Direkter Weg in die Hölle

  • Hallo DownUnder,

    und Herzlich Willkommen hier im Forum, Du liest ja schon hier Seit paar Monaten dann hast Du schon bestimmst über Entzugssymptome und Kaltentzug und die Gefahren hier gelesen. Eine Flasche Wodka am Tag ist ja nicht gerade wenig. Wenn Du den westen Willen hast und bereit bist hier in unserer online SHG Hilfe anzunehmen dann können wir Dich unterstützen mehr über Dich zu schreiben kannst Du in entsprechenden Unterforen.

    Ich freue mich mehr von Dir zu lesen, und wenn Du willst auch auf Deinem Weg Dich begleiten.

    Viele Grüße
    Maria

  • Hallo DownUnder,

    Herzlich Willkommen hier im Forum.

    Tja, was soll ich sagen, Du steckst in einem ziemlichen Schlamassel und es wird nicht mehr allzu lange dauern, bis Die Bombe platzt.
    Welche Hilfe erwartest Du Dir hier? Ich sehe in Deinem Beitrag kein einziges Wort, das Du aufhören willst, zu trinken, was ist denn Dein Ziel? Dir Forenmitglieder hier streben ja eine dauerhafte Abstinenz an, d. h. NIE mehr Alkohol trinken.

    Ich kann Dir aber mal sagen, wie das weitergeht, wenn Du so weitermachst. Du trinkst eine ganze Flasche Schnaps am Tag, das ist für eine Frau unglaublich viel. Ich trank täglich etwas über eine halbe Flasche Wodka und ich habe schwere körperliche Schäden davongetragen. Bestimmte Schäden, wie eine Leberzirrhose ist z.b. unheilbar, kann aber durch total Abstinenz gestoppt werden. Du bist auf dem besten Weg, eine Leberzirrhose zu bekommen, ich weiß nicht, wie lange Du schon so verschärft trinkst? Du magst Dich jetzt noch fit fühlen, aber das täuscht leider, ich hab mich auch noch relativ lange fit gefühlt,bis der Notarztwagen kam und ich auf der Intensivstation landete. Ich will Dir keine Angst einjagen, bei mir war es halt so.

    Auch das Gefühl, nicht mehr leben zu wollen, ist mir und auch anderen hier bekannt. Am liebsten irgendwann nicht mehr aufwachen zu wollen, weil sowieso alles sinnlos erscheint und man sich selber nicht mehr ertragen kann. Du läßt Dich jetzt schon sehr gehen, ich wog am Ende meiner Säuferkarriere 95 Kilo und war einfach nur noch fett und aufgedunsen, mein Partner mochte mich schon lang nicht mehr anfassen.

    Aber ich bin trocken geworden, wieder relativ fit und schlank durch viel Sport, ich habe aber körperliche Schäden zurückbehalten, die für immer bleiben. Damit kann ich aber gut leben. Ich bin wieder zufrieden,meist sogar glücklich. Meine Partnerschaft besteht weiterhin, wir haben sogar geheiratet und können wieder glücklich miteinander leben. Wie jeder andere hab ich auch meine Probleme, das ist ja klar.

    Das schreib ich Dir nur, um Dir damit zu sagen, das man aus jeder Schei... wieder rauskommen kann.
    Ohne trocken zu werden, wird das aber leider nichts, dann geht nur alles weiter den Bach runter.

    Nun mußt Du Dich selber entscheiden, welchen Weg Du gehen willst. Auf dem Weg in die Trockenheit können wir Dir hier Hilfe anbieten.

    Lieben Gruß
    Lilly

  • Moin Downunder,

    herzlich willkommen erst einmal.

    Deine Geschichte ist wirklich von sehr viel Selbstmitleid und Schuldzuweisungen geprägt. Nun gut. - Nicht ungewöhnlich. -

    Mit dem Konsum von einer Flasche Schnaps täglich bist du zweifelsohne stark alkoholabhängig und ein tiefer Fall ist unumgänglich, wenn du da nicht sofort Gegenmaßnahmen ergreifst. Es ist dein Leben.

    Für die Finanzbuchhaltung eures Betriebes allerdings bist du scheinbar verantwortlich gemacht worden und es ist grobe Fahrlässigkeit und Unvermögen, wenn du den gewerbsmäßigen Betrieb in die Insolvenz führst. Die "hintergründigen" Gründe lasse ich einmal dahin gestellt. Hier schadest du allerdings nicht nur deinem Partner, sondern auch noch den anhängigen Personen/Betrieben in eurem Wirtschaftskreislauf.
    Das Ende ist absehbar, spätestens wenn Finanzamt oder Sozialversicherungsträger die Geschäftskonten schließen.

    Die Verantwortung und der Grund deines desolaten Zustandes momentan hast und bist du einzig und allein.

    In deinem posting, bis auf den Schlußsatz: "Bitte helft mir", vermisse ich allerdings den absoluten Willen, "verhunztes" zu begradigen und die Einsicht, dass du dein eigenverantwortlich gebautes Suchtproblem für die Zukunft in den Griff bekommen möchtest.
    Die Einsicht, dass du schwer alkoholkrank bist und dein weiteres Leben gern gänzlich ohne Alkohol führen möchtest. Das wäre nämlich der Grundstein.

    Ich würde mich freuen, wenn du dir diesbezüglich einmal Gedanken machst und wieder von dir zu hören.

    Gruß, Freund.

  • Hallo Downunder,


    ersteinmal ein herzliches Hallo.

    Ich kann kaum glauben was ich gelesen habe. Du schreibst, dass du als Frau eine Flasche Schnaps über den Tag verteilt trinkst und keinerlei Entzugsproblematik verspürst? Dann wärst du ein biologisches Wunder.

    Ich betone das Attribut Frau aus dem Grunde, weil der weibliche Körper nur ein Drittel der Menge Alkohol verkraften kann als der männliche.

    Du steckst dermaßen im Teufelskreis, dass du sofort die Notbremse ziehen mußt. Wenn du noch ein paar Monate so weiter trinkst und deinen Betrieb in den Ruin wirtschaftest wird nicht nur der Gerichtsvollzieher das Siegel an deine Wohnungstür kleben, sondern evtl. ein Bestattungsunternehmen.

    Verzeih die harten Worte, aber im Moment fällt mir dazu nichts tröstendes ein.

    Ich wünsche dir von ganzem Herzen die Kraft den richtigen Weg einzuschlagen...LG Ari

    Ich bin der Kapitän meines Lebens.

  • Hallo DownUnder,
    der Weg nach unten ist gut geölt, kaum Stufen und das geht wie geschmiert:

    Zitat

    Es gibt TAge, da geht es mir sehr gut, alles läuft wie geschmiert und es gibt kaum Probleme.

    Ein paar klitzekleine Problemchen hast Du vergessen, SORRY:

    Du bist dabei Deiner 13-Jährigen Tochter die Mutter zu nehmen, bei dem Alkoholkonsum ist das absehbar.

    Du schrottest so nebenbei die Firma durch Postverstecken , Verheimlichung und Verschleierung einer finanziellen Überbelastung.

    Du denkst an Selbstmord ....

    ...aber sonst würd ich die Lage auch als entspannt betrachten.


    Dir muss doch jeden Tag schlecht werden, wenn Du an morgen denkst.

    Du musst was tun!!

    Gruss White

    m. , Bj. 67 :wink: , abstinent seit 2005

    Wir gehen unseren Weg, weil wir nur den Einen haben. Hätten wir mehrere zur Auswahl, wären wir total zerrissen und unglücklich. Einzig die Gestaltung unterliegt uns in gewissen natürlichen Grenzen.

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