Aniva80 - Angehörige eines offensichtlichem Alkoholiker

  • Urlaub in der Nähe kann man sehr billig machen. Verliere nicht viele Worte, nur dass du Zeit für dich brauchst. Verschwinde von der Bildfläche und tu dir was gutes. Was du richtig gerne tust. Gibt es da

    Ja,da gibt es schon einiges. Ich bin gern in der Natur. Und ich wander gerne.

  • Viel wichtiger ist die Zeit. Wie möchtest du die Zeit verbringen? Ständig Streß, Streit, Beobachten, Hoffen, Weinen...?

    Nein natürlich möchte ich das nicht. Ich merke ja das es nichts bringt. Zwar kommt in mir wieder das Helfersyndrom hoch. Ich will es klarstellen, erklären und ihm helfen zu verstehen, für Ihn. Er weis es ja, aber er macht ja was er will.

  • Den Wert, schöne Erfahrungen für sich selbst zu machen, kann man gar nicht hoch genug schätzen.

    Das müssen keine großen Sachen sein. Eine kleine Wanderung in der Nähe- vielleicht sogar mit Übernachtung irgendwo (wenn überhaupt) kann schon Wunder wirken.
    Oft ist man so im Hamsterrad und in diesem ständigen ‚Hab Acht‘ gefangen, dass man gar nicht mehr über den Tellerrand schaut.

    Aber auf einem Berg oder von mir aus auch Hügel zu stehen, den man selbst erklommen hat, weitet den Blick- auch nach innen.
    Und nicht ein ‚ich mach das jetzt um Abstand von ihm zu kriegen‘ sondern ein ‚ich mach das jetzt für mich und es wird schön, ist für dich.

    Du kannst ihn nicht ändern aber deine Haltung!

  • Hallo Aniva

    Zwar kommt in mir wieder das Helfersyndrom hoch. Ich will es klarstellen, erklären und ihm helfen zu verstehen, für Ihn.

    Das ist so wenn jemand co-abhängig ist ich habe auch endlos auf meinen Partner eingeredet in der Hoffnung es ändert sich etwas. Das Problem dabei ist er weiß es zwar - ist aber so in der Sucht gefangen daß er es nicht ändern möchte. Solange er nichts ändern möchte redest du gegen Wände.

    Sich auf sich zu konzentrieren ändert zwar nichts an seiner Sucht aber du gewinnst Abstand. Ich habe damals alles Mögliche nur für mich gemacht, er hat weitergetrunken. Aber irgendwann hatte ich soviel Abstand zu ihm daß ich die Kraft aufbrachte zu handeln und in meinem Fall mich zu trennen.

    Es ist mir sehr schwer gefallen aber ich bin standhaft geblieben, ich wollte einfach ein besseres Leben. Er hat weitergetrunken die Sucht war einfach stärker.

    LG Marie

    Wer nichts ändern will für den ist die Opferrolle die beste Strategie!

Unserer Selbsthilfegruppe beitreten!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!