Hallo Ayki,
*schmunzel*
Das hört sich nach schwer verliebt an - ist doch toll!
Genieß es, und alles andere ergibt sich von allein, weil du -wie Diandra schon sagte - Umwege gar nicht erst zulässt.
Schönen Tag
Hallo Ayki,
*schmunzel*
Das hört sich nach schwer verliebt an - ist doch toll!
Genieß es, und alles andere ergibt sich von allein, weil du -wie Diandra schon sagte - Umwege gar nicht erst zulässt.
Schönen Tag
Hab heute bis 10 Uhr geschlafen - die Kinder sind bei meinem Mann ![]()
Ihr habt Recht, ich mache mir einfach zu viele Gedanken. Sollte es einfach mal genießen
Das werde ich. Heute Nachmittag gehen wir wieder ne Runde an die frische Luft!! Darauf freue ich mich schon total - und die Kinder, die freuen sich eh immer, wenn der Papa dabei ist!!!
Jetzt werde ich erst einmal einen leckeren Kaffee aus meiner neuen Senseo Kaffeemaschine trinken. Die habe ich von meinen Eltern zu Weihnachten geschenkt bekommen *mmmmhhhhh*
Einen schönen zweiten Weihnachtstag wünsche ich euch allen noch!
Wir hatten einen super schönen Nachmittag. Sind spazieren gewesen, dann noch hier bei uns und haben gemeinsam ne Pizza gegessen. Es war echt schön. Wir haben uns unterhalten und viel gelacht. Dann waren wir zusammen im Kinderzimmer und haben mit den neuen Spielsachen gespielt. Aber ich hatte irgendwie das Gefühl, als hätte mein Mann dann "Hummeln im Hintern" gehabt - genau wie früher. Er ist irgendwie dann auch schnell "geflüchtet". Das hat er früher immer gemacht, als ihm alles zu viel wurde. Dann hat er sich ins Büro verdrückt und angefangen, sein Bier zu trinken...
Ich hab mir viele Gedanken gemacht, und ich denke noch immer, dass er ALLES nur für mich macht und nicht für sich selbst. Sei es die ambulante Therapie, sei es die Spaziergänge oder die lieben emails, die Telefonate. Natürlich finde ich das alles schön, und es macht mir auch Spaß, gemeinsam Dinge zu unternehmen, ich freue mich, ihn zu sehen usw. Aber es ist nicht Sinn und Zweck der ganzen Sache...
Ich hab ihm das gerade mal geschrieben. Möchte ehrlich zu ihm sein, und ihm auch keine falschen Hoffnungen machen. Ich glaube, er hat sich für heute evtl. mehr erhofft (vielleicht mal eine Umarmung oder sonst was), aber ich hab ihm verdeutlicht, dass wir getrennt sind und sich daran auch so schnell nichts ändern wird. Dass ich mit den gemeinsamen Treffen einfach nur unser Verhältnis verbessern möchte, was in den letzten Jahren nur schlecht war. Und dass ich finde, dass wir beide auf einem ganz guten Weg sind! Aber dass sich auch nicht von heute auf morgen alles verändert. Dass das alles sehr viel Zeit braucht und ich finde, dass er sich erst mal mit sich selbst auseinandersetzen muss, weil er meiner Meinung nach viele Verhaltensmuster an den Tag sind, die nicht normal sind. Wobei ihm die Verhaltenstherapie sehr helfen würde und auch angebracht wäre... Er sollte sich mal Gedanken darüber machen, dass es IHM alleine durch ein Leben ohne Alkohol besser gehen würde. Und dass er das für niemanden anderes machen sollte - außer für sich selbst!
Ich glaube einfach, er erwartet zu viel von sich und der ganzen Situation. Zusätzlich glaube ich ihm nicht, dass ihm die Zeit ohne Bier leicht fällt – das kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen!
Je mehr ich in mich reinhöre, desto mehr habe ich den Eindruck, dass ich mich ihm wieder viel zu sehr genähert habe – das hätte ich nicht machen dürfen. Ich denke, dass sich das jetzt wieder legen wird. Die Feiertage sind (fast) vorbei, jeder hat wieder seine eigenen Aufgaben und seine Arbeit... trotzdem! Auf der anderen Seite genieße ich selbst die Zeit mit ihm sehr! Nee, nee, nee, ist das alles ein Scheiß!!! Eben haben wir sogar abgemacht, mal irgendwann gemeinsam Inliner zu fahren - ist das nicht bekloppt...
Ich weiß nicht, was mit mir los ist. Ich kann es irgendwie nicht richtig genießen, weil ich Angst habe. Aber wovor?? Dass es wieder so wird wie vorher - das wird es nicht, das weiß ich - weil ich es nicht zulasse... Ich befinde mich im Gedankenchaos - da muss ich erst mal wieder raus...
Hallo Otti,
vielleicht eröffnest du einen eigenen Beitrag im Co-Abhänge Forum? Das wäre glaube ich sinnvoller - hier gehst du mit Sicherheit ein wenig unter. LG und viel Kraft für deinen eigenen Weg.
Hallo Paddy,
ich verfolge Deine Geschichte jetzt schon seit einiger Zeit, sehe immer wieder Parallelen in dem was passiert zu meiner eigenen Geschichte. Aber was mich wundert und warum ich Dich beneidet habe ,ist dass sich bei Dir das Blatt so plötzlich gewendet hat. Fragte mich dann, warum kann es bei mir nicht auch so sein. Aber plötzlich hatte ich das Gefühl, dass alles so klingt nach dem Motto: Zu schön um wahr zu sein. Und da lese ich auch schon Deinen nächsten beitrag- und das waren auch miene Gedanken. Macht Dein Mann das wirklcih alles für sich oder gaukelt er isch selebr was vor. Aber gleichzeitig hab ich mcih dann gefragt: Machst Du das alles nciht auch in erster Linie mit dem Hintergedanken, dass dadurch Eure Liebe wieder entflammt, denn Du machst ja immer so Bemerkungen zwischendurch. Dabei dachte ich, jetzt hast Du ihm erstmal die Trennung vor die Nase gehalten und es ist nur noch Therapie und sonst garnichts angesagt. Ich will Dich jetzt nicht kritisieren, aber da ich ja selber so ein Schwächling bin und sowas nie geschafft habe mit meinem Mann durchzuziehen, habe ich Deien Stärke immer insgeheim bewundert. Jetzt sieht es aber für mich irgendwie so aus, als ob auch Du wieder 'weich' wirst, Dir eigentlich wieder Hoffnungen machst, weil Du diese Sehnsucht und das Alleinsein nicht aushälst. So wars ja bei mir immer. Und das wurde ja auch hier mit Recht kritisiert.
Ich habe auch nie so richtig verstanden, was es bedeutet Co-Abhängig zu sein. Habe da jetzt auch hier und da Infos gefunden , wo gesagt wird dass es eine eigenständige Krankheit ist.
Vielleicht ist es jetzt komisch, dass diese Frage ausgerechnet von mir an Dich gestellt wird, wo ich es selber doch am nötigsten hätte.
Aber wie gehst Du eigentlich mit Deiner eigenen Co-Abhängigkeit um? Machst Du da was für? Mir sieht es immer so aus, als ob Du alle Deine Gedanken daran setzt, dass Dein Mann seine Therapie fein durchführt und Du ihn dabei Schritt für Schritt 'kontrollierst', was ja dem co-abhängigen Verhalten zugeschrieben wird.
Ist bei Dir das Ziel wirklich, dass Du Dich unabhängig machst und er aufhört zu trinken? Das klingt jetzt komisch und Du wirst jetzt sicher naklar sagen. Aber bei mir ist es schon oft so, dass ich mir wünsche meine Mann hört auf zu trinken, damit wir beide wieder eine glückliche Ehe führen können. Also ich denke dann ja schon einen Schritt weiter.
Und dann lese ich hier auch noch, dass sich Alkoholiker oftmals in eienr Therapie verändern, dass nach einer erfolgreichen Therapie sie sich auch oftmals andere Partner suchen. Ich wiederum schiebe viele unserer Probleme auf den Alkohol und das lese ich auch bei Dir.
Klingt jetzt wirklich alles sehr verwirrend, was ich hier schreibe und ich finde irgendwie nicht die richtigen Worte, zu schreiben, was ich eigentlich ausdrücken will. Ich versuchs mal so:
Was ich aussagen will ist eigentlich, daß ich irgendwie Bedenken habe, ob Du Dir nicht etwas vormachst, also falsche Erwartungen hast, weil Deine Vorstellungen zu weit reichen?
Noch dazu kommt, dass Du ja eigentlich nicht mehr anonym bist und Dein Mann auch hier im Forum ist und alles mitlesen kann. Ich weiß nicht, ob das so gut ist. Mich würde es stören.
Aber trotz allem bewundere ich deine stärke und hoffe dass alles gut wird bei euch.
Hallo Paddy,
auch, wenn es sich vielleicht hier öfter so anhört. Ich werde nicht wieder "schwach", weil ich weiß, was dann passieren würde. Trotzdem liebe ich ihn noch! Das Gefühl kann man nicht so einfach abstellen, und das macht es mir natürlich auch alles so schwer...
Ich habe mich in erster Linie getrennt, weil es mir absolut schlecht ging. Und ich selbst eingesehen habe, dass mein ganzes Tun, mein Kämpfen, mein Reden NICHTS bringt und einen letztendlich immer wieder an die gleiche Stelle zurückwirft. Immer mit ein bißchen weniger Energie als vorher - und ganz zuletzt hatte ich davon überhaupt keine mehr... Zweitens ging es mir natürlich bei der Trennung ganz ehrlich auch darum, ihm die Augen zu öffnen, was er mit seiner Art und Weise alles zerstört - und ALLES war IMMER mit Alkohol in Verbindung zu setzen. Und um ihm zu zeigen, was er an uns hat(te) - das hört sich jetzt vielleicht großkotzig an, aber er wußte das wirklich nie zu schätzen... Großartige andere Probleme außer den Alkohol hatten wir wirklich nicht! Klar, hier und da hat es mich aufgeregt, dass er überall seine Sachen rumliegen ließ, und ein paar andere Kleinigkeiten. Aber das ist ja nichts Weltbewegendes und kommt in jeder Ehe vor, oder nicht?! Also, meiner Meinung nach war das einzig große Problem in unserer Ehe der Alkohol, und durch ihn ist alles kaputt gegangen...
Ich für meinen Teil versuche zur Zeit, mein eigenes Leben wieder auf die Reihe zu bekommen, es zu genießen, mich zu verabreden, meiner Arbeit ab Januar wieder nachzugehen, für meine Kinder dazusein und einfach Dinge zu machen, die mir Spaß machen. Und es geht mir auch ganz gut dabei! Klar sehe ich irgendwo auch noch evtl. die Hoffnung, dass es noch einmal mit uns klappen könnte. Aber das kann ich jetzt noch nicht sagen. Das wird sich zeigen, sich entwickeln, wir sind ja noch ganz am Anfang. Und ich denke, dass man immer mal hin- und mal herschwankt, wenn man sich gerade getrennt hat. Natürlich ist das auch die Einsamkeit, die einen manchmal einholt. Aber einsam war ich vorher auch - obwohl wir verheiratet waren... und das möchte ich nicht noch einmal erleben. Eine Ehe, und trotzdem sich so alleine fühlen und mit allen Problemen und Sorgen alleine dastehen... furchtbar!!! Ich denke wirklich, dass sich unser ganzes Verhältnis in der Zeit der Trennung gewendet und ins Positive gedreht hat. Und es kann nur besser werden, denn schlechter als vorher geht meiner Meinung nach überhaupt nicht mehr...
Zur Zeit weiß ich, dass es gut so ist wie es ist! Er hat seine eigene Wohnung, ich distanziere mich von seinem Problem, dem Alkohol! Und das hat mich einen riesen Schritt nach vorne gebracht, weil ich wieder einen freien Kopf habe für andere Dinge. Denn vorher hat mich das Denken rund um den Alkohol "regiert". Klar mache ich mir hier und da auch Gedanken um sein weiteres Vorgehen, um seine Therapie. Aber ganz ehrlich: es ist seine Sache! Ich fände es natürlich super, wenn er trocken würde. Aber wenn nicht, dann halt nicht!
Ich habe letztens ein Buch gelesen, und wollte euch meine Informationen einfach mal ans Herz legen...
Warum haben wir uns genau den Partner ausgesucht, den wir haben. Und warum mögen wir genau die Eigenschaften schnell nicht mehr, die wir am Anfang so liebten?
Was unsere Rolle in der eigenen Familie für unsere Partnersuche bedeutet
Wenn man zB. schon als Kind vernünftig und besonnen sein musste, dann kann es gut sein, dass man sich in ein lebhaftes, problematisches oder unvernünftiges Pendant verliebt. Falls man uns dazu ermuntert hat, phantasievoll zu sein, zieht man vermutlich einen realistischen Gegenpol an.
Man sollte meinen, wir würden glücklich, sobald wir die passenden Ergänzungen gefunden haben. Leider stimmt das nur selten. Nach einiger Zeit ertragen wir es kaum noch, dass unser Partner oder unsere Partnerin das auslebt, was wir uns nicht gestatten. Wir bekämpfen das, was wir am Anfang so anziehend fanden...
Bei mir trifft dies wirklich genau den Punkt! Ich liebte meinen Mann für seine Unbeschwinglichkeit, seine Leichtlebigkeit. Er "lebte" 10 Jahr lang einfach so, ohne sich großartig Gedanken zu machen. Genau das Gegenteil von mir - ich wurde einfach anders erzogen... Vielleicht trifft das ja auch auf euch zu...
Noch was zu der Einsamkeit in der Partnerschaft...
Ich denke, das betrittf irgendwie hier alle mal mehr oder weniger. Und ich wollte euch etwas darüber schreiben:
Ich denke - genau wie das auch in dem Buch stand - dass die Co-Abhängkeit sehr viel mit Einsamkeit zu tun hat bzw. umgekehrt. Wir suchen uns immer Gründe, warum wir uns nicht vom Partner trennen:
ich liebe ihn trotz allem
das kann ich den Kindern nicht antun
dann wird alles nur noch schlimmer
wovon soll ich leben usw.
man kann eben nicht alles im Leben haben
Das sind sicher einleuchtende Argumente, aber noch während wir sie anführen, ahnen wir, dass der letzte Grund, aus dem wir nicht das tun, was uns aus unserer Einsamkeit befreien könnte, in uns selbst liegt.
Indem wir die Veränderung unseres Lebens von dem suchtabhängigen Partner abmachen, berauben wir uns unserer eigenen Macht. Wir können keinen Menschen verändern - wir können nur uns selbst verändern! Wir sind in der Lage, uns so zu wandeln, dass wir unser Gefühl der Einsamkeit beenden können.
Für die Einsamkeit in der Partnerschaft ist entscheidend, dass einem - oft unbegründet - am eigenen Selbstwertgefühl mangelt.
Als erstes geht es also darum, das eigene Selbstvertrauen zu stärken!
Bei mir war es zB. so, dass ich wirklich dachte, ich schaffe das alles alleine nicht. Ich hab mir das nicht zugetraut. Aber es hat sich durch die Trennung nicht viel geändert, weil ich vorher schon viele Sachen alleine erledigt habe. Und ich kriege auch jetzt ganz gut alles geregelt.
Ob man nun die Einsamkeit besiegen möchte oder die Machenschaften der Co-Abhängigkeit... Egal, manchmal braucht man einfach den Mut für eine Veränderung, und der Rest, der erledigt sich zwar nicht ganz von selbst, aber es geht alles irgendwie... Und das Beste ist: Man fühlt sich besser, wenn man sich endlich getraut hat, und das jahrelange "Verhaltensmuster" durchbrochen hat... So war es jedenfalls bei mir!
Naja, ich könnte hier noch seitenweise weiterschreiben, aber das ist so ein grober Überblick von dem, was ich euch mitteilen wollte... Ich hoffe, ich hab euch damit etwas die Augen geöffnet und ihr versteht ein bißchen, was ich euch damit sagen möchte...
Gute Nacht allerseits ![]()
Hallo Leute,
mache mir ein wenig Sorgen um meinen Mann - obwohl ich gar nicht weiß, ob das nicht unnötig ist. Ihm ist es seit gestern Abend nicht gut gewesen, die ganze Nacht hing er über dem Klo, hat sich übergeben und hatte nur Durchfall. Es kann ein Virus sein - aber es könnten doch auch Entzugserscheinungen sein, oder? Er ist dann - trotz allem - gegen 11 Uhr noch arbeiten gegangen, aber nur bis ca. 15 Uhr, weil er total schlapp war (kein Wunder). Er war nachmittags auch kurz im Büro und ich hab ihm einen Magen-Darm-Tee gemacht. Er hat gesagt, er hätte soooo Magenkrämpfe, und sein Bauch wäre so hart gewesen, er käme sich vor, als hätte er Steine runtergeschluckt. Eben haben wir noch mal kurz telefoniert, und es ging ihm schon wieder besser. Die Lage hatte sich etwas beruhigt, und er wollte sich schlafen legen... Was denkt ihr darüber? Ich meine, er trinkt ja jetzt schon ca. 1,5 Wochen? nichts - ich weiß es gar nicht genau. Treten diese Symptome manchmal erst nach 1 Woche auf? Und hat man überhaupt Entzugserscheinungen, wenn man "nur" 2-4 Flaschen Bier/Abend und am WE ca. 8 Fl. getrunken hat... Ich mach mir echt ein wenig Sorgen - und ich hoffe, dass er das nicht auf die leichte Schulter nimmt, wenn es nicht weggeht...
Ansonsten hatte ich einen schönen Tag. Meine Kinder hatten Freunde hier und haben trotz des bescheidenen Wetters auch so ihren Spaß gehabt - und ich ein wenig Ruhe ![]()
Ich bin's schon wieder.
Ich hatte gerade am Telefon Streit mit meinem Mann. Er meinte mir mitteilen zu müssen, er sei jetzt auf einer Geburtstagsparty eingeladen. Woraufhin ich nur gesagt habe: "Meinst du nicht, es wäre besser, Leute zu meiden, die trinken..." Er hat nur noch geantwortet: "Denkst du, ich igel mich hier ein? Wir sind getrennt, ich kann tun und lassen, was ich will". Da hab ich gesagt: "Ja, das kannst du" und habe aufgelegt. Man macht der mich wieder wütend
- aber ich lasse mich auf solche Diskussionen überhaupt nicht mehr ein...
Dann kam eine mail... er dürfe machen, was er wolle - täte es aber nicht. Und bei mir würde er trotzdem immer nur abprallen. Das wäre dann also meine Unterstützung. Habe ihm nur zurück geschrieben, dass ich ihn so nicht unterstützen könne - wenn er sich so verhält. Wenn er wirklich trocken werden wolle, dann würde er überhaupt nicht darüber nachdenken, auf eine Party zu gehen, wo getrunken wird. Und dass man sich dann wirklich in einem gewissen Maße „einigelt“, indem man sich mit der Materie auseinandersetzt, sich ablenkt, Sport treibt... und besonders Leute meidet, die trinken! Das hieße nicht, dass man nur noch alleine rumsitzt, nein! Aber man würde es einfach ANDERS machen als sonst...
Echt zum Kotzen! Aber was reg ich mich auf. Er kann tun und lassen, was er will...nicht wahr...
Er hat mich gerade noch mal angerufen und ich hab ihm nur Fragen gestellt. Er hat gereizt darauf reagiert, rechtfertigend und provokant – wie immer... Dann hat er mir eine gute Nacht gewünscht und wir haben aufgelegt.
Hab ihm ne mail geschrieben. Dass man, wenn man etwas ändern WILL, es auch tut! Und dass ich das Gefühl habe, dass er im Moment nur nach einem Grund sucht, wieder trinken zu „dürfen“. Den könnte ich ihm nicht geben, denn die Therapie, die mache er für sich ganz alleine...
Und dann immer sein Satz: „Mehr kann ich zur Zeit nicht tun“. Hab geschrieben, wenn er das sagt, dann könnte ich ihm immer eins in die Fresse hauen – denn das wäre doch nur eine faule Ausrede, auf der er sich ausruhen würde. Wie einfach für ihn!
Ich habe das alles in den letzten 1-2 Wochen wieder zu nah an mich rankommen lassen, ihn zu nah an mich rangelassen... Das war ein Fehler!
Er fühlt sich sicherer glaube ich und nimmt das Ganze dadurch nicht mehr so ernst. Dieses „Enge“ tut mir überhaupt nicht gut... Ich setzte mich wieder viel mehr mit der ganzen Sache auseinander als er – und das war nicht Sinn und Zweck meiner Trennung. Meine Absicht war, dass es mir dadurch wieder besser, wieder gut geht! Ich muss mich wieder mehr auf mich konzentrieren, und das werde ich ab heute auch tun (hoffentlich)...
Poh
na, das sind ja Neuigkeiten......
Weisst du, ich denke, du hast den Kern des Problems erfasst. Zu viel Nähe zwischen euch tut dir offensichtlich nicht gut.
Selbstverständlich geht es ihm zu langsam - tut er das alles wirklich für sich oder redet er dir nur nach dem Mund?
Mir scheint, er möchte von dir hören, dass alles ok ist und dass er wieder zurück kann. Als Gegenzug würde er die Therapie machen. Das sind laue Erfolgsaussichten, oder?!
Es muss ziemlich viel passiert sein, dass du sogar eine Magen-Darm-Verstimmung, die wirklich im Umlauf ist, als Entzugserscheinungen wertest....unter diesen Umständen denke ich nicht, dass ihr -Gefühle hin oder her - noch eine Chance haben werdet, denn du wirst immer hinterfragen, was er sagt/tut. Das ist keine Basis und wird euch beiden nicht gut tun.
Ich wünsche dir erholsame 48 Stunden im alten Jahr und ein frohes neues Jahr
Alles Liebe
Heike
@ Littlefriend,
danke für die lieben Worte.
@ Pott,
ZitatMir scheint, er möchte von dir hören, dass alles ok ist und dass er wieder zurück kann. Als Gegenzug würde er die Therapie machen.
Er sagt immer, wir wären seine "Motivation" für die Therapie. Er mache die auch für sich, aber auch für uns... Meinen Standpunkt könne er verstehen, weil er sich wirklich viel geleistet hat, was man nicht einfach so vergessen und unter den Tisch kehren könne... Er würde weiterkämpfen, das wären wir wert...
Zitatunter diesen Umständen denke ich nicht, dass ihr -Gefühle hin oder her - noch eine Chance haben werdet, denn du wirst immer hinterfragen, was er sagt/tut. Das ist keine Basis und wird euch beiden nicht gut tun.
Dass wir absolut keine Basis mehr haben zur Zeit, das weiß ich auch. Der Alkohol hat alles kaputt gemacht, was da war... Vertrauen, Liebe, Zweisamkeit, einfach alles! Was kommen wird, wer weiß das schon... Mit der Zeit weiß man mehr. Wie du siehst, Hoffnung habe ich immer noch, und die kann ich auch nicht abstellen... Aber ich werde mich aus der Alkoholgeschichte versuchen, wieder rauszuklinken... Das ist sein Ding, und seine Baustelle! Ich hab mich da wieder viel zu sehr reingehangen, ich reg mich da nur drüber auf, weil ich es nicht mit ansehen kann, wie leichtsinnig er damit umgeht (tut er das wirklich - oder will er mir nur beweisen, dass er nicht abhängig ist). Am Do hat er das erste Gespräch der ambulanten Therapie. Er hat vor, diese Therapie zu machen, und ich denke nicht, dass er sie nur für mich macht. So einen Schritt, den geht man doch wirklich auch nur, wenn man ein Problem (auch wenn es nur ein ganz kleines bißchen ist) sieht. Oder würdet ihr eine Therapie machen (egal welche), wenn ihr denkt, es wäre alles OK??!! Ich weiß nicht... Ist mir auch egal. Ich lass ihn jetzt mal machen, und dann sehen wir weiter...
Werde jetzt - und besonders auch im neuen Jahr - erst mal versuchen, ein wenig Abstand zu bekommen (obwohl ich das auf der anderen Seite eigentlich gar nicht möchte). Der Abstand wird schon von alleine kommen, weil ich ab nächste Woche wieder 3x/Woche arbeiten gehe... Und auch so habe ich mir vorgenommen, mich mehr mit meinen Kindern zu beschäftigen anstatt mit meiner ganzen Ehe/Trennung/Alkoholgeschichte zu befassen. Außerdem sind jetzt auch bald die Weihnachtsferien vorbei, ich kann wieder zum Training gehen und wieder Sport machen. Ich merke das im Moment total an mir selbst, wenn ich mich nicht auspowern kann... Das ist nicht gut! Ich bin sehr gereizt
! Ich habe vor, wieder mehr Kontakte zu knüpfen, mich mit Leuten zu treffen usw. Mit zwei kleinen Kindern ist das nicht immer leicht, unter einen Hut zu bekommen, aber das wird schon, und ich werde mir alle Mühe dafür geben - weil ich wirklich etwas ändern will - und in den letzten 1-2 Wochen hatte ich einen Rückschritt. Es geht jetzt wieder aufwärts
Das muss es einfach ![]()
Hallo Ayki,
ich bin sicher, dass Du das schaffst ![]()
Du bist eine so starke Frau und kleine Durchhänger gehören doch dazu, oder? ![]()
Auch mir steht der Wendepunkt unmittelbar bevor, so oder so!!
Du wirst sehen, 2007 wird "unser Jahr"!!
Ich wünsche Dir alles liebe und einen "GUTEN RUTSCH" ins Neue Jahr.
Liebe Grüße
Speedy53
Er hat eben angerufen und mir gesagt, dass er das alles so nicht mehr packt. Wir würden uns treffen, uns gut verstehen, manchmal könnte man denken, es wäre alles OK - trotzdem wären wir getrennt... ihm würde es richtig schlecht gehen, und ihm würde die Situation richtig zu schaffen machen... Er liebt mich über alles und kann mich nicht mal in den Arm nehmen... usw. Es geht ihm ähnlich wie mir zur Zeit. Nur auf eine andere Art und Weise – aber Liebe ähnelt sich halt...
Morgen sehen wir uns wegen der Kinder, dann knallen wir auch noch gemeinsam und essen was, meine Tochter freut sich schon auf die „Party“ (haben Gummibärchen, Chips und Kindersaft gekauft), und darauf, dass sie gaaaaanz lange aufbleiben darf
Dann werden wir weitersehen.
Naja, ich hab ihm gesagt, dass mir die "Enge" auch nicht gut tat in den letzten Tagen. Dass ich mich wieder zu sehr in seine Probleme gehangen habe, und dass ich mich davon wieder distanzieren würde. Deshalb hätte ich mich schließlich getrennt. Um mich endlich wieder auf die wesentlichen Dinge des Lebens zu konzentrieren. Er hätte seine Baustelle, und ich meine - und nicht ich seine... Auch habe ich ihm gesagt, dass ich mich von ihm unter Druck gesetzt fühle, weil er denkt, er macht jetzt eine Therapie, und dann wäre alles wieder OK. Dass es mit einer Therapie nicht getan wäre. Das hieße jetzt nicht, dass ich "noch mehr Forderungen" stellen würde - ich würde gar keine Forderungen mehr stellen. Die Therapie, sein Verhalten und auch sonst alles, das wären ganz allein seine Entscheidungen, und er müsste das selbst wissen, was wie wo... Ich möchte ihm nie wieder Vorschriften machen, er soll seine eigenen Ziele verfolgen, und nicht die der anderen... Ich würde ihm das so oft sagen, weil ich immer noch denke, dass er vieles nur für sich macht und nicht, weil er voll und ganz dahintersteht! Wenn er mit so einer Einstellung in die Therapie reingehen würde, wenn er es für mich und nicht für sich macht, dann sähen die Erfolgsaussichten nicht gerade rosig aus, das könnte er an den Rückfallquoten und Statistiken o. ä. sehen...
Ich würde es so sehen, dass wir unser Verhältnis nach und nach wieder versuchen, aufzubauen. Uns verabreden, telefonieren. Wir versuchen, wieder eine Basis zu finden. Aber das dauert... Er solle das alles nicht überstürzen - das geht mir alles viel viel zu schnell... ich kann mich zur Zeit auf nichts einlassen. Ich sehe nur Fortschritte seit ein paar Wochen, ich merke, dass wir beide uns noch lieben und irgendwie nicht voneinander loskommen. Genauso wissen wir beide selbst am besten, dass es zusammen einfach nicht funktioniert, weil gewisse Probleme einfach bestehen und nicht komplett aus der Welt geschaffen sind (meine jetzt nicht nur den Alkohol, sondern auch das Vertrauen, was komplett weg ist und die ganzen anderen Dinge)!! Aber wir arbeiten doch dran... Ich für meinen Teil auf jeden Fall... Ich finde nicht, dass von mir aus absolut nichts zurückkommt ihm gegenüber (das behauptet er immer – ich würde nur abblocken), denn ich könnte auch völlig anders reagieren und überhaupt nicht mehr mit ihm reden, nach den Dingen, die in den letzten Jahren passiert sind. Wir beide versuchen im Moment, mit der Situation klarzukommen - und dass man sich nach der Trennung besser versteht als in der Ehe - das kann glaube ich nicht jeder von sich behaupten... das ist doch erst einmal ein gutes Zeichen...
Ich hab auch angesprochen, dass noch sehr viele Dinge zwischen uns stehen, die nicht einfach so von heute auf morgen verschwinden. Das braucht eine sehr lange Zeit - wie sagt man so schön: Die Zeit heilt alle Wunden... Es sind gerade mal 3 Monate her seit unserer Trennung, und ich denke wirklich, dass wir beide auf einem guten Weg sind. Ich hab das Ganze für mich noch nicht ganz abgehakt, weil es für mich auch keine leichte Entscheidung war. Aber ohne diese Entscheidung hätte sich NIEMALS etwas geändert - und ich bin froh darüber, sie getroffen zu haben! Und was kommt, das wird die Zeit mit sich bringen. Es musste sich auf jeden Fall etwas ändern, und das hat es bisher ja auch...
Wir müssen uns beide wiederfinden. Unsere eigenen, aber auch gemeinsame Wege weiterhin gehen, damit wir ein Ziel für uns überhaupt klar definieren können. Bei mir sind auch zur Zeit nur Fragezeichen, deshalb könnte ich ihm auch nichts Konkretes sagen. Zumindest nicht zu uns. Ich für meinen Teil möchte mich einfach wieder mehr auf mich selbst konzentrieren - was die letzten Jahre völlig untergegangen ist, mich verabreden, Spaß haben, wieder arbeiten gehen, und ganz besonders meine Stimmung nicht von seinem Alkoholkonsum abhängig machen... Das ist eine sehr große Umstellung für mich, und ich möchte vieles ändern im neuen Jahr ![]()
Wie er auf diese ganzen Dinge reagiert hat – noch gar nicht (war ja eine mail von mir, die ich nach dem Telefonat noch geschrieben hatte), ich denke, er lässt sich das alles erst einmal durch den Kopf gehen... So, und ich schalte jetzt meinen Kopf mal ab ![]()
Eine gute Nacht wünsche ich euch...
Hallo Ayki,
es fällt mir etwas scher auszudrücken, was ich jetzt sagen will, und ich hatte es schonmal versucht, aber ich glaube es sit nciht richtig angekommen.
Meine Vermuting ist, daß ihr beide das gleiche Problem habt. Ihr scheint für mich beide voneienander abhängig zu sein.
Für mcih sieht es so aus, als ob Dein Mann alles nur macht für Dich, für die Bequemlichkeit die er mit dir hatte. Und wenn er dann ein paar Wochen nichts mehr getrunken hat und dich wieder rumgekriegt hast, dann fängts wieder von neuem an ( also nur jetzt ne befürchtung von mir).
Und Du läßt nicht richtig los von ihm. Du sagst zwar daß Du Dich getrennt hast, aber Du beobachtest und konrollierst ihn auf Schritt und Tritt. Das meinte ich letztes Mal mit meiner Frage, ob Du auch wirklcih was für Dich machst. Nicht Unternehmungen und Ablenkung, denke ich. Hier habe ich gelesen, dass Co-Abhängigkeit eine eigenständige Krankheit ist, unter der wir ja beide leiden. Wir sid aber beide fixiert auf das Problem unserer Männer. Das haben wir als Krankheit erkannt. Aber Du genauso wie ich müssen an unserer eigenen Krankheit arbeiten. An unserer Abhängigkeit. Und diese Kontrollieren gehört wohl irgendwie dazu.
Ich glaube, daß ihr mal so richtig Abstand zueinander braucht.
Alles Gute
Paddy
@ Paddy
ZitatFür mich sieht es so aus, als ob Dein Mann alles nur macht für Dich, für die Bequemlichkeit die er mit dir hatte. Und wenn er dann ein paar Wochen nichts mehr getrunken hat und dich wieder rumgekriegt hast, dann fängts wieder von neuem an ( also nur jetzt ne befürchtung von mir).
Das war bisher immer so - da hast du Recht. Aus diesem Grund habe ich mich ja getrennt... Er wird mich nicht rumkriegen - selbst wenn ich ihn noch liebe... ich würde NIE wieder sagen: Komm zurück! Zumindest jetzt nicht - was in 1 Jahr ist weiß ich nicht, aber bis dahin kann man die ganze Sache mit Sicherheit mit mehr Abstand betrachten und weiß auch mehr über sich selbst...
ZitatIhr scheint für mich beide voneienander abhängig zu sein.
Ich weiß nicht - Abhängigkeit sieht für mich anders aus. Ich weiß, dass ich auch ohne ihn zurechtkomme - das haben mir die letzten 3 Monate gezeigt. Es klappt alles ganz gut, ich hab jetzt wieder Arbeit und auch auf der emotionalen Ebene komme ich gut ohne ihn zurecht. Ich könnte mir zwar alles schön vorstellen, falls es noch mal funktionieren würde mit uns, aber das steht für mich alles in den Sternen. Ich weiß, dass ich loslassen muss - das habe ich auch schon sehr getan - halt noch nicht so ganz. Aber ist das so schlimm und verwerflich? Es gibt auch "Alkohol-Geschichten", die hinterher gut ausgehen, oder etwa nicht... Ich denke, es wird so oder so gut ausgehen - ein bißchen positives Denken schadet doch nie... ob mit ihm oder ohne ihn - das weiß man nicht. Aber es wird in jedem Fall besser als vorher!!! Das weiß ich! Und da bin ich mir sicher...
Meiner Meinung nach ist er eher von mir abhängig und von meiner ganzen Familie. Er hat meine ganze Familie sehr gerne. Er weiß, dass wir ihm viel helfen bzgl. des Gewerbes, und auch, wenn er irgend welche Probleme hat(te). Alle waren immer für ihn da. Aber auch umgekehrt - er für sie. Er hat immer "Schwung" in die Familie reingebracht. Mein Mann ist für meine Eltern sozusagen wie ein eigener Sohn (übertrieben), und meine Eltern sind für ihn glaube ich sozusagen Ersatz-Eltern, denn zu seinen Eltern hatte er nie ein schönes Verhältnis... Das macht die Sache nicht leichter - für ihn.
ZitatAber Du genauso wie ich müssen an unserer eigenen Krankheit arbeiten. An unserer Abhängigkeit. Und diese Kontrollieren gehört wohl irgendwie dazu.
ZitatUnd Du läßt nicht richtig los von ihm. Du sagst zwar daß Du Dich getrennt hast, aber Du beobachtest und konrollierst ihn auf Schritt und Tritt.
Ich kann nicht richtig loslassen, weil ich ihn liebe. Aber ich habe mich schon sehr von der Ehe distanziert (wenn ich das mit früher vergleiche). Und ich habe mich für die Trennung entschieden, und da stehe ich auch hinter! Ich kontrolliere ihn nicht - er hatte mich um meine Unterstützung bzgl. der Alkoholsache und seiner Trockenheit gebeten - und schon alleine deshalb ist es schwierig, da nicht drauf zu achten. Als ich gemerkt habe, dass ich mich wieder zu viel mit dem Thema Alkohol auseinandersetze, da hab ich ihm ja mitgeteilt, dass ich mich da wieder ausklinken werde. Er hat mich bisher jeden Abend angerufen, es kam alles immer von ihm aus. Er wollte mit mir reden - usw. Ich hätte NICHT angerufen. Und unter Kontrolle verstehe ich etwas anderes. Früher, da habe ich ihn wirklich kontrolliert - es war wie ein Zwang für mich, seine Bierverstecke zu finden, ihm hinterher zu telefonieren, immer zu wissen, was er macht, wo er ist usw. Aber das mache ich ALLES nicht mehr! Und das ist ein sehr großer Schritt für mich in richtung "co-unabhängig" werden und Veränderung in meinem Verhalten und in meinem eigenen Leben vorzunehmen.
Und jetzt werde ich den Tag mit meinen Kindern genießen, erst mal lecker frühstücken und Kaffee trinken, und hinterher Party feiern (hoffe, es hört irgendwann mal auf zu regnen, damit man auch ordentlich knallen kann). Ich wünsche allen einen guten Rutsch und ein frohes neues Jahr.
Ich wollte mich noch mal ganz ganz doll bei euch allen bedanken. Ihr habt mich in den letzten 3 Monaten so super unterstützt. Ohne euch hätte ich nicht so viel Kraft gehabt, das alles durchzustehen.
Bis zum nächsten Jahr ![]()
Wir hatten einen sehr schönen Nachmittag bzw. Abend. Haben vor dem Essen draußen mit den Kindern geknallt, dann gemeinsam gegessen und danach u. a. "Mensch ärgere dich nicht" gespielt. Es war wirklich schön. Es hat allen gefallen, wir haben gar nicht über die Situation geredet sondern einfach den Abend genossen. Auch die Kinder hatten sehr viel Spaß. Mein Mann war sehr erkältet und ist dann um ca. 21 Uhr nach Hause gefahren... War mir ganz recht so ehrlich gesagt... denn bis 24 Uhr wach bleiben wollte ich eh nicht... Jetzt sitze ich hier zwar Silvester alleine rum, aber was heißt das schon. Ich fühle mich zwar einsam, aber das war ich die letzten Jahre auch, und es kann nur besser werden. Alle machen immer so ein Hick Hack um diesen besonderen Tag... Ich habe für mich feste Ziele gesteckt, die ich erreichen möchte, und das bedeutet für mich viel mehr als ein neues Jahr... und jetzt werde ich schlafen gehen und hoffen, dass meine Kinder das diese Nacht auch tun werden ![]()
Euch allen wünsche ich noch viel Spaß beim Feiern ![]()
Ich wünsche euch allen ein frohes neues Jahr!!!
Die Nacht haben wir alle ganz gut überstanden - es war zwar laut, und hier und da war auch mal einer wach. Aber im Großen und Ganzen war es OK...
Mein Mann war heute Nachmittag kurz hier, um mit den Kindern zu spielen, damit ich dann in der Zeit die Homepage für sein Gewerbe gestalte (haben wir in der Trennungsvereinbarung so abgemacht). Er hatte jedoch sooooo schlechte Laune, sodaß er nach 1/2 Std. wieder gefahren ist. Hab dann irgendwann eine Mail bekommen, man könnte sich ja wohl mal in den Arm nehmen, um sich ein frohes neues Jahr zu wünschen, das hätte er vermisst... Hallo? Was erwartet er? Er saß - als er hier war - vor mir, mit einer dicken fetten Erkältung und hat ständig nur die Nase hochgezogen, damit auch ja jeder mitkriegt, wie krank er doch ist...
Meine Mutter (war auch kurz hier) hat auch noch ihr fett abgekriegt. Sie wollte ihm nur eine Tablette geben, und er hat völlig gereizt reagiert und gemeint, sie solle ihn doch erst mal reinkommen lassen. Und dann seine dermaßen miese Laune... Er hat nicht richtig auf seine Kinder reagiert (die sich total auf ihn gefreut hatten) und sie angemault, weil sie ihm auf die Nerven gingen, und mir keine Antworten auf irgend welche Dinge gegeben - und dann soll ich ihn auch noch in den Arm nehmen... Ich war froh, als er wieder gefahren ist... Achso, er hätte keine schlechte Laune gehabt, nur "Kopfschmerzen, wie er sie in keinem Kater hatte"... Ich kann mit Sicherheit sagen, dass seine schlechte Laune NICHT von der Erkältung kam. Klar geht es einem schlecht, wenn man krank ist - da habe ich natürlich vollstes Verständnis für, aber dann sagt man einen „Termin“ einfach ab und legt sich ins Bett, damit man schnell wieder gesund wird... Es war wie früher - und den Zusammenhang der schlechten Laune mit dem Alkohol, den kennt ja hier wohl jeder... Das muss er allerdings dieses Mal mit sich selbst ausmachen. Ich fühle mich nicht mehr dafür zuständig, seine miserable Gemütsverfassung auszuhalten, damit es ihm besser geht...
Hab ihm nur geschrieben, dass ich nicht sein Sündenbock für seine schlechte Laune sei. Er solle sich gesund schlafen, Sport machen, sich in seine Arbeit knien, Musik hören, Tagebuch schreiben, seine Verhaltenstherapeutin anrufen, ins Forum gehen oder sonst was. Aber mich nicht immer so blöd von der Seite anfurzen. Mir ginge es auch nicht gut, und meine Situation wäre weißgott nicht einfach. Aber ich versuche auch, das Beste daraus zu machen. Also solle er sich gefälligst selbst aus seinem "Loch" rausziehen!!! Das würde keiner für ihn übernehmen... Wenn er sich wieder eingekriegt hätte, dann könnten wir gerne wieder kommunizieren...
Das einzige, was er geantwortet hat war "lustig".
Mir fällt dazu nur ein: Reicht man ihm den kleinen Finger, so nimmt er gleich die ganze Hand... ich komme ihm "ein klitzekleines bißchen" entgegen, und er versucht direkt wieder, all seine Stimmung an mir abzuwälzen. Sein Verhalten ändert sich schlagartig... so kommt es mir auf jeden Fall vor. Und was lerne ich daraus:
Manchmal denkt man, es ist stark festzuhalten. Doch es ist das LOSLASSEN, das wahre Stärke zeigt.
Ich reagier da gar nicht mehr drauf, ich gucke jetzt fern... und morgen ist ein neuer Tag ![]()
Hallo Ayki,
auch dir ein gesundes Neues Jahr, vor allem viel Stärke. Lass dich nicht von deinem Mann ärgern, du brauchst die Energie für deine Kinder.
Gruß Apfel
*lach* Tschuldige, aber ich musste bei deinem empörten Wutausbruch doch lachen.....Recht haste!
Ich wünsche dir ein gutes Neues Jahr mit viel innerer Gelassenheit, Mut und Stärke deinen Weg weiterhin zu gehen!
Ich habe mir viele Gedanken in den letzten Tagen gemacht. Und ich bin zu dem Entschluss gekommen, dass mir die Nähe zu ihm einfach nicht gut tut. in den letzten Tagen haben wir uns auch öfter wieder gestritten... (jetzt einfach mal weiter in kleinbuchstaben, weil das schneller geht). ich fand nicht, dass es blöde streitereien waren - so sieht er das. es waren die gleichen themen und situationen wie früher... ich kam mir ganz ehrlich so vor: je näher ich einen klitzekleinen schritt auf ihn zugemacht habe, umso mehr ist er in alte verhaltensweisen gefallen. hat er sich mir gegenüber gerechtfertigt, obwohl er das überhaupt nicht muss, hat rumgemault und hat sich keine mühe mehr gegeben. und ich habe mich - je enger es zwischen uns wurde - wieder viel zu sehr in das thema alkohol "gedanklich" reingebracht. und das möchte ich nicht mehr! ich glaube, es ist besser für uns beide, wenn wir wieder ein wenig abstand einhalten. es ging mir die letzten tage wieder schlechter. und ich hab mich einfach nicht gut gefühlt dabei. zwar fand ich es schön, dass wir auch wieder mehr miteinander unternommen haben, aber meine gedanken kreisten nur noch um das eine thema... ich konnte überhaupt nicht mehr abschalten... auch ich muss mein verhalten ändern und mich aus meiner "co-abhängigen" rolle ausklinken, die doch tiefer sitzt als ich angenommen habe. die nähe tat mir in dieser sache wirklich nicht gut! ich war gereizt und hab mich über dinge aufgeregt, die mich gar nichts mehr angehen – schließlich sind wir getrennt... ![]()
ich brauche einfach wieder "etwas" mehr abstand. das heißt nicht, dass ich ihn nicht gerne habe. und auch nicht, dass wir nicht ab und zu telefonieren oder etwas gemeinsam unternehmen können. das heißt einfach nur, dass ich mich um meinen kram kümmern möchte, mein leben leben möchte und nicht gedanklich immer bei den gleichen problemen wie sonst auch sein will...
er hat mich zum shoppen nach köln oder sonst wo eingeladen (weil er durch mich und meine mutter ziemlich viel verdient hat in den letzten wochen). aber das hab ich auch erst mal auf eis gelegt. ab morgen fange ich wieder an zu arbeiten (15 std./woche), und wenn ich weiß, wie ich hier alles zeitlich organisiert bekomme mit der arbeit und den kindern, dann können wir es gerne in angriff nehmen, aber das muss sich erst einmal einspielen, und das kann man ja auch spontan entscheiden. außerdem möchte ich auch nicht, dass es so aussieht, als hätte ich es nur auf sein geld abgesehen - so ist es nämlich absolut nicht!
ich hab ihm das alles gerade per email geschrieben und auch, dass ich sehr stolz auf ihn bin, auf seine arbeit bzw. seine selbstständigkeit. weil er vieles in den ersten 2 monaten erreicht hat, wofür andere viel viel länger brauchen. und weil ich sehe, wie wichtig ihm das ganze ist und wie viel spaß es ihm macht. hab geschrieben, er soll da dran bleiben und einfach so weitermachen, dann kann da echt was draus werden...
ich denke, er ist sehr enttäuscht. aber ich möchte ehrlich sein! und ich muss mich wieder mehr auf mich selbst konzentrieren, und gestern abend habe ich damit schon angefangen...
hab mir events für mein kinderfreies wochenende in 4 tagen rausgesucht und auch was geniales gefunden. eine bon jovi coverband tritt in unserer stadt auf - und da muss ich auf jeden fall hin. hab mich direkt mit einer freundin in verbindung gesetzt, die natürlich mit geht, und morgen kaufen wir karten (hoffe, die haben noch welche)... und wenn keine mehr da sind, dann gehen wir stattdessen ins kino ![]()
heute früh war auch alles anders als sonst, es war harmonischer, ich war nicht so gereizt. meine kinder haben sich gut verstanden - es ist sonst immer ziemlich hektisch gewesen, aber heute morgen war es richtig schön. dann hab ich die kinder untergebracht und bin zur arbeit gefahren. danach zurück nach hause, hab mir alte cds rausgekramt und die musik sooooo laut gedreht und einfach nur getanzt und gesungen *schrei*
das hat echt spaß gemacht. ich war anders drauf als sonst. in mir ändert sich etwas, meine innere einstellung oder was auch immer es ist - egal... heute ging es mir besser als in den letzten tagen!!! und ich hoffe das bleibt so!
Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!