Hallo Lotta,
die Alkoholkrankheit ist in vielen Fällen eine Doppeldiagnose Alkohol/ Depressionen.
Die Frage ob zuerst das Huhn oder das Ei da war ist Zeitverschwendung.
Die Depressionen können erst wirksam angegangen werden, wenn das Gehirn entgiftet ist. Vorher ist das ein Kampf gegen Windmühlen.
Niemand macht einen nassen Alkoholiker mit einer Psychotherapie trocken wenn er noch trinkt. Niemand behandelt erfolgreich Kindheitstraumata im nassen Zustand.
Diese Reihenfolge schreibe ich aus leidvoller Selbsterfahrung explizid auf.
Wenn ich zu meinem Neurologen gehe und sage das ich wieder trinke , werden die Medis gegen Depressionen abgesetzt.
( Wechselwirkungen)
Die Depressionen werden dann unwichtig, erstmal muss das mit dem Alkohol wieder in den Griff bekommen werden.
Du kannst wieder aufhorchen wenn er Dir sagt das er in eine Entgiftung geht. Alle anderen Gespräche gehen zu Deinen Lasten und führen ins Leere.
GlG WW