und noch ein Neuer

  • Hallo zusammen,

    bin der schreck und sehe auch so ähnlich aus. Ich bin alkoholkrank, was ich selbst längst wusste und nun vom Arzt bestätigt bekommen habe. Anlass des Arztbesuches war, daß es mir körperlich derartig schlecht ging, daß ich schon morgens eine Flasche Wein brauchte um Zitterhände, wacklige Beine und Übelkeit zu „beseitigen“.

    Morgen gehe ich zur Entgiftung in ein Krankenhaus. Mein Arzt prognostizierte eine Aufenthaltsdauer von 10 Tagen. Was dann folgen wird weiss ich noch nicht. Im Khs werden mir dann wohl die weiteren notwendigen Schritte erläutert.

    Der Arzt, bei dem ich vor vier Tagen war, empfahl mir, ruhig maximal eine Flasche Wein wie gehabt zu trinken, damit ich keine Entzugserscheinungen bekomme und noch vor der Entgiftung zusammenklappe.

    Ich hatte ein schreckliches Peinlichkeits-Gefühl mit meinem Problem zum doc zu gehen; aber der Arzt war sehr verständnisvoll und verriet mir, dass viel mehr Menschen alkoholkrank seien, als es allgemein bekannt sei und ich meine Krankheit nicht als Schande ansehen solle.

    Morgen früh geht es also los. Ich habe einen Laptop, den ich mitnehmen und benutzen will, wenn es erlaubt ist. Dann melde ich vllt. mal um über die „Prozedur“ zu berichten. Angst habe ich überhaupt keine, weil ich weiss, daß es mir wieder besser gehen muss. Sonst wartet wohl die „schwarze Kiste“ auf mich.

  • Hallo schreck,

    Dann wünsche ich Dir alles gute bei Deiner Entgiftung.

    Schlimm ist die nicht, Du bekommst ein sauberes Bett, wirst gut versorgt und die Entzugssymtome werden mit Medikamenten gelindert.

    Ob Du im KH weitergehend beraten wirst, weiß ich nicht, es ist schliesslich nur eine Entgiftung.
    Oft ist dort kein geschultes Personal, manchmal aber auch doch, weiß man vorher nicht.

    Ich denke, Dein Laptop wirst Du dort nicht benutzen dürfen, mir ist jedenfalls kein KH bekannt, wo das möglich wäre. Aber es gibt wohl in vielen mittlerweile PC mit Internetanschluss, ist aber nicht grad billig, also Kleingeld mitnehmen.
    Evtl. noch die nötige Telefonkarte im KH besorgen und EC-Card braucht man auch manchmal.

    Die Entgiftung ist aber nur ein wichtiger Grundstein auf dem Weg in die Trockenheit.
    Danach beginnt die Arbeit an Dir selbst. Dazu geht man in SHG.
    Wir hier sind auch eine eigenständige SHG und haben im Vorteil zu anderen 24 Std. durchgehend geöffnet. :D

    Wie begleiten Dich gerne auf Deinen weiteren Weg in die Tockenheit, wenn Du möchtest.
    Du wirst hier immer Rat und Unterstützung finden.

    Kann aber auch sein, das Dir eine Therapie angeboten wird, man wird sehen.

    Bis denne
    LG
    Lilly

  • Hallo zusammen,

    vielen Dank für den freundlichen Empfang. Das ist nett von Euch.

    Gerade habe ich mir noch ein paar Süßigkeiten und etwas Obst im Supermarkt gekauft. Da steht doch wahrhaftig eine Promotion-Tante am Ausgang und verschenkt 0,33 l Flaschen B...´s Bier. Welche Verlockung ! Habe das Geschenk nicht angenommen. Meinte aber, daß die anderen mir bis zum Auto nachgeguckt haben, weil ich die Flasche nicht mitgenommen habe. Wird wohl Einbildung gewesen sein.

    Mein Laptop hat übrigens eine wlan-Karte. So werde ich wohl online sein können, denn da ist ein hotspot in der Nähe.

    Bis morgen, denke ich (dann im Suchtbereich ?)

    LG von schreck

  • Hallo Schreck,

    herzlich willkommen hier in unserem Forum!

    Der Entschluss zur Entgiftung im KH war eine richtige Entscheidung. Drück Dir die Daumen.

    Wenn das mit dem Hotspot klappt, dann meldest Du Dich ja wieder aus dem KH, wenns Dir dann wieder besser geht.

    Bis dann...

    Viele Grüße

    pauly

    Es ist nicht leicht, das Glück in sich selbst zu finden,
    doch es ist unmöglich, es anderswo zu finden.

    Agnes Repplier

    Abstinent seit Oktober 2006

  • Hallo pauly,

    wenn ich es richtig in Erinnerung habe, bist Du doch auch im Khs. bzw. Therapie. Wie lange wirst Du noch dort sein ?

    LG schreck

  • Hi Schreck,

    ja, das hast Du richtig in Erinnerung! :wink:

    Ich bin auf einer 16-wöchigen Langzeittherapie. Ich kam hier kurz vor Weihnachten an (nach einer 3-wöchigen Entgiftung in einer PLK) und bin jetzt noch 11 Wochen hier. Ich fühl mich schon richtig heimisch und habe bisher schon viel für mich mitnehmen können.

    Eine riesige, zusätzliche Unterstützung erfahre ich natürlich durch unser Forum hier und meiner 'realen' SHG.

    Also, dann mal ran an die Buletten morgen!

    Liebe Grüße

    pauly

    Es ist nicht leicht, das Glück in sich selbst zu finden,
    doch es ist unmöglich, es anderswo zu finden.

    Agnes Repplier

    Abstinent seit Oktober 2006

  • hallo schreck!
    hast einen guten arzt gehabt der dir gesagt hat wie man den schritt bis zur entgiftung übersteht.
    vor der entgiftung brauchst du keinen bammel haben, denn dort sind betroffene die das gleiche problem haben.dort sind auch sozialarbeiter die weitere schritte mit dir besprechen. wünsche dir toi,toi,toi dabei.

    gruss heinrich

    Der Mensch muss sich verändern wollen.
    Sonst ist jedes Bemühen sinnlos, jedes Wort zuviel und jede Anstrengung vergebens.

  • Hallo schreck,
    auch von mir ein herzliches Willkommen bei uns im Forum,und unserer SHG.Ich wünsche Dir viel Erfolg bei deiner Entgiftung!Wir lesen uns.

    Liebe Grüße,Andi

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