Schwiegereltern und Noch-Ehemann

  • Hallo Butterflylight!

    Ich denke dass dein Sohn sehr wohl unterscheiden kann was bei Oma und Ops ist, und wie es bei dir ist. Wenn du offen mit ihm sprichst und ihm deinen Standpunkt erklärst, dann wird er dich verstehen. Auch mit 5.
    Denn Kinder wissen auch in anderen Bereichen sehr wohl zutrennen was man bei Oma und Opa darf und machen kann, und wie es zuhause ist.
    Aber ich kann deine Bedenken gut verstehen und würde ihn auch alleine nicht da lassen. Wenn das Verhalten in Richtung Verantwortung so locker ist (siehe Gartenteich) dann hat man kein gutes Gefühl.
    Und wenn du e szur Bedíngung machst dass der Enkel nur noch kommt wenn alle nüchtern sind? Aber klar, wie willst du das kontrollieren.
    Schwierig......!
    Oma und Opa nur noch bei euch unter deiner Aufsicht? Aber dann kannst du ja auch gleich mitfahren.
    Das Schlimme ist das der Junge leiden wird wenn du den Kontakt verhinderst oder einschränkst.

    Übrigens habe ich eine ähnliche Laufbahn, mein Vater hat getrunken, mein Mann ist gerade dabei aufzuhören. Und ich trinke so gut wie nichts. Wie du schon sagst, es schmeckt mir nicht. Höchstens mal ein süsser Coktail, aber den kann ich dann auch ohne Alk trinken. Bier, Wein und Sekt schmecken einfach nur ekelhaft.
    Haben wir da eine eingebaute Sperre? Und wenn ja, wieso hat diese Sperre dann bei der Partnerwahl nicht funktioniert?

    Ich hoffe du findest eine Lösung mit der du, aber auch dein Sohn leben kann.

    Liebe Grüße Clärchen

    Das Leben muss nicht immer perfekt sein, um wundervoll zu sein❤️

  • Liebe butterfly,

    ich bin auf dich aufmerksam geworden, als deinen Text bei Engel las.
    > Sehr schön geschrieben.

    Was ich nun zu deinem Sohn bzw. Großeltern sagen wollte...
    ich habe auch zwei Jungs und auch Großeltern, die wenn, dann nur das mit den Jungs gemacht haben, wozu sie Lust hatten ( sind keine Alkoholiker ).
    Anfangs hats mich gekrämt, dann hab ich gedacht: gut, dementsprechend wird auch das Opa/Oma-Kind-Verhältnis ausfallen, ganz ohne mein Einmischen.
    Nun sind meine beide Teenies und gehen fast nie hin. Einfach, weil sie spüren, dass da nicht viel zurück kommt. Ob es nun den Goßeltern gefällt oder nicht.
    Ich seh es nun entspannt, ist die Saat doch so aufgegangen, wie sie gesät wurde, ganz ohne mein Zutun oder Abwehren.

    Beide Buben haben Fussball gespielt. Und ich war auch oftmals froh wenn am WE Spiele waren, kamen wir doch aus dem Wohnung raus, wo Papa sich den Rausch vom Vorabend ausschlief.
    Und was soll ich sagen, um 8:00 war Treffpunkt, (wohlgemerkt ein Bambinispiel )
    und um 8:10 wurden von den zuschauenden Papas schon das erste Bier bestellt, damit es ja zum Anpfiff reichte.
    Was will ich Dir damit sagen ?
    Die Kinder werden immer wieder mit Alkohol in verschiedenen Bereiche konfrontiert. Leider, aber wir können sie kaum aus allem raus halten.
    Das musste ich mir auch eingestehen, gerade bei Teenies. Was ich aber machen kann /muss und auch tue, ist sie über die Folgen des Alkoholkonsums aufzuklären bzw. sie daran zu erinnern, wie es bei Papa igeendet hat.
    Wenn dein Kleiner hauptsächlich wegen dem Garten hingeht, dann geh doch mit ihm. Genießt das Grün und die Hunde, und geht dann wieder.
    Da sie ja eh keinen Bock auf Spielen haben, wird das ja kein Problem sein. Und so hast Du ja noch den letzten Drücker : gehn oder wir können bleiben.
    Ihn aber allein bei ihnen lassen würde ich auf keinen Fall tun.
    Und ich würde mit ihm auch ein, dem Alter entsprechenedes, aufklärendes Gespräch führen.
    Bei uns ist es so, dass sie gelernt haben zu unterscheiden, was andere machen - machen andere, und was wir machen - ist unser Ding. Sie können durchaus die einzelnen Bereiche unterscheiden.
    Nur muss man leider sagen, dass ich - hätt ich sie komplett von Alkohol fernhalten wollen - Klassenfeste, Sportturniere, Weihnachtsfeiern, Klicke (deiner wird auch älter)...weglassen müssen.
    Geht nicht in unserer Gesellschaft,darum find ich es ganz wichtig : sie aufzuklären, vorzuleben "es geht auch ohne", bei ihnen zu sein, und aus Gefahrenzonen (obs das is, obliegt deiner Entscheidung) fernzuhalten.
    Sehr schwer, ich hab da auch zu kämpfen, nur ist es bei 17/15-Jährige echt Vertrauenssache und das Gefühl eine gute Bindung aufgebaut zu haben > das hab ich, aber immer Vorsicht !

    LG nici

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