• Hallo,

    nur mal kurz nebenbei: Dass Wodka keine Fahne macht, ist ein Gerücht. Ich weiß das aus eigener Erfahrung. Abends Wodka gesoffen und am nächsten Tag auf die Fahne angesprochen worden.

    Gruß
    Eric

  • Hallo,

    Bärbel, wir sind hier weil wir uns eingestanden haben dem Alkohol machtlos gegenüber zu stehen.

    Das wir für uns sorgen müssen damit der Alkohol keine Rolle mehr in unserem Leben spielt und uns die Spielregeln des Lebns auf erlegt. Wir wollen Leben und zwar so wie wir es uns wünschen und selbst gestalten und uns nicht gestalten lassen.

    Jeder hier arbeitet an sich, weil dies der einzige Weg ist sich vom Alkohol zu befreien.

    Keiner kann einen anderen zur Einsicht bringen sich vom Alkohol zu lösen. Aber man muss bei sich anfangen und dadurch kann der Betroffene Mut schöpfen und es annehmen und für sich selbst etwas tun.

    Liebe Grüsse
    Elocin

  • Du bist so was von aggressiv, das gibt's gar nicht. Ich werde mich aus dem Thread rausziehen. Der Ton macht einfach die Musik, und du wehrst dich irgendwie gegen Angriffe, die gar nicht vorhanden sind. Vielleicht verstehst du irgendwann, was wir hier alle meinen...

  • Achso, und diese Frage wird dir hier nicht ohne Grund gestellt, denn sie ist darauf bezogen, dass du NICHT WEGEN DIR HIER BIST, sondern wegen deinem Freund, dem du helfen willst. Das steht für dich im Vordergrund. Ist aber genau der falsche Weg, um dich von der Stelle zu bewegen. Es ist also eine sehr legitime Frage, auf die du ja auch mal ehrlich antworten könntest. Denn das einzige Ziel, das du mit deiner Fragerei erreichen möchtest ist, ihn vom Alkohol weg zu bekommen. Und nicht, dich auf dich selbst zu konzentrieren, damit es dir besser geht! Nur so kannst du dich jedoch aus diesem Teufelskreis befreien - und das nur, wenn du dich drauf einlässt und dich nicht ständig verteidigst!

  • Zitat

    Warum fragt man mich eigentlich ständig, was ich hier zu suchen habe?


    Bärbel ich habe dich mit meinem Beitrag nicht angegriffen oder irgendetwas gefragt. Es waren nur Informationen.

    Zitat

    Fühl dich nicht ständig angegriffen, dir will hier keiner was!

    Genau so kommt es bei uns an,oft in Abwehrhaltung, nicht nur bei einem oder zweien und das sollte dir zu denken geben.

    Zitat

    So? Und warum wird immer wieder an meiner Glaubwürdigkeit gezweifelt:

    Und IMMER,STÄNDIG und NIE sind ganz tolle Wörter.

    Wir fragen dich, weil sich fast alles bei dir um IHN und seine Krankheit dreht aber kaum was du tuen möchtest und wobei wir dich unterstützen können.

    Zitat

    Ich brauche die Auseinandersetzung in meinem Kopf um meine Angst und Verzweiflung in den Griff zu kriegen.

    Dann solltest du das was hier schon als Hilfe für dich geschrieben wurde im Kopf ankommen lassen und Handeln.


    Liebe Grüsse mit einer Portion OOOOhhhhhhhhhhhhmmmmmmmmmmmmm :lol:
    Elocin

  • hey bärbel

    also ich finde es etz net verkehrt, dass du dich ausführlich über das thema alkohol informieren willst, mir hat das sehr viel geholfen (und ich mache es auch weiterhin) um einiges bei meiner mutter zu verstehn. und das wiederum hat es mir leichter gemacht zu begreifen, dass ich wirklich nichts für sie tun kann und mich um mich kümmern muss - genauso aber auch das ich manches was ich manches von ihr gleich beiseite legen konnte, während ich ohne wissen mir wieder umsonst hoffnung gemacht oder mich geärgert hätte.

    bärbel les dich hier im forum durch, genauso wie ich dir auch empfehlen kann, bücher über alk zu lesen - mir zumindest hat das viel geholfen!
    hab geduld mit dir, bei manchen denkst du zwar wahrscheinlich, dass du es begriffen hast, aber bis das wirklich drin is in deinem kopf -also das du damit leben kannst- das braucht ne gute weile.

    keiner von meinen vorschreibern meint es böse, da bin ich mir sicher und ich finde man sollte darauf rücksicht nehmen das du dich erst seit einer woche mit dem thema befasst - also ich zumindest konnte nach einer woche lang nicht alles für mich annehmen und hab den eindruck das es auch bei allen anderen hier nicht so schnell geht/ging.

    liebe grüße

  • Nein, du bist überhaupt nicht schrecklich. Aber deine Art und Weise deutet einfach auf Verteidigung hin. Und schließlich willst du, dass wir dir helfen. Dann nimm es auch an und denk erst mal drüber nach, was wir geschrieben haben, bevor du antwortest! Arbeite dich in die Thematik ein, dann sehen wir weiter...

  • Hallo Bärbel,

    ich denke mal, dass bei dir alles als Angriff ankommt, weil du nicht das zu lesen bekommst, was du möchtest. Keiner stößt mit dir ins gleiche „Dem-Armen-muss-man-helfen-Horn“.

    Infos über Co-Abhängigkeit gibt’s übrigens bei Amazon, Melody Beattie kann ich da sehr empfehlen als Autorin oder Anne Wilson Schaef. Solltest du dich über die Krankheit Alkoholabhängigkeit informieren wollen, hat mir die Suchtfibel von Ralf Schneider viele Infos gebracht.

    Ansonsten ist dieses Forum hier dazu da, um mit sich selber ins Reine zu kommen. Zum Beispiel, sich damit auseinander zu setzen, warum wir unbedingt helfen wollen und was wir hinter diesem Drang zu helfen, verstecken. Und natürlich – wie wir von unserer Abhängigkeit, der Sucht, zu helfen, loskommen.

    Wir alle leben mit wertvollen Menschen, oder haben zusammen gelebt, die trinken oder getrunken haben. Diese wertvollen Menschen haben alle irgendwann die Kontrolle über ihr Trinkverhalten verloren und sind süchtig geworden. Probleme, Ängste und schlechte Gefühle waren so für sie leichter zu ertragen. So hat es mir jedenfalls „mein Alki“ erzählt. Und viele Angehörige haben im Laufe der Zeit festgestellt, dass es wichtig ist, bei sich, bei den eigenen Gefühlen und Motiven zu bleiben. Ich habe dir an anderer Stelle geschrieben, dass Co-Abhängigkeit oder auch Beziehungsabhängigkeit eine psychische bzw. psychosomatische Krankheit ist, die jedoch in unserem Land, im Gegensatz zu den USA, nicht als eigenständiges Krankheitsbild anerkannt ist.

    Symptome dafür sind z. B., dass es typisch ist für Co´s, dass sie andere Menschen in den Mittelpunkt ihres Lebens machen. Es wird immer die Opferrolle gesucht, die meist eine Helfer-Rolle in aussichtsloser Position ist. Ein Sucht nach Anerkennung von außen geht damit einher. Und sie wollen so gern andere Menschen „retten“.

    Bei einem Gespräch, das ich kürzlich mit einer Suchttherapeutin der Diakonie führte, sagte mir diese, dass in aller Regel darauf hingewirkt wird, dass Angehörige von Alkoholabhängigen eine Psychotherapie machen. Jedoch versuchen allzu viele, Zitat:....sich da ohne Therapie durchzuwurschteln. Das kann ich nachvollziehen. Kein Wunder nämlich, denn bei einer Psychotherapie muss man sich mit all seinen Schwächen und Ängsten auseinandersetzen. Das tut so leicht nicht jemand, zumal doch auch der Alki der Kranke ist. Die Co´s wollen ja nur helfen. Bis sie sich selber helfen und helfen lassen, muss der Leidensdruck schon immens sein.

    Co-Abhängigkeit kann verschiedene Ursachen haben. Meist kommen Co-Abhängige aus dysfunktionalen Familien, wobei dies nicht der einzige Grund sein muss. Allen ist aber ein mangelndes Selbstwertgefühl und Selbstvertrauen gemein.

    Vielleicht solltest du im Netz mal nach Co-Abhängigkeit googeln. Einige Fakten aus meinem Posting habe ich so auch gefunden.

    LG
    Ette

    Im Schmerz von gestern liegt die Kraft von heute.
    ("Handbuch des Kriegers des Lichts" v. P.Coelho)

  • Bärbel,

    du bist erwachsen. Wenn du Informationen über deine Co-Abhängigkeit möchtest, dann mach dir bitte die Mühe, zu recherieren, zu lesen und - zu lernen. Ich kann dir meine Erfahrungen nicht beibringen. Du musst deine eigenen machen.

    Da du nichts, was dir hier jemand schreibt, einfach annehmen kannst ohne drum herum zu diskutieren, denke ich, dass ich meine Zeit besser verwenden kann. Glaub einfach, dass dir hier die Menschen aus ihren Erfahrungen schreiben. Und die sind, wie sie sind.

    Ich wünsche dir alles Gute.

    LG
    Ette

    Im Schmerz von gestern liegt die Kraft von heute.
    ("Handbuch des Kriegers des Lichts" v. P.Coelho)

  • Hallo Bärbel,

    weswegen ich Dich so gut verstehen kann und Deine Befürchtungen teile ist die Tatsache, dass meine biologische Mama (bin eine Adoptivkind) mit der ich mich aber sehr gut verstehe vor ein paar Jahren einen Alki geheiratet hat. Sie wußte von seinem Problem. Bei der Hochzeit, hatte er gerade eine Leberzirrhose hinter sich und sah echt zum k...... aus.

    Er ist ein lieber Mensch. Und ich habe meiner Mama da nie reingeredet. Sie gibt mir bei meinem Verlobten jetzt Tipps wo ich denke: Die hat diesen Alki am Hals und will MIR Ratschläge geben ??

    Aber sie hat da ihr eigenes Rezept. Sie grenzt sich sehr von ihm ab. Macht ihr eigenes Ding, hat eigene Hobbys und engagiert sich sehr in Ihrer Sozialarbeit. Sie hat ein Herz für Schwache und wirklich ein Helfersyndrom. Aber sie fühlt sich sehr gut damit. Sie hat auch Gott und ihr Glaube gibt ihr Kraft (naja, ich bin da anders)

    Jetzt weiß ich nicht, was ich am 2 Weihnachtstag machen soll, wenn er da wieder am saufen ist. Tolerieren ? Aufstehen und abhauen, damit er sieht, das ich das nicht gutheiße ?? Damit aber dann auch den ganzen Familienabend sprengen ???

    Ich weiß nicht. Bei meinem Verlobten würde ich das tun aber was geht mich mein "Stiefvater" an ??

    Liebe Grüße

    Emma

    In every heart, there ist room - A sanctuary safe and strong
    To heal the wounds of lovers past - Until a new one comes along

    (Billy Joel)

  • Hallo katze !

    Danke, die Idee ist sicher die Beste. So werde ich das mache.

    Liebe Grüße
    Emma

    In every heart, there ist room - A sanctuary safe and strong
    To heal the wounds of lovers past - Until a new one comes along

    (Billy Joel)

  • Zitat

    Wie ist das eigentlich? Wenn man wirklich die Konsequenzen zieht und einen Alk fallenlässt, sich selbst überlässt und er merkt, dass man es mit dem Fallenlassen auch wirklich bitterernst meint,


    Er wird versuchen, dir zu beweisen, dass er es ohne den Alk schafft, oder er wird behaupten, er hätte kein Problem. Desweiteren startet er Versuche, um dich wieder um den Finger zu wickeln. Mit allen Mitteln und Methoden, und besonders mit Lügen! Dies alles darf dich nicht weiter beeindrucken, denn es zögert die Sache nur noch weiter hinaus und macht alles schlimmer! Es ist ALLES nicht ernst gemeint! Auch, wenn er sagt, OK, er macht eine Therapie - glaub es ihm nicht. Wenn er WIRKLICH eine macht, dann kannst du noch immer weitersehen. Ein Alki schafft es nicht alleine vom Alk loszukommen! Und das muss er ganz alleine in die Wege leiten - ohne Hilfe von außen!

    Zitat

    Denn muß er nicht wissen, dass man wieder für ihn da ist, sobald er sich selbst hilft? Braucht er das nicht als Anreiz, die Gewißheit dass, wenn er z.B. einen Entzug macht, es sich lohnt?


    Das sagt man ihm ja. Entweder du machst was und es gibt nur noch ein Leben mit mir OHNE den Alkohol! Wenn du etwas für deine Trockenheit unternimmst, dann werde ich für dich da sein, sonst nicht mehr!

  • Hi Bärbel,
    guck mal in deinen Posteingang. Ich hab dir 2 private Nachrichten geschickt, die dir mit Sicherheit weiterhelfen werden!

  • Hi Bärbel,
    ich hab keine PN bekommen, aber vielleicht trudelt sie ja noch ein... Lg und einen schönen 4. Advent!

  • Hallo Bärbel,

    als "Neuling" (das ist nicht böse gemeint) ist es Dir nicht möglich PN's zu verschicken.

    Das müsste Dir auch angezeigt werden, wenn Du versuchst PN's zu schreiben.

    Gruß Speedy

  • Liebe Bärbel,
    habe hier immer nur mitgelesen, da ich "Kind" bin...

    Das hört sich nach nem Abschied an...
    Wenn dies so sein sollte, wünsche ich alles Gute für deinen/ euren weiteren Weg!

    Frohe Weihnachten
    Anna

  • Hallo Bärbel,

    Zitat von Bärbel 1


    Natürlich liegt mir sehr viel am Verein nicht zuletzt deshalb, weil er Horsts "Leben" ist, ihn am Leben erhält. Wir alle sind uns 100% sicher, dass es vor allem umgekehrt ist, nämlich dass Horst mit seinem Verein steht und fällt. Ohne dieses (sein!) "Lebens"werk würde er jeden Rückhalt verlieren, hätte sich längst totgesoffen...das wurde uns klar, als er kürzlich sagte, er wäre fast drauf und dran gewesen alles hinzuschmeissen, somit auch sich selbst.
    Meine Hauptaufgabe sehe ich also in Zukunft darin, mich noch mehr in den Verein einzubringen, ihm Mut zum weiterkämpfen zu machen und darauf zu achten, dass sich Horst nicht (wie er immer wieder sagt) überfordert und alleinverantwortlich für alles und jeden fühlt, dass es sich lohnt weiterzukämpfen - für den Verein und somit für sich selbst!


    Frohe Weihnachten (auch wenn es das in Wirklichkeit gar nicht gibt!)

    Bärbel

    Wenn Horst weiterhin nichts dafür tut seine Krankheit zum Stillstand zu bringen, durch eine Entgiftung und anschließende Therapie z.B., dann wird er sich totsaufen. Es wird die Zeit kommen das ihm der Verein völlig egal ist. Er wird an fast allem das Interesse verlieren, außer am Alkohol.

    Selbstmitleid gehört zur Alkoholabhängigkeit dazu.

    Es bringt weder Dir etwas noch Deiner Mutter sich etwas vorzumachen, seht der Realität ins Auge. Das ist schwer, aber unumgänglich.

    Und: Es gibt Frohe Weihnachten!

    Viele Grüße von
    Ingane

  • Hallo Bärbel,

    es gibt keinen Grund zu trinken!

    Da Horst der Meinung ist das er sich totsaufen will, sollte für Euch jetzt klar sein ihn zu lassen. Er ist für sich und sein Leben selbst verantwortlich.

    Deine Mutter schafft es nervlich nicht hier zu schreiben, bzw. in eine Angehörigengruppe zu gehen? Sie will bei Horst bleiben und live miterleben wie er sich immer mehr verändert? Sie will seinem Selbstmord zusehen?

    Ich weiß wie ihr Euch fühlt, wir alle hier wissen wie ihr Euch fühlt. Aber solange sich im Umfeld des Betroffenen nichts ändert, wacht er nicht auf. Selbst wenn sich was ändert, auch dann heißt es nicht automatisch das der Betroffene was ändern wird und etwas unternimmt. Aber so ist das, so hart und schmerzlich ist die Realität wenn jemand alkoholabhängig ist.

    Ihr könnt nur etwas für Euch tun, Horst könnt ihr nicht helfen und das müsst ihr akzeptieren, man ist hilflos dem Alkohol gegenüber.

    Viele Grüße von
    Ingane

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