Beiträge von sue05

    Hallo Madl,

    auch wenn man „nur“ Bier getrunken hat, können Entzugserscheinungen auftreten und ein Entzug sollte ärztlich überwacht werden. Dies nur zur allgemeinen Klarstellung.

    Die reale SHG und Deine Gespräche bei der Caritas kannst Du durch unsere online SHG gut ergänzen, damit bist Du schon mal auf einem guten Weg!

    Wenn Du Dich hier im Forum austauschen möchtest, klicke auf den nachfolgenden Bewerbungslink und schreibe kurz was dazu:

    https://alkoholiker-forum.de/bewerben/

    Wir schalten Dich dann frei.

    VG Sue

    Hallo Madl,

    herzlich willkommen hier im Forum! Schön, dass Du zu uns gefunden hast.

    Du hast ja schon eine lange „Karriere“ hinter Dir. War die Diagnose (Zirrhose) der Anstoß, dass Du jetzt wieder abstinent geworden bist?
    Magst Du etwas mehr erzählen - hast Du den letzten Entzug in einer Klinik oder unter ärztlicher Begleitung gemacht?
    Was, denkst Du, war der Grund, weshalb die bisherigen Entgiftungen und Rehas nicht funktioniert haben? Was möchtest Du dieses Mal anders machen als die Male davor?

    Hier im Forum tauschen sich Alkoholiker aus, die eine lebenslange Abstinenz anstreben. Trifft das auf Dich zu?

    VG Sue

    Hallo Ruth,

    herzlich willkommen hier in unserem Forum.

    Folgendes ist mir ins Auge gesprungen.

    Du schreibst:

    1) Anlässe vermieden, wo Alkohol ausgeschenkt wird

    Dann aber:

    Ich bin Alkoholangeboten sehr oft ausgesetzt,

    2) innerliche Vorbereitung auf Einladungen, wo Alkohol angeboten wurde

    Das klingt, als wärst Du häufig in Gesellschaft, in der Alkohol getrunken wird? Vielleicht kannst Fu diese Anlässe meiden bzw. stark reduzieren? Mit Bekannten oder Freunden kannst Du Dich ja auch zu anderen Anlässen treffen (mittags zum Kaffee oder morgens zum Frühstück oder einfach zum Spazierengehen, etc)?

    VG Sue

    Hallo Reike,


    herzlich willkommen hier im Forum.

    Du bist jetzt für die offenen Forumsbereiche freigeschaltet. Du kannst überall schreiben, nur bitte in den ersten vier Wochen nicht im Vorstellungsbereich.

    Ich wünsche Dir einen guten Austausch!

    VG Sue

    Hallo Kari,


    Ich bin selbst EKA (und Alkoholikerin), kann Deine Gedanken daher gut nachvollziehen.

    Das Verhalten Deiner Schwester interpretiere ich so, dass sie natürlich nicht will, dass Du da ausziehst, denn das ist für sie ja ziemlich praktisch. Du bist vor Ort, kümmerst Dich oder bist zumindest da um ein Auge auf sie zu haben und sie ist aus der Sache relativ raus. Vermutlich befürchtet sie, dass sie selbst dann mehr in die Verantwortung genommen würde, wenn Du da nicht mehr wohnst…

    Ich kann mich natürlich irren, aber das ist für mich die naheliegende Erklärung.

    Ich würde Dir auf jeden Fall empfehlen auszuziehen. Dass Du Dir Gedanken machst und ein schlechtes Gewissen hast, kann ich verstehen. Aber das musst Du nicht. Jeder ist für sich selbst verantwortlich und wenn Dir die (Wohn)Situation kein gutes Gefühl macht, solltest Du an Dich und Deinen Sohn denken.

    VG Sue

    Hallo nellyflx,

    herzlich willkommen!
    4 Wochen bist Du jetzt nüchtern, das ist schon ein Anfang. Jetzt geht es darum Strategien zu erlernen um einem Rückfall vorzubeugen, den Alltag neu zu gestalten und mit Suchtdruck umgehen zu können, sollte er auftreten. Denn einfach nur nicht trinken reicht nicht, das hast Du ja selbst erlebt.

    Wie hast Du den Entzug vor 4 Wochen gemacht? Warst Du beim Arzt und hast Dich begleiten lassen?


    VG Sue

    Nayouk24 Ja, das klingt bei Dir nach dem richtigen Weg für Dich. Ich muss dazu sagen, dass ich in anderen Bereichen (eher so Richtung Coaching / Persönlichkeitsentwicklung) viel gemacht hatte, nachdem ich ein paar Jahre trocken war.
    Das hat meine generelle Lebenseinstellung sehr verändert und sicher zu meiner zufriedenen Trockenheit beigetragen. Vielleicht war das einfach meine Art „Therapie“.

    Ich gehöre zu denen, die ein zufrieden trockenes Leben führen ohne Therapie. Als ich damals den Entschluss gefasst hatte nicht mehr zu trinken, war der Gedanke an eine Therapie überhaupt nicht vorhanden.
    Im Nachhinein denke ich, der Hauptgrund war Scham - denn da wäre ich ja bei der Arbeit ausgefallen und es wären Fragen gestellt worden, etc… Das war für mich damals überhaupt keine Option.

    Eine Therapie war mir vom Arzt nicht angeboten worden (war allerdings auch ein Arzt, den ich gar nicht kannte und ich war damals, ich glaube, nur 2 x in der Praxis um mich für den Entzug durchchecken zu lassen).

    Ich hatte damals aber auch gar kein Bedürfnis nach einer Therapie. Hätte gar nicht gewusst, was ich da denn soll? 😉 Natürlich hatte ich auch überlegt, ob es einen „Grund“ für die Alkoholabhängigkeit gab und hab da vermeintliche Gründe in der Familie/Jugend/alkoholabhängige Mutter gefunden. Aber das und alles, was damit noch zusammenhängt, „aufzuarbeiten“ sah ich nicht für notwendig an. Ich wollte einfach nur aus der Alkoholsucht raus…

    Das hab ich mit Hilfe des Forums geschafft. Anfangs und immer mal wieder für kurze Zeiträume war ich noch in realen SHGs, aber für mich persönlich war das Forum die Anlaufstelle Nr. 1, die es bis heute geblieben ist.

    Zwischendurch, nach ein paar Jahren, hatte ich immer mal wieder darüber nachgedacht, ob eine Therapie sinnvoll wäre. Aber nicht wegen der Sucht, sondern eher wegen allgemeiner Themen aus meiner Kindheit und Jugend. Aber auch davon bin ich abgekommen. Zu viel in der Vergangenheit kramen ist für mich (!) nicht mehr zielführend.

    VG Sue

    Ich denke auch, dass die Therapie teilweise gemacht wird, damit die Angehörigen „beruhigt“ sind. Klingt es doch auch für Angehörige wahrscheinlich so, als wäre Therapie quasi das Allheilmittel gegen den Alkohol.
    Sie wissen es einfach nicht besser, da ihnen das Wissen über die Sucht und die Mechanismen der Sucht fehlt.
    Und ich glaube auch, dass mancher Alkoholiker tatsächlich denkt, dass die Therapie die Lösung ist. Auch hier fehlt dann das Wissen.

    Leider wissen viele Ärzte viel zu wenig oder nichts über Sucht und wenn ein Alkoholiker an so einen Arzt gerät, ist das halt leider für die Katz…


    Ich bin ebenfalls der Meinung, dass die Therapie nicht die Sucht stoppt. Das muss der Alkoholiker schon selbst machen. Die Therapie macht nicht trocken…

    VG Sue

    Ich kann das gut nachvollziehen, was Du schreibst. Ich habe erst vor kurzem etwas weiter zurück in meinem TB gelesen (also einige Jahre zurück) und erkenne mich da auch kaum wieder. Bzw ich erkenne eine enorme Veränderung, die da in den letzten Jahren mit mir passiert ist. Wobei - „passiert“ ist sie nicht, sondern ich habe sie selbst bewirkt..

    Ganz zum Anfang (vor 12 Jahren) will ich gar nicht zurücklesen, das ist eher befremdlich für mich.

    Und Du hast das ganz treffend ausgedrückt - das alles nochmal durch zu machen (das Trockenwerden), das wäre mir viel zu anstrengend. Und zu zeitintensiv 😉 Daher bleibe ich einfach weiterhin trocken 😇

    LG Sue

    Hallo SouthAfrica,


    Du schreibst jetzt im Prinzip nur über Deinen Partner. Du hast Dich ja als Angehörige hier angemeldet und da sollte es in erster Linie um Dich gehen.

    Von Dir schreibst Du nur, dass Du „Dein Bier“ beim Restaurantbesuch trinkst und Rotwein zu Hause hast. Soweit ich gelesen habe, wohnt Ihr zusammen? Dann ist das für Deinen Partner die schlechteste Voraussetzung um dauerhaft abstinent zu bleiben. Wie soll er das denn bleiben, wenn Du den Alkohol vor ihm trinkst und er quasi permanent Zugriff auf Alkohol hat?

    Wenn Du Dich hier im Forum etwas eingelesen hast, müsstest Du mitbekommen haben, dass ein alkoholfreies Zuhause eine der wichtigsten Voraussetzungen für (trocken werdende und trockene) Alkoholiker ist.

    Das solltest Du Dir nochmal durch den Kopf gehen lassen, wenn Du Deinen Partner bei seiner Abstinenz unterstützen möchtest.

    Und bitte denke daran, dass es hier in erster Linie um Dich und nicht um ihn gehen sollte.

    VG Sue

    Sie sind ja nicht weg, nur weil ich nicht mehr trinke. Aber ich kann sie fühlen, mit Freude, mit Entspannung, mit Erfüllung, mit Ausdauer, mit Interesse, mit Achtung, mit Respekt, mit Vorsicht, mit Liebe, mit Trauer…..

    Als ich noch getrunken hatte, konnte ich diese Höhen und Tiefen im Leben und diese unterschiedlichen dazu gehörigen Gefühle gar nicht mehr fühlen.
    In mir war nur noch ein „Einheitsbrei“, meine Emotionen waren immer recht ähnlich, es gab kaum Schwankungen nach oben oder unten.

    Am Anfang meiner Trockenheit (also so das erste Jahr) hat mich das dann ziemlich überfordert, dass da auf einmal so viele verschiedene und oft sehr intensive Gefühle da waren. Inzwischen bin ich immer noch sehr froh über diese breite Palette an Gefühlen, über die Hochs und Tiefs des Lebens (denn mit den Tiefs fühlen sich die Hochs noch viel höher an 😉), denn das macht ja das Leben aus!

    VG Sue

    Hallo Reboot,


    wie ist es Dir denn ergangen? Du schreibst irgendwie nur in vagen Andeutungen? Vor 2 1/2 Wochen hattest Du Dich gemeldet, dann war erst mal gar nix mehr. Du hattest von „weiteren Schritten“ geschrieben und jetzt von „Alles läuft genau nach Plan.“

    Was sind denn Deine Schritte und Dein Plan?

    Vielleicht willst Du etwas mehr darüber schreiben?

    VG Sue

    Bei mir hat sich viel getan in den letzten Jahren 🙂 Weiß gar nicht mehr genau, wann Du „gegangen“ bist damals 🤔 Neuer Beruf, mehrere Umzüge, neue Partnerschaft - eigentlich hat sich alles bei mir geändert 😅 Hab mein Tagebuch im Geschlossenen.


    Ich wünsch Dir einen schönen Sonntag!

    LG Sue