hallo xyz
erst mal willkommen bei uns.
nach dem was du schilderst fürchte ich das da schon eine abhängigkeit da ist, es ist ja nicht die menge oder die art des alkohols, sondern der umgang damit. du richtest deinen tagesablauf schon nach dem trinken aus, deine gedanken kreisen um alk, du empfindest verzichtsgedanken weil du nicht trinken darfst. für mich waren das anzeichen das ich süchtig bin.
ich denke dir geht das auch so sonst wärst du nicht hier.
zum kalten entzug kann ich dir nur sagen das jeder anders ist, es kann 99 mal gut gehen beim 100 gehts schief. es ist zu gefährlich, wenn du lernen willst abstinent zu leben, und nur so bekommst du die krankheit in den griff, ist der erste schritt seine krankheit als solche zu akzeptieren, dann zum arzt, ganz offen alles besprechen und nach einer eingehenden untersuchung festlegen wie es weiter geht.
es ist von dir und deiner konstitution abhängig ob dich der arzt ins kh zur entgiftung schickt oder ob du ambulant entgiftest. ob du eine therapie, auch da gibt es ambulante, machst oder eine shg besuchst. darüber solltest du mit ihm sprechen.
verzichtsgedanken sind nasses denken, ich war nach der entgiftung froh nicht trinken zu müssen, ich wollte nicht mehr trinken. darin liegt der große unterschied, natürlich darf ich trinken, wer will mich hindern, ich will nicht, das ist der springende punkt. sein denken und handeln zu verändern.
ich hoffe das hilft dir etwas weiter
gruß doro