Das Leben ist kein „Schlotzer“

  • Hallo Lillith,

    ich seh dich fast täglich on, vielleicht magst du mal wieder berichten wie es dir geht.

    Liebe Grüsse
    Elocin

  • Hallo Elocin,

    danke der Nachfrage, es geht mir nicht gut aber auch nicht schlecht. Habe gerade gesehen das ich nun doch schon über ein Jahr mehr oder weniger in diesem Forum bin. Es hat sich viel getan in dieser Zeit, auch in mir drinnen.
    Ich besuche eine SG hier in der Stadt und gehe immer wieder mal zu Einzelgesprächen. Das hat mir sehr geholfen wieder ein stückchen zu mir zu finden. Mit meinem Partner bin ich noch zusammen. Er steckt gerade in einer I***-Therapie bedingt durch eine Hep C. Vor einigen Wochen hat er 3 Tage lang getrunken, in dieser zeit habe ich ihn nicht gesehen und auch sämtliche Telefone aus gemacht, ich tue mir den Quatsch nicht mehr an. Ich bezeichne ihn nicht als trocken, für mich sind das nur "pausen".
    Ich für mich löse mich immer mehr aus dieser "Gefangenschaft". Gibt es streit gehe ich einfach aus dem Haus. Ich muß gestehen es ist mir inzwischen egal ob er trinkt oder nicht, solange er sich dann nicht in meiner Gegenwart begibt. Ich akzeptiere in weder betrunken noch trinkend. Habe da ganz klare Prioritäten gesetzt.
    Wie heist es so schön: "Ich kann nur mich ändern" und das habe ich endlich begriffen. War ein hartes Stück arbeit aber es hat sich gelohnt.
    So das war es erst mal.
    Es grüßt
    Lillith67

  • Hallo Lillith,

    das Datum deiner Anmeldung ist ein gutes Datum, nämlich mein Geburtstag.

    Ich finde es klasse das du weiter was für dich tust aber ich für mich finde es sehr sehr schwer mit einem noch trinkenden Partner sich richtig Abgrenzen zu können.

    Weil du ja auch schreibst das du das Haus verläßt wenn es zum Streit kommt, dadurch bestimmst du ja nicht unbedingt allein was du tust, da du reagierst und nicht agierst.

    Ich wünsche dir noch eine schöne Rest Woche, würd mich freuen wenn du ab und an mal wieder schreibst.

    Liebe Grüsse
    Elocin

  • Zitat von Lillith67

    So das war es erst mal.

    Hallo Lillith,

    schön von Dir zu lesen. So lange warst Du fort? Ne ne - dann auf.

    LG Kaltblut

    Sie standen dar und fragten sich warum und nur einer meinte: warum nicht.

  • Elocin
    Diese Streits sind nicht der Auslöser von oder wegen Alkohol (ich vermute er betreibt momentan wieder Trinkpause) sondern Launenhaftigkeit dieser üblen I*** Therapie. Launenhaft ist auch nicht das richtige Wort dafür, es sind ganz üble Nebenwirkungen, kann man vergleichen mit einer Chemo. Außerdem habe ich mir ein wunderschönes Zimmer hergerichtet. Mein Rückzugspunkt, meine Schmollecke, mein Lass mich einfach in Ruhe Zimmer. Hier habe ich alles, meinen PC, ein Bett (so ein romantischen weißes) und Fernseher. Inzwischen zieren auch Zimmerpflanzen dieses Zimmer, mein eigenes Zimmer. Das hätte ich vor einem Jahr nicht gewagt, etwas für mich alleine zu haben.

    kaltblut
    ich lese immer fleißig bei Dir mit, also war ich gar nie nicht fort, ich bin immer da, nur sieht man mich nicht immer (weil ich auch gar nicht gesehen werden will) als stiller beobachter, eine herrliche position.

    Grüßle

  • Liebe Lillith,
    auch hatte es anfänglich versucht mit dem Rückzug in ein anderes Zimmer. Leider war es bei uns, so dass damals unbändige Wutanfälle auf mich losprasselten. Um mich selber in Sicherheit zu begeben ging ich quasi ins Bett bevor er wieder im Haus ankam.

    Nicht so sehr gut - gut zwar für meine Sicherheit (wenn ich die Tür abgeschlossen hatte, anfänglich gab mir das auch Sicherheit) schlecht aber für mich, die glockenwach ins Bett ging um der Wut aus dem Weg zu gehen.

    Bei mir hat diese Lösung der räumlichen Trennung nicht funktioniert. In Zeiten seines Hasses bedingt - in Zeiten als ein Versuch von freundschaftlicher Trennung war, wurde die Grenze meines Lebensbereiches wieder überschritten. Bei mir war es ein guter Ansatz - letztendlich konnte aber nur die endgültige Trennung etwas Ruhe vermitteln.

    Ich habe wie Du das Haus verlassen, grundsätzlich Montags an anderen Orten übernachtet, weil da die Wut am größten war. Aber eines machten mir meine Schutzmechanismen klar - ich suche nur noch Deckung und nicht mehr mein Leben.

    Lieben Gruß von Dagmar

  • Hallo auch Dagmar,

    hier herrschen keine Wutanfälle und ein Glück muß ich mich nicht in Sicherheit bringen. Ich ziehe mich dann einfach zurück und dann ist für mich jegliche Diskussion beendet.
    Jeder hat so seinen Weg mit allem umzugehen. Und jeder versucht andere Wege. Ich denke das sollte man auch jedem zugestehen.

    Es grüßt Lillith

  • Hallo Lillith,

    Zitat

    Jeder hat so seinen Weg mit allem umzugehen. Und jeder versucht andere Wege. Ich denke das sollte man auch jedem zugestehen.

    ja sicherlich und das finde ich auch sehr wichtig, nur ich habe geschrieben das ICH MIR das nicht vorstellen kann wie das gut funktionieren kann. Aus diesem Grund lese ich darüber sehr gern um es verstehen zu können ob ich das jemals kann weiß ich nicht aber ich möchte auch dies versuchen.

    Liebe Grüsse
    Elocin

  • Noch nie ist mir so bewust geworden wie ich mich verändert habe...
    In den letzten Wochen wurde ich immer ruhiger, zog mich völlig zurück, hatte das Gefühl das Leben zieht an mir vorbei, dabei will ich doch mitmischen.... hey hier bin ich, die völlig Durchgeknallte, die, die früher immer rebellierte... ich bin nicht die, die zu allem ja und amen sagt. Ja ich habe mich verändert, ich wollte nicht mehr die Co sein, ich wollte nicht mehr nach seiner Nase tanzen, ich wollte nicht mehr die Putzfrau sein, die Sekretärin, die Köchin und Krankenschwester , nein ich wollte wieder meiner selbst willen geliebt werden, weil ich eben so bin, die durchgeknallte Alte.
    Und er? Er verstand die Welt nicht mehr, das hat doch früher auch geklappt, immer hat sie alles gemacht was ich wollte, immer hat sie mir wieder verziehen, sie hat doch immer alles für micht gemacht, was ist denn bloß aus der geworden, die ist ja nur noch am rum nörgeln und zicken? Hat doch früher auch geklappt, weg schmeissen und wieder her holen, war doch so ein feines Spiel... warum funktioniert das nicht mehr?
    Und ich bin ihm deswegen nicht mal böse. Ja , das hat ne Weile ganz gut geklappt, ich habe es mir ja gefallen lassen, ja nicht seine Trockenheit in gefahr bringen, immer schön spuren. Und trotzdem hatte er vor einigen Wochen einen Rückfall, auch wenn er vermutlich seit dem keinen Alkohol mehr angefast hat, ich kann es ihm nicht verzeihen. Natürlich habe ich ihn nach dem Rückfall in die Arme genommen und wieder aufgepäppelt. Dafür gesorgt das er den Kampf gegen die Hepatitis wieder aufnimmt. Aber in mir ist etwas passiert was ich bis heute nicht deuten kann.
    Lange Rede kurzer Sinn, wir haben uns getrennt. Es tut weh, oh ja, ganz tief da unten sind ganz tiefe Gefühle für ihn, aber wir sprechen nicht mehr die selbe Sprache.

    Lillith67

  • Hi Lillith,

    und wie Du Dich verändert hast. Schade, daß es so gekommen ist. Kannst Du auch was länger reden?

    LG und fühl Dich mal einfach gedrückt Kaltblut

    Sie standen dar und fragten sich warum und nur einer meinte: warum nicht.

  • Hallo Lillith,

    Wie fühlt sich deine Veränderung für dich an?
    War es dir schon vorher bewusst das es so ausgehen wird wenn er einen Rückfall hat?

    Ich drück dich auch mal wenn Kaltblut fertig ist.

    Liebe Grüsse
    Elocin

  • Hallo Lillith,

    ich schick Dir mal einen lieben Gedanken :wink: .


    Du warst ganz am Anfang an meiner Seite, als es darum ging, meine drohende Trennung von meinem Ex innerlich zu erleben, zu verstehen, was passiert, wenn der Partner in die qualifizierte Entzugs-Therapie geht. Vielleicht erinnerst Du Dich noch. :roll: ...

    Zitat

    Es tut weh, oh ja, ganz tief da unten sind ganz tiefe Gefühle für ihn, aber wir sprechen nicht mehr die selbe Sprache.


    Ich kann Dir dies gerade genau nachfühlen, aber Du bist da auf einem ganz tollen Weg:

    Zitat

    Aber in mir ist etwas passiert was ich bis heute nicht deuten kann.

    ...

    Auf dem Weg zu Dir selbst.

    Ich wünsche Dir ganz viel Kraft.

    Liebe Grüße
    S.Käferchen(vorher Melina P.) [Blockierte Grafik: https://beispiel.rocks/beispiel.rocks/www.cosgan.de/images/smilie/tiere/k025.gif]

  • Ich weiß noch ganz genau, als ich dieses Forum endeckte, las ich von einer Frau die krank wurde durch die Co-Abhängigkeit. Sie hatte einen oder mehrere Hörstürze und hörte dadurch bedingt schlecht. Mich hat das schockiert, so wollte ich nicht enden. Ein paar Monate später quälten mich die ersten psychischen Erkrankungen, ein Nervenzucken im Oberarm und immer wieder auftretende juckende Pusteln. Ich weinte zum teil Wochenlang, war verzweifelt... also an diese Zeit denke ich mit Grauen. Was mir manchmal so durch den Kopf ging möchte ich hier gar nicht erwähnen. Zu diesem Zeitpunkt habe ich mir dann auch Hilfe gesucht, die Einzelgespräche taten mir gut. Leider kann ich mich beim schreiben nicht immer so ausdrücken, reden fällt mir leichter. Ich habe in meiner Gruppe Menschen erlebt die Jahre oder gar schon Jahrzente leiden. Meine Güte habe ich mir gedacht, wie zäh und ausdauernd doch so ein Mensch sein kann.
    Lieber Kalli, danke fürs drücken, ich muß gestehen, es tat gut, schön zu wissen das es Dich gibt.
    Liebe Elocin, diese Veränderung gibt mir ein Stück Atemfreiheit. Und ja ... ich habe gewust irgendwann drohe ich nicht mehr. Aber woher sollte er das auch wissen. Hatte doch bisher immer geklappt. Und ich habe irgendwo gespürt das das nichts wird, er hat mir zulieb ne weile nicht getrunken, um mich nicht zu verlieren. Ich glaube ihm das er mich liebt, ich liebe ihn auch, allerdings nicht bedingungslos, soviel egoismus habe ich wieder entwickelt. Auch Dir Danke fürs drücken, Du bist immer für mich da, Danke.
    So und zum guten Schluß zu unserem Käferchen. Ja ich kann mich erinnern, allerdings war das meiner Meinung nach im "geschlossenen bzw. privaten" Bereich. Und auch deine Kraft Wünsche kann ich gut gebrauchen, vielen Dank dafür.
    Werde jetzt mal versuchen ein bischen zur Ruhe zu kommen.
    Gute Nacht wünscht
    Lillith67

  • Und es kam wie es kommen muste, er hat sich wieder seinem besten Freund zugewandt. Ich bin kein Richter und auch nicht Gott, nur die haben das Recht zu urteilen.
    Um diese Trennung zu beschleunigen werde ich ihm morgen seine Sachen bringen, da er nicht motorisiert ist und ich es ehrlich gesagt nicht ertrage wenn er häppchenweise seine Sachen hier abholt.
    In den nächsten Tagen werde ich wieder im geschützten Bereich schreiben. Ich muß ganz hart an mir arbeiten, sehe da doch noch einen Berg vor mir liegen. Auch habe ich mir wieder einen Termin zum Einzelgespräch besorgt (morgen) und anschliessend werde ich in meine Gruppe gehen.
    LG
    Lillith67

  • Liebbe Lillith,

    ich freue mich auf Dich im *privaten*Bereich :wink: .

    Zitat

    Ich muß ganz hart an mir arbeiten, sehe da doch noch einen Berg vor mir liegen.


    Ich hatte bei kalle2301 geschrieben:

    Zitat

    Du siehst vielleicht jetzt nur den vor Dir stehenden Berg, die Anstrengung. Ja, der Weg ist mühsam, gerade, wenn man mit ganz viel Ballast den Weg beginnt (Altlasten, Schulden etc..)...ABER.....
    ...Wer sagt, daß du diesen Weg im Sprint gehen mußt? Mußt Du ihn alleine gehen? Nein, Du hast hier sehr viele, die diesen Weg schon ein Stück weiter sind, Dir Rat geben können, Dir vielleicht auch mal die Hand reichen können, wenn es an schwierige Stellen geht.
    Dann kannst Du genug Pausen machen, wenn es mal darum geht,daß Dir gute Reisdie Puste ausgeht. Dann kannst Du Dir ein bißchen den Ausblick ansehen, in Dich gehen, schaun, was dieser Weg mit Dir macht.
    Und wenn Du dann langsam zu Deinem Gipfel kommst, wirst Du einen wunderbaren Blick haben, eienn Blick auf eine tolle Befreiung vieler einengender Dinge hinter Dir, die Dein Leben beschwert haben.
    Ist das nicht ein lohnenswerter Weg, der Dir hilft, Dich und Dein Kind in ein selbstbestimmtes Leben zu führen?
    Ich wünsche Dir ganz viel Kraft und Ausdauer dorthin...zu Dir!

    Vielleicht macht Dir das ein bißchen Mut, nicht den riesen Berg zusehen.

    Wir lesen uns bald, ja?

    das Käferlein [Blockierte Grafik: https://beispiel.rocks/beispiel.rocks/www.cosgan.de/images/smilie/tiere/k025.gif]

  • Da ich noch nicht frei geschaltet bin (kanns mal wieder nicht abwarten) tippsel ich hier noch ein bischen rum.
    Die Übergabe seiner Sachen konnte heute nicht statt finden , da es ihm Zitatanfang "nicht gut geht" Zitatende. Na ja, so ganz unrecht war es mir auch nicht!
    Er rief mich gestern mehrmals an, ich bin nur einmal ran gegangen um dann zu fragen was es gibt, darauf folgte von ihm: Nichts! und er legte auf. Ok, ein Glück haben wir heute ja so eine tolle Technik und ich habe das Handy lautlos gestellt (das hätte ich vor einigen Monaten nicht hinbekommen und das nicht weil ich die Technik nicht begreife).
    Nach seinem es geht ihm nicht gut, fühlte ich mich doch glatt wieder wie ein Schw...! Co-Hirn, Arzthelferinnen-Hirn, Mama-Hirn... weiß der Teufel was mich da wieder ritt. Glücklicherweise habe ich mich dann wieder in den Griff bekommen.
    Bin einkaufen gegangen und zwar für uns hier (meine Kids und mich) und habe mich mit einem schönen dunkelroten Bund Rosen belohnt.

    Lillith67

  • Guten Morgen @all,

    guten Morgen liebe Lilly12,

    ich bin so frech (hoffe das ich kein ärger bekomme) und klaue mir Deine Worte mal, um sie bei mir rein zu kopieren.

    Für mich steckt da wieder einiges drin, darum hol ich das mal zu mir rüber um damit zu arbeiten.

    LG
    Lillith67

  • Guten Morgen,

    nun ist es tatsächlich ein Jahr her, als ich dieses Thread eröffnete. Unfassbar wie schnell die Zeit vergeht...

    Ich schreibe seit einiger Zeit im "geschlossenen, anonymen" Bereich und fühle mich dort auch sehr gut aufgehoben, obwohl auch dieser Bereich sehr gewachsen ist.

    Fast täglich werden hier Threads eröffnet, von Menschen die völlig verzweifelt sind, traurig und hilflos zusehen müssen wie Partner/Angehörige Alkoholmißbrauch/Sucht ausleben. Obwohl müssen ist hier nicht das richtige Wort, kein Mensch muß sich das anschauen... Dabei fällt mir doch glatt der Spruch ein: Wenn ich damals das gewust hätte, was ich heute weiß...
    Gesagt haben mir viele, so wird das nichts, aber ich bin ein Mensch der immer wieder alles ausprobieren muß, learning by doing, auf die Nase fallen, aufstehen und wieder auf die Nase fallen und haaalllloooo immer wieder aufstehen! Anstrengend ist das, aber anders kapiere ich das leider nicht.
    Ich bin keinen Deut besser wie mein "Spriti". Habe ich doch meine Sucht (Co-Abhängig) immer voll ausgelebt, auch wenn ich hier und in einer SHG Ausserhalb war/bin. Ich habe ihm die Schuld gegeben, dass es mir so schlecht geht, da er ja trinkt. Ich dachte allen ernstes, er muß einfach nur aufhören damit, dann wird auch alles gut. Pustekuchen... er hörte eine Weile auf, machte genau das was ich wollte, Entgiftung... Therapie... blieb 8 Monate trocken, aber mein Misstrauen verschwand nicht. Die Angst verfolgte mich fast tagtäglich, ich habe versucht jegliches Problem von ihm fern zu halten, wuste ich doch das er damit gar nicht umgehen kann. Aber dann kam etwas, was ich nicht aufhalten konnte, er wurde krank, schwer krank. Ich bin keine Fee und so konnte ich dieses Problem nicht aus der Welt schaffen, hätte ich es gekonnt, ich hätte es gemacht (Co-Abhängig halt). Und so kam es wie es kommen muste, er fing wieder an zu trinken und ich zog mich völlig zurück. Als er vor über 2 Monaten ging, war ich irgendwie erleichtert und auf der anderen Seite todunglücklich.
    Mit dem Abstand und der Distanz kann ich auch endlich meine "Fehler" sehen. Ich mag das Wort Schuld nicht, darum zitiere ich hier unser Käferchen, jeder trägt seinen Anteil dran. Und wie Lilly12 letzt so schön geschrieben hat, 2 kranke Menschen ergeben nicht einen Gesunden.

    Es muß nicht immer zu einer dauerhaften Trennung führen, aber für eine Weile halte ich es inzwischen sehr sinnvoll. Schaut Euch die ganze Sache mal von einer gewissen Entfernung an, da sieht vieles ganz anderst aus. Und sollte Euch der Weg wieder zusammen führen, macht gemeinsam eine Therapie, lernt und arbeitet jeden Tag daran, denn Alkoholiker und Co-Abhängige bleiben wir immer, aber wir können lernen damit umzugehen.

    Einen schönen Tag wünscht Euch
    Lillith67

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