Vorstellung

  • Hallo Peter,
    und Herzlich willkommen hier im Forum und unserer SHG.

    Zitat von noelle12

    Ich leide schon lange unter Angstzuständen und Panikattacken, und habe viele, viele Therapien gemacht, stationär, Tagesklinik, und jede Menge Antidepressiva verschrieben bekommen, habe immer aufmerksam auf mein Alkoholproblem gemacht, aber irgendwie wurde es nie beachtet.

    Ich bin seit dem 19.11.06 alkoholabstinent, habe im Sommer diesen Jahres 3 Monate auch abstinent gelebt, und dann bin ich mit meiner Frau zu meinem Vater in die Toscana gefahren, Sommer, gutes Essen, und 50 Liter roten und weissen Wein in der Cantina, und ich bin wieder rückfällig geworden (warum muss ich mich so quälen und so, ihr wisst, was ich meine). Meine Frau hält aber zu mir, und ich glaube, sie gibt mir ein Chance, es zu packen, sie trinkt überhaupt keinen Alkohol und hat deshalb natürlich eine Aversion gegen angetrunkene Ehemänner, ist ja klar.

    Ich hatte auch oft Angstzustände, als ich noch trank. Die kamen bei mir vom Alk. Als ich begann, trocken zu werden, waren sie verschwunden, ich hatte nie wieder einen. Natürlich kann ich jetzt nicht sagen, das es bei Dir auch nur von Alk kommt, ist ja klar.

    Du wirst in Deinem ganzen Leben immer wieder mit Alk konfrontiert werden, machmal auch in Situationen, wo Du gar nicht damit rechnest. Das sind dann so die Stolperfallen, denen man am besten aus dem Weg gehen sollte. Aber der feste Wille, nie mehr zu trinken, muß auch da sein, sonst wird man immer wieder fallen. Willst Du denn für immer auf Alkohol verzichten ?

    Wenn ja, dann kannst Du hier Hilfe finden, denn das ist unser aller Ziel. Du wirst hier Ratschläge bekommen und wir können Dich gern auf Deinem Weg in die Trockenheit begleiten.
    Und das Deine Frau nichts trinkt, ist eine gute Voeraussetzung, die leider auch nicht immer alle haben. Mach das beste draus, aber trocken werden mußt Du für Dich ganz allein wollen, sonst macht es keinen Sinn. Nur aufzuhören, damit Deine Frau Dich nicht für immer verläßt, wird nicht auf Dauer erfolgreich sein.

    Lieben Gruß an Dich
    Lilly

    Bist Du Dir sicher, ob Du alkoholabstinent gelebt hast, oder hast Du nur eine Trinkpause gemacht ?

  • Hallo Peter,

    auch von mir ein herzliches Willkommen im Forum.

    was ich jetzt noch nicht so verstanden habe:
    Ist die Alkoholkrankheit bei Dir eigentlich diagnostiziert, bzw. strebst Du eine Behandlung der Alkoholkrankheit an in Bochum, oder geht es da um Depressionen??
    Bist Du Dir im klaren über Dein Krankheitsbild?

    Trinkpausen können sehr lange dauern, das hat wenig mit trocken leben zu tun. Die Motivation das Du evtl. Deine Partnerin verlierst wird nicht ausreichen.

    Du schaffst das, wenn Du wirklich willst. Und dafür wünsche ich Dir viel Kraft.

    Viele Grüsse

    White

    m. , Bj. 67 :wink: , abstinent seit 2005

    Wir gehen unseren Weg, weil wir nur den Einen haben. Hätten wir mehrere zur Auswahl, wären wir total zerrissen und unglücklich. Einzig die Gestaltung unterliegt uns in gewissen natürlichen Grenzen.

  • ...Rosenquarz.....na klasse, ich glaubs nicht...

    Na, dann weisst Du ja wo es langgeht und ich hoffe wir können Dir viel dabei helfen einen trockenen Weg zu gehen.

    Viele Grüsse

    White

    m. , Bj. 67 :wink: , abstinent seit 2005

    Wir gehen unseren Weg, weil wir nur den Einen haben. Hätten wir mehrere zur Auswahl, wären wir total zerrissen und unglücklich. Einzig die Gestaltung unterliegt uns in gewissen natürlichen Grenzen.

  • Zitat von noelle12

    wo ich schon überall war, man glaubt es kaum, ich hab sogar schon mal bei einer "Heilerin" die Diagnose "Elektrosmog ist Ihr Problem" bekommen, und den Rat, ich sollte mir Rosenquarz vor den Computer stellen, aber was macht man nicht alles, wenn man verzweifelt ist und keinen Ausweg mehr sieht...

    Dann habe ich getrunken, um meine wirklich höllischen Panik- und Angstzustände irgendwie zu mildern, aber, wie ihr alle wisst, ist das natürlich schwachsinnig, ich wusste mir eben nicht weiter zu helfen, als den Teufel mit Beelzebub austzureiben. So bin ich weiter dahin gelangt, wo ich heute bin, habe so gut wie alles verspielt, aber nie extra, hab mich immer nur so vor meinen Körperzuständen gefürchtet und dadurch alles noch schlimmer gemacht. Ich hoffe, dass es mir jetzt gelingt, einen anderen Weg einzuschlagen, ich hab ja auch nicht mehr soo viel zeit...
    seid alle gegrüsst... peter :)

    Hallo Peter,

    wenn ich Dich so lese, dann seh ich schon, das Du wirklich aufhören willst. Das ist die beste Voraussetzung. Die Panikattacken kommen vom Alkoholentzug, der Körper reagiert dann so, weil er unbedingt an seinen Stoff ranwill. Man denkt dann, man kann nicht mehr ohne ruhig werden, gell? Ich habe das leider noch sehr gut in Erinnerung, allerdings auch, das ich die Dosis immer mehr steigern mußte. Es war am Ende bei mir so weit, das ich kaum noch das Haus verlassen konnte, aus Panik, das es wieder losgeht. Ich bin eigentlich nur noch raus, um mir neuen Alk zu besorgen.
    Als ich trocken wurde, wartete ich noch auf die Panikattacken, und wie ich dann damit umgehen würde, denn trinken wollte ich nie wieder. Aber der Alkohol war nach meiner Entgiftung raus aus dem Körper, ich bekam einfach keine mehr.

    Ich hoffe auch, das Du einen anderen Weg einschlagen kannst, vielleicht auch mit unserer Unterstützung ? Du kannst noch sehr viele, schöne Jahre vor Dir haben, mit Saufen aufzuhören ist es ja nie zu spät. Und die kommenden Jahre werden dann sehr viel schöner sein, befreiter, weil man nicht mehr trinken muss. Bei mir war es am Ende ein Müssen, ich konnte nicht mehr anders, ich war einfach zu süchtig nach Alk.
    Seitdem ich trocken bin, kann ich endlich wieder glücklich leben, und alles ganz anders erleben, viel intensiver. Ich sehe heut wieder Dinge, die mir während meiner Saufzeit verborgen geblieben sind. Aber das geht wohl fast allen so, man hat sich einfach zu lange betäubt und ist immer mehr abgestumpft. Das kommt aber alles wieder, manchmal sogar mit erschreckender Heftigkeit. Aber es ist auch sehr schön, alles wieder wahrnehmen zu können und alles machen zu können, ohne den Gedanken zu haben, so und wann bekomm ich den nächsten Alk. Darum dreht sich am Ende nämlich das gesamte Denken.

    Ich hoffe, das Du Dich aus der Sucht befreien kannst, einfach ist es nicht, aber es wird mit der Zeit immer leichter, allerdings darf man nie übermütig oder überheblich werden, so nach dem Motto: Ich hab das nun wieder im Griff.
    Das funktioniert bei uns Alkies nämlich nicht, wir werden nie kontrolliert trinken können, aber das weißt Du sicher bereits selber. Wenn wir wieder trinken, werden wir mit hoher Wahrscheinlichkeit rückfällig. Aber man kann dem gezielt entgegenwirken.

    Und sorry, wenn ich jetzt jemanden auf den Schlips trete, aber die Rosenquarz-Story hat mich eben ein bisschen zum Schmunzeln gebracht, ich glaube, wenn das helfen würde, wären Rosenquarze SEHR TEUER :lol: und die Ausbeutung dieses schönen Steines stände unmittelbar bevor :lol:

    LG
    Lilly

  • Hallo Peter,

    willkommen auch von mir.
    Es ist schon ein schönes Gefühl das Leben trocken zu erleben,auch wenn es nicht immer einfach ist.
    Ich wünsch Dir alles Gute auf dem Weg zur Trockenheit.

    LG Peter Pan

  • Hallo noelle12!!
    Herzlich willkommen hier bei uns!!
    Es ist sehr gut das Du jetzt gewillt bist eine Alkoholspezifische Therapie zu unternehmen.Ich weiß es ist jetzt besonders schwer für Dich in Deiner
    jetzigen Lebenssituation,aber versuche jetzt bitte erst einmal an Dich zu denken.Dieses sich selbst erst einmal am wichtigsten nehmen ist jetzt absolut wichtig für Dich,denn Du musst für Dich jetzt erst einmal trocken bleiben,um die richtigen Entscheidungen zu treffen.Ich denke in deinen voran gegangenen Therapien hast Du zwar erwähnt,das Du ein Alkoholproblem hast,es wohl aber nicht für allzu wichtig genommen,denn sonst hättest Du es mit entschiedener Härte offenkundig gemacht,und bei nicht Beachtung in der Therapiestätte diese gewechselt,es war wahrscheinlich erst einmal die schnelle Hilfe die Du dort hattest im Bezug auf deine andere Erkrankung.Aber jetzt lieber Peter bei all Deinen Umständen packe es an für Dich trocken zu bleiben,denn Du bist es der etwas unternehmen muss damit alles wieder ins Lot kommt.Du musst es für Dich tun,alles andere ist momentan zweitrangig,denn alles andere kommt von selbst,natürlich nur in Anbetracht das Du trocken bleibst.

    Und dafür wünsche ich Dir alles erdenklich gute!!!
    Liebe Grüße sendet Dir,Andi

  • Hallo Peter,

    wieso soll da nichts mehr kommen? War halt grad niemand parat. :)

    Das mit Deinem Rückfall ist ja schließlich nicht mit dem Untergang der Welt gleich zu setzen. Allerdings ist es jetzt schon an Dir, weiter zu machen.
    Geh zu der angestrebten Entgiftung. Ich jedenfalls habe die Erfahrung gemacht, dass mich diese Zeit in der Entgiftung wach gerüttelt hat. Die Zeit hat mir sehr gut getan. Auf meine Langzeittherapie warte ich noch.

    Lass Dir helfen! Das ist keine Schande. Ganz im Gegenteil!

    Ich drück Dir die Daumen.

    Viele Grüße

    pauly

    Es ist nicht leicht, das Glück in sich selbst zu finden,
    doch es ist unmöglich, es anderswo zu finden.

    Agnes Repplier

    Abstinent seit Oktober 2006

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