Hallo Ihr
Ich habe wieder mal ein bisschen in den Seiten vom “Merkmale für ein EKA” gestöbert. Es ist für mich sehr wichtig, gewisse Merkmale zu erkennen und sie zuordnen zu können. Zu verstehen, dass dies Eigenschaften sind aufgrund dessen, dass ich in einem Alkoholiker-Haushalt aufgewachsen bin. Manchmal stehe ich dann aber bildlich vor einem Haufen Merkmalen, die ich am liebsten alle sofort verstehen und verarbeiten möchte. Doch das geht nicht. Man schenke mir Geduld, aber sofort bitte ;-).
Also picke ich eines raus. Ein Merkmal, das mich im Moment am Meisten beschäftigt, woran ich arbeiten möchte:
Zurzeit ist die Verbindung zu meinen Emotionen gekappt. Ich bin wie ein Eisklotz. Völlig neutral. Ich stecke z.B. in einer Situation und denke mir: Hm, toll, jetzt solltest du dich eigentlich darüber freuen. Aber ich fühle es nicht wirklichlich. Das war nicht immer so.
Ich lese in den Beiträgen, dass dies bei vielen EKA’s stark ausgeprägt ist. Irgendwann haben wir zugemacht.
Wie es möglich ist, das Eis aufzutauen? Habt ihr Techniken entwickelt, wie man die Verbindung zu den eigenen Emotionen wieder herstellen kann?
Habt vielen Dank schon im Voraus für Eure Gedanken und Zeilen.
Mia