Beiträge von soschi

    Servus liebe Teetrinkerin

    Dieser Mann im Ohr ist eine einzige Katastrophe, die ich nicht bewältigen kann. Ja 1 oder 2 Tage, aber am 3. Tag bekommt er seinen Willen.
    Kann Dich also super gut verstehen.
    Schreib gleich, wenn Du einen Trick gefunden hast, denn nach diesem suche ich seit .....!

    @ Harry 54

    Wenn man sich mit "Freunden" trifft ist eine Verführung vorprogrammiert, oder weisst Du eine konkrete Ausflucht? Etwas dass man echt u,msetzen kann? Ich hab noch nix gfunden-

    Soschi

    Liebe Yvonne

    Es ist schon einige Wochen her, dass ich ein bisschen mit Dir kommuniziert habe. Damals war ich ca. 3 Wochen trocken und war davon überzeugt, dass ich es problemlos schaffe. Jetzt schauts ganz anders aus. Ich trinke wieder - heimlich - um meinen Mann keine Sorgen zu machen, und hab das Gfühl, ich schaffs nicht.
    Deine Briefe zu lesen, ist Seelenbalsam. Wo nimmst Du nur diese Kraft, diesen Willen her? Noch dazu, wo Aika nicht mehr da ist? Ich würde zusammenbrechen.
    Mein Gott, ich riskiere Dich runterzuziehen, nur um ein wenig Kontakt zu haben mit Dir, weil Du meiner Seele so gut tust. Jetzt kannst Du sehen, dass ich keine Herzensbildung habe. Wahrscheinlich ist mir deshalb immer so kalt!

    Ich wünsche Dir Kraft in Hülle und Fülle, viel Wärme für Deine Seele und Frieden im Übermass, und das von ganzuem Herzen Deine Soschi

    Lb. Yvonne

    Die Meditationsbeschreibung ist klar rübergekommen, aber "sich selbst lieb haben" verwirrt mich. Wie soll denn das gehen? Ich kann meine Viecher lieb haben, sehr sogar, aber mich!
    Kannst Du mir bitte auch da ein wenig auf die Sprünge helfen, mit einem Beispiel oder zwei?

    Danke im Voraus für Deine liebe Hilfe Deine Soschi

    Lb. Yvonne

    Du schreibst sehr oft, dass Du beständig "In Dir" sein musst, um Dich gut im Griff zu haben, und Dich vermutlich auch wohl fühlst.

    Ich habe diesen Zustand auch schon öfters spüren dürfen, nur wenn er kam, dann nur von ihm aus. Ich selbst bin absolut nicht imstande, dieses "In mir sein-Wohlbefinden" herbeizuzaubern.
    Bei Dir klingt das so, als ob Du hier keine Probleme hast. Darf ich Dich bitten, mir ein paar Tipps diesbezüglich zu geben? Das wäre nämlich eine enorme Hilfe, vorallem in meiner jetzigen Situation.

    Recht herzliches Dankeschön und Gottes Segen

    Deine Soschi

    Lb. Spanijoggel

    Ich bin ganz neu in diesem Forum und habe jetzt eben alle 79 Seiten Deines Threads gelesen.
    Ich bin heute 17 Tage trocken (also fast solange wie Du - schmunzel) und habe bislang nur gejammert und den "schönsten Jahren meines Lebens mit Alk" nachgetrauert. Damit ist jetzt endgültig Schluss, und das habe ich Deinem Thread zu verdanken. Wie ich über Dich und Deine Probleme gelesen habe, und wie toll Du das alles meisterst und Deine optimistische Einstellung zu Deinem Leben usw. da hab ich mich dermassen geschämt vor mir selbst mit meinem ewigen Selbstmitleid, dass ich den Entschluss gefasst habe, ab heute den gleichen Weg zu gehen wie Du. Ich brauche ja nur, dem Roten Faden zu folgen, den Du durch den ganzen Thread gezogen hast. Ich danke Dir, liebe Spanijoggel, Du hast mir Mut und Kraft geschickt, und deshalb weiss ich jetzt ganz genau, dass ich es auch schaffen werde. Ein tolles, befreiendes Gefühl.

    Auch ich werde für Dich beten und Gott bitten, dass ER immer ganz nahe bei Dir ist und Dich segnen möge.

    Liebe Grüsse und Gottes Segen Soschi

    PS: Meine Familie besteht auch aus meinem Havaneser Daniel, rotem Kater Soschi und schwarze Katze Sari.

    Hallo Biene

    Danke für Deine Antwort. Bei mir ist es tatsächlich von Knall auf Fall passiert.
    Ich hatte 45 Jahre nie Alkohol getrunken, aber ich war magersüchtig, konnte kaum mehr richtig essen, weil sich mein Magen immer sofort verkrampfte, sobald ich etwas essen wollte.
    Bei einer Faschingsfeier trank ich zum erstenmal Alkohol und zwar süssen Punsch. Die Wirkung war unglaublich! Ich war plötzlich völlig entspannt, konnte mit Genuss Brötchen und anderes essen, ohne innerlich hysterisch zu werden, dass ich zunehmen könnte.
    Und damals begann ich regelmässig süssen Alkohol zu trinken, um diesen Zustand kontinuierlich fortzusetzen.
    Meine Magersucht war damit geheilt.
    Jetzt nach etwa 10 Jahren habe ich Gott sei Dank kapiert, dass ich Alkoholiker geworden war. Seit 16 Tagen bin ich trocken, aber siehe da, die liebe Magersucht meldet sich wieder. Natürlich bin ich dicker geworden aber nicht fett. Doch bin ich "wieder" der Meinung ein hässlicher Fettsack zu sein, und traue mich nach und nach nichts mehr essen.
    Also habe ich damals eine Sucht gegen die andere getauscht und jetzt geht das Spielchen von vorne los.

    Deshalb wollte ich wissen, was der Anlass bei anderen Alk. war und ob sie auch erfahren haben, dass dieser Anlass wieder zum Vorschein kam.

    Grüsse Soschi

    Hallo IHR

    Man kann von den Meisten erfahren - wie es vorher, wie es danach war, wie es jetzt ist usw. , aber nur ganz wenige erzählen, wie es begonnen hat. Was war der Hauptgrund , was der Anlass, dass Ihr zum Alkohol gegriffen habt? Und gibt es diesen Grund jetzt nicht mehr? Wenn nicht, super. Aber wenn doch, wie geht Ihr jetzt damit um ?

    Alles Liebe Eure Soschi

    Lieber Mario 77
    Danke für Deine rasche Antwort. Natürlich ist mir klar, dass man als Alkohol nie mehr überdrüber sein kann, weil es nunmal eine Krankheit ist und bleibt. Und dass vieles was man im Suff verbockt hat, frisch aufgebaut werden muss. (Hundsarbeit).
    Aber alles was Du schreibst lässt darauf schliessen, dass Du den festen Willen hast, das Thema Alk abzuschliessen, und Dir auch klar zu sein scheint, eas da jetzt alles auf Dich zukommt. Und das meinte ich mit "im Griff haben".

    Was mich betrifft, so habe ich enorme Verlustängste und Panik vor Hilflosigkeit. Ich meine dass ein Problem auftaucht, und ich nicht sofort weiss, wie ich es lösen kann. Solche Angstgefühle sind so schrecklich für mich, dass ich sie nicht lange aushalte, und dann doch trinken würde! Oder nicht?
    Ich bin da also tief verunsichert und fürchte mich richtig, in eine derartige Situation zu kommen.
    Während Du sehr zuversichtlich klingst.
    Aber natürlich stellt sich jetzt die Frage für mich, ob es denn wirklich so ist, wie es heraus zu hören glaube, denn ich weiss ja gar nicht wirklich, warum Du eigentlich zu trinken begonnen hast? Würdest Du es mir verraten, und ganz ehrlich dabei sein?

    Ein wunderschönes Weihnachtsfest wünsche ich Dir und Deinen Lieben Deine Soschi

    PS: Das mit den 150 kg Übergewicht war natürlich ein Scherz.

    Ich danke Euch sehr für Eure Antworten und
    vorallem für Eure liebe Begrüssung.
    Liebe Linde 66
    Ich habe ehrlich gesagt nicht die geringste Ahnung, wie man eine Lücke eines ehemaligen Wohlbefindens durch sich selbst füllen kann. Weder Hobbies noch Sport oder sonstiges wie Bücherlesen etc. wirkt sich seelefüllend aus. Bei mir funktioniert das jedenfalls nicht.

    Man begibt sich einfach wieder auf die Suche nach "dem Wunderbaren". Aber alles, was da in Frage kommen würde, führt letztendlich wieder zu irgendeiner Sucht oder Krankheit. Ich bin bipolar und das Einzige was mich glücklich macht, ist die totale Übertreibung, das bis an die Grenzen zu gehen bei allem,das totale Ausleben von Gefühlen und Ideen. Und in alkolisiertem Zustand war ich imstande, habe ich mich getraut, das alles durchzuziehen. Ich kenne kein Mass - irgendetwas funktioniert da nicht in meinem Kopf. Demnach ist alles, was mich glücklich macht, was mir gut tut entweder verboten oder macht krank oder hat letale Folgen. Was da in meinem Hirn vorgeht ist mir unbegreiflich, völlig unrealistisch. Mein Verstand kapierts, aber mein Herz nicht. Es schreit unentwegt nach mehr, mehr Geborgenheit, mehr Wärme, mehr Freude, ununterbrochenes Glücklichsein!!!! Und ich weiss nicht wie ich mit diesen Schmerzen der Enttäuschung und der ungestillten Sehnsüchte und Begierden umgehen soll.
    Mit Alkohol habe ich das alles nicht gespürt (wieso eigentlich nicht)?
    Es ist für mich unvorstellbar, dass eine solche Lücke jemals gefüllt werden kann.
    Ich drehe mich total im Kreis ohne irgendwo oder irgendwie einen Lichtstrahl zu sehen.
    Pittchens Frage: Nein ich hatte nie die Absicht mehr als 0.75 l Rotwein zu trinken und tats auch nicht. Allerdings hat sich immerwieder dazwischen mal 1 Fl. süsser Likör eingeschlichen. Aber diese Alkoholmenge hat sich in all den Jahren nie verändert. Im Gegenteil, ich habe auch oft nicht soviel getrunken. Die Antidepressiva waren immer dabei, sie halten mein bipolares Verhalten einigermassen in Grenzen, vorallem während der Alkoholsucht haben sie mich ein bisschen im Zaum gehalten.

    Liebe Mary 69
    Du schreibst WIEDER TROCKEN. Wie lange warst Du denn vorher schon einmal trocken? Und was ist passiert, dass Du einen Rückfall hattest?

    Lieber Mario 77: Ich freue mich sehr für Dich, dass Du Dein abstinentes Leben so gut im Griff hast. Klingt alles so positiv! d.h. also, dass ich nach ein paar Monaten auch imstande sein kann, an einem vernunftorientiertem Leben Freude und Zufriedenheit zu finden? Na das wäre fein. Vorallem baut es mich ein wenig auf und gibt Mut durchzuhalten. Ich danke Dir vielmals für Deine Zeilen.
    PS: Lecker essen hat sicher seinen Reiz, vorallem Naschen, aber was mach ich dann mit den 150 kg Übergewicht?
    Lieber Opa
    Ja es ist wirklich schön, dass man sich hier richtig alles von der Seele reden kann, und man noch dazu Antworten und Tipps bekommt! Weisst Du, ich habe das Internet erst kurz, und bin noch dabei erst alles kennenzulernen.A ber irgendwie instinktiv finde ich nach und nach die für mich richtigen Gesprächspartner. Hab es mir nicht so schön vorgestellt.

    Nochmals danke für Eure Worte, hab mich ehrlich gfreut. Liebe Grüsse Eure Soschi

    Hallo, ich bin Soschi und neu hier bei Euch

    Bin seit 11 Tagen trocken und dank der Entzugshilfepillen körperlich beschwerdefrei. Ich habe mir geschworen abstinent zu leben, weil ich es mir und meiner Familie nicht zumute, vor deren Augen elend zugrunde zu gehen.
    Ich hatte 11 Jahre getrunken, 1 Flasche Rotwein am Tag. Und diese eine Flasche hat mein Leben lebenswert gemacht. Es war plötzlich alles so schön, so einfach. Niemandem ist es mehr gelungen, mich irgendwie zu verletzen oder zu beleidigen. Alle Sorgen, die ich mir andauernd über alles und jeden machte, lösten sich in Luft auf. Meine Menschenscheu war plötzlich weg, ich war kontaktfreudig, vergnügt, tolerant, zu allen Menschen freundlich und liebevoll und konnte überall wo es notwendig war, Hilfestellung geben, ob Zeitmässig, arbeitsmässig oder auf finanzieller Art. Ich war der zufriedenste und glücklichste Mensch auf der Welt. Bis mir vor 12 Tagen klar wurde, dass ich ein ernstes Alkoholproblem habe. Ich war bei der Phase angelangt, wo ich begann gefahrzulaufen, nicht mehr zurückzukönnen.
    Jetzt bin ich also auf dem Weg zur Abstinenz und zur grossen Freiheit, wie man mir in der SHG erzählt. Und dass es die beste Entscheidung meines Lebens war, um ein zufriedenes glückliches Leben führen zu können!!!???
    Tatsächlich aber ist es ganz anders. Ich bin wieder nur in mich gekehrt, habe keine Lust, meine aufgebauten Freundschaften weiterzuführen, und tus auch nicht. Ich habe keine Kraft, keine Freude mehr anderen Menschen behilflich zu sein. Bin wieder desinteressiert an allem, gelangweilt einerseits und ängstlich und unsicher andererseits, obwohl ich Antidepressiva nehme! Mit dem Alkohol ist auch mein lebenswertes Leben und mein liebenswertes ICH verschwunden.
    Bevor ich getrunken hatte, war ich in Psychotherapie wg. Selbstmordgedankenwg. meines sinnlosen Lebens. Es hat nicht wirklich was gebracht,ausser vielleicht ein paar Tipps und ein bisschen Selbsterkenntnis.
    Ich habe mir damals nichts sehnlicher gewünscht, als so leben zu dürfen, wie es mir diese eine Flasche am Tag ermöglicht hat. 11 Jahre glücklichsein dürfen, und jetzt plötzlich ist alles weg. Traurigkeit und Hilflosigkeit bestimmen jetzt wieder mein Leben ohne Hoffnung.
    Danke, dass ich es hier aufschreiben durfte, ich hab niemand sonst wo ich sowas erzählen dürfte.
    Alles Liebe für Euch alle und Gute Nacht. Soschi :(

    Lb. Martin
    Lb. HansHa

    Mein Mann war der selben Ansicht wie Ihr Beide, und hat mich sofortzu meinem behandelnden Arzt gefahren, den wir grad noch vorm Weggehen erwischt haben. Er sagt, dass einerseits die Antidepressiva, die ich seit Jahren nehme, ohne Alk. eine weit stärkere Wirkung entwickeln und zweitens hätte ich das Rezept wo er Beruhigungstabl. aufgeschrieben hat, liegen gelassen. Die Dame in der Anmeldung hat es weggeschickt, wird also erst morgen kommen. Habe aber welche von ihm bekommen. Und seitdem gehts mir weit besser.
    Vielen, vielen Dank für Eure Nachrichten denn diese waren der Grund, warum mein Mann gleich mit mir losgesaust ist. Ich wollte nämlich eher bis morgen warten, aber da wäre der Kreislaufzusammenbruch vorprogrammiert gewesen - sagte der Arzt.
    Gott sei Dank ist jetzt wieder alles gut, dank eurer lieben Hilfe. Gottes Segen und liebe Grüsse Eure Soschi

    Hallo Ihr "Glücklichen"

    Ich bin neu hier, heisse Soschi, und bin seit 5 Tagen trocken!

    Habe 10 Jahre getrunken, und vor 2 Wochen endlich erkannt, dass ich Alkoholiker bin. Nachdem ich nach 1 Flasche Wein weder getorkelt bin, nie aggressiv und in irgendeiner Weise unangenehm aufgefallen bin, war ich der Meinung ein normaler Konsument zu sein.
    Jedoch hatte sich plötzlich das Bedürfnis nach süssen Likören gemeldet, anstatt wie vorher nur Schokolade. Wieviel ich die letzten Monate davon getrunken hatte trau ich mir gar nicht sagen! Ich hatte plötzlich die Sache nicht mehr im Griff. Ich habe nichts mehr gegessen nur Likör getrunken.
    Mein Mann hat richtig geweint, soviel Sorgen hat er sich gemacht. Dann stand die Entscheidung fest. Ich muss jetzt Schluss machen mit Alk. Ich
    .war vorgestern beim Arzt und die Entgiftung lauft,
    Die ersten 3 Tage ohne A. waren kein Problem und ich freute mich, dass es so leicht geht, aufzuhören.
    Aber seit gestern ist es eine Katastrophe! Mir ist übel, Schwindelig, Kopfweh, ich friere, Krämpfe im Magen etc.
    Mir wurde ein Medikament verschrieben, das die Gier nach A. dämpfen soll, ich habe den Eindruck einer paradoxen Wirkung.
    Im Moment bin ich richtig verzweifelt. Wie lange werde ich das aushalten müssen? Früher habe ich ein Glas Wein getrunken, wenns mir nicht gut ging, aber was mach ich jetzt?
    Fühle mich dem Ganzen schutzlos und hilflos ausgeliefert. Bin aber sicher trocken zu bleiben. und das um jeden Preis.
    Habe mir noch nicht alle Beiträge durchgelesen, hoffe aber stark, dass da etwas dabei ist, was mir helfen wird.
    Entschuldigt bitte mein Gejammere, aber Ihr seid vermutlich die Einzigen, mit denen ich wirklich offen und ehrlich über alles werd Reden können.
    Viel Stärke und Frohsinn Eure Soschi :roll: