Beiträge von Linde66

    Hallo Pittchen

    Am 6. Dezember schreibst du vom Rückfall eines Kollegen nach dem Besuch eines Weihnachtsmarktes:

    Zitat

    der Rückfall geschah NACH der eigentlich zu bewältigenden Situation ...
    anschließend ALLEIN zu Hause!


    Und vier Tage später beschreibst du, wie du für Kollegen Alk verpackst für die Weihnachtsfeier. Außerdem, daß du "deinen" Alk im Auto transportieren und verschenken wirst.

    Siehst du da den Zusammenhang, die mögliche Gefahr?


    Völlig unabhängig davon möchte ich dir sagen, daß ich die vielen Smilies in deinen Texten unangebracht finde. Vor allem der grinsende Smilie über deinem Namen am Ende aller deiner Posts. Hast du das Matthias nachgemacht? Ich finde das bei euch beiden völlig überflüssig und der Forenthematik nicht angemessen.

    LG, Linde

    Hallo Bettina,

    schön daß du wieder da bist! Spes, die Hoffnung, ich freu mich immer deinen Nick zu lesen. :)

    Herzlichen Glückwunsch zum 1. Jahr Trockenheit! Weiter so.

    Liebe Grüße, Linde

    Hallo Purzelbaum,

    willkommen hier bei uns im Forum!

    Scheu dich nicht, einen eigenen Thread aufzumachen! Du schreibst ja hier im Thema von Brad.

    Einfach auf NEUES THEMA klicken und deinen Text einfügen, einen Titel wählen und losschicken! :wink:

    Ich wünsche dir einen hilfreichen Austausch!

    Viele Grüße, Linde

    Hi,

    wieso sauer? Du hast das jetzt gut gemacht, du schützt dich und deine Kinder. Sauer auf dein vergangenes Verhalten? Wenn du dich hättest anders verhalten können, dann hättest du das doch gemacht... Heute ist es gut so.

    Von manchen Menschen ist es besser, wenn man einfach Abstand hält. Das können auch Verwandte sein.

    Liebe Grüße, Linde

    Zitat

    Wer mient ein Weihnachtsmarkt ist für ihn gefährlich dem sei es respektiert, aber daraus eine für alle gültige Verallgemeinrung abzuleiten das sowas grundsätzlich gefährlich ist halte ich für vermessen.

    Hallo Paul P.,

    schwierig ist, daß man am Anfang der Trockenheit gar nicht selber einschätzen kann, was gefährlich werden kann und was nicht. Daher auch unsere Empfehlung, für mindestens ein Jahr Orte und Aktivitäten zu meiden, die mit Trinken zu tun haben.

    Zudem kommt dazu oft die Selbstüberschätzung, "es" im Griff zu haben.

    Anfang der Trockenheit ist ein dehnbarer Begriff, das kann durchaus mehrere Jahre sein! Bis die eigenen Trockenheit gefestigt ist und man genug EIGENE Erfahrungen hat. Was nützen den Lesern hier die Posts über Dritte? Mich interessiert nicht was du über den Kneipenwirt schreibst. Wenn einer selber hier schreibt, dann schon.

    Was macht es so schwer, sich am Anfang der Trockenheit auf die Empfehlungen der Langzeittrockenen einzulassen?

    Will doch keiner hier, daß ein Frischling bei Wasser und Brot daheim im Kämmerchen sitzt... Weihnachtstimmung gibt es auch bei der Christmette, bei einem Winterspaziergang o. ä., das muß nicht der Weihnachtsmarkt sein, der voller Trigger für das Suchtgedächtnis ist.

    Gruß, Linde

    Hallo Mikesch,

    du sprichst da etwas ganz wichtiges an, nämlich SELBER planen!

    Wir sind zwar EK's, aber keine Kinder mehr. Wir können heute gestalten. Wir können kommen und wieder gehen.

    Ich habe jahrelang mich zu Weihnachten gar nicht gemeldet, dann gab es Postkarten bzw. Anrufe. Aber das auch nie zu Heilig Abend, denn das war und ist mir zu bedeutungsschwanger. Also 1. od. 2. Weihnachtsfeiertag. Falls sie fragten warum sagte ich, ich hab an Heilig Abend schon was anderes ausgemacht. Was hab ich nicht gesagt.

    Alternativen finden ist auch wichtig. Es gibt so viele Singles im Freundeskreis, vielleicht findet sich da jemand für die Christmette oder einen Winterspaziergang oder gemeinsames Eintopfkochen...

    Entlastend empfinde ich es auch, nicht die ganze Zeit bei den Eltern in der Wohnung zu sitzen, da baut sich Druck auf. Also lieber sich zu einer gemeinsamen Aktivität verabreden. Zum Beispiel am 1. Weihnachtsfeiertag einen Mittagsspaziergang und anschließend Kaffee trinken. Und dann wieder verschwinden.

    Einfach mal durchspielen, was sich o.k. anfühlt.

    Ich weiß, daß meine Mutter an den Tagen trinken wird. Ich hab da keine Erwartungen, daß das anders sein wird wie an jedem anderen Tag der Woche. Das entlastet mich. Sie ist Alkoholikerin, sie MUSS trinken, sonst bekommt sie Entzugserscheinungen. Das ist so. Darauf kann ich mich vor der Begegnung einstellen. Also Erwartungen runterschrauben, nur weil Weihnachten ist, ist nichts anders als sonst. Kann ja auch nicht, es ist ja eine chronische Krankheit und nichts, wo man sich mal "zusammenreißen" könnte. Ich gehe davon aus, daß sie sogar mehr trinken wird, weil sie so aufgeregt ist. Auch darauf kann ich mich im Vorfeld einstellen.

    Liebe Grüße, Linde

    Danke für die vielen Antworten!

    So kommen schon einige gute Anregungen zusammen.

    Hilfreich finde ich das Wissen, daß ich gehen kann. Daß ich den Abstand verändern kann. Und sei es "nur" auf einen winterlichen Abendspaziergang. Ich muß nichts aushalten!


    Vielleicht ist es gut, sich im Vorfeld schon mit Freundinnen oder Bekannten zu verabreden, z. B. auch einfach um zu telefonieren. Es geht ja nicht nur uns EK so, daß Weihnachten so dermaßen bedeutungsschwanger ist, daß man es kaum ertragen kann... :wink:

    Etwa 10 Jahre lang war ich gar nicht bei den Eltern. Manchmal habe ich eine Postkarte geschrieben, aber nicht immer. Ich werde dieses Jahr seit vielen Jahren das erste Weihnachten mit den Eltern verbringen. Allerdings nicht drei Tage am Stück und auch nicht unbedingt Heilig Abend. Essen am 1. Feiertag vielleicht, steht noch nicht fest. Also das ganze etwas entzerren, damit ich nicht vereinnahmt werde. Zeiten eingrenzen und mich nicht den ganzen Tag verplanen lassen. Gemeinsamen Kirchgang gab es bei uns nie, aber vielleicht einen Spaziergang, mal sehen.

    Viele Grüße, Linde

    Hallo Paul P.,

    Risikominimierung ist kein Weglaufen!

    Ich halte deine Äußerungen für Frischtrockene für äußerst gefährlich.

    Das Beispiel vom trockenen Wirt, das taucht hier alle halbe Jahr spätestens auf... Selbst wenn das stimmt, dann wäre es die große Ausnahme, denn mit "Willen" allein hat noch niemand seine Sucht zum Stoppen gebracht. Bestenfalls eine mehr oder weniger lange Trinkpause hingekriegt. Da braucht es schon mehr dazu an Lebensveränderungen als nur nichts mehr trinken.

    Mallorca ist eine schöne Insel. Dann gibt es noch Fuerteventura, Korsika, Malta............................. Warum also seinem Suchtgedächtnis Futter geben und sich Triggern aussetzen?

    Noch einmal: Risikominimierung ist keine Flucht, sondern kluges, vorausschauendes Verhalten.


    Gruß, Linde

    Hallo Kaleu,

    Kinderpunsch kann jeder so anrühren, wie er mag, das ist ja kein geschützter Begriff, da gibt es kein festes Rezept dafür. Deswegen schmeckt der auch an jeder Bude anders.

    Er sieht so aus wie Punsch, er wird sogar in denselben Tassen angeboten und an denselben Buden verkauft. Das kann triggern, auch wenn da kein Alk drin ist.

    Liebe Grüße, Linde