Ja Ayki , habe noch spät arbeiten müssen und meinen Sohn dann gleich von der Arbeit geholt. Stimmt jetzt wird es zeit... husch husch ins Bett... gute nacht
Das Leben ist kein „Schlotzer“
-
Lillith67 -
4. November 2007 um 17:22
-
-
Hallo Lillith,
Ja, sorry, ich hatte diesen Teil Deiner Geschichte noch nicht gelesen. Daran sieht man aber auch, wie sich Alkohol durch die ganze Familie zieht, eine Familienkrankheit halt. Und das Du CO geworden bist, verwundert nicht wirklich.
ZitatObwohl ich über ein Jahr täglich viel und reichlich Alkohol konsumierte, "muste" ich es keinen Tag. Mein Körper schrie nicht einen Tag nach ihm, meine Psyche wollte nur noch betäubt werden. Für MICH ein zeichen von Schwäche, sich den Problemen den Alltags nicht stellen zu müssen. Und genauso wie ich irgendwann mal angefangen bin zum trinken genauso habe ich auch wieder aufgehört.
Lillith, nicht jeder, der eine Weile, sei es auch über ein Jahr trinkt, wird Alkoholiker. Es wird ja nicht jeder Alkoholiker, der Alkohol konsumiert.
Man ist dann Alkoholiker, wenn man denkt, man MUSS trinken. Bei mir war das eindeutig so. Ich dachte wirklich, ich bekomm mein Leben nicht mehr ohne auf Reihe, übersteh den Tag nicht ohne, alle Gedanken drehten sich am Ende darum, WANN und WO kann ich endlich wieder trinken ?? Dann kamen die schweren Entzugssymtome, das Zittern, die Schweißausbrüche, die Angst durch die Panikattacken. Ich konnte oft das Haus nicht mehr verlassen, nicht mal mehr einkaufen gehen. Ich bekam sogar meinen damaligen Partner dazu, mir Schnaps mitzubringen
SO sieht das aus, wenn man schwer alkoholkrank ist...
Und wenn ich wirklich versucht hätte, allein in einem kalten Entzug aufzuhören, wäre ich sicher bei drauf gegangen. Heut muss ich sagen, glücklicherweise hab ich das nie ernsthaft versucht, ich hätte mit meinem Leben dafür bezahlt.
ZitatWENN man kapituliert, ja wenn, dann ist es kein Kampf mehr. Aber wenn nicht, dann ist es wohl doch einer, oder was ist es sonst?
Ja, das stimmt, nur WENN man kapituliert hat, ist es kein Kampf mehr.
Wenn man noch denkt, ich bekomm das irgendwie selber wieder in den Griff, ist es ein täglicher Kampf. Wenn man auf Entzug kommt und um sein Leben bangt, ist es ein schrecklicher Kampf. Wenn das Leben nur noch aus Hoffnungslosigkeit besteht, ist es ein Kampf.Aber wie gesagt, es gibt für JEDEN Wege aus der Sucht, es gibt genug Anlaufstellen, man muß sich nur trauen, hinzugehen, um Hilfe zu bitten, dann bekommt man sie auch.
Ich hab im Lebtach nicht mehr geglaubt, da wieder rauszukommen, aber es ging und ich bin da heute dankbar für.LG an Dich
Lilly -
Hallo Ihr Lieben,
nach einer „Talfahrt“ bewege ich mich wieder nach oben. Kann nach meiner hirnerei wieder besser nach vorne schauen. Ich fand die Tage zwar furchtbar, aber ich denke sie waren fruchtbar.
Was „Ihn“ betrifft bin ich schlußendlich zu dem Ergebnis gekommen: Seine Krankheit ist nicht mein Problem, ich habe ihm jetzt genug Hilfe angeboten, habe ihm genug Hilfestellung gegeben u.s.w. Hier brauche ich mir keine Vorwürfe machen. Ich „kapituliere“ vor seinem Alkoholmissbrauch, ich bin das „kämpfen“ leid (ja Lilly, ich habe aus Deinen Worten gelernt).
Ich habe erkannt, daß nicht nur der Alkohol an allem schuld ist, jeder macht seine Fehler und das schlimmste war, wir haben nicht darüber gesprochen. Nicht das es „still“ war in unserer Beziehung, nein, WIR haben nur nicht über UNS und unsere Gefühle gesprochen, aus Angst den anderen zu verletzten oder zu verlieren. Verlustängste nennt man das.
Schon vor 15 Jahren diagnostizierte eine Psychologin bei mir das „Helfersyndrom“. Mit diesem Syndrom kann man gut leben, wenn man weiß wann und wo es eingesetzt werden darf. Eine meiner Aufgaben sehe ich darin, zu lernen, damit umzugehen es richtig und geziehlt einzusetzten und mich rechtzeitig abzugrenzen. Außerdem sollte ich endlich das „reden“ lernen. Bisher habe ich jedesmal erst den Mund auf gemacht, wenn es schon zu spät war. Dann hagelte es nur noch Vorwürfe und das bringt gar nichts. Endet dann nur in einer endlosen streiterei.
Traurig bin ich immer noch, wäre ich das nicht, wären meine Gefühle nicht echt gewesen.
Die Hoffnung stirbt tatsächlich zuletzt, zerplatzt wie eine wunderschöne bunte Seifenblase. Alles hat seine 2 Seiten.Lillith
-
Tja... das war wohl mal etwas Vorlaut. Ganz Kleinlaut melde ich mich wieder zurück.
Hatte einen "Rückfall". Kontakt wieder aufgenommen und diesmal ging es noch böser aus. Muß das noch ein bischen "verdauen" bevor ich darüber "rede".
Liebe Grüße
Lillith -
Hallo Lillith,
Tja, so dreht man eine Runde nach der anderen.
Ist wie bei Rückfällen bei Alkoholikern, es wird immer "böser" nach jedem wird es schwieriger, wieder aufzustehen.
Aber Du bestimmst die Länge Deiner Leidenszeit, niemand anderes.Ich denke auch, man kann mit einem Helfersyndrom umzugehen lernen.
Da CO-Abhängigkeit tief verwurzelt ist, wird man sie evtl. nie wieder so ganz aus sich rausbekommen.
Aber ich denke, man kann lernen, damit zu leben, das es nicht mehr so "ungesund" und damit auch selbstzerstörerisch ist.Lillith, Du kannst NICHTS für ihn tun.
Jeder neue Versuch zieht DICH tiefer runter.
Nur er kann was für sich tun.Ich kann Dir nur raten, entferne Deine "Droge" aus Deinem Leben, und das ist dieser Mann. Ist auch wie bei Alkies, wir müssen uns auch unserer Droge fernhalten, dürfen sie nicht im Haus haben etc.
Und Du mußt sehr aufpassen, nicht wieder an einen vermeintlich Hilfsbedürftigen zu geraten, das ist dann auch wieder "Deine Droge".
Menschen, die den Eindruck machen, Hilfe zu benötigen.
Meist brauchen sie sie nicht mal Hilfe oder MÜSSEN sie sich selber suchen, beispielsweise eben Suchtkranke.Du hilfst ihnen nicht, Du schadest ihnen eher, weil Du sie aufhältst, ihren persönlichen Tiefpunkt zu erreichen.
Ich weiß, das klingt hart und wie ein Vorwurf, und doch ist es so.Arbeite lieber an DIR, lerne mit Deinem Helfersyndrom zu leben, es gibt hier genug Menschen, die schon wissen, wie das geht. Ich bin damit überfragt, kann da leider nicht richtig raten.
Du musst da nicht allein durch.
Komm hier her und schreibe, wenn der "Suchtdruck" kommt, aber halt Dich bloss von ihm fern, ansonsten neuer Rückfall --- neue Runde -- immer böser --- bis Du psychisch dran zerbrichst.LG an Dich
Lilly -
Hallo Lilly,
ja, das sind harte Worte, aber was nützt es mir wenn Du mir Honig ums Maul schmierst. Am Anfang hatte ich schwierigkeiten mit Deinen Worten. Inzwischen weiß ich sie zu schätzen. Danke ....
Als er gestern zu mir sagte, er will die Frau wieder, die er kennen- und lieben gelernt hat, wuste ich, daß es die Frau so nicht mehr gibt. Zuviel ist passiert, der schmerz sitzt tief.
Wenn Kopf, Herz und Bauch nicht im Einklang sind, läuft alles quer.Die ganze Welt ist ein Irrenhaus aber hier ist die Zentrale.
Liebe Grüße
Lillith -
Hallo Ihr Lieben,
es ist Wochenende, es ist abend und irgendwie gehts mir gar net so gut. ich war die letzten 8 Monate fast rund um die uhr mit ihm zusammen, wir haben zusammen gearbeitet, gegessen, geschlafen einfach alles....
und jetzt habe ich das gefühl man hätte mir etwas amputiert... bin völlig leer... suche ablenkung ohne ende, aber jetzt ist es abend und jetzt ist es am schlimmsten. Entschuldigt mein gejaule, aber es ist echt zum ......Lillith
-
Hallo Lillith,
kannst Du denn nicht noch eine Freundin anrufen und mit ihr ins Kino gehen oder so ?
Oder vielleicht n schönes, heißes Bad nehmen und ein Buch lesen ?
Oder sonst irgendwas, was Dich ablenken könnte.
Am besten ist immer noch, irgendwie unter Menschen zu sein, denke ich ...Ich kann Deine Gefühle schon gut verstehen und auch den Schmerz. Da muß erstmal noch Zeit vergehen, dann wird das weniger. Und die mußt Du irgendwie überbrücken.
Ich hoffe, Du kannst stark bleiben, drücke Dir ganz fest die Daumen dafür.Lieben Gruß an Dich
Lilly -
Danke Lilly,
ich habe den Abend überstanden. Meine Freundin (die viel zu weit weg wohnt) hat den Abend mit mir am Telefon verbracht. Danach bin ich dann doch recht erschöpft eingeschlafen.
Nachdem ich heute morgen 2 Stunden rum gegrübelt habe, bin ich zu dem Entschluß gekommen meinen Kleiderschrank aufzuräumen. Ablenken, Du hast vollkommen recht. Und ich bin über mich selbst erschrocken... wie kann man/Frau nur soviele Jacken haben? Strickjacken, Sweatshirtjacken, Winterjacken ect. bei 20 habe ich aufgehört zu zählen. Also bei mir ist mal ne absolute Notbremse angesagt. Ich habe schon nen Knall, also wirklich. Belohne mich mit Jacken, egal ob es mir gut geht oder schlecht. "Selbsterkenntnis ist der erste Weg zur Besserung" ich habe noch soviel zu lernen.Liebe Grüße
Lillith -
Hallo Ihr Lieben,
die Ereignisse überschlagen sich, ich komme überhaupt nicht mehr klar damit, somit ist der Punkt erreicht wo ICH mir hilfe hole.
Habe am Mittwoch einen Termin bei der Psychosoziale Beratungs- und Behandlungsstelle für Suchtkranke, -gefährdete und Angehörige.
Mein psychischer Tiefpunkt ist erreicht. Es war schwer sich einzugestehen ohne fremde Hilfe "da" nicht mehr raus zu kommen. Als er mir letzte Woche drohte, er würde mir schaden wenn ich mich nicht bei ihm melde und ihn verlasse, habe ich ihn nicht ernst genommen. Ein folgenschwerer Fehler. Man sollte nie einen Menschen unterschätzen.LG
Lillith -
Hallo Lillith,
was ist passiert?
Magst du es uns schreiben?Ich drück dich mal
Liebe Grüsse
Elocin -
Hallo Lillith,
was ist denn da bei Dir passiert ?
Würde mich ja jetzt auch mal interessieren.
Der kann Dir GARNIX, lass Dich da bloss nicht mit Drohungen einschüchtern, sind wahrscheinlich auch nur Drohungen, der sieht ganz einfach seine Felle davonschwimmen und reagiert entsprechend darauf.
Ansonsten geht man bei Drohungen zur Polizei und macht eben ne Anzeige. Wenn da noch irgendwas kommt, würde ich ihm das klipp-und klar sagen, und das dann auch so machen. Soweit kommts ja grad noch ...
Lieben Gruß an Dich
und viel Kraft wünscht Dir
Lilly -
Er hat mich angezeigt. Völlig haltlose Dinge. Betrifft nicht mal ihn und mich... Vor der Anzeige habe ich keine angst, nur das er zu solchen Mitteln greift erschüttert mich aufs tiefste. Aber das habe ich scheinbar gebraucht. Das muß sich erst mal alles setzten. Habe das Gefühl ich bin im falschen Film. Wozu ein kranker Mensch fähig ist nur um seine Sucht zu rechtfertigen. Ich bin völlig von der Rolle...
LG
Lillith -
Hallo Lillith,
ja, so entwickelt sich das alles.
Man erschreckt und ist starr. aber es geht weiter denn es wird garantiert besser.
Für ihre Sucht lassen sie sich sehr viel einfallen. Man kann es nicht glauben wie kreativ und aktiv sie werden können.
LG
Elocin -
Guten Morgen Ihr Lieben,
ich möchte meine Gedanken einfach mal „los“ werden:
Ich habe mich jetzt ewig mit dem Thema Alkohol und der Krankheit Alkoholabhängigkeit auseinander gesetzt, dieses warum , wieso, weshalb und bin völlig übersättigt mit Information.
Ihr habt mir gezeigt das es hier um mich geht. Das ich krank bin habe ich lange nicht einsehen wollen. Ist wie bei einem Alkoholiker, der nicht zugegeben kann das er krank ist. Einige
Symptome ähneln sich.Oft oder meistens muß der persönliche Tiefpunkt erreicht werden um das zu erkennen. Eine sehr schmerzhafte Erfahrung, wie ich feststellen muß.
An diesem Punkt sollte wohl jeder eine Entscheidung treffen. Dieses „sterbe ich jetzt oder will ich weiter leben“. In einer Co-Abhängigkeit zu Leben ist für mich wie innerlich gestorben. Wie seht Ihr das?
Ich habe gestern abend für mich entschieden das ich leben will. Leider ist mir noch nicht klar, wie ich das gestalten soll. Wie ich meine Krankheit in den Griff bekommen soll. Aber darum bin ich ja hier und wie schon erwähnt, morgen habe ich meinen ersten Termin zur Beratung.
Für Tipps und Anregungen wäre ich sehr dankbar.Ich hoffe und wünsche mir das Ihr mich auf meiner Weg begleitet. Zu erkennen ich bin nicht alleine mit meiner Co-Abhängigkeit und das schon viele den Weg daraus geschafft haben gibt mir die Kraft zum LEBEN .
Lillith
-
Hallo Lillith.
das freut mich sehr dich auf diesen Weg begleiten zu dürfen.
Es ist ein langer Weg und nicht ganz einfach, aber es geht. Ich steh darin auch noch am Anfang und wenn ich seh was alles hinter dieser Krankheit steht. Was geändert werden muss und so viele Dinge die erlernt werden müssen. Wollt ich am liebsten weg laufen. Aber das geht nicht mehr dafür weiß ich schon zu viel.
Ich braucht sehr viel Zeit und Geduld, ich denk das war bei mir die große Angst denn ich bin so ungeduldig. Aber es geht nicht anders.Wünsche dir viel Erfolg und Geduld
Liebe Grüsse
Elocin -
Hallo Ihr Lieben,
hatte mir für heute mal ein kleinen Mittagschlaf mit auf die "gönne dir was gutes Liste" gesetzt. Ich war gerade so weg gesegelt, als ich völlig erschrocken aufgewacht bin (wache öfter mal mit Herzrasen auf), ich habe was gerochen... keine Bilder geträumt sondern eine Schnapsfahne gerochen
... Also manchmal frage ich mich wie lange das noch dauert bis ich völlig überschnapp. Was hatte das denn zu bedeuten?LG
Lillith -
Nana, so leicht schnappen wir nicht über. Aber vieleicht laufen wir manchmal über? Maximaler Input, totale konzentration auf den Stoff, Tage Jahrelang. Was soll dir deine Nase anderes vermitteln, als dass was deinen Kopf beschäftigt?
Ich denke, dass ist schon okay.
Ich habe mal gelesen dass wir bei so kleinen Nickerchen, viel schneller in unsere Träume fallen, und diese intensiver erleben bzw besser erinnern, weil wir nicht so tief schlafen.
Der Geruch oder ein Gefühl, mit aus einem Traum zu nehmen ist, gut es Zeigt das dein Unterbewustsein Wege sucht Erfahrungen zu ordnen und ein zu sortieren.Liebe Grüsse Innocent
-
Hallo Lillith, bist du noch im web? Hoffe ja. Wußtest du, daß der Mensch im Schlaf den Geruchssinn vollkommen ausschaltet? Habe ich mal gelesen. Daher: du hast geträumt! Du verarbeitest. Ich habe auch schon in Träumen gesehen, daß zwei Männer sich prügeln, ganz schlimm, und daß ich sie trennen will und dem einen helfen und den anderen in eine Autotür einklemme. Er ! hat mir sogar gesagt - mein Ex-Freund- daß ich von seinen zwei Gesichtern geträumt habe. Kraß oder? Ich habs fast geschafft, wohnte 4 Wochen woanders und habe ihn in dieser Zeit aus meiner Wohnung, die wir ein gutes Jahr gemeinsam bewohnten, geworfen! Mein schlechtes Gewissen ist riesig, es ist schrecklich und es geht mir bei weitem nicht so, wie es sollte. Aber diesmal halte ich durch. Wie gehts dir jetzt? Das letzte Mal, als du schriebst, ist schon Wochen her! liebe Grüße kaddip
-
Guten Morgen Ihr Lieben,
der letzte Tag im Jahr 2007 ... das Jahr hatte es auch mal wieder in sich. Mir fällt so oft ein, wie ich als 16 jährige beschloss jetzt ist schluß mit dem langweiligen Dorf dasein, mein alkoholkranker Vater hielt mich wie auf einer Burg gefangen, alles was ich durfte war zur Schule zu gehen und oft weckte er mich nachts damit ich ihm seinen Stoff aus der Dorfkneipe holte. Damals packte ich meine Sachen und zog los, ich haute einfach ab. Seit dem sind 24 Jahre vergangen und ich bin viele Stationen des Lebens durchlaufen. Wenn ich zurück blicke, langeweile kam nie mehr auf. Heute bin ich soweit, dass ich diese langeweile als Ruhe empfinde, eine kleine Auszeit um neue Kraft zu schöpfen für die Aufgaben des Lebens. Lach, hört sich an, als wenn eine 70 jährige in ihrem Schaukelstuhl sitzt und über ihr Leben berichtet...
Also... meine Oma ist in den letzten Wochen zu einem kompletten Pflegefall geworden, der Krebs macht sich weiter breit in ihrem kleinen Körper und sie erträgt das alles mit einer Ruhe und Stärke die ich ihr nie zugetraut hätte.
Mein Freund ist seit 14 Tagen auf einer Entgiftungsstation, nachdem ich mich völlig entkräftet von ihm zurück gezogen habe, hat er nochmal richtig Gas gegeben (2 Fl. Schnaps am Tag und das ca. 4 Wochen lang) und hat dann alles alleine in die Wege geleitet. Wie ihr seht, dass schaffen sie ganz alleine, ganz ehrlich gesagt, dass hätte ich ihm nicht zugetraut. Ob unsere Beziehung bestand hat wird sich zeigen, ist doch so einiges „kaputt“ gegangen. Er wird sich jeden Tag mehr verändern und auch ich habe mich verändert. Natürlich traue ich dem „Frieden“ so gar nicht aber das hält mich auch vor der nächsten Enttäuschung ab, sollte es „in die Hose“ gehen. Nach der Entgiftung möchte er eine LZT machen, nächsten Monat wird er erfahren ob, wann und wo.
Hmh... mir fällt grad auf wie oft ich von „trauen und zugetraut“ schreibe. Ja mit dem Vertrauen habe ich grad ganz übelst meine Probleme, da sollte ich weiter in mich rein schauen und dran arbeiten.
Ich selbe besuche gerade 14 tägig eine Beratungstelle bei Caritas, eine sehr nette und erfahrene Dame führt dort mit mir Einzelgespräche, die mir helfen und mich weiterbringen auf meinem Weg. Auch ist es mir gelungen immer wieder mal etwas gutes für mich zu tun, ist gar nicht so schwer, wir Co`s haben so viel Liebe zu geben, warum sollten wir nicht mal uns selber etwas davon abgegeben?!?!
Meine Bilanz: Auch wenn ich dieses Jahr zum teil das Gefühl hatte ich stecke in der Einbahnstrasse und es gibt keinen Weg mehr daraus, habe ich erkannt das ich mich nur umdrehen muss, zurücklaufen und einen neuen Weg einschlagen kann. Man/Ich muss nur wollen.
Mit diesen Worten wünsche ich Euch allen einen schönen Jahreswechsel und ein gesundes und erfolgreiches neues Jahr.Liebe Grüße
Lillith67 -
Unserer Selbsthilfegruppe beitreten!
Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!