Beiträge von Carl Friedrich

Willkommen in unserem Forum: Bitte stellt euch zuerst bitte kurz im Vorstellungsbereich vor, damit wir sehen können, wer sich unserer Onlineselbsthilfegruppe anschließen möchte. Unsere Onlineselbsthilfegruppe ist weiterhin in zwei Bereiche unterteilt. Einmal der offene Bereich und einmal der geschützter Bereich. Nach der Vorstellung könnt ihr dann für die offenen Bereiche freigeschaltet werden. Die geschützten Bereiche sind für Mitglieder gedacht, die sich hier langfristig und intensiv mit ihrem Leben auseinandersetzen möchten. Um aufgenommen zu werden, solltest du dich zuerst Vorstellen und später dich bewerben und um Aufnahme bitten. Der Austausch lebt von der Ernsthaftigkeit und der Aktivität, mit der die User ihr jeweiliges Problem angehen . Deshalb haben wir dieses Verfahren gewählt, wir werden dann im Team entscheiden. Wir wünschen euch einen guten und hilfreichen Austausch bei und mit uns.

    Hallo!


    Ich drücke mal die Daumen, dass der nächste Versuch, das dämliche Qualmen aufzugeben, von Erfolg gekrönt sein wird. Teste mal die 1-Tagesstrategie: "Heute rauche ich jedenfalls nicht." Kommt der Druck, beschäftige Dich mit anderen Dingen, die Dir Freude bereiten.


    Wenn ich mir Deine Schilderung mal langsam vor Augen führe und das Wort Zigarette durch Bier ersetze, sehe ich, wie schnell so ein Rückfall geschehen kann.


    Führerschein? Oh, ich würde in Bausch und Bogen durchfallen. Als unserer Nachwuchs den Führerschein machte, habe ich mir mal mehrere Theorieprüfungen angeschaut. Was wichtig war, konnte ich richtig beantworten. Fehler schlichen sich bei den minder bedeutsamen Fragen wie Parkabstand zum Andreaskreuz u.a. ein.


    Letztlich ist die theoretische Prüfung eine reine Fleißaufgabe, verbunden mit dem nötigen Quäntchen Glück, nicht zu viele "unsinnige" Fragen gestellt zu bekommen.


    Gruß

    Carl Friedrich

    Hallo!

    Gut gemacht.

    - Stationäre Therapie wurde angesprochen, da sehe ich mich aktuell aber nicht, ich denke ich würde es mit ambulanter Therapie schaffen, aber das wird die Zeit nun zeigen.

    Und genau darüber werden die Suchtberater mit Dir sprechen und dann ausloten, welche Form der Therapie für Dich die besten Möglichkeiten bietet.


    Bei meiner ambulanten Therapie war eine "Vorgruppe" vorgeschaltet. Einmal wöchentlich ging es zur Vorgruppe und 1x zum Therapeuten. Wer in dieser Aufwärmphase, die ca. 8 Wochen dauerte, mehr als 1x rückfällig wurde, war nicht für die anschließende ambulante Therapie geeignet.


    Gruß

    Carl Friedrich

    Edit: Was ich noch fragen wollte; Alkohol will ich nie wieder konsumieren, bis auf das, was unvermeidbar ist. Brot, Säfte, sprich Lebensmittel die eben gären. Wie sieht es mit alkoholfreiem Bier aus? Kann man da, wenn man "stabil" trocken ist ab und an eines trinken, oder triggert dies das Gehirn zu sehr?

    Hallo!


    Gut, dass Du morgen zum Doc gehst.


    Von alkoholfreiem, zumeist alkoholarmen Bier, rate ich ab. Alles was aussieht, riecht und schmeckt wie Alkohol ist tabu, zumindest für mich.


    Mit so einer Plörre überbrückte ich früher meine alkoholfreien Wochen. Irgendwann kam dann der Gedanke auf, ich könne doch mal wieder ein richtiges und schmackhafteres Bier, nämlich das Original trinken. Bei einem ist es dann selbstverständlich nicht geblieben.


    Daher lasse ich die Finger davon.


    Gruß

    Carl Friedrich

    Weiter so Alex.


    Mir hat am Anfang zur Unterstützung die 1-Tagesstrategie geholfen: Morgens nach dem Wachwerden habe ich mir fest vorgenommen: "Heute trinkst Du nicht." So kam Tag zu Tag, Woche zu Woche ... bis ich dieses Ritual nicht mehr benötigte.


    Gruß

    Carl Friedrich

    Hallo Stern!


    Vermehrte Zufuhr von Süßigkeiten ist bei vielen Neueinsteigern festzustellen. Sei ein wenig gnädig zu Dir selbst.


    Unsere Körper sind auf Zucker geeicht. Der viele Alkohol wurde früher letztlich in Zucker verstoffwechselt. Und genau an den haben wir den Körper gewöhnt.


    Das lässt mit der Zeit nach. Nur halt in der Weihnachts- und in der Urlaubszeit stopfe ich mehr davon rein.


    Gruß

    Carl Friedrich

    Heute habe ich ein Foto gesucht. Dabei bin ich auf Bilder zu meinen schrecklichsten Zeiten gestoßen und hätte <X können. Mir ist damals gar nicht so bewusst gewesen, wie sehr man mir das Saufen ansieht. Ich hab mich gar nicht mal so hässlich gefühlt damals.

    Ja, da nützten die schicksten Klamotten und gemachten Haare gar nichts. Ich hatte einfach so eine richtig versoffene Fratze, anders kann ich das im Nachhinein betrachtet wirklich nicht bezeichnen. I

    Hallo Cadda,


    So ging es mir auch, als ich 2020 meinen neuen Perso abholte und ihn neben den alten von 2010 legte. 10 Jahre älter, aber deutlich frischer und lebendiger, na ja ein bischen Selbstlob musste jetzt einfach sein. ;)


    Ich habe den alten Perso zur persönlichen Abschreckung behalten, falls ich mal auf die Idee kommen sollte, das Saufen wieder zu beginnen.


    Gruß
    Carl Friedrich

    Hallo!


    Ich gehöre auch dazu. Mein Vater hat sich zu Tode gesoffen.


    Ja, im Gegensatz zu ihm, habe ich den Absprung, hoffentlich dauerhaft, was ich nicht versprechen kann, geschafft.


    Gruß

    Carl Friedrich

    Darf ich mal fragen warum es so oft heißt ein Glas Wasser mit Kohlensäure… geht es um das Glas Wasser oder ist die Kohlensäure irgendwie noch anderes effektiv?

    Ich emphehle bei Saufdruck erst mal viel Wasser mit Kohlensäure zu trinken. Die Kohlensäure füllt den Magen schneller und stärker aus, als stilles Wasser. Wenn der Magen erst mal voll ist, vergeht einem erst mal der Durst auf ein Bier. Wohl gemerkt, mit der Methode habe ich im ersten Jahr mehrfach und erfolgreich dem Saufdruck widerstanden.


    Aber hier geht es ums Qualmen, da lässt sich das sicherlich nicht 1:1 übertragen.

    Danke für Eure Beiträge.


    Bei mir war es sicherlich die Kombination.


    Emotional rein und aus einer Mixtur von Sachargumenten, beflügelt durch die Androhung der Familie (Therapie oder Trennung) = emotinaler Aspekt, wieder raus.


    Ich werde das demnächst mal bei den Neulingen versuchen, um weniger streng rüber zu kommen, ohne jedoch gleich in "Bauchpinselei" zu verfallen. :wink:

    Wäre das vernunftbegabte Tier "Mensch" dazu in der Lage Gefühl und reale Situationen unabhängig von einander zu betrachten, wäre diese Sucht mit Sicherheit kein so großes Problem.

    Und aus der Betrachtung der beiden Komplexe die vernunftsbezogene Lösung zu wählen, das wäre doch was. Ginge aber leider an der Natur vieler Menschen vorbei. Schade.

    Gruß

    Carl Friedrich

    Fortsetzung:


    Heute las ich in einem Politmagazin:

    "Es ist aus der Psychologie bekannt, dass Menschen ihr Verhalten weniger aus rationalen denn aus emotionalen Gründen ändern."


    Interessanter Ansatz, gilt der auch für den Ausstieg aus einer Sucht?


    Gruß

    Carl Friedrich

    Hallo!


    Gute Idee, einen thread zu dem Problem aufzumachen.


    Ich finde nur den gewählten Titel als zu kurz gesprungen, da er lediglich auf Zigaretten und nicht auf sonstige Tabakprodukte bezogen ist.

    Früher habe ich Zigaretten gequalmt und bin erst später auf Zigarillos umgestiegen.


    Wie ist mir der Ausszieg gelungen? Einfach so, ich hatte die Schnauze gestrichen voll von dem morgendlichen Husten, dem Gestank und der beginnenden Kurzatmigkeit. Es war vor rund 10 Jahren, die genaue Zahl weiß ich schon nicht mehr. Ich war an einem Sonntag nachmittag in einer Fußballkneipe und mir gingen nach dem ersten Spiel die Glimmstängel aus, da ich ursprünglich nur ein Spiel schauen wollte und mich dann entschloß, weiter zu bleiben.

    Ich dachte mir trotz locker 1 Promille in der Birne, versuche es doch einfach, mal ein Spiel lang nicht zu rauchen. Es ist mir gelungen, weil ich ja kurzfristig keinen Ersatz beschaffen konnte. Komischer weise hatte ich am nächsten Morgen gar keinen Schmacht auf den Zigarillo, den ich mir sonst wie selbstverständlich zum Kaffee nach dem Frühstück immer gegönnt hatte.

    Ich bin dabei geblieben, wobei ich genau einen kleinen Rückfall hatte, da in einem Humidor noch eine teure Zigarre lag. Im Früsommer nach dem Grillen habe ich die dann noch gequalmt, aber sie mundete mir nicht wie früher. Wahrscheinlich war ich zu dem Zeitpunkt schon entwöhnt.


    Die Aufgabe des Nikotins war eine der besten Entscheidungen meines Lebens. Mir ist es leicht gefallen und bewog mich leider zu dem Trugschluß, die Aufgabe der Sauferei werde mir eines Tages genau so leicht gelingen.


    Gruß

    Carl Friedrich

    Das Schlimme an der Alkoholsucht ist, dass so viele Menschen das gar nicht begreifen, was das eigentlich bedeutet. Und wie schlimm das eigentlich ist, jemanden zu drängen.

    Hallo Risu!


    Erst ein mal ein gesundes neues Jahr.


    Der Satz ist m.E. nur die eine Seite der Medaille, nämlich die Sichtweise des Alkoholikers. Ich kann Deine These gut nachvollziehen.


    Die Sichtweise Dritter, die kein Problem mit dem Alkohol haben, ist selbstverständlich eine andere. Verständnis setzt m.E. ein gewisses Maß an Sachkenntnis voraus. Es besteht für Außenstehende überhaupt kein Anlass, sich mit der Krankheit und ihren Tücken auseinander zu setzen. Warum sollten sie es tun?


    Als ich aus dem aktiven Teil der Sucht ausstieg, dachte ich, ich mache mal ein Jahr Pause und anschließend ist alles wieder auf null gestellt. Daher kann ich es Dritten nicht verübeln, wenn sie ähnlich ticken und meinen, nach etwas Karenz, könne man wieder ganz normal ein Glas trinken.


    Ich habe daraus für mich die Erkenntnis gewonnen, ganz alleine für meine Abstinenz zu sorgen. Ich kann keinerlei Rücksichtnahme von Dritten erwarten.

    Dass die Mutter schon vormittags trinken will, könnte neben den richtig guten Ausführungen von achelias, vielleicht auch ein Zeichen für ein eigenes Alkoholproblem sein.


    Aus meiner Zeit als Trinker weiß ich, dass ich gerne Gesellschaft zum Trinken hatte und auch andere zum Trinken animiert habe, z.B. meine Frau, die jedoch spätestens nach 2 Gläsern Wein aufhörte, als es für mich erst richtig los ging. Die Gesellschaft habe ich gesucht, um einen Vorwand zu haben, selbst im Übermaß zu zechen.


    Vielleicht weist Du Deine Eltern vor dem nächsten Zusammentreffen ausdrücklich und mehrfach auf Deine Abstienz hin und forderst sie auf, Dir nichts anzubieten und Dich zu bedrängen. Welche Konsequenzen Du damit verbindest, ist Dir überlassen.


    Ich weiß, dass so etwas im Vorfeld belasten kann und gehofft wird, man könne das Problem irgendwie aussitzen. Für mich kann ich nur feststellen, dass gute Vorbereitung im Vorfeld, es könne was mit Alk auf mich zukommen, mir stets geholfen hat.


    Gruß

    Carl Friedrich

    Hallo Max!


    Meine Frau hat mir 2015 gemeinsam mit dem Nachwuchs die Pistole auf die Brust gesetzt, entweder Therapie oder Trennung. Das hat bei mir gefruchtet. Allerdings war ich zu diesem Zeitpunkt schon nicht mehr in der Lage, Saufpausen einzulegen, wie ich es mir früher zur Selbsttäuschung gelungen ist.


    Meine Frau war vor der klaren und unmissverständlichen Ansprache noch bei der Suchtberatung und hat sich dort beraten lassen.


    Vielleicht wäre das auch was für Dich.


    Gruß

    Carl Friedfich

    achelias: Ich habe lediglich Deinen Gedanken der "Umprogrammierung" fortgestrickt und hätte es etwas ausführlicher schreiben können.


    So wie der Hund es wieder erlernte, dass das Glöckchengeräusch keine automatische Fütterung bedeutete, könnten wir es evt. erlernen, dass der Anblick eines bestimmten Glases keinen Suchtdruck oder zumidest ein mulmiges Gefühl auslöst. Das könnte m.E. nur mittels direkter Konfrontation mit den Gläsern geschehen, indem wir sie zu normalen Trinkgefäßen umwidmen.


    Unser Suchtgedächtnis lässt sich durchaus beeinflussen. Leider lässt es sich nicht komplett deaktivieren, sondern nur überschreiben, so dass das alte Programm doch noch mal ab- und an anfängt zu ruckeln. So ist es zumindest bei mir.


    Früher habe ich stets ab Freitag heftig getrunken, die ersten Wochen meiner Abstinenz waren freitags immer komisch. Mein Suchtgedächtnis wusste, es ist Freitag und es verlangte irgendwie seinen Stoff. Nach ein paar Monaten hatte es kapiert, dass Freitag nicht automatisch Alkoholzufuhr bedeutet. Die Verknüpfung war überschrieben durch mein fortwährendes anderes Verhalten.


    Abschließend fallen mir noch 2 weitere Punkte ein:


    1.) Wir sind keine Hunde, so dass Übertragungen auf den Menschen nicht zwingend sind.


    2.) Der Alkohol ist deutlich gefährlicher als die Kombination Glöckchen und Futterschüssel.


    Und dann sind wir wieder beim Risiko. Ist es mir das Risiko wert? Nein.


    Was hat der Anfänger von der Glasnummer? M.E. wäre er gut beraten, sich von seinen alten Gefäßen erst mal fern halten. Wenn er gefestigter ist als Veru, kann er immer noch austesten wie weit er gehen kann. Vorher erscheint mir das Rückfallrisiko als eindeutig zu hoch, aber das ist meine private Einschätzung.



    In diesem Sinne

    ebenfalls

    Frohe Weihnchten

    Hm, ob ich mir das abtrainieren kann, weiss ich nicht. Ich habe ziemlich großen Respekt was so wtwas im Nachgang mit mir macht, darum halte ich von solchen Experimenten lieber fern.

    :thumbup:


    Das Problem liegt im sog. Suchtgedächtnis verortet, das leider in einem Teil des Hirns befindlich ist, in dem die Automatismen gespeichert sind wie z.B. Radfahren, Laufen, schwimmen... . Leider ist es dem freien Willen nur teilweise zugänglich.


    Warum sollte dieses Glasexperiment durchgeführt werden? Was bringt es uns für Vorteile, wenn wir Wasser/Saft aus Sekt-/Wein-oder Biergläsern bzw. Cognacschwenkern trinken? Ich habe für so was andere Gläser :wink:


    Vor ein paar Jahren habe ich mal Apfelschorle aus Weißbiergläsern getrunken, mir wurde mulmig. Seitdem lasse ich die Finger davon. Mir ist das Risiko des Triggers zu groß.


    Was meine Abstinenz anbelangt, gehöre ich zum Team Sicherheit.


    Im Übrigen bin ich der Ansicht, dass Anfänger nicht für Experimente geeignet sind.


    Gruß

    Carl Friedrich

    Auch glaubt sie zu Silvester würde es extremer....aber sie sei bei mir.

    Hallo!


    Was Du momentan machst, stellt sich für mich als "Ritt auf der Rasierklinge" dar.


    Mir ist es erst gelungen, aus der Sucht auszusteigen, als ich meine Gesundheit und meine Abstinenz an oberste Stelle in meinem Leben gesetzt habe.

    Dazu gehörte, dass ich anfangs in den ersten Monaten allen Risiken, so gut wie möglich, aus dem Weg gegangen bin, nennt sich Risikominimierung.


    An Saufveranstaltungen nehme ich nicht teil, ich wüsste nicht, was ich dort sollte.


    Die ersten 3 Silvester habe ich mit meiner Frau daheim verbracht. Lecker gekocht und gegen Mitternacht einen Spaziergang unternommen.


    Ich habe mehrfach von Rückfälligen gehört, wie sie bei solchen Veranstaltungen wie von Dir geschildert, rückfällig wurden, weil sie mit der ganzen Situation überfordert waren und das Suchtgedächtnis heftig ausschlug. Plötzlich griffen sie doch zu, als ihnen was angeboten wurde.


    Geh noch mal in Dich, was Du Dir wirklich zumuten willst.


    Apropos, Deine Partnerin ist nicht für Dich verantwortlich. Sie kann eine wichtige Stütze sein, sofern sie Dein Problem und die Risiken tatsächlich erfasst. Ob letzeres der Fall ist, kann ich nicht beurteilen.

    Gruß

    Carl Friedrich

    Kleiner Nachtrag:


    Ama.. hat schnell reagiert und die alles gestrichen. Die mail erhielt ich gestern. Respekt für das schnelle Handeln von Amazon; wenn die jetzt noch endlich mal anfingen in Deutschland Steuern zu zahlen :wink:


    Der andere Laden namens Klarna ist dagegen unverschämt: Seit Ende Oktober ruht der See ganz still. Die beanstandeten Forderungen im mittleren 4-stelligen Bereich wurden lediglich ruhend gestellt, sind als solche noch registriert.


    Ich habe mir vorgenommen, die zukünftig nicht mehr für Zahlungen einzuschalten, wenn es sich nicht vermeiden lässt. Der Betrugs- und Schadensservice von dieser "Bude" ist einfach eine Zumutung. Es wird doch wohl möglich sein, in 2 Monaten nach Beanstandung bei deren Auftraggeber, den sie sich selbst aus freien Stücken ausgesucht haben, den Nachweis anzufordern, dass ich die Buchungen veranlasst habe. Den können sie gar nicht erbringen, weil in dem Hotelportal keine entsprechenden Buchungen von mir registriert sind. Halt ein klassischer Betrugsfall.


    Ich schau mal, ob ich die nicht etwas unter Druck setzen kann.


    Am Coronadauerfrust versuche ich, so gut es eben geht, nicht mehr teilzunehmen. Ich kann es eh nicht ändern und arrangiere mich mit den Gegebenheiten, das ist besser für meine Psyche.


    Gruß

    Carl Friedrich

    Und meine Antwort, wenn mir jemand etwas Alkoholisches anbietet:

    (Was echt nur noch ganz selten passiert!)

    Meine Antwort auf die zugegebenermaßen seltene Frage: Bitte etwas ohne Alkohol, was haben Sie denn anzubieten?


    Ich kann mich schon gar nicht mehr an den Zeitpunkt erinnern, wann letztmalig eine Nachfrage nach dem "warum" meiner Entscheidung kam.

    Hallo Veru!


    Richtige Entscheidung, Deine Partnerin einzuweihen. Ich konnte bei mir selbst erfahren wie wichtig die Unterstützung durch den Partner und die Familie ist.


    Ganz schwer haben es Kandidaten, die mir Partner liiert sind, die fröhlich weiter dem Alkohol zusprechen und es nicht einsehen, weshalb sie in der Gegenwart des Kranken mal besser ein paar Gänge zurückschalten.


    Auch haben wir darüber gesprochen wie wir dem Freundeskreis das erklären.

    Sie meinte:,, Schatz, du bist doch nicht der einzige der nichts mehr trinkt"! Wenn blöde Fragen kommen, dann sag halt das es dir nicht gut tut!

    Das du keine Lust mehr auf den Schwindel und den Kater am Morgen hast.

    Hab bitte auf dem Schirm, dass die sog. Freunde evt. mit dem bekannten Spruch rüberkommen können: "Ein Glas wirst Du ja noch mittrinken können, wir wollen doch so gemütlich beisammen sein ." Also leg Dir besser im eigenen Interesse schon mal eine passende Antwort zurecht.


    Unser Problem ist, dass es oftmals nicht bei dem einen Glas verbleibt. Das erste Glas war bei mir stets der Startschuss fürs Saufen.


    Es heißt ja nicht ohne Grund: "Das erste Glas stehen zu lassen."



    Gruß

    Carl Friedrich