• P.S.:
    Grundsätzlich gilt:

    Immer das Wichtigste zuerst
    ganz undramatisch, für mich zumindest

    L.G.

  • glück auf schnuffig

    was is tatsächlich das wichtige

    Zitat von schnuffig

    ... die Kür vor der Pflicht ...

    manchmal hat sich die pflicht erledigt, während ich die kür gelaufen bin - andermal hab ich wochenlang auf die nächste kür gewartet, nur weil ich die pflicht um einen tag verschoben hab ...

    schöne zeit

    :D
    matthias

    trocken seit 25.4.1987 - glücklich liiert - 7 Kinder - 17 Enkel

  • Mutig ist jetzt Gast, na geh :(
    Das finde ich schade! Jetzt ist mir auf einmal gar nicht mehr nach "phylosophieren".
    Es wäre um einen Löwen gegangen. Ach.

    Nichts desto trotz muss ich umdenken. Auch das, was bei mir unter Kür fällt, ist Pflicht.
    Ich kann mir keine Schieflage erlauben. Kann nicht nur meine Pflicht erfüllen, das ist mir was meine Trockenheit betrifft einfach zu riskant.

    Bis dann

  • Hallo!

    Superklug nenne ich das nicht gerade von einer ehemaligen Freundin, die ich zufällig getroffen habe, beim 4. Satz schon zu sagen, wie schade es sei, dass ich nicht mehr trinke.
    Sie wird also weiter auf mich verzichten müssen.
    Ich hab sie ja auch nie wirklich vermisst. Manchmal, wenn alles so schön gesittet abgeht, vermisse ich den Anblick von gepiercten, tätowierten Menschen, von geschminkten Männern und von schwarzem Nagellack.

    Und ich habe, hoppla, zwei Geschichten geschrieben. Es war einfach zu verlockend.
    Aber irgendwie macht es mich auch nervös. Das ist ein Teil von mir, den ich nicht kontrollieren kann.

    Jetzt ist es dann zwei Jahre her, dass ich mich für den Applaus für meine Arbeit bedankte und dabei nur hoffte, dass man meinem Knicks nicht anmerkte, wie arg der Kater war, den ich da hatte.

    Ich habe nicht vor, dass ich mir nochmal vom Alkohol irgendwas, was auch immer, ruinieren lasse.

    Selbst wenn ich den Rest meines Lebens nur mehr Katzen zeichne.

    Aber festgestellt, dass ich es immer noch prima kann, mich unter Druck zu setzten, das habe ich in letzter Zeit schon.

    Liebe Grüße

  • Hey Schnuffig,


    solche Leute kannst Du dann getrost in die Tonne kloppen. Aber scheinst Du ja sowieso schon getan zu haben.

    Manche Sachen vergisst man halt nicht, oder nur schwer. Einiges in dem ganzen Wirrwarr war ja auch gut und ein Teil von Dir steht noch in Verbindung damit.

    Und wie sehen Deine Geschichten aus? Hast Du andere Sachen zu erzählen als vor Deinem letzten Knicks?


    LG Maik

  • Hey Maik!

    Ja von meiner Seite aus kommt da nichts mehr bei der Person.
    Das ist einfach vorbei!

    Solange ich ehrlich bleibe darf ich es ja auch vermissen. Tatsache ist halt nur, dass das meiste künstlich war und nicht authentisch. Wieviele Menschen habe ich denn gekannt, die ihr Inneres nach außen sichtbar gemacht haben und wieviele waren es, die einfach nur dem Mainstream nachgehoppelt sind?
    Eben.

    Es gibt ne Menge zu erzählen. Wär mir noch nie passiert, dass mir nichts mehr einfällt. Überhaupt solange ich drüber lachen kann. Trotzdem macht mich das zur Zeit nervös und das hasse ich.

    Liebe Grüße

  • Hi Maik, hi Forum!

    Ich glaube, es macht mich vor allem das nervös, dass ich nicht weiß, ob und wieviel Wasser ich beim Schreiben inzwischen trinken muss.
    Mit Betonung auf müssen.
    Mir wäre wohler, wenn ich da auf die Erfahrungen anderer zurückgreifen könnte.

    LG

  • Hi schnuffig,

    Das Du wieder angefangen hast, Geschichten zu schreiben, freut mich erst einmal.

    Ich will nur sicher gehen, dass ich das jetzt auch richtig verstehe, Dir ist nicht ganz wohl dabei momentan, weil dich das Ausdenken von Geschichten, und das Niederschreiben derer, zu sehr an die nasse Zeit des Theaters, und die Ergebnisse, und die damit verbundene Anerkennung deiner Arbeiten an sich erinnert? Wenn es tatsächlich so problematisch werden sollte, dass Du beim Schreiben als Ausgleich Wasser trinken musst, dann würd ich’s lassen.

    Aber. Für mich gehören diese beiden Dinge einfach nicht mehr zusammen, und für dich doch auch nicht mehr. Beim Schreiben, und all den anderen Dingen, sind die Erinnerungen an vergangene Trink-Sitzungen lange verblasst, und ich ärgere mich höchstens heute noch drüber, wenn mir wieder einfällt, dass ich auch mal zu diesen törichten „Künstlern“ gehörte, die dachten, beduselt kämen ihnen die besten Ideen.

    Wenn Dir die Assoziationen an ein früheres, nasses Umfeld Sorgen bereiten, dann macht es vielleicht Sinn, sich ein neues zu schaffen, und so mit der Zeit neue Assoziationen an kreative, inspirierende, und vor allem trockene Zeiten wecken zu können.

    Das wird.

    LG, Bruce

  • glück auf schnuffig

    Zitat von schnuffig

    wieviel Wasser ich beim Schreiben inzwischen trinken muss.

    kommt drauf an wielang du schreiben willst - 1/4liter pro stunde is ausreichend (aber auch 1/4liter pro stunde wenn du was anderes machst) bei körperlicher arbeit und wenn s warm is darfs auch n 1/2 liter sein.


    schöne zeit

    :D
    matthias

    trocken seit 25.4.1987 - glücklich liiert - 7 Kinder - 17 Enkel

  • Hallo Bruce!

    Wenn das Gefühl von außen kommen würde, dann wäre ich höchstwahrscheinlich gar nicht nervös. Oder nicht länger als die üblichen 5 Minuten.
    Da ist gestern eindeutig vorbei und ich vermisse nichts daran, am allerwenigsten die "Bezahlung" , die sich eh nie mit dem was ich unter Anerkennung verstehen täte, vereinbaren lassen hat.

    Aber die Nervosität kommt von innen. Während sich in meinem Kopf Überschriften und Kapitel formen ( die auch nicht mehr zu dem passen, was ich mal geschrieben habe), erhöht sich mein Puls und so weiter.
    Ich glaube ich bin einfach feig! Denn selbst wenn ich bei jedem Gedankenwechsel, bei Dialogen mit mehr als zwei Beteiligten Wasser trinken würde, könnte ich's riskieren.

    Ich werde halt hier weiter drüber schreiben, das hilft.

    Danke

  • Hi Matthias!

    Ein Viertel bis ein halber Liter? Das ist ja interessant!

    Das ist es wohl auch, was ich wissen wollte. Wieviel Wasser ist sozusagen noch ok, wieviel nicht mehr.

    Danke

  • Zitat von schnuffig

    Wieviel Wasser ist sozusagen noch ok, wieviel nicht mehr.

    gesundheitsschädlich bis lebensgefährlich wirds für n erwachsenen so ab ~ 4l in einer stunde bzw ~ mehr als 8 l in weniger als 12 stunden
    wobei das alles nur "anhaltspunkte" sin.

    glück auf

    :D
    matthias

    trocken seit 25.4.1987 - glücklich liiert - 7 Kinder - 17 Enkel

  • Hallo!

    Jetzt, ein paar geschriebene Seiten später, weiß ich, dass ich keine vielen Liter Wasser brauche.
    Ich weiß auch, was mich so nervös gemacht hat. Hätte ja nämlich leicht sein können, dass ich wieder nach außen schreibe.
    Dass es einen Empfänger gibt. Ob bewusst oder unbewusst, ob einen echten oder vorgestellten, es hätte sein können, dass ich für irgendwen da draußen schreibe. Für irgendeinen Leser.
    Ist aber nicht so.
    Da bin nur ich. Mein Sein.
    In mir drehen die Worte eine Schlaufe und berühren dabei niemanden.
    Nur mich. Meistens in einem hübschen Achter.
    Was mich lauthals zum Lachen bringt.
    Das sind jetzt die Früchte meiner Trockenheitsarbeit. Mein Lohn. :)

    Liebe Grüße

  • Zum Lachen kommst du also Maik? Gut zu wissen :)


    Hallo Forum!

    Ich unterscheide zwischen Freunden und Bekannten. Freunde sind die, die ich ins Haus lasse, Bekannte sind die, auf die ich draußen treffe und mit denen ich eben rede, weil man sich kennt.
    Einigen Bekannten war gestern (nicht zum ersten Mal) wohl nach geplantem, unfreiwilligem Outing einer Alkoholikerin.
    Da sie dafür auch gründlich im Leben der Betroffenen rumgeschnüffelt haben, kommt mir vor, dass die auch erst aufhören damit, wenn die Alkoholikerin gesellschaftlich tot ist.
    Und der Gipfel für mich ist, dass die wirklich denken, ich würde ihnen dabei helfen.
    Ich!
    Die wissen um mich, die wissen dass ich trockene Alkoholikerin bin.
    Und ich weiß, dass die, die sich so das Maul zerreißen, selber auch trinken.
    Nur eben so, dass man sie nicht sieht.
    A) es gibt einen fetten Streit
    B) ich bin ruhig bis sie sich in den Urlaub vertschüssen
    C) ich ziehe mich aus dem öffentlichen Raum zurück

    C kommt noch am wenigsten in Frage, weil ich ja auch Bewegung brauche.

    Aber diese Verlogenheit, dieses mit dem Finger auf andere zeigen, das ist etwas, was ich absolut nicht mag.

    LG

  • Hi Schnuffi,


    zum gern zum lachen lang bei Dir :)


    Warum nimmst Du denn nicht D? Geh Ihnen aus dem Weg und mache Ihnen bei Konfrontationen klar dass Du Dich weiterentwickelt hast und mit Deiner Trockenheit von jetzt an auf "Bekannte" wie sie verzichten möchtest.

    So ungefähr:

    "Du pass auf: Ich ziehe aus Deiner Anwesenheit keinen Nutzen mehr, in welcher Form auch immer. Also husch, husch!" :lol:


    LG Maik

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