Beiträge von Jim

    Ja, ich habe in den 6 Wochen auch schon etwas abgenommen. Beim letzten Klamotteneinkauf, von dem ich berichtet habe, hatte ich die Hosen sogar 2 Nummern kleiner nehmen müssen... Unglaublich, trotz der Fresserei :D

    Bin übrigens grade von meinem ersten Besuch in der SHG zurück gekommen. Ich war doch sehr positiv überrascht. Ist ein lustiger Haufen. Wir haben sogar viel gelacht. Und das schon an meinem ersten Abend. Freu mich schon auf nächste Woche.

    Jim

    Danke für Eure Antworten. Naja, das mit den Alpträumen ist schon ein wenig besser geworden. Denke auch das sich das ganz geben wird.

    Mir sind noch zwei Sachen eingefallen, die ich noch unbedingt fragen wollte. Ihr seht bald aus wie ein Schweizer Käse. :D

    ...Ab morgen kann ich ja dann die Leute in der SHG löchern. Entlastet Euch dann auch wieder ein wenig.^^

    Erstens: Seit ich nichts mehr trinke habe ich einen unbändigen Hunger. Damit meine ich jetzt keinen Apetit. Der Magen verdaut unheimlich schnell und knurrt mich nach ein paar Stunden direkt wieder an. Hat da von Euch auch jemand Erfahrungen mit gemacht?

    Zweitens: Ich habe mit entsetzen festgestellt das ich in letzter Zeit immer schneller in die Luft gehe. Bin oft überrezt und auch agressiv. Versuche immer ruhig zu bleiben, aber meißtens haut es nicht hin. Auch hier meine Frage. Kennt das jemand?

    Dicker Gruß

    Jim

    So, war gestern bei der Suchtberatung. Und habe schon morgen meine erste Sitzung in der SHG. Bin ja mal gespannt. Ist ja alles neu für mich.

    Hätte auch mal wieder eine Frage an Euch. Habt ihr während Eurer Karriere auch immer/oft Alpträume gehabt. Und auch noch Wochen/Monate danach? Geht das auch irgendwann weg bzw wird weniger?

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    Hallo Jim, haste zum einschlafen mal Naturzeugs probiert? Baldrian, Melissentee, heiße Milch mit Honig...dann gibts da noch Mittelchen bei Unruhe, Nervosität und Schlafstörungen (rein Homöopathisch), bzw. gewisse Salze...die bei meinem "Freund" sehr gut anschlagen....

    Ja, Karotte trinke abends immer einen Schlaftee. Baldrian hab ich auch schon getestet. Leider zeigt das alles keine Wirkung. Habe mir heute aber mal Melissenblätter in der Apotheke abfüllen lassen. Übrigens tolle Beratung. "Wenn sie nicht schlafen können, nehmen sie Schlaftabletten" hieß es. Und "Habe noch nie gehört das Melisse beim einschlafen hilft"..."Nee, das bringt nix". Melisse ist sicher auch nicht anders als der Schlaftee den ich immer trinke, aber billiger ist er in jedem Fall. Und probieren schadet ja nichts. Und ich habe mir endlich mal Lavendelöl besorgt. Riecht schon mal sehr beruhigend.
    Werde das alles mal nachher testen.

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    Viele Grüße und auf gute weitere 24 trockene Stunden

    Dito :)

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    Hast Du dich mal nach Entspannungstechniken umgesehen? Jürgen hat Dir ja Ansätze gechrieben.

    Leider noch nicht zu gekommen. Werde ich aber bald mal nach ausschau halten. Zur Not in der Zeit, in der ich mich sonst im Bett wälzen würde.

    Ach übrigens, hatte ich erwähnt, das ich mir eigentlich gar nicht so viele Gedanken mache wenn ich im Bett bin? Und unruhig fühle ich mich auch absolut nicht. Ich gehe trotzdem davon aus das es in jedem Falle psychisch bedingt ist. Gibt es eigentlich eine "unterbewußte" Unruhe?

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    Meistens fallen mir zur selben Abendzeit die Augen zu und ich schlafe tief und fest.

    Jaja kommal, mach mir ruhig die Nase lang.^^

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    Das hat viel mit meiner Tagesstruktur zu tun. Z.B. mit meinem abendlichen Besuch hier.

    Ich muß gestehen das es mir manchmal ein wenig wie ErikL geht. Wenn es mir nicht so gut geht, hilft mir das lesen und schreiben hier schon sehr weiter. Aber manchmal befasse ich mich dadurch auch ein wenig zu viel mit meinem Problem, als es mir in guten Momenten weiterhilft. Ich bin mir meiner Krankheit eigentlich in jedem Moment bewußt. Aber es kann doch auch nicht so verkehrt sein einmal in guten Stunden ganz davon abzuschalten. Was meint Ihr dazu?

    Jürgen : Du hast volkommen Recht. Das ist schon sehr wichtig, was clare schreibt.

    Wie sieht es eigentlich bei Euch (Rauchern) mit dem Konsum aus? Ist der bei Euch auch seit der trockenen Zeit mehr geworden? Habt Ihr auch da evtl Lösungsansätze entdecken können?

    Rauche nämlich abends mehr als es mir lieb ist. Lieb ist mir das rauchen eigentlich eh nicht. Aber habe ja nun nicht nur mit saufen, sondern auch noch mit kiffen gleichzeitig Schluß gemacht. Und drei Wünsche auf einmal ist ja nun (bekanntlich :lol: ) auch zuviel.

    Dicker Gruß

    Jim

    Lass mal den Kopf nicht hängen. :)

    Bin auch grad erst recht neu hier. Aber ein guter Tip den ich immer bekommen habe ist sich abzulenken. Wo drückt denn der Schuh?
    Kann aber nicht versprechen das ich noch lange hier bin, wollte gerade in die Falle.

    Oha :D

    Jetzt muß ich mich dochmal wieder erklären, eh das hier ausartet.

    Der Satz gerade war wieder ironisch gemeint, genau wie der mit dem 'ihr wißt schon was ich mein'. Das ist so meine Art. Ebenso wie mit dem 'reinen Wein einschenken' letztens. Ihr werdet aber sicher meinen (manchmal skurielen) Humor noch kennenlernen. Das sollte jetzt keine Drohung sein. :wink:

    Ich werde nicht als Fahrer mißbraucht damit meine Beifahrerin saufen kann. Die säuft sowieso nix. Und die Bekannten kommen alleine zur Gaststätte. Haben also mit der Fahrerei eh nix zu tun. Meine Beifahrerin hat keinen Führerschein und freut sich sehr auf diesen Abend und nicht auf das excessive trinken der Frau, des Paares das uns eingeladen hat. Auch hat anscheinend nur die Frau und nicht der Männe ein Alkproblem. Das große Problem ist nur, das besagte Beifahrerin eine meiner vertrautesten Personen ist, und ich sie schon gerne dort hinbringen möchte.
    Aber ich habe mit Ihr geredet und wir werden es so machen, das ich sie eben nur bringe und wieder abhole. Ich hab dann halt zwischendurch was wichtiges vor. Ich hätte auch kein Problem damit den Leuten zu sagen, das ich Alkoholiker bin. Ich mache es aber nicht. Der Grund ist die Art dieser Leute. Genauer möchte ich das nicht erklären. Nicht wegen Euch, aber das www ist mir dazu einfach zu öffentlich. Ich hoffe Ihr verteht das.
    Fragt bitte nicht warum sich meine Beifahrerin auf den Abend freut wenns nur ums saufen geht. Das tut es nämlich nicht. Es geht um ein Essen und treffen. Es ist auch sonst so alles in Ordnung. Bis auf die Tatsache, das ich davon ausgehe das diese Dame mal wieder übertreiben wird.

    In jeder anderen (außer eben in dieser speziellen Verzwickten Sache) würde ich direkt klaren Tisch machen und mein Wohl über das der anderen (saufen wollenden) Leute stellen.

    So, jetzt mal was anderes. Bin heute trotz späten einschlafens schon früh aufgestanden und auf dem Trödelmarkt gewesen. War ja gestern so um 24:45 in der Falle. Eingeschlafen bin ich aber wieder erst so gegen 4-4:30.

    Jetzt aber ersteinmal zu Clare :D

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    P.S.: Sorry für die Länge, bin kein Mensch der kurzen Worte.

    Ja...wem sags't Du das HeHe

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    Zwanghafte Strukturen machen mich krank.

    *zu kommal rüberschiel

    Aber Ok. Ein wenig Struktur kann nicht schaden. Ich werde sicher den richtigen Mittelweg herausfinden. Eigentlich bin ich ja auch gar kein so strukturloser Mensch.

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    Kann dir ja mal sagen, wie es bei mir was/ist: Ich habe in meiner Saufzeit verdammt viel geschlafen, gerne 10, 12, 14 Stunden, gerne zu den unmöglichsten Zeiten (der Suff musst ja erst alle sein). Das wurde in den ersten zwei Monaten nach dem Suff nicht viel besser. Seit etwa einem Monat hat sich etwas verändert: Ich brauche nur noch 7-8 Stunden Schlaf, manchmal sogar weniger.

    Also bist Du auch noch nicht so lange trocken. Versthe ich das so richtig?
    Naja, wenn man bedenkt das ich auch immer mindestens 11-12 Std Schlaf wirklich gebraucht habe. Ähh... wollte eigentlich sagen, wenn man bedenkt wie wenig ich in den letzten Monaten geschlafen habe, fühle ich mich ja doch nicht so als würde ich bald den Löffel abgeben. So hätte ich mich aber noch vor 1 1/2 Monaten gefühlt. Apropos...Hip Hip Hurra, heute hab ich genau 6 Wochen hinter mir. Back to Topic. Fühl mich schon ein bisschen platt, aber immer noch nich so wie zu meinen Dauerschläferzeiten. Wenn ich das bedenke, sieht es ganz so aus als wenn ich schon mit ein wenig weniger (toller Satz) Schlaf auskomme als noch vor einiger Zeit. Gut, im Moment bin ich schon recht Platt. Das frühe Aufstehen heut morgen hat dem ganzen dann wohl doch die Krone aufgesetzt.

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    Meisten gehe ich um 23 oder 24 Uhr schlafen, manchmal habe ich aber auch Tage, da bin ich noch nicht ausreichend müde und gehe erst um 1, halb 2 ins Bett.

    Das mit dem ausreichend müde ist eben der verdammte Punkt bei mir. Ich kann noch so Hundemüde sein und trotzdem liege ich Stundenlang wach im Bett. War das Anfangs auch so bei Dir? Gibt sich das auch mit der Zeit?

    Dicker Gruß

    Jim

    Wie immer ein Dankeschön für Eure Anregungen.

    Heute hab ich mir mal nach langer Zeit wieder ein paar schöne neue Klamotten gegönnt. Hab ja jetzt schon eine Menge Geld gespart, die ich sonst für 'na Ihr wißt schon was' ausgegeben habe. Morgen mißte ich einen Großteil der alten Sachen aus. Das hab ich schon Jahre nicht übers Herz gebracht.
    Vieleicht auch schon ein kleiner Schritt.

    Morgen will ich auch mal ausnahmsweise früh los. Ein wenig auf Schnäppchenjagd gehen. Neuzuwachs auf dem Trödelmarkt, für mein neues Hobby suchen. Hoffentlich geht es mit dem schlafen einigermaßen besser. Sollte eigentlich schon längst mal wieder in der Falle sein.

    Ein Problem steht jedenfalls demnächst bei mir an. Wir sind auf ein Abendessen eingeladen, wo ich genau weiß das die bessere Hälfte des Päärchens das uns eingeladen hat sich garantiert an diesem Abend wieder die Kante geben wird. War das letzte mal auch schon so. Mit dem Unterschied, das ich da selber noch getrunken habe. Zwar nicht in der Gaststätte, sondern hinterher. Mußte ja noch fahren. Nun ist es so, das ich das ganze am liebsten absagen würde. Leider werde ich aber dringend als Fahrer gebraucht. Und leider sehe ich da auch keine andere Möglichkeit.

    ...Oh Mann. Bin wirklich am grübeln, was ich da machen soll. Das würde mich schon sehr belasten, mir die Sauferei wieder mit anzugucken.

    Dicken Gruß an alle

    Jim

    Danke für Eure Antworten.

    Also so wie ich das sehe, läuft das mit der "veränderten Tagesstruktur" doch ein Großteil auf den Schlafrhytmus hinaus. Also ich meine, das es mit einer der wichtigsten Punkte ist "relativ" früh ins Bett zu gehen, und möglichst früh aufzustehen. Sehe ich das Richtig, oder haben andere Leute noch andere Punkte einer neuen Tagesstruktur, die für sie genauso wichtig sind?

    Also Fernsehen tue ich abends eigentlich absolut selten. Und wenn, dann mache ich auch früh Schluß damit. Am Rechner sitze ich hingegen schon eher. Was habt ihr denn so alles noch an Einschlafhilfen, zumindest in eurer schwierigen Phase (erfolgreich), ausprobiert? Wäre da für jeden Tip dankbar. Am Mittwoch bin ich ausnahmsweise mal relativ gut eingeschlafen. Dachte schon es würde endlich besser, aber leider war es gestern wieder katastrophal. Man könnte ja meinen ich würde schlecht einschlafen, weil mir der Alk im Kopf rum spuckt. Aber eigentlich ist das Bett ein Ort an dem ich vor diesen Gedanken am absolut sichersten bin. Was sollte ich versuchen? An Nichts zu denken? An etwas Positives? Das funktioniert eigentlich alles nicht. Entweder ich schlafe ein, oder eben nicht. Ich weiß das dies sehr private Dinge sind, aber ich würde mich über jeden Tip freuen.

    Alles Liebe

    Jim

    Danke Mandy2 :D

    Sowas hab ich echt mal gebraucht. Das tut schon gut, mal ein paar nette und aufmunternde Worte zu hören. Darf ich Dich mal was fragen? Du sagtest, das Du demnächst eine LZT machst. Da Du schon seit Februar hier angemeldet bist wundert mich das ein wenig. Dann ist der Entschluß dazu aber erst ein wenig später gefallen, oder?

    Noch eine Frage hätte ich an Euch alle. Was habt ihr denn so konkret an Eurer Tagesstruktur geändert? Macht Ihr nichts mehr gleich oder ähnlich, was ihr vorher so an Abläufen hattet? Ich kann mir da nämlich immer noch nichts so genaues drunter vorstellen. Man muß ja schließlich ein paar Dinge wie zb sich nach dem aufstehen waschen und der gleichen beibehalten. Entschuldigt bitte, wenn ich so dämlich frage, aber ich bin halt noch am Anfang.

    Allen hier wünsche ich noch einen schönen Tag. Auch wenn es draußen nicht so freundlich aussieht.

    Jim

    Schade das ich hier so sehr missverstanden werde.

    Vor allem finde ich es schade das ich soviel Kraft daran setzen muß mich immer wieder zu erklären. Ich habe nicht vor jemals wieder einen Tropfen Alkohol anzufassen. Das ist mein absolutes Ziel. Ich weiß auch schon seit langem das ich Alkoholiker bin. Das wußte ich schon vor Jahren, als ich mich noch in der mitte meiner traurigen Karriere befand.

    Ich schrieb "nur" 4 Flaschen Starkbier, und nicht nur! Das ist ein Unterschied. Die Klammern haben schon etwas zu bedeuten. Bitte lest doch etwas genauer.

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    Warst Du schon mal in einer Beratungsstelle?

    Ja kommal, das hatte ich doch schon ausführlich erklärt.

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    Was hast Du bisher dagegen getan? Spazieren gehen? Sport? Deine Tagesstruktur (hast Du eine) geändert?

    Leider habe ich sehr viel um die Ohren. Da bleibt für Sport und andere Aktivitäten nicht so viel Zeit übrig. Aber ich versuche dennoch es auf die Reihe zu bekommen. Meine Tagesstruktur versuche ich gerade zumindest mal in Bezug auf meinen Tag/Nacht Rhytmus zu ändern. Was aber nicht so leicht ist. Hatte ich ja auch schon erklärt. Wenn ich zwanghaft versuche viel früher als ich müde bin ins Bett zu gehen, schlafe ich noch später ein. Dadurch habe ich so wenig Schlaf das es mir am anderen Tag sehr schlecht geht. Und dabei meine ich nicht nur normale Übermüdung. Ich habe dann Kopfschmerzen, Schwindel und Übelkeit. Das war auch einer der Gründe warum ich im Krankenhaus war.

    Struktur bedeutet einen immer wiederkehrenden Rhytmus. Durch diese enormen körperlichen Probleme, die durch den fehlenden Schlaf ausgelöst werden, ist es für mich sehr schwer das ganze Zeitlich in einen Rahmen zu bekommen.

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    Du meinst also du seist nicht so gefähret, du seist der einige hier der über Jahre nur eine so !!!!! geringe Menge getrunken hat.

    Ich habe nie gesagt das ich nicht gefährdet bin. Sonst wäre ich ja nicht hier. Wenn ich so denken würde, dann sei Dir sicher, ich hätte bestimmt nicht schon knapp 6 Wochen Abstinenz hinter mir. Auch wenn mancher über nur 6 Wochen lächelt. Ich bin darauf vedammt stolz.

    Und als geringe Menge ...Oh Gott Oh Gott... bezeichne ich das bestimmt nicht. Wie gesagt hatte ich das Wörtchen NUR extra in Anführungszeichen gesetzt. Spätestens seit ich hier im Forum einen Thread gelesen habe, wo jemand einem anderen mal vorgerechnet hat wieviel reinen Alkohol er gerade mal so ""NUR"" an Bier zu sich nimmt, ist es mir noch deutlicher geworden, welche Mengen das am Ende sind. Und glaube mir, ich wußte auch schon vor diesem Thread was ich meinem Körper da zumute.

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    Dreh ich den Spieß um, meinst du wir wären voll Alkis, die täglich Literweise das Zeug kippten.

    Da hast Du mich auch wieder missverstanden, Sorry. Meinst Du ich würde auf andere Leute herabschauen selbst wenn sie mehr trinken als ich es getan habe? Die Menge macht doch keinen Unterschied. Alkoholiker ist Alkoholiker. Das ist doch völlig Wurst. Wir sitzen doch alle im selben Boot, egal wer was für eine Art Trinkertyp ist oder war. Es ging mir dabei viel mehr um mich, als um andere. Ich hab mich über mich selbst gewundert, weil ich von einem vergleichbaren Trinkverhalten wie dem meinen noch nie etwas gehört habe.

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    Ließ dich doch mal tage lang hier durch, dann erfährst du es was wir sind, aber auch was du bist.

    Das habe ich schon längst getan, und tue es fast täglich. Hatte ich aber doch auch schon erwähnt. Wenn ich nicht irre, war es in meinem ersten Post.

    @Freund: Ich glaube Deine ersten Sätze habe ich jetzt soweit schon mit kommentiert.

    Und hierzu:

    Zitat

    Ich wollte zu meinen nassen Zeiten bei Trinkpausen mehr mit dem Alkohol umgehen können, und das endete immer wieder in Rückfällen und hat mich kein Stück nach vorne gebracht, mehr nach hinten.

    Das habe ich mittlerweile auch schon begriffen. Hatte mich anfangs sehr mit dem Punkt "Kontrolliertes Trinken" beschäftigt. Ich weiß jetzt das dies absolut außer Frage steht. Entweder Schwarz oder Weiß. Es gibt nichts dazwischen. In den 10 Jahren meiner Sucht hatte ich ja bisher nur einmal den Versuch gestartet damit aufzuhören. Habe damals nach 3 Wochen versucht kontrolliert zu trinken. Und nach nur drei Tagen war es das dann auch schon wieder gewesen. Ich habe damals auch nie versucht eine Trinkpause zu machen. Dazu war ich gar nicht in der Lage. Deshalb steht für mich fest, das ich mein ganzes Leben nie wieder etwas trinken werde. Das ist mein absolutes Ziel.

    Ich glaube damit hätte ich auch andreas57 Fragen alle beantwortet.

    @jürgen42:Ich hoffe Ihr habt mich wenigstens jetzt mal ein wenig besser verstanden. Vieleicht habe ich ja jetzt zumindest schonmal das Knie mit in der Türe :wink:

    Sonst weiß ich auch nicht mehr weiter, wie ich mich noch verständlicher ausdrücken sollte.

    Einen schönen Alkoholfreien Abend Euch allen noch

    Dicker Gruß

    Jim

    Ersteimal natürlich wieder ein herzlisches Dankeschön,

    das ihr mir antwortet und mich nach der krassen Aussage von mir (das ich, wenn alk nicht ungesund wäre, wahrscheinlich weiter machen würde) noch nicht ganz abgeschrieben habt. Und wie es heute aussieht, besteht auch noch nicht der Grund dazu.

    Heute scheint es nach den letzten Tagen abwärts mal wieder aufwärts zu gehen. Heute war wieder ein guter Tag. Kaum ein böser Gedanke hat sich eingeschlichen. In diesem Zusammenhang mal die, wie ich weiß, blöde und schwer zu beantwortende Frage. Ist ja auch bei jedem anders. Trotzdem, erzählt doch mal, wie es euch so ergangen ist. Wann wurde es bei Euch denn mit den Auf und Abs besser?

    Ich muß mich nochmals ein wenig erklären, gerade weil ich meinen Typ von Trinker hier und auch sonstwo irgendwie nicht wiederfinde. Es wird immer von einer Steigerung des Alkoholkonsums gesprochen, der unweigerlich irgendwann eintritt. Dies war bei mir absolut nicht der Fall. Klar, angefangen hat es natürlich nicht mit der Menge, auf die ich mich später eingependelt hatte. Aber so vor ca. 9 Jahren (10 Jahre trinke ich ungefähr) hat es sich bei 4 Flaschen Starkbier eingependelt. Es ist in der ganzen Zeit dabei geblieben. Und vor allem habe ich "nur" abends getrunken. Mir lag es völlig fern tagsüber auch nur ein Glas Bier (selbst wenn ich eins angeboten bekam) zu mir zu nehmen. Daran war überhaupt nicht zu denken. Wenn es zu so einem Angebot kam, kam ich mir selbst sogar schon wie ein trockener Alkoholiker vor, der konsequent sowas ablehnt.

    Versteht mich nicht falsch. Das soll in keinster Weise eine Rechtfertigung oder Verniedlichung sein. Nur verstehe ich es nicht so ganz, das ich von solchen Alkoholiker Typen noch nie etwas gehört habe. Gibt es hier sonst noch Leute die so eine Art Trinkverhalten hatten?

    Ich weiß, es werden wieder einige den Kopf schütteln und vermuten es würde an meiner "noch nicht vorhandenen Einsicht meines Problems" oder gar an Leichtsinnigkeit meiner seits liegen. Aber ich bin mir ziemlich sicher, das mir zb Pralinen mit Alkohol oder ähnliches in der Richtung nichts anhaben können. Nicht das ich vorhätte welche zu essen. Es geht mir nur darum, meinen Typus zu erläutern. Es wird sehr wohl viele Leute geben, die damit ein Problem hätten. Der Geschmack des Schnapses in den Pralinen. Das verstehe ich schon. Mich würde sowas in keinster Weise reizen. Bei dem Geschmack von Bier wäre es wahrscheinlich schon wieder ganz anders.

    Was sagt ihr zu diesem Punkt?

    Und nochetwas, wozu ich gerne Eure Meinung gewußt hätte. Wie steht Ihr zu der Legalität des Alkoholes? Ich bin natürlich dagegen, denn (klar!) wenn das Zeug nicht legal wäre, wäre ich ja auch nie daran geraten. Bevor ihr was sagt, ja man wäre sonst auch drangekommen. Ich weiß... denn ich versuche nicht nur das trinken dranzugeben, sondern rauche auch meinen (ebenfalls) abendlichen Joint seit ca. 6 Wochen nicht mehr.

    Zitat

    Zum Tema Verzichtsgedanken: Überleg mal wieviel Möglichkeiten
    Dir nun offenstehen, nüchtern. All die Dinge, bei denen man früher
    vielleicht etwas abseits stand, lassen sich ohne Alkohol plötzlich
    realisieren.

    Tja, das ist eben auch mein Problem. Deshalb erklärte ich auch nochmals meinen Typ/meine Situation. Es fällt mir schwer zu begreifen, was ich in der Zeit nüchtern besseres anstellen hätte können. Ich habe ja "nur" abends dabei ferngesehen und am Rechner gesessen. Aber es gibt sicher ungeahnte Möglichkeiten, die sich mir (hoffentlich) noch auftuen werden.

    Zitat

    versuch doch mal was zu machen was du früher ohne Alkohol gemacht hast.

    Wenn du Sachen unternimmst die du fast nur mit Alkohol gemacht hast verbindet das dein Gehirn mit trinken.

    Danke Maddin, darüber hab ich noch gar nicht nachgedacht. Das ist auf jeden Fall ein guter Tipp von Dir. Ich hab ja seit kurzem ein neues Hobby, das ich auch abends dann mal ausführlicher pflegen werde. Jetzt wo Du mich darauf aufmerksam gemacht hast, fiel mir auf, das mich das doch sehr abgelenkt hat. Gerade weil ich das "früher" unter Alk noch nicht hatte.

    Zitat

    Zitat:
    Deine Zeilen lesen sich so, als ob Du versuchst, "ohne Trinken" zu leben.


    Dieser Satz war vielleicht nicht eindeutig genug formuliert, hätte man vor das „ohne Trinken“ noch ein NUR setzen müssen.
    Eine sehr fundamentale Erfahrung ist: NUR nichts trinken reicht nicht !

    Danke Freund, aber das hatte ich schon verstanden. Deshalb auch der zwinkernde Smily am Ende meines Satzes.

    Zitat

    Und zur Trockenheit gehören viele, auch kleine Veränderungen.
    Vielleicht solltest du auch einmal über deine Schlafgewohnheiten nachdenken, nichts ist unmöglich.

    Ja, das werde ich auf jeden Fall mal als erstes in Angriff nehmen. Wollte heute Abend auch eigentlich schon längst in der Falle sein. Aber ich mußte erst noch hier bei Euch vorbeischauen.

    Ich Danke auch Paolo und Feengesicht...und all den anderen hier für Ihre nette aufnahme von mir.

    Liebe Grüße

    Jim

    Danke für die vielen Antworten

    Ihr habt mir "mal wieder" sehr geholfen. Ich sage deshalb "mal wieder" weil ich in den ersten paar Tagen auf das Forum gestossen bin, und mir das lesen hier sehr geholfen hat.

    - Dickes Lob an Karsten für die tolle Arbeit solch ein Forum aufzubauen -

    Zitat

    Deine Zeilen lesen sich so, als ob Du versuchst, "ohne Trinken" zu leben.

    Naja, ich denke mal das wir das hier alle versuchen, oder :wink:

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    Was hast Du unternommen, um nicht rückfällig zu werden?Hast Du Hilfe vor Ort?

    Ja, zumindest ein wenig. Habe einmal die Woche ein Gespräch bei einem Psychologen von der Suchtberatung. Nachdem ich die eine Woche im Krankenhaus war (direkter Grund war übrigens gar nicht die Entgiftung sondern Körperliche Beschwerden, welche aber sicher auf den jahrelangen Alkoholkonsum zurückzuführen sind. Den Entschluss aufzuhören hatte ich aber zu diesem Zeitpunkt schon aus besagtem Grund getroffen) wurde mir empfohlen mich direkt anschließend für zwei Wochen stationär in die Psychatrische Abteilung verlegen zu lassen. Was ich eigentlich auch machen wollte. Ich hatte sogar schon meine Sachen in den Schrank eingeräumt.
    Da mir aber der Krankenhausaufenthalt schon zugesetzt hatte (Totale Langeweile, noch schlechter schlafen als schon zuhause) hab ich mich entschieden das ganze lieber ambulant zu machen. Eben mit den besagten wöchentlichen Terminen. Die Langeweile hatte jetzt nix mit dem Gedanken an den Alk zu tun, den hatte ich im Krankenhaus übrigens überhaupt nicht. Und das soll schon was heißen, wenn man bedenkt das ich mit einem ebenfalls Alkoholkranken Menschen das Zimmer teilte. Und aufgrund der Tatsache, das dieser bei weitem nicht den Vorsatz hatte aufzuhören, und mir den ganzen Tag von der Trinkerei vorschwärmte, wird dies wohl noch deutlicher.
    Und "Ja", ich hatte es der Schwester und der Psychologin die mich besuchen kam erzählt. Die meinten halt, ich solle ihn darauf aufmerksam machen nicht davon zu sprechen. Was ich auch tat. Naja, wenn ich gedrängt hätte, wär ich sicher verlegt worden, aber es war schon ein sehr netter, und wir kamen auch so prima klar.

    Den Entschluß nicht die zwei Wochen stationär hinten dranzuhängen hab ich nicht bereut. Man muß schließlich wissen, was einem in dieser Situation Seelisch am meißten Gut tut. Und das muß ja jeder für sich selbst entscheiden. Also bitte keine Vorwürfe. :wink:

    Da ich jetzt gemerkt habe, das es doch wieder schlimmer werden kann, hab ich mich entschlossen mich nun auch noch (wie der Psychologe mir geraten hat) einer Selbsthilfegruppe anzuschließen. Das Forum hier ist ja auch quasi so eine Art, und ich denke es wird mir auch noch halt geben.

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    Ist deine Wohnung, dein Umfeld trocken?

    Ja, dafür habe ich gesorgt. Gerade weil sie es beim letzten Versuch nicht war. Ich hatte mir damals gesagt das ich, wenn ich es wirklich schaffen will, der Versuchung auch wiederstehen können muß. Der Alk in der Wohnung war aber damals übrigens nicht mein eigener. Totaler Hirnriss...wie sich heraustellte. :x

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    Hast Du eine Tagesstruktur

    Nun ja, daran muß ich wohl noch sehr arbeiten. So ganz verstehe ich diesen Satz auch nicht, wenn ich ihn immer hier lese. Wohl verkehrt ist, das ich sehr spät ins Bett gehe, und sehr sehr spät aufstehe. Obwohl ja beides zusammenhängt. Wenn ich früh ins Bett gehe, schlafe ich eh nicht ein. Und aufgrund des fehlenden Schlafes hole ich den halt durch spätes aufstehen nach. Übrigens danke an lobanshee für den Tip. Werde ich sobald ich das Öl habe mal ausprobieren. Mein Problem ist übrigens nur das einschlafen. Wenn ich mal schlafe werde ich nicht andauernd wach. Selbst wenn ich vieleicht nachts/morgens mal zweimal (Riesenausnahme) aus "dringenden" Gründen wach werde, schlafe ich ohne Probleme sofort wieder ein. Hach...wenn das doch auch abends so wäre. Das soll einer verstehen.
    Ansonsten esse und arbeite ich geregelt. Abends sitz ich dann vor dem Fernseher oder Rechner (soviel auch zu der Farge "Was machst Du in der Zeit in der Du getrunken hast") und "genieße" (so weit man davon noch sprechen kann) den Abend. :?

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    Gehst Du offen mit deiner Krankheit um?

    Auf jeden Fall. Ich weiß schon sehr lange das ich ein riesen Problem damit habe. Gestehe es mir und auch engen Freunden ohne Probleme ein. Auch dem Hausarzt und den Ärzten, Schwestern im Krankenhaus habe ich sofort reinen Wein eingeschüttet. Entschuldigt den Satz, aber ich denke etwas schwarzer Humor gehört im Leben auch dazu.

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    Was hast Du oder willst Du Grundlegendes ändern, damit es nicht wieder bei einer Trinkpause bleibt?

    Das ist auch wieder einer der Sätze die ich nicht so ganz verstehe. In erster Linie will ich natürlich trocken bleiben. Ja, ich weiß das noch mehr dazu gehört, aber was genau weiß ich noch nicht so ganz. Und genau aus diesem Grund bin ich ja eigentlich hier. Ich hoffe sehr hier einige Tips zu bekommen, und an den Erfahrungen der anderen teilzuhaben um diese auch für mich nutzen zu können.

    Jetzt mal zu lobanshees Fragen/Tips

    Erstmal nochmals Danke für den Lavendelöl Tip, auch wenn Du mich mit deiner Aussage von den "6 Jahren" erstmal geschockt hast. :shock:
    Naja, kann bei mir ja auch anders ablaufen.

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    Wichtig ist nur, wie Du zu Deiner jetzigen Lebenssituation stehst und ob Du begriffen hast, dass ein Leben ohne Alkohol kein Verzicht ist, sondern das non plus ultra. Und auch wenn Du noch nicht so weit bist, lohnt es sich, über Trockenheit zu versuchen, sich in die Erkenntnis von Tag zu Tag hineinzuleben.

    Ich spreche diesen Satz jetzt wirklich nicht leicht aus, und habe auch ein wenig Angst, das Ihr mich deshalb sofort abschreibt und fallenlasst.
    Aber im Grunde muß leider sagen, das ich es im Moment schon als krassen Verzicht sehe. Wenn es nicht Gesundheitlich schädlich wäre, würde ich sicher nicht damit aufhören wollen. Der Grund es dranzugeben war eigentlich der, das ich solch krasse Gesundheitliche Probleme und Angst um mein Leben hatte und habe. Wobei ich sagen muß, das im Krankenhaus nichts ernstes festgestellt werden konnte. Deshalb könnte ich jetzt eigentlich ja damit weitermachen, was ich aber nicht tue und auch nicht vorhabe. Es würde ja auch nix bringen, da ich mich ja damit irgendwann doch zerstören würde. Diese Einsicht habe ich zumindest schon mal gewonnen. Und außerdem hat doch jeder so seinen Grund, warum er damit aufhören möchte. Ob nun mehr seelischer oder doch mehr körperlicher Natur.
    Viele haben ja den Entschluß zum aufhören gefaßt, weil sie ein seelisches Wrack sind. Ich kann mich täuschen, aber mir kommt das so gar nicht so vor bei mir. Für mich ist ausschlaggebend, das ich leben möchte. Der Alkohol zerstört sonst auf Dauer meinen Körper. Seelische Schäden später schließe ich ja gar nicht aus. Aber ist dieser Grund denn nicht schon ausreichend genug auzuhören zu wollen?

    Nichtsdestotrotz würde ich gerne Eure Tips dazu hören. Was fehlt mir noch an Gründen aufhören zu wollen, was genau sind diese "Bausteine". Ich bin für jeden Tip dankbar. Deshalb bin ich ja hier.

    An die Leute, zu deren Anregungen ich jetzt nichts direkt gesagt habe. Ich danke auch Euch. Gesagt habe ich ja eh schon mehr als genug.:oops:

    Zum Schluß (ja ich bin tatsächlich gleich ferig) sei nochmal erwähnt. Ich wollte mit manchem Satz wirklich nichts besser wissen, oder gar jemanden kränken. Ganz im Gegnteil. Ich bin unendlich froh hier bei Euch sein zu dürfen, und das Forum hat mir auch schon eine ganze Menge halt gegeben. Alleine nur schon vom lesen.

    Also, Danke für's zuhören *Grins
    und entschuldigt die vielen Klammern **Grins

    Liebe Grüße

    Jim

    Hallo Ihr Lieben

    Nachdem ich mich vor ca. 4 Wochen hier angemeldet habe, hatte ich erst gedacht, ich komme doch ohne Euch zurecht. :oops:

    Leider ist dem wohl doch nicht so. Trinke seit etwa 10 Jahren, und habe nun vor ca 5 Wochen meinen zweiten Versuch gestartet aufzuhören. Die ersten 3-4 Tage (nach einer Woche Krankenhaus) waren schon schwierig, und nichts was ich sonst so (mit) Alkohol machte wollte mir Spass machen.

    Dann hatte ich 3 Wochen Ruhe, und auch wieder einigermassen Spass an meinen Hobbys. Bis auf sehr wenige Momente ließ mich der Gedanke wieder etwas zu trinken auch in Ruhe. Allerdings hatte/habe ich riesige Einschlafprobleme. 4,5 oder 6 Uhr einschlafen ist mittlerweile normal geworden.

    Vor einer Woche fingen die Gedanken dann allerdings wieder an. So ungefähr wie die, in den ersten 3-4 Tagen. Und die Leere ist noch Größer geworden. Nichts macht mehr Spass und motiviert mich. Alles scheint Sinnlos und Leer ohne den verdammten Alk. Ich kann mich nichtmal daran erfreuen das ich "schon" fünf Wochen geschafft habe.

    Nun wollte ich mal fragen, ob sich das mit der Zeit legt, und ob man auch wieder Freude an den alten Sachen bekommt. Eigentlich denke ich schon das dem so ist, da ich ja in den besagten drei Wochen auch wieder einigermaßen Freude am Leben hatte. Wenn auch bei weitem nicht so, wie in meinem "vorherigen" Leben. Aber die Sache macht mir doch schon ziemlich Angst.

    Ich muß dazu sagen, das ich immer nur Abends getrunken habe, und auch immer die gleiche Menge, die mir gereicht hat. Tagsüber habe ich dementsprechend eigentlich keine Probleme. Allerdings ist auch Tagsüber die Lebensfreude schon ein wenig gedämpft. Vor allem auch deshalb weil dann schonmal der Gedanke an den besch... Abend durchkommt.

    Ich weiß das andere Leute viel schlimmeres durchmachen als ich, dennoch hoffe ich, das ich hier trotzdem wenigstens ein kleines Plätzchen unter Euch bekommen kann.

    Alles Liebe

    Jim