Beiträge von carolinefeifer

    Ich möchte mich auch anschließen und zum 20 jährigen bestehen des Forum gratulieren. Mit Dankbarkeit komme ich immer wieder.

    Ich möchte mich auch bei denen bedanken - davon gibt es viele - die mir im Laufe der Jahre halfen, trocken zu bleiben. Die mir durch ihre Beiträge einen Weg zeigten,auch ohne Alkohol ein freien und gutes Leben zu führen. Auch wenn es manchmal hart war, war es doch gut.

    Auch wenn mich nicht jeder versteht, danke das ich hier sein darf. Es ist mir ein Halt und seit Jahren meine einzige und aufrichtige SHG.

    LG Caro

    Guten Tag alles zusammen.

    Mein Besuch am Donnerstag war schön, anstrengend aber auch angenehm. Trotzdem ist da eine gewisse Spannung. Jetzt bin ich zu Hause , keine Spannung mehr und ich freue mich das Sonne scheint. Heute ist Eurowahl, bin gespannt auf das Ergebnis.

    Hallo Stern, meine Messung für das Fliegengitter waren richtig. Auch die Maße vom Herrsteller; also das Fliegengitte sind korrekt. Es ist die falsche Konstruktion. Das Gitte wird von außen eingestzt und schlißt mit den Rahmen und das ist das Problen. Den Rahmen brauche ich nicht. Mein Fester ist außen gewölbten mit verzierungen, da kann keine Leiste aufliegen. Da es nach Maß ist, kann ich es nicht zurückgeben. Ein wenig habe ich es passend bekommen, aber nicht 100 %. Ich bräuchte eigentlich einen Tischler, der einen Rahmen zum reinstecken anfertigt. Hier ist leider weit und breit kein Tischler, der diese Arbeiten preiswert anfertigt. Ich habe die falsche Konstruktion ausgesucht.

    Ein Tief in Worte zu fassen ist nicht einfach. Es kommt ja nicht von heute auf morgen, sondern langsam und ist vielfältig. Bei mir stand am Anfang Streß, der mich körperlich belastete und ich weniger für mich als für Andere getan habe. Nach Herzerkrankungdiagnose fühlte ich mich ziemlich alleine , niemand hatte Zeit und ich musste alleine dadurch. Ich war körperlich nicht mehr belastbar. Das ergab noch mehr Streß und ich habe mich noch mehr zurückgezogen. Nach 6 Monaten konnte ich wieder etwas aktiver werden und ich konnte einige Medi absetzen. Ganz langsam habe ich mich selbst ins Loch gebracht, um so negativer und trauriger ich das alles hinnahm, um so tiefer wurde das Loch. Der Kopf, die Gedanken spielten eine ganz große Rolle. Es ist alles nur gedacht. In ein Loch zu fallen ist wie ein Verlust, von etwas. Wie beim trocken werden, ein kleiner Schritt nach vorn hilft weiter zu machen.

    Als ich hier anfing zu schreiben und mir Hilfe für trocken bleiben holte, viel ich auch erst mal in eine Loch. Es dauerte, bis mein Kopf verstand, dass der Alkohol kein Verlust ist und es dauert, bis ich verstand, dass ich ihn nicht brauchte, ein klare Kopf half mir dabei, Freude auch ohne Alkohl zu erleben. Der erste Schritt aus dem Loch.

    Jetzt ist es bei mir nicht anders. Es ist egal um was es geht, dass positive muss ich wieder hervor holen. Durch kleine Schritte, raus gehen, spazieren gehen oder Erinnerungen an freudige Ereignisse vorholen. Das Hilft mir. Jeden Tag etwas anderes.

    Hallo Evelin, du machst es genau richtig. Sich selbst anlächeln ist der best Grund sich anzunehmen.

    Für heute schalte ich mal ab und gehe noch ein wenig spazieren.


    LG Caro

    Guten Morgen.

    Mit geht es heute schon besser als gestern. Mein Handgelenk ist nur noch etwas geschwollen und die Finger schmerzen nicht mehr beim bewegen. Ich habe mir ein Fliegengitter für ein Oberlicht bestellt, dass leider nicht so richtig passte. Weil es nach meinen Maßen angefertigt wurde, kann ich es nicht zurück geben. Der Alurahmen ist zu breit,er lässt sich nicht auf den äußeren Fensterrahmen aufsetzen, weil der abgerundet ist. Also habe ich mit einer Zange die Hälfte des Rahmens abgebogen. Tja und das war zu heftig für mein Handgelenk. Jetzt warte ich noch eine Woche und mach dann weiter. Irgendwie werde ich es schon passend machen. :/

    Heute Nachmittag werde ich einen Besuch nach und bis morgen bleiben. Es ist noch weit bin bis zur Reha und bis dahin stehen noch etliche Arztbesuche an.Diesmal fällt es mir nicht so leicht aus den Tief raus. Immer einen Schritt vor dem anderen.

    Ich wünsche euch einen angenehmen Tag

    LG Caro

    Hallo,

    Ich hatte einen schönen Geburtstag, mit Kaffee und Kuchen, mit der Familie. Ohne Streß und Tiefgreifende Gespräche. Am Sonntag bin ich dann nach dem Frühstück nach Hause, das war dann auch genug. Seit meine Kinder einen neuen Job haben und noch in der Probezeit sind, ist der Stresspegel bei beiden sehr niedrig. Es ist immer noch so, dass ich beim Schreiben loslassen kann. Schreibe alles was so grummelt im Bauch. Vergesse dann, dass es der öffentliche Bereich ist, da gehören andere Privatsphären nicht rein.

    Jetzt möchte ich Danke sagen an Lea, Kopffuessler und *Stern für eure Worte und euren Besuch.

    Vieles aus meinem Lebensbereich und meine Gedanken beim trocken werden, mein Handeln mein tun, muss ich mit mir selbst ausmachen. Genauso wie ich für mich trocken geworden bin und Verantwortung übernommen habe und es noch tue, für Dinge die passiert sind. Meine Veranwortung hörte auch nicht auf, bei der Aussprache mit meiner Tochter. Zu meinem trocken werden gehört es dazu, Fagen zu beantworten. Sich immer wieder zu reflektieren und zu hinterfragen ist mir sehr wichtig. Jede Lebensphase/Alter hat ihre eigenen Bedingungen unter die man Leben muss. Diese einfach anzunehmen und anzugehen wird mit klaren Kopf besser, jeden Tag ein bisschen mehr.

    Meine Zeit ist noch nicht um und so werde ich jeden Tag ohne Alkolhol genießen und dankbar sein, dass ich ihn nicht mehr brauche.

    *Stern, du fragst warum ich nicht mehr hier war. Ich war nicht weg, hatte nur keine Zeit und Gelegenheit mehr zu schreiben. Ich hatte nur das Handy. Schwer darüber zu schreiben. Jetzt geht es wieder. Ob ich sicher war oder bin. Ich glaube nicht an Sicherheit , nur an mich selbst und das ich nicht zum Alkohol greife, wenn ich ein Tief habe. Da hilft mir nur - z.B. hier schreiben oder sich mit Gleichgesinnten auszutauschen.

    Ich wünsche euch einen guten Wochenstart.

    LG Caro

    Hallo guten Abend.


    Heute durfte ich meine Schiene am Handgelenk abnehmen. Es fühlt sich noch angespannt an und ist noch ein wenig geschwollen. Das schöne, ich kann meine Finger besser bewegen. Ein bisschen besser schreiben geht auch wieder.

    Warum bin ich wieder hier? Weil mir der Austausch mit Gleichgesinnten fehlt. Weil ich mich hier wohl fühlte und mich verstanden fühlten. Ob es noch so ist, muss ich selbst heraus finden. Ich hoffe, hier wieder ein kleines Plätzchen zu finden, meine Problemchen hier zu lassen, zu Teilen, Rat zu finden. Und ich brauche eine Kritische Meinung. Ja, das brauche ich auch.

    Wo fange ich an!

    Am 1. Mai hätte ich mein 16. Trockenjahr feiern bzw. mit Freude abschließen können. Doch ich empfand eigentlich nur ein „Okay 16 Jahre sind“.Klingt das nach resignation, so wie dorothea bemerkt, oder bin ich das schon. Wenn ich zurück blicke, war das Aufhören zu trinken nicht so schwer, aber das trocken bleiben. Es war begleitet mit Angst vor einem Rückfall aus dem Respekt geworden ist. Ich habe gelernt damit umzugehen. Die Waage zu halten und aus meinen Höhen und Tiefen zu kommen, habe ich nur geschafft, weil ich hier war und mich austauschte.

    Ich bin jetzt wieder an einem Punkt angelangt, der mich irritiert und ich die Kommunikation

    wieder finden muss. Leider hat mich die Hilfe für meine Familie (Tochter, Schwiegersohn und Baby) gesundheitlich nicht sehr gut getan; mich an meine körperliche Grenze gebracht. Ich war bis letztes Jahr August, Freundin, Mutter, Kindermädchen und Haushaltshilfe in einem. Ich habe es gerne gemacht und für eine lange Zeit habe ich mehr oder weniger nur am Wochenende bei mir gewohnt und sonst bei den Kindern. Die Kitaeingewöhnung habe ich noch mitgeholfen, dann hatte ich wieder Zeit für mich.

    Es fing langsam am und blieb nicht bei Magenschmerzen und Übelkeit. Im November hatte ich einen leichten Herzinfarkt und bekam einen Stent gesetzt. 6 Monate vorsichtig ohne Überanstrengung und Lebensumstellung leben. Das schränkte mich ein. In mir wuchs ein umdenken und Unbehagen. Ich zog mich zurück. Mich störte es auf einmal, dass bei meinen Kindern überall Alkohol stand, der auch konsumiert wurde. Das mein Schw. immer zur Entspannung sein Glas brauchte, jeden Abend. Das meine Tochter, öfter spitzen losließ, über mein trinken, vor 16 Jahren. Das verletzte mich, das tat weh obwohl wir darüber uns ausgesprochen hatten. Ich kann dann nicht richtig reagieren und ziehe mich zurück. Schamgefühl kommt wieder hoch. Ich fragte mich dann; wievielt muss ich mir davon antun.

    Es gibt natürlich nicht nur diese Seite. Es gibt auch die Freude über mein Enkelkind. Und ich freue mich über meine ambulante Reha. Ich hoffe, dass ich mein Herz wieder so fit bekomme, dass ich wieder Luft bekomme, Sport machen kann und mich den noch vor mir liegenden Anforderungen stellen kann. Zur Zeit geht das nur langsam voran.

    Anfang Mai musste ich für 5 Tage ins Krankenhaus und so hat sich meine Reha vom 21.05. auf den 26.05. verschoben. Ich habe zur Zeit niemanden mit dem ich darüber reden kann. Es blieb keine Zeit für mich, um neue Freundschaften oder soziale Brücken zu bauen.

    Meine Angst vor einen Rückfall hat sich wieder gemeldet. Morgen ist mein Geburtstag und da bin ich bei meinen Kindern eingeladen. So richtig Freude kommt bei mir nicht aus, obwohl ich sie lange nicht gesehen habe.

    Ich wünsche euch einen schönen Abend.


    LG Caro

    Hallo Linde,

    danke für deinen Tip. Ich glaube ich habe es hinbekommen . :lol: So nach 5 Minuten. Es ist schon eine Umstellung für mich.

    Was das Schreiben angeht, schreibe ich lieber im geschützten Bereich. Es gibt Dinge die muss nicht jeder wissen. Das ist der eine Grund. Der andere Grund ist mein Handgelenk. Ich habe mich Handwerklich betätigt und dabei meine Sehne im rechten Handgelenk überstrapaziert, da ging keine Bewegung mehr. Heute geht es wieder. Ich kann die Rechte Hand wieder bewegen. :)

    Hallo dorothea,

    schön dich zu lesen. Ja, ich meinte vielleicht ein wenig resigniert, bin ein wenig angeschlagen. Das letzte Jahr war sehr erschöpfend für mich. Habe einfach viel aber auch gerne für die Familie getan und mich zu wenig bis ganz schön viel aus den Augen verloren. Hab mich einfach erschöpft.

    Um so älter man wird um so langsamer und anstrengend ist es. Ein bisschen Zuversicht habe ich noch. Ich freue mich schon darüber, wenn ich 30 Minuten Spaziergang schaffe. :thumbup: Zur Zeit habe ich mit meinen Kindern nur per Vidio oder Telefonisch Kontakt. Aber das ist auch schon was.

    Sich nicht zu viel zuzumuten ist auch eine gute Erkenntnis.

    LG und einen angenehmen Tag

    Hallo an alle.

    Ich bin gesundheitlich ein wenig angeschlagen aber immer noch Abstinent. Bin sehr froh, dass ich bis heute keinen Rückfall hatte. Zur Zeit habe ich Problem mit Herz und Kreislauf und muss langsam wieder mit Sport anfangen. Es dauert eben im Alter länger, sich wieder aufzubauen. Ich hatte zu viel für die Kinder getan und den stillen Streß übersehen.

    Leider habe ich es nicht geschafft, hier mehr zu schreiben, habe immer noch keine Probleme mit dem offenen Bereich. Und ich komme hier nicht ganz klar. Es ist ganz anders aufgebaut. Ich weiß nicht wie ich auf mein Profil komme. Kann zwar alles lesen aber nicht schreiben. Soll vielleicht so sein. Deshalb hab ich hier ein neues Thema aufgemacht.

    Vielleicht liesst es jemand der mich kennt. Ich kann sie früher auch nur im geschützten Bereich schreiben.

    Ich danke euch das ich hier sein durfte und mir das Forum geholfen hat, bis heute trocken zu sein und zu bleiben ohne Rückfall. Davor habe ich immer noch Respekt. Muss ich aber nicht mehr habe.

    Da ich nicht weiter schreiben kann, wünsche ich euch alles gute und schöne Pfingsten. Ich werde euch nicht vergessen.

    Meine Reha-Orthopädie beginnt am 26.06. Ich hoffe es hilft mir dann weiter.

    Liebe Grüße Caro

    Hallo und einen schönen guten Tag.

    Nach lange Pause möchte ich mich zurück melden. Ich bin immer noch nüchtern und ohne Rückfall seid Mai 2008 trocken ohne Alkohol unterweg. Das Jahr 2023 war für mich ein Aufregendes Jahr, weil ich Oma geworden bin und am Leben meiner Kinder teilnehmen durfte und noch darf. Leider habe ich mich zu sehr einbringen müssen bzw. auch freiwillig tat, dass ich seit Mitte 2023 erschöpft war. Ich war und bin gesundheitlich sehr angeschlagen. Meine Reha für Herzerkrankung kann ich im Mai 2024 antreten. Jetzt kann ich ein wenig durchatmen und mich wieder hier melden. Denn hier hat ja mein Weg ins Leben angefangen.

    Ich freue mich wieder hier zu sein. Ein bisschen neu ist alles. Der Wunsch nach Leben ist noch da. :)

    Hallo Alex,

    ich esse kein Fleisch, Eier und ganz wenig Milchprodukte von der Kuh, bin also vegetarisch unterwegs. Mir fehlen häufig die B12 und B6 Vitamine.

    Dann mache ich eine Kur. Also für 10 Tag hochdosiertes B12.

    Es gibt auch die Möglichkeit, einer 3 Tages-Kur. Diese wird vom Arzt injeziert. Villeicht einfach beim Hausarzt nachfragen. Gerade Rauchern wird

    dies empfohlen. Der Körper baut zu schnell den Vitaminhaushalt ab.

    Beim D3 Vitamin halte ich es genauso. In der Winterzeit, nehme ich 100.000 (das Zeichen dazu finde ich gerade nicht in meiner Tastatur) verteilt auf

    10 Tage. Damit habe ich dann meinen Haushalt aufgefüllt und nehme dann zum Erhalt 5000 zu mir. In den 10 Tagen nehme ich nebenbei noch K2

    damit der Körper das D3 besser aufnehmen kann.

    Aber, alles erst nach dem ich den D3 test gemacht habe.

    Hab einen schönen Tag

    LG Caro

    Hallo.

    Ich rauche seit 12 Jahren nicht mehr. :)

    Für mich gehörte die Zigarette zum Trinken und das Trinken zur Zigarette. Beides aufzugeben habe ich nicht geschafft. Ich musste erst trocken werden und dann nach 9 Monaten, nach dem ich mein neues Leben angenommen habe, schaffte ich es mit Akupunktur aufzuhören.

    Ohne Alkohol wurde es störend, das Husten, der kalte Rauch und die Kosten.

    Mir viel es schwer auf Nikotin zu verzichten. Es half kein Pflaster, kein Kaugummi und kein Spray. Die Akupunktur hat es dann gebracht. :)

    LG Caro

    Ich hatte meine 1. Impfung im Mai mit Atra. ohne Nebenwirkung; der Arm tat am näschsten Tag etwas weh. Meine 2. Impfung hatte ich im August

    mit Biontech, da habe ich 2 Tage heftig reagiert; starke Grippesymtome. Beides bei meinem Hausarzt mit umfangreicher Aufklärung.

    Und am Donnerstag gibt es die Grippeimpfung. Diese soll die Coronaimpfung noch mal puschen.

    Meine Booster Impfung ist leider erst im Februar 2022. Die lass ich mir auf jeden Fall geben.

    Hallo guten Morgen.

    Mir geht es gut und ich bin immer noch trocken. Zur Zeit genieße ich die intensive Zeit mit meiner Familie. Gesundheitlich hatte ich in den letzten Tagen

    ganz schön mit dem Rücken zu tun. Mir fehlt mein Sport und wenn ich es dann übertreibe, geht anschließend für 2, 3 Tage gar nichts mehr.

    Mir hat die Pflege und Begleitung bis zum Schluß meiner Mutter sehr zu schaffen gemacht. Es hat mich körperlich und psyschich an meine Grenzen

    gebracht. Mich auch isoliert. Die Gruppe für Angehörige Pflegebedürftige hat mir in der Zeit sehr geholfen. Jetzt muss ich mich aber wieder auf mich besinnen.

    In dieser Zeit, es waren ja 3 Jahre, habe ich meine Alkoholsucht bzw. meine Trockenarbeit nicht aus den Augen verloren. Auch nicht meine Ängste.

    Es war aber anders. Zuerst kam da der Bedürftige und dann ich. Es gab kaum Pausen für mich selbst. Es gab auch kein, jetzt komme ich. Es gab mich

    da nur noch am Rande. Dann kam die Trauer und die Erkenntnis, dass sich alles ändert und geht. DA bin ich in ein anderes "Ich" gefallen.

    Eines was ich noch nicht kannte und womit ich nicht gerechnet habe. Dies war ein Verlust, denn ich nicht so leicht abstreifen kann, bis heute.

    So langsam kommt mein Wille wieder, freude erfahren zu wollen. Mich wieder um meine Hobbys zu kümmern und vielleich noch etwas anderes zu endecken. Und auf jeden Fall trocken zu bleiben. Die letzten 13 trockenen Jahre habe viel von mir verlangt. Traurigkeit, Depression und Verluste.

    Ich bin froh, dass alles erleben zu dürfen und durfte, trocken.

    Für mich beginnt jetzt wieder ein anderer Lebensabschnitt, auch mit Höhen und Tiefen und Ängsten, ohne Alkohol. Ich habe viel in meinem Leben und in meinem Umfeld und in meiner Wohnung minimiert. Nicht weil ich es musste sondern weil ich es wollte und bin damit zufrieden. Es gibt noch vielles was ich loslassen will. Ich lerne gerade wieder, jeden einzelnen Tag nehmen wie er kommt.

    Gestern konnte ich seit langen wieder mal richtig durchatmen, loslassen und die Sonne genießen; ohne Angst.

    Gruß

    Caro

    Hallo guten Tag.

    Sollen sie trinken, aber sobald mensch bemerkt, dass der Alkohol seine Wirkung auf die Teilnehmer zu entwickeln beginnt, ist es Zeit zu gehen.

    Das sehe ich genauso. Da stehe ich mir ganz nahe.

    Ich finde es sehr traurig, dass dieser Familienteil aus den Erfahrungen mit unserer Familie nichts gelernt hat. Leider wird unsere Familie immer kleiner.

    Es sind nicht mehr so viele da. Und wie sie oder ich waren, ist schnell im Hintergrund verschwunden.

    Ich bin Dankbar, dass mein Kind aus meiner Alkoholsucht gut rausgekommen ist. Wir es zusammen aufarbeiten konnten und sie ganz anders damit umgeht.

    Dass mit dem "lieber zu Hause als im Park" ist natürlich ein Schmarrn.

    Dieser Satz entstand aus einer Diskussion herraus. Dabei ging es um Sucht und ob jedes alkoholische Getränk abhängig macht.

    Ich konnte nicht verhindern, dass sich eine 17 jährige mit S..... - (ich glaube es ist zu erkennen was ich meine) betringt.

    Bei dieser Gelegenheit ist der Satz - lieber zu Hause als im Park - von der Mutter gefallen.

    Ich empfand es als Zurechtweisung. Ist ja nur meine empfindsamkeit.

    Heute ist diese Generation 18, 21 und 22 Jahre alt und Alkohol bereits alltäglich.

    B.... und S..... macht nicht süchtig und ist ja keine harte Droge, so die Aussagen.

    Nicht jeder würd süchtig, nicht jeder kann nicht mehr aufhören zu trinken. Das es so ist, erfährt man leider erst, wenn ist zu spät ist.

    Aber warum muss man das ausprobieren?

    Nun es sind nicht meine Kinder und werde mich da nicht mehr einmischen und Einfluss habe ich auch nicht. Mich erinnert es an meine Kindheit. Zu der Zeit gab es auch als Baby Hustensaft mit Alkohol. Geb ja nichts anderes.

    Ich bin was Alkohol betrifft, hart geworden, wie es so heißt. Beeinflussen kann ich es nicht. Ich nehme es hin und so traurig es auch ist, halte mich da

    fern und gehe wenn es mir zu dumm und blöd wird.

    Es sind Liebevolle Menschen und ich mag sie sehr. Es fällt mir schwer da auf Abstand zu gehen. Werde es aber tun.Gruß

    Danke

    Gruß Caro