anders als vorher,nur (was super ist) er nichts mehr trinkt
    Aber er nimmt nicht am Leben teil,will nichts mit Freunden unternehmen nicht mit unserer Tochter
    und was ist jetzt
    Er hat die Therapie gemacht und ich bin immernoch nicht zufrieden
    Bin ich auch daran Schuld und nicht er
    Jeder Ausenstehende sagt,toll wie dein Mann das schafft,aber ich habe noch nicht gehört toll wie ich das schaffe
    An deiner Stelle würde ich mir mal Rat bei einem Anwalt holen
    VG Joanne

  • Hallo Inselemma
    Bei uns ist das noch ganz frisch
    Anfang Dez ist er hin bis Ende Januar und dann noch mal 3 Wochen Tagesklinik und dann nichts mehr,er soll eigentlich zu den Treffen der trockenen Alkoholiker gehen doch das will er nicht da er ja seiner Ansicht nach nie wirklich ein Problem damit hatte
    und im Moment bin ich wieder total unzufrieden mit der Situation,meine Therapeutin sagt mir das ich einfach noch Geduldig sein soll,aber mich nicht vergessen darf und das ist schwer
    Als mein Mann eine Woche in der Klinik war wurde ich angerufen ob ich kommen könnte der Arzt wollte mit uns reden
    Ich bin total begeistert hin habe mich gefreut endlich bekomme ich hilfe und dann.......wir haben nur über Themen gesprochen die mein Mann auch bereden wollte,alles was ich auf dem Herzen hatte aber mein Mann nicht reden wollte blieb ungesagt
    Und das ist immernoch so,er hat von seinem Arzt gesagt bekommen das er nicht über Sachen reden braucht die ihn aufregen und evtl zur Flasche greifen lassen.
    Super aber was ist mit den Problemen die wir haben
    Also ich habe auch überall gesagt bekommen,geh,nimm dein Kind und geh
    warum ich geblieben bin......ist das Liebe.....
    Gerade ist er nachhause gekommen,wieder ganz normal,aber das kann sich schnell ändern,sobald ich etwas von ihm verlange(zb.mit unserer Tochter zum reiten gehen oder so)ist es vorbei mit der Ruhe

    er nimmt jetzt Tabletten die ihn beruhigen

  • Hallo Inselemma
    Also es muss ja bei euch nicht so sein,vielleicht schafft er es ja
    Mit dem Entzug ist wohl unterschiedlich je nachdem wie abhängig jemand ist und wie derjenige mit den Nebenwirkungen fertig wird
    Erst dürfen sie nicht aus der Station und dann in Begleitung,dann werden immer Test gemacht
    Danach kommt die Tagesklinik und dann diese Treffen einmal in der Woche
    Vielleicht kannst du ja doch mit seiner Familie reden und ihnen erklären das du auch nur sein bestes willst und ihn auch unterstützen willst
    Heute hatten wir doch noch einen schönen Abend,meine Eltern waren da und wir haben schön zusammen gesessen
    Nun nur jetzt ist es wie immer,er sitzt in der Küche und ich im Wohnzimmer
    Du kannst auch noch bei anderen lesen,das hat mir immer viel geholfen
    VlG Joanne

  • hallo,

    Zitat

    Wie ich zu meinem mann stehe? ich habe ihm eingeltich immer unterstützt und würde ihm vermütlich immer noch unterstützen, wenn er mir gegenüber ein bisschen Respekt und Reue zeigen würde. Wenn er mich in der Therapie miteinschliessen würde (ich bin schliesslich auch 10 Jahre Co), würde ich ihm noch eine Chance geben, aber die Tatsache, dass ich komplett ausgeschlosen bin, kann eigentlich nur ein Zeichen sein, dass er mit mir auch abschliessen will. Also warum nicht jetzt die Gelenheit nutzt, um ihn rauszuhalten, bevor er zurückkommt kämpfend und mir versucht, den Kindern wegzunehmen (hat er schon mal bedroht...)

    ich habe hier im forum schon oft gelesen, das gerade beim entzug der partner nicht mit einbezogen wird. das wird oft von den einrichtungen nicht erwünscht, weil der alkoholiker ja von ALLEIN wieder trocken werden muss. da haben viele ehepartner das gefühl ausgeschlossen zu werden.

    ich denke auch wenn ich das von dir lese, das du sehr viel unterstützung anbietest, was beim alkoholiker und einer suchtbeziehung ein sehr grosser fehler ist. helfen kann der alkoholkranke sich nur selbst. darum wird die familie nicht mit einbezogen!

    der co abhängige sollte ja auch selbst aktiv werden, anfangen sich um seine eigenen belange in dem bezug kümmern. hast du dir mal übelegt vielleicht selbst eine therapie zu machen?

    ich spüre hier eine angst, die du haben könntest, weil du eben nicht mitbekommst was passiert. du hast also selbst keine kontrolle mehr über das was passiert, das macht unsicher und auch angst. was passiert da? wie kommt er wieder raus? wird er sich verändern?

    was ich so gelesen habe, wird sich einiges ändern, muss sich einiges ändern in seinem leben. daher wird sich auch einiges für dich ändern. da du selbst co bist wird das eben sehr schwer sein, viele cos haben dann damit ein problem, weil sie ihre eigene krankheit nicht mehr ausleben können. auch die familie, eigendlich alle die mit ihm zu tun hatten werden umdenken müssen. das wird sicherlich sehr schwer.

    das mit deinen kindern versteh ich nicht so ganz. es gibt doch keinen grund dir die kinder weg zu nehmen. so schnell kann hier keiner dem anderen was wegnehmen, die ämter schauen sehr darauf, das die kinder dort bleiben, wo es ihnen gut geht, sie sich wohl fühlen, ein gesichertes umfeld haben. oft gehen sie schon seit jahren dort zur schule, haben ihre freunde. so einfach wegnehmen geht nicht, also hab da keine angst.jeh älter sie werden umso mehr mitsprache haben sie.informier dich da, schau das du wieder sicherheit bekommst, dann macht dir eine aussage nichts mehr aus, dir keine angst mehr.

    wenn deine mutter sich um die kinder kümmert kann er einfach auftauchen und sie mitnehmen? wohin denn? hat er eine eigenen wohnung?

    ich habe beim lesen bei dir den eindruck, das du gerade ein riesen problem mit dem kontrollverlust hast. das lässt dich stendig grübeln, zweifeln, macht angst.hinterfag dich selbst, das ist wichtig.

    DU für DEIN leben bist wichtig.schau das dur dir selbst hilfe suchst. eine selbsthilfegruppe, eine therapie,irgend was wo du an DIR arbeiten kannst.

    lieben gruß melanie

  • Liebe Inselemma,

    ja, der Spruch hört sich schön an: "Lieber ein Schrecken mit Ende als ein Schrecken ohne Ende" - aber genau wie bei Dir, spricht mein Herz (leider) noch lauter zu mür als mein kopf und das tut weh, es zu erkennen. Was ist der richtige Weg? Ich habe auch den Eindruck: egal, welche Entscheidung ich treffe - es ist die Falsche.....

Unserer Selbsthilfegruppe beitreten!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!