An die trockenen Alkoholiker

  • hallo xyz

    erst mal willkommen bei uns.

    nach dem was du schilderst fürchte ich das da schon eine abhängigkeit da ist, es ist ja nicht die menge oder die art des alkohols, sondern der umgang damit. du richtest deinen tagesablauf schon nach dem trinken aus, deine gedanken kreisen um alk, du empfindest verzichtsgedanken weil du nicht trinken darfst. für mich waren das anzeichen das ich süchtig bin.

    ich denke dir geht das auch so sonst wärst du nicht hier.

    zum kalten entzug kann ich dir nur sagen das jeder anders ist, es kann 99 mal gut gehen beim 100 gehts schief. es ist zu gefährlich, wenn du lernen willst abstinent zu leben, und nur so bekommst du die krankheit in den griff, ist der erste schritt seine krankheit als solche zu akzeptieren, dann zum arzt, ganz offen alles besprechen und nach einer eingehenden untersuchung festlegen wie es weiter geht.
    es ist von dir und deiner konstitution abhängig ob dich der arzt ins kh zur entgiftung schickt oder ob du ambulant entgiftest. ob du eine therapie, auch da gibt es ambulante, machst oder eine shg besuchst. darüber solltest du mit ihm sprechen.

    verzichtsgedanken sind nasses denken, ich war nach der entgiftung froh nicht trinken zu müssen, ich wollte nicht mehr trinken. darin liegt der große unterschied, natürlich darf ich trinken, wer will mich hindern, ich will nicht, das ist der springende punkt. sein denken und handeln zu verändern.

    ich hoffe das hilft dir etwas weiter

    gruß doro

    Alkohol ist ein prima lösungsmittel es löst familien arbeitsverhältnisse freundeskreise und hirnzellen auf.
    trocken seit 18.10.2001

  • hallo xyz!
    sei erst einmal herzlich gegrüsst. es ist gut dass du dir gedanken über dein trinkverhalten machst und dich entschlossen hast was dagegen zu unternehmen. mit dem entzug ist es so eine sache.am sichersten wäre eine entgiftung. falls du aber keinerlei entzugserscheinungen hast schwitzen trockenkotzen zittern unruhe so kannst du es auch zuhause probieren. sollte aber was eintreten so mache dich zu einem arzt.
    da du viel an alk denkst ist der druck in dir doch gross. denke von tag zu tag. was ich heute geschafft habe kann ich auch morgen schaffen.

    Im Gegenteil, mir ging es blendend, hatte auch Prüfungen zu der Zeit (bin Studentin) und konnte die Zeit gut nutzen und war froh nicht ständig die Beschaffungsproblematik zu haben ;)

    du hast es doch schon mal gemacht und kennst das gute gefühl welches du damals hattest. das sollte dich erst recht motivieren.

    herzlichen gruss heinrich

    Der Mensch muss sich verändern wollen.
    Sonst ist jedes Bemühen sinnlos, jedes Wort zuviel und jede Anstrengung vergebens.

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