Beiträge von Dante

Willkommen in unserem Forum : Bitte stellt euch zuerst bitte kurz im Vorstellungsbereich vor, damit wir sehen können, wer sich unter Onlineselbsthilfegruppe anschließen möchte. Unsere Onlineselbsthilfegruppe ist weiterhin in zwei Bereiche unterteilt. Einmal der offene Bereich und einmal der geschützter Bereich. Nach der Vorstellung könnt ihr dann für die offenen Bereiche freigeschaltet werden. Die geschützten Bereiche sind für Mitglieder gedacht, die sich hier langfristig und intensiv mit ihrem Leben auseinandersetzen möchten. Um aufgenommen zu werden, solltest du dich zuerst Vorstellen und später hier dich bewerben und um Aufnahme bitten. Der Austausch lebt von der Ernsthaftigkeit und der Aktivität mit der die User ihr jeweiliges Problem angehen . Deshalb haben wir dieses Verfahren gewählt, wir werden dann im Team entscheiden. Wir wünschen euch einen guten und hilfreichen Austausch bei und mit uns.

    Hallo Leila,


    schön, dass du konsequent bist.


    Möchtest du vielleicht auch in den anderen Bereichen die Möglichkeit zum schreiben haben?

    Dann würden wir diesen deinen Vorstellungs-Thread nämlich verschieben in den offenen Bereich.


    Du müsstest dich oben unter "Bewerben" für den offenen Bereich anmelden.

    Nun ist die Situation bei dir so völlig neu wie dramatisch.

    Klar, dass du gar keinen Plan haben kannst, wie es nun weiter gehen soll, zumal ja so ziemlich alles vom zukünftigen Verhalten deines Mannes abhängt.


    Das gilt ja nicht nur für seine Abfälligkeit dir gegenüber. Vielmehr geht es darum, wie er mit seiner gesundheitlichen Situation umzugehen gedenkt,

    & dass unter der denkbar dramatischsten Folge, wenn er falsch handelt.


    Nichtsdestotrotz würde ich ihm erklären, wenn er meint, weiterhin so schlecht mit dir umgehen zu müssen,

    er seine letzten Lebensjahre alleine wird verbringen müssen.

    Das hat niemand verdient; du schon gar nicht.


    Ansonsten würde ich abwarten. Die alleinige Initiative kann nur von ihm ausgehen; du kannst nicht helfen.


    Gibt es etwas, was du schon immer gerne mal machen wolltest - allein?

    Ja, das ist sicher auch besser so, ihm möglichst nicht zu begegnen.


    Multitoxisches Suchtverhalten nennt man das. Das ganze Lügengebilde um seine Sucht ist wie ein Kartenhaus eingebrochen & entsprechend schutzlos fühlt er sich.


    "Nur eine Psychose" ist ein schlechter Weitz. Eine Psychose kann man nicht selbst behandeln. Da muss professionelle Hilfe ran.

    Wer weiß, ob das mit dem Koks-Stopp überhaupt stimmt. Dein Mann ist ein wahrer Meister darin, andere zu blenden.

    Ja, Kia.


    Wenn du Antrag stelltst, kannst du auch bei anderen schreiben & Fragen stellen.

    Wenn du willst, verschieben wir auch deinen ganzen Vorstellungsthread in den "geprüften Bereich".

    Dann brauchst du nur einen neune Namen für ihn.

    Schwer zu beschreiben.

    Beim ersten Schluck nicht mehr in der Lage sein, die Trinkmenge zu regulieren, ist ja das typische Zeichen eines Rauschtrinkers.

    Spiegeltrinker hingegen können sich sehr wohl in der Menge bescheiden, müssen aber immer eine gewissen Pegel intus haben.

    Kurzum: Es gibt nicht das Trinkmuster schlechthin. Man kann einige Generallinien unterscheiden,

    aber das ändert nichts daran, dass Alkoholismus eben eine Suchterkrankung ist.

    Jeder Entzug, der zu Hause alleine ausgesessen wird, ist ein kalter Entzug.

    Es gibt auch Quartalssäufer, die am Ende ihrer Trinkphase eine Entgiftungsklinik aufsuchen.


    & es ist nicht gesagt, dass wenn die kalten Entzüge bisher immer glimpflich abgelaufen sind, dieses auch immer so bleibt.

    Unter kaltem Entzug versteht man die körperliche Entgiftung von einem Suchtstoff ohne medizinische Begleitung.


    Die Auswirkungen eines kalten Entzugs sind zum einen vom Suchtstoff abhängig, zum anderen von der entziehenden Person.


    Bei Alkohol ist ein kalter Entzug ziemlich risikobehaftet.

    Er kann zu Delirium Tremens, zu Muskel- & Atemlähmungen, zur Psychose führen - oder nur zu einigen schlecht geschlafenen Nächten & längerer Zeit kalter, aber immer geschwitzter Hände.

    Dabei ist die die Länge des Missbrauchs oder die zum Schluss übliche Trinkmenge nicht unbedingt ausschlaggebend.

    Achso, die Telefonseelsorge:

    Die Mitarbeiter dort sind Laienhelfer ohne spezifische Ausbildung in Suchtfragen.

    Was da lieb gemeinter Ratschlag ist, kann in deinem Fall nicht helfen - eher im Gegenteil.

    Für eine Leberzirrhose Child B brauchts ganz andere Mengen als 2-3 Flaschen Bier.

    Hast du nur Bierdosen oder auch Schnapsflaschen gefunden?

    Dann der Monstervorrat Eiskaffee: Hauptsache, irgendein Stoff wirkt.

    Die Drogengeschichte.

    Die Messergeschichte weist auf eine größere psychische Problematik hin, die er ohnehin nicht alleine in den Griff bekommen wird.

    Sorry, aber ihr habe euch über all die Jahre etwas vorgemacht, was nicht ist.

    Wie dem auch sei: Ihr solltet euch aus dem Weg gehen. Schließ dich ein, bevor du schlafen gehst!

    Ich wüsste auch nicht, was du ihm sagen könntest.

    Zur Therapie mahnen? Er ist der Überzeugung, das alleine zu schaffen oder gar nicht nötig zu haben.

    Ihn nach irgendwohin Begleitung anbieten? Nein! Er weiß selbst, wo er hin gehen kann & muss nicht dorthin getragen werden.

    Hallo Kia,


    Du bist hier im Vorstellungsbereich des Alkoholiker-Forums.

    Registriert hast du dich, das ist doch schon ein Anfang. :)


    Als nächstes würde ich dir empfehlen, dich hier im Forum umzugucken.

    Vielleicht findest du hier Geschichten, die der deinen sehr ähnlich sind.

    Selbst wen er länger als 6 Wochen in der Entwöhnungstherapie stecken würde - es nützt nichts: Er muss den Wunsch nach einem Ende mit der Sauferei haben. So, wie sich dein Beitrag liest, bewegt sich bei deinem Vater gar nichts.


    Du hast es ja schon geschafft, deinen Service (prima Bezeichnung!) weitgehend einzuschränken.

    Bitte, schon um deiner selbst Willen, drehe da auch nichts mehr zurück. Auch wenn er tatsächlich mit der Trinkerei aufhören sollte.

    Du bist es dein Lebtag gewöhnt, andere zu bepampern. Er kann im Alter ruhig lernen, sich selbst um seine Angelegenheiten zu kümmern.


    Nutze die gewonnene Zeit für dich!

    Hallo Ste55,


    du bist fleißig hier beim Schreiben & es ist ja auch löblich, wenn du anderen helfen willst.


    Aber habe doch bitte die Freundlichkeit & stelle dich erst 1x selbst vor. Du bist ja auch noch "ganz frisch".

    Hallo Leila,


    erst 1x Herzlich Willkommen im Forum! :)


    Einiges kann ich ja anmerken, habe ich doch schon so manche Geschichte gelesen, & das Grundmuster ist fast immer dasselbe.


    Es ist typisch für einen Alkoholiker, dass er die Ursache & Schuld für seine Trinkerei bei anderen sucht, bevorzugt beim Partner.


    Ich finde es gut & richtig, wenn du ihm keine Sachen abnimmst, für die er alleine zuständig & verantwortlich ist.

    Damit meine ich das Entschuldigen im Betrieb. Ganz einfach: Wenn jemand die Folgen seines Handelns abgenommen bekommt, entsteht beim Betreffenden auch kein Änderungswunsch. Läuft ja alles --> also weiter saufen


    Die schmutzige Wäsche, die er da andeutet, soll er doch in der Öffentlichkeit waschen. Ich vermute, das wird ähnlich abgehen wie über die Beziehung vor 20 Jahren, die er da hatte. Im Zweifel macht er sich nur vor den Kollegen unmöglich.


    Was nun aber ganz wichtig ist: Die Sauferei passt nicht zu dir & nicht zu den Erwartungen, die du an eine Partnerschaft hast.

    & genau das ist aber der Maßstab. Es macht doch keinen Sinn, eine Beziehung zu führen, in der mensch sich unwohl fühlt.

    Dass ihr getrennte Wohnungen habt, ist bei dieser Angelegenheit ein ganz großer Vorteil!



    Ich selbst gehöre ja zu den Alkoholikern in diesem Forum. Sicherlich wird dir noch jemand aus der Co-Gruppe schreiben.