sogenannter Suchtdruck

  • hallo claudinchen

    ne schwere frage, hmm bei saufdruck bin ich ganz kribbelig geworden, es war eine innere unruhe, ein gehetztes gefühl, ich weiß nicht wirklich mit was man das vergleichen kann. evtl wenn man das gefühl hat was wirklich wichtiges vergessen zu haben.

    was da im körper oder kopf vorgeht weiß ich auch nicht, auch sind die situationen die das hervorrufen so verschieden wie die menschen. bei mir war stress immer ein auslöser. wenn bei deinem mann der anblick der flaschen diesen druck auslöst solltest du dir die mühe machen wirklich alles wegzuschaffen was ihn an alk erinnern könnte. denn das ist ein zwang, da kommst du mit vernunft nicht gegen an, da hilft nur ablenkung und viel wasser oder tee trinken.

    es wird mit der zeit weniger, je mehr dein mann an sich arbeitet, lernt seine stolperfallen zu erkennen und sie zu umgehen des do weniger wird das, nur so ganz hört das wohl nie auf, deswegen ist es ja so wichtig bei unserer krankheit am ball zu bleiben und immer aufzupassen was meine gefühle mir sagen.

    hoffe ich konnte dir hier wenigstens etwas helfen.

    doro

    Alkohol ist ein prima lösungsmittel es löst familien arbeitsverhältnisse freundeskreise und hirnzellen auf.
    trocken seit 18.10.2001

  • Hallo Claudinchen,
    wenn dein Vater zu Hause ist, wird er ständig in bestimmten Situationen an seine Trinkgewohnheiten erinnert.

    Bestimmte "Verknüpfungen" sind im Gehirn gespeichert:
    z.B. Garage - Bierflasche - trinken.
    Kühlschrank -Wodka - trinken...

    Da hat natürlich jeder so seine eigenen Erinnerungen und Gewohnheiten.

    Im Kopf laufen diese Prozesse ganz automatisch ab: ähnlich wie beim Autofahren.

    Anlassen - Gang - rein - Kupplung kommen lassen...
    Ein Autofahrer denkt darüber nicht mehr nach, es geht ganz automatisch...

    Deshalb ist es in Zukunft wichtig, sich diese automatischen Abläufe bewusst zu machen.
    Wichtig ist auch, die Flaschen wegzuräumen, auch die leeren.

    Bei mir hat sich ein Trick gut bewährt:
    Wenn ich in eine solche Situation komme, (das kommt auch nach über 2 Jahren noch vor) sage ich erst einmal STOP! zu mir. D.h. ich mache erst mal gar nichts:
    Dann frage ich mich, was jetzt los ist. Das reicht eigentlich schon, um die Situation zu klären.
    Ich weiß dann auch, was ich in meinem Haus noch verändern muss.

    Liebe Grüße Sweety

    Es ist keine Schande krank zu sein.
    Es ist aber eine Schande, nichts dagegen zu tun!

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