DanielaBlue - Vorstellung

  • ich möchte mich auch hier bei euch vorstellen.

    Ich habe mich nach drei Jahren zum wiederholten Mal jetzt von meinem Freund getrennt, der täglich Alkohol konsumiert und in den letzten drei Jahren gesteigert hat.

    Er sieht selbst überhaupt kein Problem damit, hat null Einsicht und möchte, dass ich es einfach so akzeptiere..

    Ich habe die letzten Jahre versucht, eine Lösung zu finden, damit ich damit klarkommen kann.

    habe auch selbst oft genug getrunken, um es für mich leichter zu machen.

    Ich ich habe mir Rat bei der Alkoholberatunggstelle geholt, und sie hat mir sehr klar fachlich gut erklärt, dass mein Weg wohl aussichtslos ist, wenn weder die Einsicht da ist, zu viel zu trinken, noch der Wunsch nach Veränderung.

    Ich kratze jetzt alles zusammen, was ich kann, um standhaft zu bleiben und ihn nicht wieder zu kontaktieren!

    Bin für jeden Tipp, wie ihr es geschafft habt als Angehörige Abstand zu gewinnen und bei eurer Entscheidung zu bleiben- Sehr sehr dankbar.!!

  • Hallo Daniela,

    herzlich willkommen in unserer Online-Selbsthilfegruppe.

    Ich kann mich dem, was du in der Beratungsstelle erfahren hast, nur anschließen. Solange der Abhängige nicht aufhören möchte kannst du für ihn nichts tun. Und der Weg geht weiter abwärts.

    Mit diesem Link kannst du für den Austausch freigeschaltet werden:

    https://alkoholiker-forum.de/bewerben/

    Klick einfach drauf und bitte um Freischaltung, dann wird dein Thema aus diesem Bereich in den Bereich für Angehörige und Coabhängige verschoben.

    Liebe Grüße Aurora

    Glücklichsein ist eine Entscheidung

  • vielen Dank für das Freischalten…

    es war nur am Anfang so das er sich entschuldigte für die verbale Abwertung,immer im angetrunken Zustand.

    seit 2 ( von den 3 Jahren) hat er mich soweit das ICH immer wieder einlenke, anrufe, schreibe- er braucht nur lange genug warten, bis ich emotional nicht mehr kann.

    vor einem Jahr hatte ich schon 2,5 Monate ohne ihn geschafft ( ich habe gsd mein eigenes Haus und er auch) , dann kam Weihnachten, und ich wollte es mit ihm verbringen und habe wieder geschrieben.seit dem bin ich wieder in dem Kreislauf on-off gefangen.

    wie kann ich es diesmal schaffen- keinen Kontakt mehr herzustellen…. ich hab einfach Angst wieder umzufallen…….

  • Aurora 11. Oktober 2026 um 18:59

    Hat den Titel des Themas von „Vorstellung“ zu „DanielaBlue - Vorstellung“ geändert.
  • Hallo Daniela,

    du bist jetzt im Angehörigenbereich und kannst dich überall austauschen. Schreibe aber bitte die ersten 4 Wochen nicht im Vorstellungsbereich bei den neuen Usern, erkennbar an den roten Nicknamen.

    Liebe Grüße Aurora

    Glücklichsein ist eine Entscheidung

  • Hallo Daniela,

    ich kenne den Drang, sich bei einem Partner zu melden, der einem eigentlich nicht gut tut, nur zu gut von früher.
    Ich habe mich konsequent abgelenkt, mich damals mit Freundinnen getroffen oder telefoniert. Habe mein nahes Umfeld geimpft, dass sie mich erinnern sollen, warum ich mich getrennt habe... Ich habe die Nummer und Nachrichten gelöscht und alles, was erinnerte, weggetan. Vor allem aber habe ich mich immer wieder selber ermahnt daran zu denken, dass es um mein Wohlergehen, meinen Selbstwert und meine Würde geht. Dass ich mich nicht mehr klein machen will.
    Das hat mir geholfen.
    Ich wünsche Dir ganz viel Kraft, Durchhaltevermögen und die Fähigkeit, loszulassen... ist nicht einfach, ich weiß, aber es geht.

    Liebe Grüße
    Morgaine

    per aspera ad astra (nach Seneca) - durch das Dunkel zu den Sternen

  • vielen Dank liebe Morgaine,

    das versuche ich auch alles. meine Freundinnen wissen alles, bestärken mich und wollen mich auch immer wieder erinnern das die Trennung das Beste für mich ist..

    Fotos hängen schon lange keine mehr iim meinem Haus..🏠

    WA Verlauf ist gelöscht, seine Nummer - das kann ich noch nicht :(

    er würde sich lt Erfahrung aus der Vergangenheit sowieso nicht mehr bei mir melden.

  • Bleib stark und konsequent!

    Mach Dir immer wieder bewusst, dass die Hoffnung auf Besserung eine Illusion ist, Ruf Dir in Erinnerung, was alles schlecht gelaufen ist und überlege Dir, wie Du Dein Leben wirklich leben willst…

    per aspera ad astra (nach Seneca) - durch das Dunkel zu den Sternen

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