Beiträge von Marie04

    Hallo Marido ,

    willkommen bei uns in der Selbsthilfegruppe!

    Es ist bestimmt sehr schlimm wenn der eigene Sohn solche Probleme hat. Aber du musst dich nicht für ihn verantwortlich fühlen denn er ist längst erwachsen und muß wissen was er tut und wie er handelt. Er ist selber für sich verantwortlich.

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    Hallo Hera!

    I have a question: Wenn Co-Abhängigkeit keine Krankheit oder keine Sucht ist, dann könnten doch alle, die sich getrennt haben, dem Forum Tschüß sagen. Oder warum beschäftigen sie sich weiterhin mit der Thematik?

    Ich würde Co-Abhängigkeit als Verhaltensstörung bezeichnen. Die geht ja nun nicht weg wenn ich mich trenne. Ich muß auch an mir arbeiten um meine Sichtweise zu erkennen und zu ändern. Sonst könnte es mir passieren daß ich auf den nächsten Alkoholiker reinfalle.

    Ich würde mich als nicht mehr co-abhängig bezeichnen bin aber von Natur aus ein recht gutmütiger Mensch und muß auf mein Helfersyndrom gut aufpassen damit es nicht über die Stränge schlägt.

    Ich hatte hier mehrere Pausen, bin jetzt 14 Jahre hier, ich gebe meine Erfahrungen weiter, selber bin ich zufrieden mit mir.:wink:

    1. Nein denn es enthält Alkohol und der Geschmack von Bier würde ihn triggern "richtiges Bier" zu trinken.

    2. Nein das gibt es bei einem Alkoholiker nicht, er würde schnell wieder in alte Muster verfallen.

    3. Nein, abhängig ist abhängig, was getrunken wird ist egal.

    Entweder hat er selbst keine Ahnung oder er will dir etwas einreden um dich zu verunsichern.

    Du bist jetzt für die offenen Bereiche freigeschaltet, Brigitte38.

    Und Du kannst überall schreiben, jedoch bitte nicht die ersten 4 Wochen bei den neuen Teilnehmern im Vorstellungsbereich. (Erkennbar an den orangeroten Namen)

    Ich wünsche Dir einen guten und hilfreichen Austausch.

    Hallo releaseme!

    Achte jetzt erstmals auf dich und deine Kinder es geht um euch und nicht um ihn. Ich würde in die Wohnung einziehen wenn ich sie bekommen würde. Das hindert ihn ja nicht daran trocken zu werden, er kann seinen Weg trotzdem gehen und dir beweisen daß er es ernst meint.

    Komme erstmals etwas zur Ruhe und beobachte einfach was so in nächster Zeit passiert. Vielleicht stellst du dann fest daß du ihn gar nicht mehr willst und daß du froh bist die Trennung vollzogen zu haben. Jahrelanger Psychoterror schlägt oft tiefe Wunden im Inneren. Ich war nach kurzer Zeit unheimlich erleichtert daß ich mich getrennt habe und es ging mir spontan besser.

    Eltern könnt ihr ja trotzdem bleiben.

    Herzlichen Glückwunsch Forum, ich bin schon 14 Jahre hier und verdanke dir unter anderem auch daß ich mich aus einer mißlichen Situation befreien konnte. Mit deinem Zuspruch ging es viel besser. Ich war zwischendurch mal öfters weg aber bin immer wieder zurückgekommen.

    Ich habe vor noch lange hierzubleiben.

    Du bist jetzt für die offenen Bereiche freigeschaltet, Sabrina 38.

    Und Du kannst überall schreiben, jedoch bitte nicht die ersten 4 Wochen bei den neuen Teilnehmern im Vorstellungsbereich. (Erkennbar an den orangeroten Namen)

    Ich wünsche Dir einen guten und hilfreichen Austausch.

    Hallo Sabrina 38,

    willkommen bei uns in der Selbsthilfegruppe!

    Leider ist es so, dass sich viele Geschichten der Angehörigen bei uns im Forum ähneln.

    Und es ist so, dass nur der Alkoholkranke die Sucht stoppen kann. Du kannst im Grunde nichts tun, nur dafür sorgen, dass es Dir besser geht.

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    Hallo Janjale,

    willkommen bei uns in der Selbsthilfegruppe.

    Mit Deinem Problem bist Du bedauerlicherweise nicht allein.

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    Bitte achte auf darauf nicht zu sehr ins Detail zu gehen damit du nicht im www. erkannt wirst. Wir legen hier sehr viel Wert auf Anonymität.

    Hallo Willowtree!

    Vieles was du schreibst habe ich auch genauso erlebt. Ich habe wirklich so lange durchgehalten bis die Kinder aus dem Haus waren. Ich war auch immer unglücklich weil mein Mann zuviel getrunken hat. Lange Zeit war es nach dem Fussball oder bei Feiern, er war dann fast jedesmal betrunken, ich habe mich total geschämt und statt zu handeln habe ich mich immer mehr zurückgezogen.

    Er war auch ein Mann der immer gearbeitet hat, wir hatten ein schönes Haus, immer genug Geld, fuhren in Urlaub und ich dachte oft ich hätte keinen Grund so unglücklich und unzufrieden zu sein. Aber ich war es und versuchte mir alles schön zu reden, was immer weniger geklappt hat. Als die Kinder aus dem Haus waren ging es erst richtig los mit seinem Konsum und er war immer öfter betrunken.

    Meine Argumente hat er total ignoriert, die Story mit dem Rauchen kenne ich auch. Ich habe mich total verbogen um wenigstens nach aussen den Frieden zu wahren. Er hat mir auch viele Vorwürfe gemacht, ich wäre so kalt, ich wäre empfindlich, ich solle mich nicht so anstellen.

    32 Jahre habe ich das mitgemacht und hatte nie den Mut etwas zu ändern. Ich war zu der Zeit depressiv und ohne jegliche Lebensfreude in mir. Ich dachte wenn ich jetzt nichts ändere wird der Rest meines Lebens auch so unglücklich sein. Aber tief in mir drin wollte ich auch ein schönes Leben, Freude empfinden, den Tag schön gestalten, kein Alkoholgestank mehr im Schlafzimmer, ganz einfach, ich wollte ihn nicht mehr so wie er war.

    Ich habe ihm die Pistole auf die Brust gesetzt wenn er nicht aufhören würde zu trinken wäre ich weg. Das hatte ich schon öfters gesagt aber diesmal habe ich es durchgezogen. Nach und nach ging es mir auch wieder besser, es hat noch lange gedauert bis ich ein gutes Leben hatte.

    Das liegt schon sehr lange hinter mir und es geht mir wieder gut. Was ich immer noch bereue daß ich nicht schon viel früher gegangen bin, ich hätte mir viel Leid ersparen können.

    Du mußt in Bewegung kommen, er wird bestimmt nichts ändern, er hat ja seinen Alkohol und sein Zuhause. Die Sucht ist das Bestimmende bei ihm, die stellt er oben an. Darüber solltest du nachdenken ob du das auf Dauer so mitmachen willst. Es gibt immer einen Weg, man muß nur den Mut haben ihn zu gehen.

    Du bist jetzt für die offenen Bereiche freigeschaltet, Naviliana2.0.

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    Hallo Naviliana2.0!

    willkommen bei uns in der Selbsthilfegruppe!

    Leider ist es so, dass sich viele Geschichten der Angehörigen bei uns im Forum ähneln.

    Und es ist so, dass nur der Alkoholkranke die Sucht stoppen kann. Du kannst im Grunde nichts tun, nur dafür sorgen, dass es Dir besser geht.

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    Du bist jetzt für die offenen Bereiche freigeschaltet, Trigger0815.

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    Ich wünsche Dir einen guten und hilfreichen Austausch.

    Hallo Trigger0815,

    willkommen bei uns in der Selbsthilfegruppe!

    Leider ist es so, dass sich viele Geschichten der Angehörigen bei uns im Forum ähneln.

    Und es ist so, dass nur der Alkoholkranke die Sucht stoppen kann. Du kannst im Grunde nichts tun, nur dafür sorgen, dass es Dir besser geht.

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    Hallo tired!

    Aber es frustriert mich sehr, dass null Einsicht von seiner Seite kommt und dass alles meine Schuld ist - immer. :(

    Das ist nicht ungewöhnlich daß er dir für alles die Schuld gibt daß hat mein alkoholkranker Mann auch liebend gerne gemacht. Er ist süchtig und er sucht immer einen Grund um zu trinken, die Sucht vernebelt regelrecht das Gehirn. Er kommt nicht von seiner Sucht weg und macht andere verantwortlich. Mein Mann hat mich öfters auch beschimpft und mir Dinge unterstellt.

    Wenn man co-abhängig ist fällt es oft sehr schwer einen Schlußstrich zu ziehen denn man hofft immer weiter daß er Einsicht zeigt und aufhört zu trinken. Oft ist das aber nur verschwendete Lebenszeit, leider ist es so.

    Aber lese dich erstmals hier ein das kann sehr hilfreich sein.