Alkoholgefährdet???

  • Hallo, ich bin neu hier und habe diesen Alktest gemacht.
    Also ich bin sowas wie ein Quartalstrinker und wenn ich anfange kann ich nicht aufhören, bis ich voll bin oder kotzen muss. Meistens am Wochenende, in der letzten Zeit war es aber auch schon so ungefähr alle drei Tage.
    Habe nun seit 6 Tagen nichts getrunken. Ja, das ganze geht nun schon sehr lange, seit meinem 17. Lebensjahr, jetzt bin ich 41 Jahre alt. Sicher gabs auch längere Pausen, aber Tatsache ist dass ich nicht aufhören kann wenn ich anfange. Was bin ich nun? Gefährdet oder Süchtig?

  • Danke für eure Antworten.
    @ Karsten Du hast recht, ich sollte nichts mehr trinken, versuche es ja schon. Zum Arzt werde ich aber nicht gehn.

    Lieben Gruss
    Ingrid

  • hallo ingrid

    erst einmal herzlich willkommen im forum.

    warum willst du nicht zum arzt? du bist mit großer warscheinlichkeit krank, da geht man zum arzt.

    doro

    Alkohol ist ein prima lösungsmittel es löst familien arbeitsverhältnisse freundeskreise und hirnzellen auf.
    trocken seit 18.10.2001

  • Hallo Ingrid ...
    und herzlich willkommen im Forum.

    Die Definition ist eigentlich ganz egal.
    Du hast massive Alkoholprobleme und kannst es alleine nicht schaffen, bist alkoholkrank.
    Der Weg in dieses Forum war der Anfang, nur bringt es nichts, wenn man bessere (bequemere) Wege meint zu kennen, und nichts annimmt.

    Wir sprechen hier aus Erfahrung von einem Tiefpunkt, den man erreicht haben muss, um neue Wege gehen zu können.
    Dieser Tiefpunkt ist schwer beschreibbar, meinen viele ihn zu haben, dennoch nicht im entferntesten sichtbar.
    Du musst aus deinem Inneren das Gefühl haben, fortan vorm Alkohol zu kapitulieren, mit ihm zu brechen, dieses Kapitel für dich immer hinter dir lassen, einen neuen Weg mit allen Mitteln beschreiten zu wollen.

    Dazu gehört es hier die Erfahrungen von Längertrockenen aufzunehmen, zu reflektieren, auch bedingungslos anzunehmen und umzusetzen. Wir wechseln hier nicht nur unsere Unterhose, etwas mehr gehört schon dazu.

    Als erster Schritt gehört nun einmal ein Arztbesuch dazu, sich offen seiner Krankheit zu bekennen (Tagesgeschäft eines Arztes), ggf. auch Entgiftungsmaßnahmen einzuleiten.
    Dir kann eine großartige Zukunft bevorstehen, arbeitest du mittels SHG etc. oder mit uns an deiner Trockenheit.
    Nur nimm an. Es ist dein Leben.

    Gruß, Freund.

  • Hallo an alle.

    Danke für eure Antworten. Ich trinke ja seit 6 Tagen nichts mehr und verstehe irgendwie nicht warum ich einen Arzt aufsuchen soll. Verstehe nicht warum ich eine Entgiftung durchmachen soll.

    Liebe Grüsse

    Ingrid

  • Hallo Ingrid,

    da du alkoholkrank bist, solltest du schon einen Arzt aufsuchen und mit ihm deine Krankheit durchsprechen. Er kann alles weitere entscheiden, auch eine evtl. nicht notwendige Entgiftung, solltest du damit durch sein.

    Auch Folgen und Schäden des Alkoholismus werden hier erkannt.

    Bekenne dich deiner Krankheit, suche nicht weiter um Bestätigung des Harmlosen, sonst wird das nichts.

    Gruß, Freund

  • okay, ich werde gar nichts machen.... irgendwie überseht ihr das ich bereits angefangen hab, aber gut. eine frage hätte ich noch, wie kann ich mich hier wieder abmelden??

    lg
    Ingrid

  • Hallo Ingrid,

    sorry, aber da musste ich gerade herzhaft lachen :P .
    Man sieht sich meistens zweimal im Leben.

    Alles Gute dir !

  • Hallo.

    Mein herzhaftes Lachen rührte mehr von dem Umstand, dass manche nach einem Patentrezept fragen oder wie bei dir Bestätigung suchen, Lob erhalten wollen, dass sie auf dem besten Wege sind.

    Sicherlich sind deine 6 Tage ein Anfang, aber nur nichts trinken reicht nicht.
    Viele Menschen begreifen nicht, dass sie ihr nasses Gedankengut ablegen und neue Wege gehen müssen,
    fern ihres momentanen Verständnisses.

    Hören sie nicht, was sie gerne hören wollen, fühlen sie sich mißverstanden, ... folgen wieder ihren Vorstellungen
    ... und wech sindse.

    Der Griff zum nächsten Glas ist doch soooooo nah.

    Gruß, Freund.

  • Hallo Ingrid,

    der Arzt ist eigentlich nur der Anfang es kommen noch viele andere Sachen auf Dich zu die Du ändern musst, und ich denke alleine schafft man das nicht ich bin mit diesem Forum trocken geworden verstanden am Anfang habe ich nur sehr wenig bis gar nichts, aber eins wusste ich wollte trocken werden. In kleinen Schritten aber nach vorne habe ich mich bewegt ich bin nicht stehen geblieben und ich bin auch nicht weg gegangen. Jeder kann es schaffen aber auch annehmen muss man können, auch wenn es am Anfang schwer fällt. Denke daran dass Du uns damit nicht schadest sondern nur Dir alleine wir können nur versuchen zu helfen. Und egal wohin Du gehst ob reale SHG oder Therapie, Du wirst noch einiges zu hören bekommen was Dir nicht gefällt, aber ist es Dir lieber wenn Dir jemand Unwahrheiten sagt davon wirst Du mit Sicherheit nicht trocken. Tust Du nichts dann geht es immer mehr Berg ab mit Deinem Leben.

    Ich wünsche Dir dass Du für dich die richtige Entscheidung triffst und zu Dir ganz ehrlich bist willst wirklich dauerhaft nüchtern Leben???

    Liebe Grüße
    Maria

  • Danke für eure Antworten. Hab etwas überreagiert, sorry.
    Ist mir schon klar, dass ich es alleine nicht schaffe und ich werde auch in eine SHG gehen. Am Dienstag ist ein offenes Meeting.
    Doch, ich bin dankbar für eure ehrlichen Antworten.

    Lg
    Ingrid

  • Hallo Freund, danke für den Tipp, habe alles gelesen.
    Werde am Dienstag zu einem offenen AA- Meeting gehen.

    Lg
    Ingrid

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