Thema Verantwortung

  • Hallo zusammen,

    ich möchte mal das Thema Verantwortung ansprechen.

    Ich habe gerade wieder die Frage gelesen ob es sich um Suchtdruck oder Entzugserscheinungen handelt.

    Erstens sind wir hier ja keine Ärzte und selbst wenn es hier einen geben würde,

    diese Frage über das Netz zu beantworten halte ich für verantwortungslos.

    Weshalb kommen dann Antworten wie, meiner Meinung nach....... aber frage deinen Doc :roll:

    Die Wenigsten gehen doch gerne zum Arzt um über ihre Alkoholkrankheit zu sprechen,

    bei einer Antwort die mir Sicherheit gibt gehe ich doch erst recht nicht hin.

    Was ist denn wenn es wirklich ein Entzug wäre und aufgrund meiner Antwort

    der/die Betroffe nicht handelt und evtl. stirbt :?:

    Wer trägt denn dann die Verantwortung, ich wegen meiner Antwort

    oder er/sie weil meiner Antwort geglaubt wurde :?:

    Ich möcht diese Verantwortung nicht tragen, und ihr :?:

    LG Martin
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  • Grundsätzlich Zustimmung. Jedoch trägt jeder für sich selbst und ganz allein die Verantwortung. Die lässt sich nicht auf andere hier im Forum abwälzen. Die Hinweise auf einen dringend angeratenen Arztbesuch sind eindeutig.

    Konsequenterweise rege ich dann eine entsprechende Löschung der beanstandeten Beiträge an.

  • Hallo Carl Friedrich,

    Zitat

    Jedoch trägt jeder für sich selbst und ganz allein die Verantwortung. Die lässt sich nicht auf andere hier im Forum abwälzen

    was soll denn der Spruch ?

    Die Menschen die hier teilweise ganz verzweifelt ankommen suchen doch Antworten.

    Wenn dann eine Antwort kommt wird diese evtl. gleich umgesetzt ohne sich nochmal hier zu melden.

    Ist es denn so schwer wenn wir erst mal überlegen was wir schreiben bevor wir es tun :?:

    LG Martin

  • sorry, sorry, sorry, :oops:
    ich wollte niemals irgendeinen Forumteilnehmer mit meiner Frage in Bedrängnis bringen. Ich weiß nicht, wie ich es formulieren soll:
    Ich bin in keiner körperlichen Not, ich habe schon ein paar mal nach längerem, andauerndem Alkoholkonsum zwischendurch versucht, Pausen einzulegen. So nach dem Motto"immer mal 2 Tage nichts trinken, dann gehts wieder weiter, yuchee."
    Nur ist es mir diesmal ernst, ganz aufzuhören. Deshalb achte ich wohl mehr auf Symtome...
    Es geht mir heute früh sehr gut, ich habe auch gestern abend NICHT "nach der Flasche gegriffen" und habe meinen (ich denke es ist) Druck durch Geschirr spülen, mit der Tochter unterhalten und Forumlesen gut überstanden.
    Wirklich nochmal sorry

    herzliche Grüße
    Wellensittich :oops::oops:

  • Hallo Martin,
    da möchte ich Carl etwas in Schutz nehmen. Das Forum ist ein wichtige Anlaufstelle für viele - und das ist gut. aber es ist nicht das Allheilmittel und jeder trägt schon die Verantwortung für sich selbst. Es ist ja im im Leben immer so, dass man von manchen Leute gute Ratschläge bekommt und andere einfach drauflosreden, was sie gerade denken. Und gerade in Foren ist das für mein Empfinden noch häufiger so, weil man da überall und zu jedem mal schnell was schreiben kann. AAber klar: das sollte eigentlich nicht passieren.
    Was die Ratschläge zu eventuellen Entzugerscheinungen betrifft: ich hatte lange auch Angst zum Arzt zu gehen. Und jetzt kann ich eigentlich nur jedem und jeder Mut machen. Mein Arzt war so verständnisvoll und ich habe gemerkt, dass ich nicht die erste und einzige bin, die wegen Entzugserscheinungen zum Arzt geht und ich habe gemerkt, dass er das als Krankheit wie jede andere sieht und mich nicht in eine Schublade steckt. Und hinterher ging es mir viel besser. Ich will jetzt keine allgemeinen Ratschlag geben, denn damit sollten wir ja aufpassen. Aber für mich gilt: Bevor ich mir Sorgen mache, ob ich Entzugserscheinungen habe und meine Leben riskiere, würde ich nicht lang herumfragen, was andere Leute meinen, sondern sofort zum Arzt gehen.
    Viele Grüße
    Calida

  • Martin : Spruch??? Als Sprücheklopfer bin ich weder hier, noch anders wo in Erscheinung getreten.

    Verantwortung ist eine individuelle Angelegenheit. Man haftet grundsätzlich nur für sich, nicht für andere natürliche Personen im Rechtssinn.
    Ausnahmen: a) In gewissem Maße noch für die eigenen minderjährigen Kinder und b) ggf. noch als Betreuer (ehem. Vormund) für eine gebrechliche Person, die einem qua amtsgerichtlichem Beschluss zugewiesen wurde.

    Worauf Du offensichtlich anspielst -unter Hinweis- dass hier angeblich schneller geschrieben, als nachgedacht wird, dürfte eine Art moralische und nicht rechtliche Verantwortlichkeit sein.

    Aber um des lieben Friedens Willen und weil es der gemeinsamen Sache nicht dient, möchte ich es jetzt dabei belassen und wünsche ein friedliches und erholsames Wochenende.

    Carl Friedrich

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