hallo christian,
willkommen hier im forum. jetzt weiss ich auch, warum du hier bist
, deine vorstellung im "wer ist wer" war ja sehr knapp :).
dass da eine ganze menge wut über die eigene kindheit da ist, wenn man in einem alki-haushalt groß geworden ist, ist ganz "normal", auch dass man sich wünscht, dass die eltern das eigene leiden anerkennen. aber in den meisten fällen klappt das nicht, da wird entweder das trinken relativiert, oder aber der eigene "verdienst" des nicht-trinkenden elternteils sehr hochgehalten, so nach dem motto "das kind hatte doch alles". das ist bitter, aber damit musst du wohl leben, du wirst deiner mutter kaum eine andere sichtweise beibringen können.
was dich ja jetzt (unter anderem) umtreibt ist der wunsch deiner freundin nach einem kind, dem du nicht gewachsen fühlst. warst du schon mal bei einem psychologen, um mit ihm deine kindheit aufzuarbeiten? sowas kann sehr hilfreich sein, gerade um sein eigenes leben als erwachsener bestehen zu können. denn es ist einfach so, dass das aufwachsen in einer alki-familie einen haufen macken hinterlässt, derer man alleine nur schwer herr werden kann. vielleicht wäre das eine idee?
gruß
lavendel