Beiträge von Nayouk24

    Leider gab es darauf aber fast keine Reaktion,

    Das spricht nicht für eine angemessene Suchterfahrung deiner Ärztin.

    Leider gab es darauf aber fast keine Reaktion, es wurden keine Untersuchungen angestoßen um zu sehen, ob der Körper schon Schaden genommen hat und auch keine Angebote oder überhaupt Fragen gestellt inwieweit ich Unterstützung habe.

    Du kannst es mit Nachdruck nochmal einfordern oder du suchst dir einen anderen Arzt/in.

    Meine laienhafte und recherchierte Auffassung ist jetzt, dass ich meinen Körper, insbesondere Gehirn und Nervensystem überfordert habe mit der Abstinenz, dem gleichzeitigen Beginn von verhältnismäßig viel Sport und wenig Essen.

    So laienhaft ist das gar nicht. Alkoholentzug ist für Körper und Psyche erheblicher Stress. Nach der Entgiftung ist das Körperliche weitgehend durch, aber bei der Psyche noch lange nicht. Das Gehirn versucht sich an die Abstinenz anzupassen.
    Dazu müssen neue Nervenzellen gebildet bzw. abgebaut werden und das braucht Zeit. Zusätzliche Belastungen, wie körperlicher oder psychischer Stress fördern diesen Prozess nicht gerade, sie können ihn sogar stören.

    Vom letzten Jahr habe ich ja einen Eindruck, wo ihr Euch trefft. Ein paar von euch hätte ich gern wiedergesehen und die anderen gerne kennengelernt.
    Mit Kaiserwetter und hochsommerlichen Temperaturen wird das ein tolles Forentreffen werden. Ich wünsche euch schöne Tage und gute Gespräche.

    Viele Grüße

    Nayouk

    ich kämpfe gegen die Sucht.

    Das hat dazu geführt, dass es bisher ein relativ leichter Kampf ist.

    Ich denke, ich weiss, was du meinst.
    Für mich ist der Begriff "Kampf" mit viel Energie und Anstrengung verbunden. Ich kann nicht bis an mein Lebensende kämpfen.

    Ich habe gelernt, die Sucht zu kontrollieren und die Veränderungen in meinem Leben, so wie du es beschreibst, haben dazu geführt, dass die Kontrolle immer stabiler wird.

    Es ist ein anderes Mindset, was mir dabei hilft.

    Ich weiß, dass ich einen Kampf kämpfe, der sozusagen nie aufhört, aber ich kann Runde um Runde gewinnen.

    Hallo Kathrin,

    ich konnte aufhören zu kämpfen, als ich vor dem Alkohol kapituliert habe. Gegen den Alkohol kann ich in der Sucht nicht gewinnen.
    Ich kämpfe auch nicht gegen Klitschko, weil ich weiss, dass ich die erste Runde nicht überleben würde und stellt man mich mit ihm doch in den Ring würde ich kapitulieren. Der einzige Weg um am Leben zu bleiben.

    Auch wenn ich die ersten Runden bestehen würde, der Kampf wäre aussichtslos.

    Es ist keine Schwäche beim Alkohol zu kapitulieren, es ist notwendig und einsichtig.

    Gegen was kämpfst du? Wie sieht dein Kampf aus, bei dem du denkst, dass du Runde um Runde gewinnst?

    Viele Grüsse
    Nayouk

    Du bist jetzt für die offenen Bereiche freigeschaltet, Endo67

    Du kannst jetzt überall schreiben, jedoch in den nächsten 4 Wochen bitte nicht im Vorstellungsbereich bei den neuen Usern. Diese erkennst du am „orangeroten“ Namen.

    Ich wünsche Dir einen guten und hilfreichen Austausch.

    Viele Grüße
    Nayouk

    Mit anderen Worten sagst du, du bist Alkoholiker, weil du nicht kontrolliert trinken kannst.


    Ein Alkoholiker kann nicht kontrolliert trinken.

    Für den weiteren Austausch folge dem Link zur Bewerbung für den offenen Bereich:

    https://alkoholiker-forum.de/bewerben/

    Bitte anklicken und einen kurzen Satz schreiben, da du dich ja schon ausführlicher vorgestellt hast.

    Nach erfolgter Freischaltung werden wir Dein Thema zu "Erste Schritte für Alkoholiker" verschieben.

    Viele Grüße

    Nayouk

    In diesem Forum geht es darum, ob du dich als Alkoholiker siehst und ob du ein dauerhaft abstinentes Leben anstrebst.
    Wie du dich "Draußen" gibst, das entscheidest du.

    Der Austausch hier erfolgt auf der Basis der Grundbausteine.

    Das Forenteam
    17. Mai 2021 um 16:40

    Hallo Endo67,

    herzlich willkommen in unserer Selbsthilfegruppe für Alkoholiker.
    Glückwunsch zu einem Jahr Abstinenz!

    In dieser Selbsthilfegruppe tauschen sich ausschließlich Alkoholiker aus, die sich dazu bekennen und eine lebenslange Abstinenz anstreben.

    Ich weiß nicht, ob ich tatsächlich alle Kriterien eines Alkoholikers erfülle,

    Das kannst nur du alleine beurteilen. Ich wusste es lange bevor es mir Ärzte bescheinigt haben.
    Der Weg vom Missbrauch zur Sucht ist schleichend und irgendwann fällt die Tür zu und es gibt kein zurück mehr.

    Du kannst dich hier durch die Threads der Alkoholiker lesen

    Erste Schritte für Alkoholiker - Alkoholiker Forum

    Du wirst herausfinden, ob du Alkoholiker bist oder nicht.
    Bist du es nicht, dann hast du noch Glück gehabt und solltest gut auf dich aufpassen.
    Bist du es doch, dann melde dich hier wieder bei uns.

    Viele Grüße

    Nayouk

    Hallo Miri und willkommen auch von mir.

    Eine WG mit Fremden kommt für mich nicht in Frage.

    Anderseits kann ich mir gerade nicht vorstellen allein zu wohnen.

    Ich habe mit der Freundin gesprochen und sie kann es sich grundsätzlich vorstellen.

    Sie selber trinkt keinen Alkohol

    Eigentlich ist doch alles klar, oder?;)

    Eines ist aber auch klar, du bist für deine Abstinenz verantwortlich und solltest du mit deiner Freundin zusammenziehen, ändert sich daran nichts. Eine WG mit ihr kann dich unterstützen, mehr aber auch nicht.

    Alles, was du aufgezählt hast, könnte für die 2er WG sprechen, die Stabilisierung deiner Abstinenz darf nicht der Hauptgrund sein.
    Was, wenn ihr aus irgendwelchen Gründen wieder auseinander zieht? Ist dann deinen Abstinenz gefährdet?

    Viele Grüsse

    Nayouk

    Für deine Abstinenz ist das eine schwierige Situation.
    In erster Linie geht es hier um dich und die Stabilisierung deiner Abstinenz.

    In dieser Selbsthilfegruppe tauschen sich ausschließlich Alkoholiker aus, die sich dazu bekennen und eine lebenslange Abstinenz anstreben. Voraussetzung ist außerdem, dass sie entgiftet sind, oder begleitet entgiftet werden, und das ist nach unseren Regeln mit 8 Tagen gegeben.

    Wie sieht es bei dir aus, siehst du dich als Alkoholikerin und möchtest du ein dauerhaft abstinentes Leben führen?

    Seitdem ich nicht mehr trinke, haben sich die Werte verschlechtert.

    Das ist definitiv ein Grund für eine ärztliche Überwachung.

    Eine geregelte Struktur im Alltag ist sehr wichtig und die neu gewonnene Zeit, in der du früher beschafft, getrunken und entsorgt hast, will mit neuen Inhalten gefüllt werden. Da ist tagsüber der Schrebergarten eine gute Möglichkeit, aber auch für abends und bei schlechtem Wetter solltest du dir etwas überlegen.

    Die Schwierigkeit könnte darin bestehen, dass die früheren Aktivitäten im Moment keinen Spass machen, du dich dazu nicht motivieren kannst. Das liegt am durch den Alkohol veränderten Belohnungssystem im Gehirn.
    Bisher hast du Belohnung/Befriedigung über Alkohol produziert. Jetzt ist der Alkohol weg, und das Dopaminsystem muss sich erst wieder regenerieren und das braucht Monate.
    Da hilft nur ausprobieren und sich nicht entmutigen lassen, den das Gehirn kann sich regenerieren und das ist die tolle Nachricht.