Beiträge von Aurora

    Hallo Lotta,


    wie gut ich das kenne...


    Das ging bei mir Jahre so, bis ich es geschafft hatte, da auszusteigen.

    Da hilft nur: weitermachen auf deinem Weg da raus.


    Liebe Grüße

    Aurora

    Hallo Paul,


    wenn ich richtig gerechnet habe, bist du seit 10 Tagen abstinent.


    Glück gehabt, dass du den Entzug ohne schlimme Zwischenfälle überstanden hast. Ich gebe dir mal den Link, mit dem du dich für den Austausch in unserer Selbsthilfegruppe bewerben kannst:



    Bewerbung - Alkoholiker Forum
    Bewerbung für die Teilnahme am Forum
    alkoholiker-forum.de


    Du brauchst nur draufzuklicken, nochmal kurz was zu schreiben und dann geht es los. Dein Thema verschieben wir dann aus dem Bereich hier in den Bereich für Alkoholiker.


    Lieber Gruß

    Aurora

    Hallo und willkommen unuk,


    Saphira hat dir schon sehr gute Dinge geschrieben.

    Und um dich mit anderen Mitbetroffenen, Coabhängigen austauschen zu können, kannst du dich gerne freischalten lassen.


    Wenn du das möchtest, klick einfach diesen Link an und schreib kurz was dazu:


    Bewerbung - Alkoholiker Forum
    Bewerbung für die Teilnahme am Forum
    alkoholiker-forum.de


    Dann wird dein Thema in den Bereich für Coabhängige und Angehörige verschoben, wo dann der Austausch stattfindet.


    Liebe Grüße

    Aurora

    Liebe mollyfisch,


    leider kann ich nur bestätigen, was meine Vorschreiber dir schrieben.


    Er hat sich da reingeritten und du räumst ihm den Ar... frei. Wozu sollte er was ändern, er hat ja dich.


    Nicht böse gemeint sondern eigene gemachte leidvolle Erfahrung...


    Liebe Grüße

    Aurora

    Hallo mienchen,


    was Twizzler dir schrieb kann ich nur bestätigen.


    Ich möchte es ehrlich gesagt nicht.

    Das ist doch klar und deutlich und so darfst du es ihm auch sagen, sollte er sich wieder melden.

    Du stürzt ihn da auch nirgends rein, das macht er schon selbst.

    Es wird gerne vom Abhängigen als Druckmittel benutzt, um den Menschen in seinem Umfeld wieder einzufangen.


    Liebe Grüße

    Aurora

    Hey Nova,


    klar springt dein Herz wieder voll an, auf seine Schmeicheleien. Das soll es auch, das bezweckt er ja. Hat doch oft genug geklappt.

    Ich kann da auch ein Lied von singen. Mein Exmann hatte das auch gut drauf.


    Aber dass du jetzt eine Wohnung hast, das du dich drauf freust und schon merkst, dass es dir besser geht, hat ja einen Grund.

    Mir hat es damals geholfen, mir immer wieder bewusst zu machen, wie schlimm es gewesen war. Wie er im Vollsuff ausgesehen hat, wie oft ich mich geekelt hatte. Und wie oft er mich fertig gemacht hatte, mit Worten. Wie oft er mich getäuscht hatte, im Stich gelassen hatte. Wie oft ich mich geschämt hatte, für ihn. Die Liste ist lang, ich könnte Seiten damit füllen.


    Mir hat das geholfen, diesem Sog zurück zu widerstehen. Mir immer wieder vor Augen zu führen, dass es Gründe hat, weswegen ich gehe. Dass ich das machte um mich selbst zu schützen.


    Du schaffst das.


    Liebe Grüße

    Aurora

    Hallo Lotta,


    hab das gerade mal kurz gegooglt und bin schon bedient.

    Der Herr verdient einen Haufen Geld damit, mehr nicht.

    Wenn das so toll und vor allem erfolgreich wäre, gäbe es nicht so viele Abhängige, die noch immer elendig verrecken, weil es eben mit kontrolliertem Trinken nicht geht...


    Hier im Forum sind die Spezialisten, die es selbst mehr als einmal versucht haben und gescheitert sind.

    Und nun zufrieden trocken leben ohne Alkohol.


    Liebe Grüße

    Aurora

    Liebe Nova,


    ich finde es super, wie du das jetzt durchziehst. Trotz all des Schmerzes.

    Viel Spaß beim Shoppen mit deiner Tochter, das habe ich damals auch mal gemacht, nach der Trennung, und das war ein absolut toller Tag. Das wünsche ich dir auch.


    Liebe Grüße

    Aurora

    Liebe Kloane,


    mein herzliches Beileid...


    Dass die Mutter verstirbt ist schon ein schlimmer Verlust.

    Aber das eigene Kind gehen lassen zu müssen, ist unbegreiflich. Ich habe das auch erlebt.


    Ich nehme dich einfach in den Arm, wenn du magst.


    Aurora

    Hallo Marli,


    na logisch macht dir das Angst! Es ist ja auch ein Berg und es sind viele Dinge, die da geregelt werden müssen. Ganz klar.


    Vielleicht gehst du alle einfach Schritt für Schritt an. Zum Beispiel kann es sehr hilfreich sein, dich bei einem Anwalt für Familienrecht zu informieren. Was es überhaupt für Möglichkeiten gibt, was deine Rechte sind, was deine Pflichten. Dann hast du ein wenig mehr Durchblick.


    Und bei deinem Vater unterzukommen ist vielleicht wirklich keine schlechte Idee. Mal Abstand zu haben von ihm, Zeit zum Überlegen und so.


    Und natürlich wird alles nicht von heute auf morgen umzusetzen sein. Das wäre toll, wenn es ginge. Aber es ist wichtig, dran zu bleiben. Aktiv zu bleiben, nach vorne zu schauen und vor allem realistisch auf alles zu sehen. Kinder sind immer die schwächsten Mitglieder einer Familie. Und mit einem abhängigen Elternteil (oder sogar zwei Abhängigen) aufzuwachsen macht viel in Kindern kaputt. Sehr viel.


    Liebe Grüße

    Aurora

    Hallo Marli,


    das, was du über das Gespräch zwischen dir und deinem Mann beschreibst, ist sowas von typisch. Ich kenne das auch aus eigener Erfahrung und weiß, was das mit einem macht. Da wirst du völlig verdreht von. Mal bist du die Schuldige an seiner Sauferei, mal liebt er dich, mal sagt er dir, dass er nun aufhören würde, dann hält er sich aber ein Hintertürchen offen. Und so wirst du angezogen und weggestoßen und bist völlig verwirrt und durcheinander. Traust deinen Wahrnehmungen nicht mehr. Sowas erzeugt Abhängigkeit und zwar bei dir.


    Oder bei mir damals. Immer wieder kam die Hoffnung auf, dass es/er sich nun ändern würde. Und ich zweifelte an mir selbst und dachte, es ist bestimmt alles nicht so schlimm, ich mache es nur so schlimm. Jedes Schrittchen, das er scheinbar auf mich zumachte, sah ich als Erfolg. Und dann - Peng - nach einer kurzen Zeit war alles wie immer.


    Lass dich nicht einlullen, vor allem der Kinder wegen. Solange er nur redet und mehr nicht, solange ändert er auch nichts.


    Liebe Grüße

    Aurora

    Hallo Wallnuss,


    Aber was kann ich als Angehörige tun?

    Das Einzige, was du tun kannst, ist für dich zu sorgen. Und für dein Kind. Du kannst nur dein eigenes Leben beeinflussen und es dir so angenehm wie nur möglich machen.



    Und so muss ich ja trotzdem zuschauen wie er trinkt.

    Wieso musst du zuschauen? Wer zwingt dich denn dazu?


    Na dann muss ich ihn sein Leben leben lassen

    Genau!


    Und du lebst deins. Anders geht das nicht. Und zu den leeren Flaschen, was willst du da sagen? Ihm das vorzuhalten bringt nichts und er weiß selbst auch, obwohl er es nicht zugeben wird wahrscheinlich, dass er zu viel trinkt. Einfach versuchen zu ignorieren, was du siehst, ist am besten. Denn so umgehst du auch Diskussionen, die daraus entstehen und die zu nichts führen und nur Energie fressen.


    Liebe Grüße

    Aurora

    Liebes röschen,


    einmal Co - immer Co... hm.


    Ich kann von mir sagen, dass ich viele Dinge, Verhaltensmuster, noch immer habe. Denn das gehört zu meiner Persönlichkeit dazu. Und es sind durchaus auch Strukturen, die ich an mir sehr mag.


    Aber es ist für mich immer die Gefahr, da wieder reinzurutschen. Alkohol spielt dabei in meinem Leben auch keine Rolle mehr. Es gibt, wie du ja auch sagst, viele andere Situationen, die ähnlich ablaufen. Wie zwischen einem Alkoholiker und einem Coabhängigen. Und da setze ich an. Ich erkenne schnell, wenn ich in sowas reinkomme. Und kann das dann ändern. Mal geht das ganz schnell mal etwas langsamer. Aber ich lande nie mehr da, wo ich mal war. Und das ist gut so.


    Das meinte ich, man muss so achtsam sein, um sich nicht mehr zu verlieren. das bin ich, auch wenn manchmal der Schalter klemmt.

    Genau so kenne ich das auch.


    Liebe Grüße

    Aurora

    Liebe Paula,


    das Verhalten, das dein Mann da gerade an den Tag legt, kenne ich ähnlich auch von meinem ersten Mann. Und es hat mich immer sehr durchgeschüttelt. Da waren Ängste, ob er sich tatsächlich umbringt, wie ich ihn vorfinde, wenn ich nach Hause komme. Da war Hoffnung und dann wieder Verzweiflung, Angst vor den ersten konsequenten Schritten. Und vieles mehr.


    Du hast gerade viele Baustellen gleichzeitig. Zuerst mal deine Mutter, die verstorben ist. Dazu möchte ich dir mein herzliches Beileid sagen. Ich weiß nicht, wie euer Verhältnis war aber Trauer ist garantiert da. Vielleicht findest du einmal am Tag einen Zeitpunkt, an dem du trauern kannst. Um deine Mutter.


    Die alte Firma löst sich auf aber du hast eine neue Perspektive, habe ich so verstanden. Okay, das ist dann so, da kannst du nix dran machen.

    Dein Körper zeigt dir, dass deine Grenzen ausgeschöpft sind. Also gönn ihm Gutes, so gut es gerade geht. Es muss nichts Spektakuläres sein. Eine kurze Meditation oder einfach ein Kaffee unterwegs nach dem Einkaufen. Oder eine neue Gesichtspflege... etwas, was zu dir passt und was machbar ist gerade.


    Ich habe damals immer Musik gehört auf allen Wegen, die ich zu tun hatte. Immer Knöppe inne Ohren. Das war meine Auszeit und hat mir gut getan.


    Was ich inzwischen auch lernen musste, was aber sehr hilfreich ist, das ist, nicht in ferner Zukunft zu denken. Was hätte, könnte, sollte, müsste sein. Sondern dass ich das erledige, was heute und morgen ansteht.


    So, jetzt hab ich den Faden verloren, tut mir leid. Ich bin unterbrochen worden in meinem Schreibfluss :rolleyes:


    Egal. Ich hoffe, du kannst trotzdem mit meinem Beitrag was anfangen.


    Liebe Grüße

    Aurora