Beiträge von Linde66

    Hallo Tinka,

    ich habe ein Tränenmeer aus mir herausgeweint. Tränen sind die Seelenwaschanlage. :wink:

    Und das mit dem Magnetismus kenne ich auch, von 10 Leuten pickte ich mir immer den Kaputtesten heraus. Inzwischen bin ich anders gepolt. Ich strahle Lebendigkeit aus und mir begegnet Lebendigkeit.

    Grüße, Linde

    Hallo Löwin,

    da hat sich was Altes in Erinnerung gebracht, was ganz liebevoll versorgt werden möchte. Was könnte dem kleinen Löwinnenkind gut tun, damit es sich nicht so isoliert fühlt, den Radio laufen lassen? Ein Teddy? Vielleicht mag es in einem Häuslein bei einer lieben alten Frau sein?

    Lieber Gruß, Linde

    Hallo Annwo,

    wenn, dann wird er nicht durch DEINEN Kampf trocken, sondern durch SEINE Kapitulation vor der Sucht und dadurch, daß er professionelle Hilfe annimmt und diese in seinem Alltag konsequent umsetzt.

    Wenn du gerade alles für ihn tust, dann tust du im Moment nichts für dich.

    Und statt deine Verantwortung für dein Leben zu leben, nimmst du ihm seine Verantwortung für sein Leben weg.

    Alles unter dem Deckmantel der Liebe?


    Heute ist Montag.


    LG, Linde

    Hallo Kerstin, guten Morgen.

    Deine körperliche Reaktion auf die Situation kann ich verstehen.

    Gut, daß du deinen Notfallkoffer griffbereit hast!

    Vielleicht kannst du immer mal für einen Moment etwas Kleines für dich tun, damit etwas von der Spannung aus dir herausgeht. Die Hände ausschütteln.


    Alles Liebe, Linde

    Hallo Emma,

    an Weihnachten war ich in einer schönen Altstadt unterwegs, parkte in der Nähe der Kathedrale, stieg aus und fand diese riesige Kathedrale nicht! Ihre Türme waren nicht mehr zu sehen zwischen den Häusern und erst als ich dem Klang der Turmbläser nachging, fand ich mich plötzlich vor dem Gebäude wieder. Ich habe sie also mit den Ohren gefunden, wo ich die ganze Zeit mit den Augen gesucht hatte.

    Du bist in Verbindung mit dir und da geht dein Weg lang. Das ist dir bewußt geworden. Und selbst wenn du das nicht immer so klar vor dir siehst, da sind ja noch andere Sinne, denen du vertrauen kannst.

    Viele Grüße, Linde

    Hallo Kerstin,

    fein staubgewischt hast du!

    Da komme ich gleich mal auf einen Sonntagsbesuch bei dir vorbei. :D

    Gibt so Situationen, wo einem als erstes die alten Verhaltensweisen einfallen. Dann nehme ich das Tempo heraus und schaue, wie ich ANDERS agieren kann. Das kann ich nämlich!

    Ganz liebe Grüße, Linde

    Hallo Christin,

    wenn man Alkoholiker ist, dann ist man das ja für immer, entweder trocken, nass oder man mancht eine sogenannte "Trinkpause". Wenn er nichts für sich tut und einfach eine Trinkpause macht, dann "beweist" er sich und seinem Umfeld, daß er angeblich jederzeit aufhören könnte.... Das ist aber Augenwischerei. Denn irgendwann MUSS er wieder trinken, wenn er Alkoholiker ist.

    Wenn man selber Co ist und bei einem ganz bestimmten Menschen immer und immer wieder die Co-Krankheit anspringt, dann stellt sich die Frage, ob da ein konsequenter Kontaktabbruch nicht sinnvoller ist. So wie eben der trockene Alkoholiker die größtmögliche Risikominimierung betreibt und alles meidet, was mit Alkohol zu tun hat.

    Ich war ja auch Co und bei einem ganz bestimmten Typ Mensch wurde ich immer wieder co-rückfällig. So langsam habe ich mich gut in mir drin stabilisiert und kann bei MIR bleiben. Aber Abstand hat mich wirklich weitergebracht.

    Wenn es DIR gut geht, geht es auch deinem Kind gut. Alles andere folgt daraus.

    Viele Grüße, Linde

    Hallo Christin,

    ein Alkoholiker kann ja auch nie wieder einen "normalen Umgang" mit dem Alkohol haben.

    Du möchtest dich aus deiner Co-Abhängigkeit lösen, wie soll das gehen, wenn du "normalen Kontakt" mit ihm suchst?

    Viele Grüße, Linde

    Hallo Claudia

    Zitat

    Er soll sich endlich entscheiden ob hopp oder top.Und zwar hab ich ihm die Frist für dieses Wochenende gesetzt.Er macht auch schon so rum.Er kann wohl wieder keine Entscheidung treffen.

    Du hättest da gerne etwas von ihm, was du selber ja auch gerade am probieren bist. Sich entscheiden, hopp oder topp, eine Frist einhalten, nicht mehr länger rumeiern.

    So wie ein Alkoholiker nach einer Trinkpause wieder zur Flasche greift, warst du bisher nach 4 Tagen wieder mit ihm im Bett, so wie du schreibst.

    Du kannst auf seine Entscheidung und Handlungen warten oder dich selber entscheiden und handeln. Finde ich klasse, daß du damit angefangen hast. Bausparvertrag habe ich auch früher nie gehabt, jetzt läuft das so mit.


    Viele Grüße, Linde

    Hallo bookfriend,

    solange ich in meiner Firma unklare Signale aussendete, da sprach mich auch niemand für solche Aktivitäten an. So wie ich selber eindeutiger wurde, griffiger, da kamen auch ganz andere Gespräche auf. Du könntest ja, wenn es dir selber danach ist, bei Gelegenheit lächelnd fragen, ob jemand Lust hat, mit in die Eisdiele zu gehen. Da signalisierst du ja, daß du in Kontakt treten möchtest. Und dann einfach mal laufen lassen...

    Das mit den Grenzüberschreitungen hast du ja selber schon genau beschrieben. Wenn du zu etwas ja sagst und innendrin im Nachhinein dein Nein hörst, dann hast du deine eigenen Grenzen nicht rechtzeitig wahrgenommen. Nachkorrigieren ist möglich, fühlt sich aber anfangs etwas schräg an. Mit der Zeit habe ich meine Wahrnehmung für meine Grenzen verfeinert und kann zeitnah spüren, was jetzt dran ist oder eben nicht. Gut ist da Sport oder Achtsamkeitsübungen, um zu lernen sich besser zu spüren.

    Und dein Freund, der darf tun und lassen was er möchte. Aber du kannst den Abstand dazu wählen.

    Viele Grüße, Linde

    Hallo Monty,

    ganz ruhig und sachlich bleiben. Es gibt Grenzen, die hat er überschritten und muß nun dafür gerade stehen. Das ist seine Sache.

    Du kannst dich begleiten lassen und dich auch vorher schon informieren.

    An der Geschichte kannst du sehr gut üben, für dich einzustehen und dich um DICH zu kümmern. Ich drück dir ganz fest die Daumen! Du bist auf einem guten Weg, bleib dran.

    Bis denn, Linde

    Hallo Riona,

    ich kenne das gut, daß ich immer wieder an meiner eigenen Wahrnehmung zweifelte. Meine Mutter ist Spiegeltrinkerin, da merkt ein Fremder nicht unbedingt etwas. Aber ich nahm feinste Nuancen wahr. Und trotzdem ließ ich mich durch so einiges immer wieder in meiner Wahrnehmung verunsichern.

    Der co-abhängige Partner hat ja die Illusion, daß der Alkoholiker nur aufhören müsse und alles wäre dann perfekt. Diese Illusion, daß alles fast-perfekt ist, wurde mir als Kind ja präsentiert. Und dieses fast-perfekt biß sich aber mit meiner Wahrnehmung, daß das eine kranke Familie ist, in der ich da lebe. Das war ganz schön schwierig.

    Die Selbstzweifel habe ich verinnerlicht und die führten irgendwann ihr Eigenleben auch außerhalb der familiären Situation. Inzwischen vertraue ich meiner Wahrnehmung wieder.

    Daß sich die Zeiten nicht genau zuordnen lassen, kenne ich sehr, sehr gut. Vertrau darauf, daß da etwas ist.

    Mich hat irgendwann erschüttert, was für lange Zeiträume da verstreichen, bis eine Veränderung oder Wandlung geschieht oder eben nicht geschieht. Da gehen Jahre rum oder ein ganzes Leben...

    Heute habe ich es in der Hand, für mich mein Leben zu gestalten. Gerade war ich eine Stunde joggen, mir geht es gut. Es sind oft solche kleinen Aktivitäten, die in der Summe mein Leben genau jetzt lebendig machen.

    Viele Grüße, Linde

    Manchmal tut es gut, sich einfach umzutopfen. Woanders weiter zu wachsen. Teilzeitarbeit und Teilzeitarbeit an dir, das hört sich beides nach einer guten Investion an. Nicht die Entscheidungen bewerten, sondern sie einfach heute leben. Was übermorgen ist, das ist ja erst übermorgen.

    Nicht ich muß mich einem Umfeld anpassen, sondern ich habe die Verantwortung mir ein Umfeld zu suchen bzw. zu schaffen, in dem ich mich lebendig fühlen kann, das gilt auch für die Arbeit.

    Grüße, Linde

    Hallo Mokka,

    herzlich Willkommen hier im Forum und bei uns Erwachsenen Kindern.

    Was wäre wenn, das weiß man ja vorher nie so genau. Ausprobieren.

    Und wenn es dir nicht behagt, wieder eine neue Stelle suchen...

    Vielleicht verschafft dir eine Halbtagsstelle genau die Luft, die du jetzt brauchst, um dich erst mal zu erholen und auch um dich mit deinen Themen zu befassen. Ich kenne das sehr gut, Seelenarbeit ist auch Arbeit.

    Höre einfach auf deinen Körper.

    Zu wechseln hattest du ja schon im Sinn, BEVOR du jetzt an dem Punkt angekommen bist. Nur weil jemand nett zu dir ist, kannst du trotzdem bei DIR bleiben.

    Viele Grüße, Linde

    Hallo tutanchamun,

    wenn du magst, kannst du auch in den geschützten Forumsbereich wechseln. Dort kann das www nicht mitlesen.

    Es ist auf jeden Fall besser, wenn du VORHER schreibst, also bevor du Druck bekommst. Was wir hier denken und was uns beschäftigt, ist wohl nicht sooo verschieden von deinen Themen, denn wir alle sind aus einem Grund hier.

    Grüße, Linde

    Hallo Luna,

    gegenüber Alkohol sind wir Angehörige machtlos. Nur der Kranke selbst kann diese Sucht zum Stoppen bringen.

    Nicht handeln wie gewohnt und auch nicht abwarten, sondern etwas FÜR DICH TUN, auch wenn es sich völlig sperrig innendrin anfühlt. Die guten Gefühle sind ja in dir drin, die brauchen nur ein Biotop, wo sie sich entfalten können, die Motivation wächst, wenn du sie wachsen läßt.

    Kleine Schritte gehen. Schwimmbad, Stadtbummel, Bücherei, irgendwas. Kopf aus und tun... Und vielleicht auch mal bewußt NICHT über das Thema reden, sondern über DEINE Themen, deine Hobbies reaktivieren, Freundschaften aufleben lassen. Aber auch hier wieder innerlich der Abstand zum Thema. Und bei DIR bleiben.

    Ich begebe mich bewußt immer wieder auf meine Ressourcen-Seite, die ist ja da. Und von da kann ich wieder losgehen.

    Bis denn, Linde