moin zusammen!

  • Hallo tony,

    Herzlich Willkommen hier im Forum

    Ich kann mich Annikas Worten nur anschließen, eine Entgiiftung ist sinnvoll und nötig.

    Die Panikattacken kommen meist vom Saufen, ich hatte das auch und es wird noch schlimmer. Seitdem ich trocken bin, hatte ich nie wieder eine Panikattacke.

    Lieben Gruß an Dich
    Lilly

  • Hallo tony,

    Rückfälle gehören zu unserem Krankheitsbild, sie passieren. Das hab ich hier gelernt.

    Du hast damals nicht Deine Therapie angetreten, obwohl das sicher besser gewesen wäre. Viele haben schon gedacht, sie schaffen es allein, einige schaffen es auch, viele aber auch nicht.Nun heißt es für Dich, von vorn anfangen. Denn Du weißt ja, hinfallen kann passieren, aber nicht wieder aufstehen ist weitaus schlimmer.

    Dein Arzt wird schon nicht meckern, wenn er sich ein wenig mit unserer Krankheit auskennt. Ich hab in meinem ganzen Leben noch keinen "meckernden" Arzt erlebt, höchstens das ich gefragt wurde, ob ich wüßte, warum mir das passiert ist mit meiner Krankheit.
    Wenn Dein Arzt sich merkwürdig benimmt oder es kommt ein dummer Spruch, was ich aber nicht glaube, dann steht es Dir immer noch frei, aufzustehen und zu gehen, wir leben hier immer noch in einem freien Land mit freier Arztwahl.

    Ich denke eher, er wird Dich beraten und eine Entgiftung einleiten und Du kannst derweil einen neuen Antrag auf eine Langzeit vorbereiten. Dann hast Du eine solide Grundlage, um an Deiner Trockenheit arbeiten zu können. Als SHG kannst Du uns wählen, denn wir verstehen und als solche und sind mit Sicherheit eine gute Wahl.

    Na komm, datt packst Du. Ich kenn das übrigens auch, das Haus nicht mehr verlassen zu können, keine schöne Sache, das. Und das wrid immer schlimmer, kannst Du mir glauben, Du mußt jetzt was tun.

    Wenn Du magst, kannst Du ja heut abend auch mal in den Chat reinschauen und Die vielleicht noch ein wenig Mut machen lasseen, wir sind dort so ab ca.. 20:00 Uhr.

    Lieben Gruß an Dich
    Lilly

  • Hi Tony,

    schön, dass Du hierhergefunden hast, hier kannst Du reden, ohne direkt unter Leute gehen zu müssen, das ist für den Anfang doch schon mal was, oder? Und die Rechtschreibung ist hier sowas von piepegal...

    Da ich selbst erst seit einer guten Woche ernsthaft mit dem Trinken aufhören will, kann ich Dir nicht viel erzählen, außer, dass es mir mit jedem Tag, an dem ich nicht trinke, besser geht. Ich habe für mich selbst aufgehört zu trinken, aber die strahlenden Blicke meiner Kinder tun mir gut - vielleicht freut sich Deine Schwester ja bald genauso für Dich!

    Ich wünsche Dir, dass es bei Dir schnell mit dem Entzug und der Entwöhnung klappt, ich drücke Dir beide Daumen!!!

    LG, Meni

  • Hi Tony,


    willkommen auch von mir hier.
    Du brauchstvorm Arzt keine Angst zu haben,dass Du es nicht geschafft hat.
    Überwinde Deinen Schweinehund und gehe hin.
    Wir sind nicht wie Katzen und haben 7 Leben,leider haben wir nur eins und das müssen wir pflegen.


    LG Peter Pan

  • Hallo Tony,

    Auch von mir ein herzliches Willkommen hier.

    10-15 halbe am Tag? Das kenn ich doch irgenwoher.
    Das schaffst Du alleine nicht mehr. Das Du Panikattacken hast glaube ich Dir aufs Wort. Das müsste sich wieder auf ein erträgliches Mass minimieren, wenn der Aklkohol draussen ist.
    Erst dann kannst Du schauen, ob und wie stark Du tatsächlich an Depressionen leidest, und ob und wie das behandelt wird.

    Die Tabletten stehen mit dem Alkohol in Wechselwirkung, das heisst Sie bewirken genau das Gegenteil.

    Wenn du nochmal zu dem Arzt gehst, wirst Du wieder eine Entgiftung machen. Da wirst Du auch nicht scheel angeschaut, da das bei unserer Krankheit an der Tagesordnung ist.

    Wo hast Du denn entgiftet? ( ich komme selber aus Hannover, deshalb frage ich).

    Du musst jetzt auch nicht mit aller Gewalt versuchen, nüchtern zu werden, bevor Du in die Entgiftung gehst. Von wegen guter Eindruck und so...., ich hab das mal versucht bei der Menge und bin auf der Intensivstation gelandet. Das kann tödlich ausgehen.

    Du hast es eben beim erstenmal nicht geschafft, dafür gibt es Gründe, und da muss man eben schauen. Kein Grund aufzugeben oder sich zu schämen. Du bist einfach krank, und das wird auch von den Ärzten und den Kliniken so gesehen.
    Hinfallen ist nicht schlimm, das Aufstehen ist wichtig.

    Packs nochmal an- So ist das doch kein Leben, ich weiss wovon ich schreibe....

    Viele Grüsse

    White

    m. , Bj. 67 :wink: , abstinent seit 2005

    Wir gehen unseren Weg, weil wir nur den Einen haben. Hätten wir mehrere zur Auswahl, wären wir total zerrissen und unglücklich. Einzig die Gestaltung unterliegt uns in gewissen natürlichen Grenzen.

  • Hallo Tony,

    na, das hätte ich Dir jetzt auch vorgeschlagen mit der MHH. Das bietet sich doch geradezu an bei Dir. Das solltest Du in jedem Fall anstreben, nicht nochmal in ein ein normales Krankenhaus. In der MHH hast Du einfach viel mehr Möglichkeiten, Suchtberatung, Gruppengespräche, Psychologen. Wenn Du Deinem Arzt die Trinkmenge nennst, sollte es auch ohne Vorstellungsgespräch gehen. Du bist nicht in dem Zustand in dem man Beratungsgespräche führt.

    Der Arzt müsste das für Dich in die Wege leiten können. Du solltest schnell handeln, Deine Trinkmenge ist wirklich bedenklich.

    Dann gehts auch bald wieder aufwärts. Ich wünsch Dir viel Kraft.

    Gruss

    White

    m. , Bj. 67 :wink: , abstinent seit 2005

    Wir gehen unseren Weg, weil wir nur den Einen haben. Hätten wir mehrere zur Auswahl, wären wir total zerrissen und unglücklich. Einzig die Gestaltung unterliegt uns in gewissen natürlichen Grenzen.

  • Hallo Tony,

    Die MHH ist ganz sicher eine gute Wahl.
    In meinem Krankenhaus fand auch keine richtige Beratung statt, was ich nun machen kann, mir wurde vom Oberarzt gesagt, ich müsse direkt im Anschluss in eine Langzeittherapie, das wäre aber hier in der Nähe die Geschlossene Psychatrie gewesen, da wollte ich auf keinen Fall hin.
    Ich habe es geschafft, auch so trocken zu werden und bis heute zu bleiben..
    Das wäre aber nicht ohne die Hilfe meiner Familie gelungen.

    Du mußt dich aus den Kreisen zurückziehen, wo gesoffen wird, das geht einfach nicht gut. Und wenn das sogar die eigene Familie ist, dann muß man auch das tun. Das ist sicher sehr schwer, aber es geschieht ja nur zu Deinem eigenen Besten.
    Das Leben, so wie Du es momentan führst, datt iss doch nix mehr.

    Du hast jetzt noch die Chance, Dein Leben zu ändern, verliere bitte nicht noch mehr Zeit. Das Leben ohne Alkohol ist nämlich sehr schön, das kannst Du mir glauben.

    Lieben Gruß an Dich
    Lilly

  • Hallo Tony,

    Du kannst Dir in etwa vorstellen, was wir Dir schreiben.

    Geschrieben werden muss es trotzdem.

    Wenn Du Dich in dem Zustand befindest, den ich in Erinnerung habe, befindest Du Dich in Lebensgefahr. Mit den Aponal wird das alles noch schlimmer. Wenn Du das so durchziehst, mit den Tabletten, ohne Bier, ohne Arzt, gehst Du durch die Hölle.
    Ruf wenigsten Deinen Arzt an und schildere Ihm die Situation. Er kümmert sich dann um Dich.

    Das Du vor allem Angst hast ist völlig normal. Das liegt an Deinem Zustand, aber das geht in der Entgiftung wieder weg.

    Im übrigen kannst Du Dir jetzt auch jederzeit einen Notarztwagen rufen.
    Wenn du denen erzählst was Du da machst, schicken die Dir sofort jemanden. Daran siehst Du wie ernst die Situation ist.

    Bist du eigentlich alleine??

    Mensch Tony, sitz nich da, und warte was passiert.

    Ich mache mir wirklich Sorgen

    Gruss

    White

    m. , Bj. 67 :wink: , abstinent seit 2005

    Wir gehen unseren Weg, weil wir nur den Einen haben. Hätten wir mehrere zur Auswahl, wären wir total zerrissen und unglücklich. Einzig die Gestaltung unterliegt uns in gewissen natürlichen Grenzen.

  • Oh mann, Tony, Du drehst Dinger.....

    Ich hab Dich ja gewarnt. das mit den Zähnen kenne ich , das kommt vom zu hohen Blutdruck.

    Mannomannomannomann........Du musst unbedingt zum Arzt. Sieh zu das Du das wirklich hinbekommst, sonst zerreisst es Dich noch.
    Wie gesagt, Du kannst Dir auch jederzeit einen NAW kommen lassen.

    Lass von Dir lesen

    Gruss

    White

    m. , Bj. 67 :wink: , abstinent seit 2005

    Wir gehen unseren Weg, weil wir nur den Einen haben. Hätten wir mehrere zur Auswahl, wären wir total zerrissen und unglücklich. Einzig die Gestaltung unterliegt uns in gewissen natürlichen Grenzen.

  • Hallo Tony,

    mit Sicherheit wird dich dein Arzt gleich zur stationären Entgiftung einweisen. Du musst dir auch keine Gedanken machen. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass dort alle sehr nett sind und sich sehr um einen kümmern. Es sieht keiner auf dich herab. Es ist auch nicht schlimm, wenn du nicht nüchtern dort erscheinen solltest.

    Du wirst sehen, nach ein paar Tagen fühlst du dich schon wieder viel besser (obwohl du das jetzt vielleicht noch nicht glauben magst).

    Ich drücke dir die Daumen. Du schaffst das!

    Viele Grüße

    pauly

    Es ist nicht leicht, das Glück in sich selbst zu finden,
    doch es ist unmöglich, es anderswo zu finden.

    Agnes Repplier

    Abstinent seit Oktober 2006

  • Ich drücke Dir beide Daumen, Tony! Wie schwer oder leicht alles wird, wirst Du dann ja im Verlauf der Zeit sehen, aber Du hast jetzt einen ganz wichtigen Schritt gemacht - ich freu mich mich so darüber! Jemand, der es selber nicht besser weiß, kann meine Gefühle bestimmt nicht nachvollziehen, aber ich empfinde fast Glück, wenn jemand den Mut findet, sich wieder an das Leben heranzutasten.

    LG, Meni

  • Hallo Tony,

    wenn Du schon an einen Strick denkst, kann es ja nur noch besser werden. Wie wäre es, wenn Du in die Notaufnahme des nächsten Krankenhauses gehst?

    LG, Meni

  • Hallo Tony,

    du solltest schon zusehen, das Du Dich so schnell wie möglich wieder in die Medi begibst. Du musst wieder entgiftet werden. Es wird doch ab jetzt nur noch schwerer.
    Ich weiss ja nicht, was Dir da so erzählt worden ist bei dem Vorstellungsgespräch , aber Bad Reeburg ist kein Erholungsheim und auch nicht so gedacht. Aber da wird Dir geholfen und Du hast danach eine reele Chance trocken durchs Leben zu gehen.

    Packs wieder an, ruf die Klinik an, die Nummer hast Du sicher.

    Viele Grüsse

    White

    m. , Bj. 67 :wink: , abstinent seit 2005

    Wir gehen unseren Weg, weil wir nur den Einen haben. Hätten wir mehrere zur Auswahl, wären wir total zerrissen und unglücklich. Einzig die Gestaltung unterliegt uns in gewissen natürlichen Grenzen.

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