Beiträge von Petter

Willkommen in unserem Forum: Bitte stellt euch zuerst bitte kurz im Vorstellungsbereich vor, damit wir sehen können, wer sich unserer Onlineselbsthilfegruppe anschließen möchte. Unsere Onlineselbsthilfegruppe ist weiterhin in zwei Bereiche unterteilt. Einmal der offene Bereich und einmal der geschützter Bereich. Nach der Vorstellung könnt ihr dann für die offenen Bereiche freigeschaltet werden. Die geschützten Bereiche sind für Mitglieder gedacht, die sich hier langfristig und intensiv mit ihrem Leben auseinandersetzen möchten. Um aufgenommen zu werden, solltest du dich zuerst Vorstellen und später dich bewerben und um Aufnahme bitten. Der Austausch lebt von der Ernsthaftigkeit und der Aktivität, mit der die User ihr jeweiliges Problem angehen . Deshalb haben wir dieses Verfahren gewählt, wir werden dann im Team entscheiden. Wir wünschen euch einen guten und hilfreichen Austausch bei und mit uns.

    Hey Savia,

    guten Morgen. Ich antworte gerade mal kurz in Alex´Thema, denke aber, das er in diesem Fall nichts dagegen hat.

    Du musst keine "Angst" vor dem triggern von Situationen haben, wenn du vorbereitet bist. Ich denke, du machst da alles richtig - bis auf die Angst. Sag lieber "Komm´du nur.... du wirst mich kennenlernen, du doofer Trigger !" und stell dir das hässlichste und unbedeutende Wesen überhaupt vor :)

    Liebe Grüße
    Peter

    Moin Alex,


    dieser "Kampf", von dem hier alle schreiben, den kenne ich nicht-
    Ich habe davon auch gar nicht gelesen?


    Wenn man sich gut und viel mit dem Thema Alkoholabhängigkeit beschäftigt, wenn man sich öffnet, sich einbringt - dann gibt es keinen "Kampf". Dann gibt es eher das, was du auch gerade erlebst: dich triggert weniger, du bist leistungsfähier und eigentlich nur noch froh & glücklich, dein Leben ohne Alk zu leben.


    Klappt schon :) Ich denke, du bist auf dem richtigen Weg.


    Peter

    Guten Morgen Alex,

    hab´nur etwas Geduld, die Antworten kommen bald ;) Ja, es können alle mitlesen, auch jetzt schon. Und ja, du kannst hier weiterschreiben, auch wenn du noch im Vorstellungsbereich bist - das wird nachher nur in einen anderen Bereich verschoben und weiter geht es.

    In meinem "Drei-Jahres-Faden" stehen meine Anfänge. Es ist schon länger her, aber ich erinnere mich ziemlich genau an mein alkoholisches Ende - und auch an die ersten Nächte ohne Alkohol. Es ist nicht ungefährlich, sich zum Entzug allein auf den Weg zu machen - man gerät schnell in einen sog. "Kalten Entzug", an dem man durchaus sterben kann.

    Du bist heute an deinem Tag 25 - im Moment kann man dir wirklich zu jedem Tag gratulieren :)
    Geniess jeden Morgen, Alex. Das Aufwachen ohne Kater und "Nachgeschmack", das bewusste ErLEBEN des Tagesanbruchs und des eigenen Lebens ohne Alkohol sind die Dinge, die auch mich am Anfang meines alkoholfreien Lebens am meisten begeistert haben.

    Diese anfänglichen Geschenke des Nichttrinkens habe ich immer versucht, im Kopf zu behalten, denn sie sind wichtige Bausteine zu einem zufriedenen und trockenen Leben. Wenn man weiss, woher man kommt, weiss man auch, wohin man keinesfalls wieder möchte!

    Dir einen weiteren guten Tag ohne Alkohol. Gut gemacht!

    Peter

    Hallo Alex,

    willkommen im Forum! Vielen Dank für deine Vorstellung, ich erkenne mich in vielem wieder. Du hast einiges hinter dir. Vor allem aber hast du nun 24 Tage ohne Alkohol hinter dir. Ich bin froh, daß du die ersten Tage offenbar einigermaßen überstanden hast - ein so kalter Entzug kann verdammt gefährlich werden. Ich habe es leider auch so gemacht wie du!

    Du willst Austausch, du willst Motivation - du bist hier goldrichtig! Lies dich mal hier in Ruhe ein. Ich bin sicher, du wirst in kurzer Zeit viele Nachrichten und Fragen bekommen, ganz sicher wirst du auch schnell freigeschaltet. Es ist schön, daß du schon jetzt für dich erkannst hast, daß ein Leben ohne Alkohol nur mit Abstinez geht.

    Ja, Alex. Ich versteh dich sehr gut! Gratuliere zu den ersten 24 Tagen in Freiheit und ohne Alkohol!


    Nochmal: Herzlich willkommen!

    Peter

    Hallo Nala,


    dann frag ihn doch, warum er das nicht ohne Alkohol kann. Andere können das auch.

    Ich befürchte aber, all diese (deine) Gedanken und Antworten werden dir weiter Kraft und Lebensfreude rauben, Nala.

    Zu Beginn deines Themas standen Ehrlichkeit und Vertrauen. Nun sind wir bei Kraft und Lebensfreude. Vier extrem wichtige Dinge für ein zufriedenes Leben, oder? Vielleicht ist es auch mal an der Zeit, daß du dir Fragen stellst, die dich selber in den Mittelpunkt rücken?

    Eine ganz doofe Personalerfrage ist gern: "Wo sehen Sie sich dannunddann?"

    Wo siehst Du Dich in einem Jahr, Nala?


    Liebe Grüße
    Peter

    Hallo Sunbaer,


    schön, daß du hier bist. Peter hier - und herzlichen Glückwunsch zu den ersten Monaten ohne Alkohol.
    Eine tolle Leistung!


    Was du geschrieben hast mit der nötigen Einsicht, der Reflektion des eigenen Verhaltens und dem Hinterfragen der bishergen Standpunkte wird dir, wenn du dran bleibst, ein dauerhaft trockenes, nüchternes und gutes Leben bringen, da bin ich sicher.

    Ich freue mich, dich weiter zu lesen. Du wirst bei uns fast unendlich viele Geschichten entdecken können.

    Viele Grüße, Peter

    Hallo Helena,


    Peter hier. Herzlich willkommen im Forum, auch wenn du schon länger hier mitliest.

    Was du schreibst, ist schmerzhaft und berührend. Zugleich schreibst du ausgesprochen reflektiert. Ich bin sicher, du weißt längst, daß es auf eine Distanzierung hinausläuft. Das zu erkennen und dann die Konsequenz zu ziehen ist sicher ein sehr schwerer Schritt.

    Ich möchte dir von einem guten Freund berichten, der ähnlich wie dein Vater bei allen Gesprächen dicht gemacht hat. Zu Beginn verlor er seinen Führerschein und seine Arbeit. Er stürzte sich in Bier und Schnaps. Er machte einen Entzug aber nie eine Therapie. Sein Hauptnahrungsmittel war "alkoholfreies" Bier und davon Unmengen. Er fragte und bat mich, zu helfen. Ich konnte ihm nur von mir berichten und veruchen, ihn im Kopf zu erreichen. Das ist mehrfach musslungen. "Brauch´ich nicht. Ich komm´klar." sagte er immer wieder. Nach dem ersten Rückfall zu Schnaps habe ich noch Hoffnung gehabt, weil er wieder einen Entzug machte. Aber die Gespräche waren nun "leer". Er hat sich irgendwie in sein Schicksal ergeben, ohne sich weiter Gedanken über seinen Konsum zu machen und darüber reden wollte er schon gar nicht, weil: "Ich komm´klar. Lass´mich." In seinem Kopf ist nichts angekommen. Die Telefonate waren belanglos und mir war klar: er wird so weitermachen, der nächste Rückfall wird kommen. Darauf habe ich nicht gewartet. Er weiss, wie ich erreichbar bin, auch für ihn. Aber es kommt nichts und ich habe dann die Distanz behalten und ihn nun so in Erinnerung, wie ich ihn aus dem gemeinsamen Arbeitsleben kannte. Heute habe ich keinen Kontakt mehr. Es war besser so - für mich.

    Natürlich ist ein Freund kein Vater. Du hast aber sehr viel getan, mehr musst du nicht tun. Dein Vater macht weiter und du wirst das Nachsehen haben.
    So schwer das ist: Distanz ist der einzige Schutz für dich. Dein Vater hat sein Leben - und Du hast Dein Leben. Nur auf letzteres hast du wirklich Einfluß.

    Ich wünsche dir Kraft und alles Gute!

    Peter

    By the way..


    ich finde es klasse, daß wir hier im Forum das Thema Rauchen beackern.
    Es ist zwar etwas völlig anderes als Alkoholismus und nur schwer vergleichbar - darüber haben wir alle ja schon geschrieben.
    Und natürlich ist das hier in erster Linie das Forum Alkoholiker.

    Aber der Wunsch, mit dem Rauchen aufzuhören, betrifft viele.
    Darüber zu reden und schreiben zu können ist gut und oft ein Anfang vom Ende des Nikotinsucht!


    Peter

    Viele kommen oder kamen mit Carrs Buch nicht klar.

    Ich schon. Der Gedanke, das man sich seine Freiheit zurückholen solle, hat mich tief geprägt.

    Er hat mir auch geholfen, als ich zwei Jahre später mit dem Saufen aufgehört habe.

    Die Freitheit, entscheiden zu können.


    Das ist großartig. Es steckt soviel in diesem kleinen Satz. Er beeindruckt mich und gefällt mir bis heute.


    Peter

    Hallo Diego,


    nimm die Beine in die Hand und geh. Schau dir nächste Woche wie geplant die Wohnung an.
    Es ist wirklich an der Zeit, daß du an dich denkst und nicht an ihn. Da wirst du nichts mehr bewirken können, so schrecklich das ist.
    Was soll denn noch passieren? Es kann ja auch noch schlimmer werden - und das will ich hier nicht ausmalen!

    Du hast nur eine Möglichkeit:
    Gehen.


    Liebe Grüße und viel Mut!

    Peter

    Moin Pellebär - ich danke dir sehr! Bald werde ich öfter wieder Moin sagen, wenn ich in der alten Heimat ankomme. Ich freu mich drauf!



    Liebe Freunde,


    ich habe mich ertappt - oder besser, meine Hausärztin hat mich ertappt. Als ich dort vor einigen Tagen schon das dritte Mal wegen der Ohr-Geräusche aufschlug, hatte sie mir wiederholt empfohlen, mir eine Auszeit zu gönnen, aber mich auch weniger aufzuregen. Daraufhin erzählte ich ihr, was im Dorf los ist, wer hier wie was tut oder nicht tut und bla bla bla und pi pa po. Sie lächelte mich an und sagte: "Sehen Sie, Sie regen sich schon wieder auf. Und das will Ihr Ohr nicht!" *Ertappt!* Es war wie ein Aufwachen aus einer Daueranspannung. Natürlich bin ich wegen der letzten Monate nach der Flut extrem angespannt - aber habe ich das auch bewusst erkannt und an mir selber festgestellt oder gehandelt? Nö. Ich habe nur bemerkt, daß ich sehr erschöpft bin, schnell weine, kaum belastbar bin. Aber wirkliche Konsequenzen gezogen habe ich offenbar leider, leider nicht. Ich habe gehandelt und mein Leben umgekrempelt, um hier wegzukommen. Aber meine körperlichen Signale habe ich leider wieder hintenangestellt. Der Ergebnis teilt mir nun mein linkes Ohr mit. Ich bin aber dankbar dafür. Es ist ein eindeutiges Warnsignal meines Körpers: "Beachte mich gefälligst und nutz´mich nicht aus!"

    Warum schreibe ich das? Weil es in meiner nassen Zeit auch so war. Alle Signale habe ich weggedrückt. Der nächste Schluck brachte ja wieder Entspannung. Es ist mir unbegreiflich, daß mein Körper das sooo lange mitgemacht hat. Offenbar bleiben einige Verhaltensweisen, trotz schlimmer Erfahrungen und trotz trocken leben? Sehr komisch. Diesmal soll mir das eine Lehre sein. Ich will mehr auf mich achten. Und viel öfter "Nein" sagen können, wenn ich den kleinsten Protest meines Körpers merke. Oder noch besser: mich dieser Schwelle der Überlastung gar nicht mehr nähern.
    Leichter gesagt, als getan :)

    Euch einen schönen, ruhigen und entspannten Sonntag.
    Peter

    Wow.. was für ein interessantes Thems, danke Sophiaaa22!

    Alkohol ist ein Gift. Alkohol gaukelt einem vor, daß es einem gut geht mit diesem Stoff. Das schafft er sogar dann, wenn man bereits in der Gosse liegt. Welches Gift könnte schon von sich behaupten, daß es den Süchtigen in den Tod treibt und einem dabei noch Entspannung und Entlastung suggeriert.

    Das macht u.a. auch den Krankheitscharakter eines Alkoholikers aus. Bei Nikotin, Zucker und vielen anderen Stoffen findet diese grausame - ich sage mal - "Umprogrammierung" durch das Gift nicht statt. Wir können uns daraus befreien. Alkohol aber zerstört Körper und Geist zugleich. Es ist teuflisch, es ist ein Kreislauf, eine Rutschbahn in Hölle und Tod.


    Zu der Beurteilung der Taten eines alkoholkranken Menschen: Ich habe als nasser Alkoholiker Dinge getan, für die ich mich jahrelang geschämt habe. Meine Taten waren widerlich. Als ich anfangs zeitweise tiefer im AA-Programm mitgemacht habe, bin ich dem Vorschlag eines Schrittes im Programm gefolgt und habe mich bei allen entschuldigt, an die ich mich erinnerte fies und gemein gewesen zu sein. Es war kein leichter Schritt, aber danach eine große Erleichterung. Zugleich hatten fast alle Geschädigten Verständnis und ich konnte rüberbringen, wie Alkohol bei mir gewirkt hatte, daß ich so gemein wurde. "Das ist ja krank!" war eine spontane Reaktion. Stimmt! Aber so ist das mit der Alkoholabhängigkeit bei mir gewesen.

    Alkohol ist ein Gift. Egal, wieviel man trinkt, es bleibt ein Gift. Sich über Trinkmengen Gedanken zu machen, ist im Grunde völlig nutzlos. Aber wer sich darüber Gedanken macht, sollte sich ehrlich fragen: warum mache ich mir Gedanken?

    Es gibt übrigens für Menschen, die gerne trinken und sich darüber Gedanken macht, natürlich eine Alternative: diese Alternative heisst nicht trinken. Erfreulicherweise wird das in der Gesellschaft immer mehr akzeptiert und wenn man offensiv dazu steht, bleibt man stark. Und freundlich :)


    Liebe Grüße

    Peter



    Meine Nikotinsucht zu überwinden, war viel schwerer, als meine Alkoholsucht zu überwinden.

    Das kann bei jedem anders sein und laufen.

    Alkohol ist mit Sicherheit zerstörerischer in all seinen Folgen.

    Aber Rauchen... also wirklich. Das war verdammt schwer.

    Ich verstehe alle, die mehrere Anläufe machen sehr gut.

    Peter

    Liebe Qualmer, liebe Ex-Raucher.

    Es gibt tausend Gründe, wieder anzufangen. Ich muss sagen - auch aus eigener Erfahrung - es ist zutiefst deprimierend. Schon beim Griff zur Kippe weiss man: "Hey das ist falsch!" und tut es trotzdem. Dennoch: der, der am meisten darunter leidet, ist der Nichtraucher selber, der wieder zum Raucher wird. Es ist eine ganz blöde Situation, aber was kann man daraus machen: man kann daraus lernen. Sich besser vorbereiten, sich vor allem Gedanken um die Trigger-Situationen zu machen, die Sunschine beschrieben hat. Davon gibt es zwar eine Menge, aber man kann die für sich raussuchen, jedenfalls die Schlimmsten. Das wirkt. "Gefahr erkannt, Gefahr gebannt" ... ach Mist, nun fang ich auch noch mit Sprichwörtern an ... ich werde alt.

    Hanseat - mach weiter. Krönchen zurechtrücken, aufstehen, weitergehen. Ohne Qualm und mit Stolz. Du schaffst das.

    Liebe Grüße

    Peter

    Guten Morgen liebe Freunde,


    es tut soo gut, Eure Rückmeldungen zu lesen. Eigentlich brauch ich für das Forum mehr Taschentücher ;)


    Seit 8 Tagen habe ich einen fiesen Tinnitus. Er wechselt die Töne und Geräusche wie Menschen Stimmungen. Es ist nicht einfach, damit umzugehen. Rotlicht, Ruhe Ruhe Ruhe.. Ich gehe spazieren und versuche, runterzukommen. Meine Ärztin hat streng geguckt und gesagt "Sie bleiben zuhause und erholen sich!". Das mache ich nun. Bei meinen abendlichen Spaziergängen durchs Dorf treffe ich immer wieder mal Nachbarn. Gestern war ich bei einem Paar im Haus. Alles wie ausgebombt. Keller und Erdgeschoß bis zur Zimmerdecke vom Flutschlamm zerstört. Elektrik und Heizung und Fenster und Estrich und Putz müssen neu. Die beiden sind noch jung, sehen aber alt aus. Sie leben mit ihren zwei Kindern in einer Notunterkunft. Seit dem 15. Juli geht das so und wahrscheinlich noch bis Mai. Aber die Dankbarkeit, überlebt zu haben, ist riesig.

    Mein Häuschen habe ich tatsächlich in nur einer Woche verkauft, aber diese Woche war so anstrengend, daß mich nun der Tinnitus begleitet. Ich habe mich über Interessenten geärgert, die sogar ohne Besichtigung handeln wollten - offenbar sitzt das Geld bei vielen so locker, daß Sprüche wie "Geld spielt keine Rolle" und noch andere doofe Sprüche kamen. Die Lage hier auf dem Markt ist so angespannt, daß die Leute sich schlimm benehmen. Was will eine aufgebrezelte russische Blondine aus Düsseldorf hier auf dem Land zwischen zerstörten Häusern und Rindern?
    Ich habe nun einen Käufer gefunden, der naturverbunden und entspannt ist und der mit den Nachbarn auskommen kann, was auf dem Dorf wichtig ist. Nun hoffe ich, daß seine Finanzierung auch klappt. Vielleicht verschwindet der Tinnitus dann wieder. Das Schlimmste war, fremde Menschen durch mein Häuschen zu führen. Das fühlte sich furchtbar an, aber ist nun hoffentlich vorbei.

    Arbeitsvertrag unterschrieben, Haus verkauft, neue kleine nette Wohnung gemietet. Wenn die ganzen Formalitäten geschafft sind, will ich nach dem Umzug nur noch Ruhe :D

    Danke und liebe Grüße
    Peter

    Guten Morgen Savia,


    wie schön, daß du das alles angehst - ich gratuliere dir!

    Ich mache übrigens auch beides - das Forum und AA. Für mich ergänzt sich das prima, weil diese Gruppen sich stark unterscheiden. Mal bekommt mir das eine gut, mal das andere - aber meist beide gleich gut.
    Das Ziel ist immer das Gleiche: dauerhaft trocken & nüchtern leben. Ist es nicht schön, daß man so viel Auswahl hat? :)

    Viel Erfolg und alles Gute auf deinem weiteren Weg.


    Peter

    :!::!::!: Tätärä! Tusch! Tätärä :!::!::!:

    Heute mal einen großen, lauten Tusch an dieser Stelle allen Freunden, die gerade die Finger von den Zigaretten lassen wollen und können!

    Ich weiss, wie verdammt schwer das ist - Ihr seid alle Helden und ich bewundere, daß Ihr durchhaltet! Weiter so :)

    Liebe Grüße, Peter

    Hallo Sjkaldar,


    herzlich willkommen hier im Forum auch von mir. Schön, daß du hier bist - und nachdem, was du schreibst, bist du hier auch richtig!


    "Nicht trinken reicht nicht." war so ein Satz zu Beginn meines abstinenten Lebens, den ich schnell kapiert hatte. Mein gesamtes Umfeld bestand aus rauchenden und trinkenden Menschen - für mich ganz normal. Das Umfeld zu ändern, war für ich einer der wichtigsten Bausteine zum dauerhaft nüchternen Leben. Denn meine Freunde ließen keinen Zweifel, daß man ohne Alkohol langweilig sei und ein ödes, einsames Leben führen müsse.

    Ich erlebte das aber ganz anders: mit jedem weiteren nüchternen Tag entdeckte ich mich wieder - und all das, was ich mit Alkohol zugunsten der täglichen Betäubung weggedrückt hatte. Du schreibst, du trinkst seit neun Jahren und das Ritual beginnt um 20:15 vor der Glotze. Dieses Ritual kannst du ändern. Mach was anderes. Entdecke ein Buch. Mach Sport. Was hast du denn zum Beispiel getan, bevor das zum Ritual wurde? Da könntest du vielleicht anknüpfen.


    Weiter viel Erfolg wünscht dir

    Peter

    Hey Savia,


    schön, daß du hier bist! Dir muss nichts peinlich, unangenehm oder sonstwas sein. Du bist hier vollkommen richtig.

    Du wirst schon jetzt merken, wie GUT es tut, darüber reden / schreiben zu können!

    Ich wünsche dir ein gutes Ankommen im Forum!


    Lieben Gruß.
    Peter